DEP0008373DA - Rahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere Nutzfahrzeuge - Google Patents
Rahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere NutzfahrzeugeInfo
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Description
Im allgemeinen werden die Rahmen von Kraftfahrzeugen, insbesondere von solchen zur Beförderung von Lasten, aus zwei in Fahrtrichtung liegenden, aus profiliertem Blech hergestellten, Trägern gebaut, die zur Gewichtsersparnis als Träger gleicher Festigkeit ausgebildet sind. Einfachheitshalber wird dabei der eine Flansch gerade gemacht und die sich aus der Festigkeitsbedingung ergebende Änderung der Profilhöhe in den anderen Flansch allein gelegt, wobei sich die sogenannte Fischbauchform der Rahmenlängsträger ergibt. Der Bauch liegt üblicherweise unten, also in der gezogenen Faser. Da aber bei der Herstellung der Träger das Material an den an den Bogen- oder Knickstellen des ungeraden Flansches erheblich gestaucht bzw. gerecht wird, was das Auftreten von inneren Vorspannungen mit sich bringt, werden durch die im Fahrbetrieb auftretenden Zugwechselspannungen an den schon vorbeanspruchten Stellen häufig Dauerbrüche hervorgerufen. Legt man jedoch den Rahmen erfindungsgemäss mit dem Bauch nach oben, so liegt der ungerade Flansch in der Druckzone, und die für das Auftreten von Dauerbrüchen gefährlichen Zugvorspannungen werden durch die im Betrieb nur als Druckwechselspannung auftretende Beanspruchung vermindert, während der vorspannungsarme Gerad-Flansch des Trägers die Zugbelastung gefahrlos aufnimmt. Weiterhin ist der gerade Unter-
flansch des Trägers ein günstigeres Richtmaß als ein gerader Oberflansch, da dieser besser als gemeinsame Bezugskante und Befestigungsmöglichkeit für den Einbau des gesamten Trieb- und Fahrwerkes benutzt werden kann als der sonst nicht herangezogene ungerade Unterflansch.
Die Abb. zeigt die Schema-Zeichnung eines Lastkraftwagens mit erfindungsgemäss ausgebildeten Rahmenträgern 1, deren Oberflansch 1' gebogen bzw. geknickt und deren Unterflansch 1'' gerade und etwa parallel zur Fahrbahn sind. Die Federböcke 2 liegen von unten am Unterflansch auf, während die Lagerböcke 3 des Triebwerksatzes 4 von oben oder unten am Unterflansch oder am unteren Querträgerflansch 5 auf- bzw. anliegen.
Ein weiterer Vorteil des mit dem Bauch nach oben liegenden Trägers ist, dass zwischen Fahrbahn und Träger mehr Platz entsteht, so dass die Unterbringung eines unter Flur liegenden Triebwerksatzes bei Hochrahmen-Fahrgestellen ohne, bei Niederrahmen-Fahrgestellen (Omnibus) mit nur einer geringen Auskröpfung möglich ist. Die günstigen Einbauverhältnisse eines derart liegenden Triebwerksatzes 6 sind strichpunktiert angedeutet.
Bei Sonderbauarten, z.B. Tiefladern, Omnibussen usw. können weitere Auskröpfungen über den Achsen erforderlich werden, wodurch aber das Wesen der Erfindung nicht berührt wird.
Claims (4)
1.) Rahmen für Kraftfahrzeuge, insbesondere Nutzfahrzeuge, mit zwei im wesentlichen in Fahrtrichtung liegenden Längsträgern in U-, I- oder sonstiger Profilform, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Trägerflansche (1'') vollkommen gerade, praktisch parallel zur ebenen Fahrbahn und die oberen Trägerflansche (1') entsprechend den abnehmenden Querschnitten des Trägers, beispielsweise gleicher Festigkeit, verlaufen.
2.) Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade Verlauf der unteren Trägerflansche über der Vorderachse oder der Hinterachse oder über beiden Achsen durch eine bogenförmige Kröpfung unterbrochen ist.
3.) Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade Verlauf der unteren Trägerflansche lediglich an der Aufhängungsstelle eines Unterflurmotors durch eine parallel zur Rahmenunterseite laufende Kröpfung unterbrochen ist.
4.) Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade Verlauf der unteren Rahmenflansche an der Vorder- oder Hinterachse durch bogenförmige und über einem Unterflurmotor durch parallel zur Rahmenunterseite verlaufende Kröpfungen unterbrochen ist.
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