DEP0008026DA - - Google Patents
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Description
β Dr. Otto Loesenbeck
Bielefeld
I./B.
Anton Klocke, Bielefeld, Bismarkstrasse 17.
Einsteckkarte oder -blatt für Briefmarken
Die !Erfindung betrifft eine Finsteckkarte oder ein Einsteckblairt
für Briefmarkenstnaftittöge*. Bei den bisher gebräuchliehen
Sammelalben werden die Briefmarken mittels Klebefalz eingeklebt. Dadurch leiden sowohl die postfrischen als auch die gestempelten
Briefmarken, insbes. bei häufigem Wechsel von üammler zu Sammler,
weil jeder Sammler wieder einen neuen Falz aufklebt und vorher,
soweit es sich um gebrauchte Marken handelt, diese im l'asserbade von den anhaftenden Falzres'en befreien muss, was sich auf das
Papier und die Färb« der Marken sehr nachteilig auswirkt und den
Tiert der Marken vermindert. Man verwendet daher zur Aufbewahrung
doppelt vorhandener und 1. zu tauschender Marken neuerdings
&ög% Einsteckbücher oder -blätter, b^i denen die Briefmarken
hinter ?inen an^se^ner unteren Läncskan>e festgeklebten Streifen
aus oder einer anderen durchsichtigen Folie gesteckt werden, jedoch haben diese Einsteckbücher oder -blätter
den Nachteil, dass die Briefmarken in den durch die Streifen gebildeten Taschen nicht festsitzen und daher leicht verrutschen
oder rar herausfallen, wodurch nicht nur Unordnung entsteht, sondern
auch Beschädigungen an den Marken hervorgerufen werden können, ,-ils Ersatz für Sammelalben sind daher derartige Binsteckbüch°r
oder -blätter noch nicht bekannt geworden.
Die vorliegende Rrfindung bringt auf discern Gebiet einen
beträchtlichen Fortschritt, und zwar besteht aear Erfindungsg©4«frfee·
im wesentlichen darin, für Briefmarkensammlungen Bücher oder
Blätter, insbes. Karteikarten mit durchsichtigen Streifen zu verwenden, b<°i welchen die untere Längskante der Streifen durch
den oberen Teil je eines mit der unter^n Län^skante auf der Karte
fest?eklebt°n Klemmstreifens aus steifem Papier, Karton o.dgl.
abgedeckt ist. Die Briefmarken werden soweit hinter die durchsichtigen
Streifen gesteckt, dass si·1 mit ihrer ünterkante unter
dem Kammstreifen lieren, der einen solchen Druck auf die Marken
ausübt, dnss ein Verrutschen oder par ein Herausfallen der Marken nicht mehr vorkommen kann. Die nach der Erfindung ausgebildeten
Briefmarken-Sammelkarteien zeichnen sich daher durch
gute Uebersieht und stets putes Aussehen aus. Als besonders vorteilhaft
haben sich -Ausf^ihrungsformen erwiesen, oei dene- die Karteikarte
aus einer Unter- oder Mittellage aus steifem Papier oder Pappe und einem/bzw. zwei Deckblatt er η /besteht, di*» mit unterhalb
der Brief mark enfj? lderaageordne ten Längs sch litzen und sich beiderseits
an Ie tzt er'yians chiles senden Querschlitzen versehen sind, in
deren Bereich die durchsichtigen Streifen und die Klebstreifen
derart angeordnet sind, dass die festgeklebten Teile der Streifen aueserht.lb der Schlitze unter dem Deckblatt,bzw. den Deckblättern/
liegen, während die zum Einstecken und Festhalten der Briefmarken dienenden Teile der Streifen durch die Schlitze nach aussen
geführt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel· des grfindungsgegenstandes
dargestellt. Is zeigen/
Fig.l eine nach der Erfindung ausgebildete Karte einer Briefmar-
Fig.l eine nach der Erfindung ausgebildete Karte einer Briefmar-
kensammelkartei in Vorderansicht,
Fig.2 einen Teilschnitt nach der Linie ., - B der Fig.l in vergrössertem Maßstäbe.
Fig.2 einen Teilschnitt nach der Linie ., - B der Fig.l in vergrössertem Maßstäbe.
In dem dargestellten AusfUhrungsb^itp el besteht die Kartei karte
aus einer Mittellage a aus Karton o.dgl., auf die beiderseits
ein Deckblatt b sperrholzartig aufgeklebt ist. Die Deckblätter sind in an sich bekannter Y.'eiee mit Feldern c für die
Briefmarken versehen, die den verschiedenen Marken und Serien entsprechend ausgebildet und angeordnet wurden.
Zur Befestigung der Marken auf den betr. Markenfeldern c die
nen die sich über αi^ Markenfelder erstreckenden durchsichtigen
Streifen d aus - oder einer ähnlichen durchsichtigen
Folie und die aus steifem Papier o.d-*I. bestehenden
Klemmstreifen f, di<* mit ihr r ob«r°n Längskant*5 über die Unt^rkan
te der durchsichtigen Streifen d gr°ifen und mit ihrer unteren
Längskante festgeklebt sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die fanden der Streifen d und f sonde die unteren Längskanten
der Kammstreifen f durch Finschnitte oder Schlitze g
η der Deckblätter b hindurchgeführt und zwischen letzteren und
der Mittel lage a durch Kleben befestigt. _„uf diese !reise vsi nicht t
nur eine^ sichere und geschützte Unterbringung der Briefmarken
ermöglicht, sondern gleichzeitig ein gutes Aussehen der Sammelkartpi erzielt. Die Ränder der Karteikarten werden vort»iihaft
durch einen treifen ϊ/ο.α-:1. eingefasst.
Claims (3)
- Patentansprüchel.) Einsteckkarte oder -blatt für BriefmarkeneöBäsitaatg«fi, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden festgeklebten durchsichtigen Streifen (d) an ihrer unteren Längskante durch je einen mit s°irier unteren Längskante auf der Karte festgeklebten Klemmstreifen (f) aus steifem Papier, Karton o.dgl. f abgedeckt sind.
- 2.) Sinsteckkarte nach ,,nsprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Unter- oder Mitt^llape 'a) aus steifem Papier oder Pappe und einea^bzw. zwe^auf diese kaschierten Deckblättern (b) besteht, die mit unterhalb der jJriefmaikenfolder (e) verlaufenden Längsschlitzen (h) und sich beiderseits an letztere y^nscnTiessenden Quer schützen (g) versehen sind, in deren Bereich die durchsiehii en Streifen (d) und die Klemmstreifen (f) derart angeordnet sind, dass die festgeklebten Tpüe der Streifen (d und f) ausserhaib der Schlitze (g und h) unter dem Deckblatt bzw. den Deckblättern (b) liegen, während die zum Einstecken und Festhalten der Briefmarken dienenden Teile der Streifen (d und f) durch die Schlitze (g und h) nach aussen geführt sind.
- 3.) Finsteckkart» nsch. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder durch «iii^n fe-friis&streifen (I)To3TO^fT eingefasst sind.
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