DEP0007743MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Mai 1952 Bekanntgemacht am 13. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei Generatoren für die induktive Hochfrequenzerhitzung von Werkstücken ist es notwendig, die
Leistung der auf das Werkstück übertragenen Hochfrequenzenergie zu regulieren. Hierfür ist es
bekannt, die Kopplung zwischen dem Anodenschwingungskreis und 'dem Induktor veränderlich
zu machen. Es ist z. B. bekannt, Anzapfungen am Schwingungskreis zu verwenden. Die Leistungsanpassung ist dabei aber nicht kontinuierlich, ferner
kann wegen der Kontakte eine solche Lösung nur für kleine Leistungen verwendet werden. Es ist
ferner bekannt, Impedanzänderungen vorzunehmen z. B. durch Parallelschalten eines veränderlichen
Kondensators zum Konzentrator (Sekundärwicklung des Übertragers). Diese Lösung ist nur bei
relativ hohen Frequenzen verwendbar, ansonst dieser Kondensator übermäßig groß würde. Ferner
müßte er für große Stromstärken gebaut werden. Die bekannte Verwendung von in der Länge einstellbaren
Speiseleitungen in der Verbindungslei-
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tun},' Konzentrator-lnduktor hat den Nachteil, daß
elK1Ufalls Kontakte erforderlich sind, welche nicht
unter Spannung verstellt werden können. Ferner ist es bekannt, die Kopplung dadurch zu ändern,
dal.! zur Variation des magnetischen 1'"IuSSCs in der
Sekundärwicklung ύν> Übertragers (Konzentrator)
symmetrische Eisenkerne verschoben werden. Dabei wird aber die Impedanz des Schwingungskreises
ebenfalls stark beeinflußt, woraus sich unerwünschte
ίο Frequenzändcrungen ergeben. Vorliegende Erfindung
vermeidet diese Nachteile und gestattet eine kontinuierliche Leistungsregulierung.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Leistungsregulierung bei der induktiven Hochfrequenzerhitzung
von Werkstücken unter Verwendung eines mit dem Schwingungskreis festgekoppelten
Konzentrator.
Die Erfindung besteht darin, daß die Schwingkreisspule konzentrisch im Innern des zylinder-
ao förniigen Konzentrators angeordnet ist und daß mit diesem Konzentrator zwei, vorzugsweise an
den Stirnseiten des Konzentrators bewegbar angeordnete Kurzschlußwindungen gekoppelt sind,
so daß sich eine stetig veränderbare Leistungsübertragung auf den Induktor ergibt.
In der Fig. 1 und 2 sind zwei Anordnungen
dargestellt.
ι ist der zylinderförmige Konzentrator, welcher in die beiden nahe nebeneinander verlaufenden und
sich versclnnälernden Leiterenden 1" übergehen. Am linde ist der Induktor 3 angebracht, welcher
über das Werkstück 4 überschiebbar ist. Im Innern des Konzentrators ist konzentrisch die Spule 2 des
(ieneralorschwingkreises angeordnet. Unmittelbar den Stirnflächen benachbart, befinden sich die beiden
Kurzschlußwindungen 5 und 6. Sie sind bewegbar angeordnet, so daß die Kopplung mit dem
Konzentrator in starkem Maße veränderlich ist. Die Kurzschlußwindungen können z. B. in der
Längsachse symmetrisch zum Konzentrator mit einer llubbewegung hin und her bewegt werden,
Fig. 1. Die Kurzschlußwindungen können aber auch durch Schwenken in ihrer Ebene aus dem Bereich
des Konzentrator-Magnetfeldes herausbewegt werden, /.. B. gemäß Fig. 2 aus der Lage χ in die
Lage .r'. Durch dieses Ausschwenken der Kurzschlußwindungen, welche um den Winkel α um die
Achse ν erfolgt, wird wiederum die Kopplung mit dem Konzentrator verringert.
Gemäß der lug. 3 können die Kurzschlußwindungen auch in das Innere des Konzentrators hineinbewegt
werden. Der Abstand zwischen dem Konzentrator und den Kurzschlußwindungen wird dabei
so klein als möglich gehalten, so daß ebenfalls eine starke Änderung der Kopplung zwischen Konzentrator
und Kurzschlußwindungen erreicht wird. Außerdem ist darauf zu achten, daß die Kopplung
der Kurzschlußwindungen mit der Schwingkreisspule nur klein ist.
Durch die variable Kopplung wird eine starke Änderung des Spulenfeldes und damit eine entsprechende
Änderung der auf den Induktor übertragenen Leistung erreicht. Bei maximaler Entfernung
der Kurzschlußwindungen und der dadurch bestehenden geringen Einwirkung auf das Spulenfeld
wird die Leistungsübertragung ein Maximum, und bei starker Kopplung ist die Übertragung ein
Minimum. Wie Versuche gezeigt haben, sind die zusätzlichen Verluste infolge Auftreten von Kurzschlußströmen
in den Kurzschlußwindungen außerordentlich klein. Sie sind durchwegs kleiner als
10%.
Die Anordnung der Erfindung bietet folgende Vorteile:
1. Die Leistungsregulierung erfolgt kontinuierlieh.
2. Es sind keine Schraub- und Steckkontakte vorhanden.
3. Die Bewegung der Kurzschlußwindungen kann
in bestimmter vorgeschriebener Abhängigkeit einer Größe, z. B. von der Zeit erfolgen.
4. Die Anordnung ist ein ständiger Teil des Generators und braucht auch bei Änderung des Induktors
nicht ausgewechselt zu werden.
5. Die Anordnung wirkt nur auf den Schwingungskreis ein und vermeidet eine Überlastung der
Röhren.
Weiter ist es möglich, die Kurzschlußwindungen mit größerem Durchmesser als der Konzentrator
auszuführen und diese über den Konzentrator schiebbar anzuordnen. Die Leiterenden müssen
dann eine entsprechende Formgebung erhalten.
Die Kurzschlußwindungen können auch um einen Durchmesser parallel zur Stirnfläche des Konzentrators
drehbar angeordnet sein.
Claims (6)
1. Anordnung zur Leistungsregulierung der induktiven Hochfrequenzerhitzung von Werkstücken
unter Verwendung eines mit dem Schwingungskreis festgekoppelten Konzentrators, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreisspule
konzentrisch im Innern des zylinderförmigen Konzentrators angeordnet ist und daß
mit diesem Konzentrator zwei vorzugsweise an den Stirnseiten des Konzentrators bewegbar
angeordnete Kurzschlußwindungen gekoppelt sind, so daß sich eine stetig veränderbare Lei- no
stungsübertragung auf den Induktor ergibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurzschlußwindungen konzentrisch gegen die Stirnflächen des Konzentrators
axial bewegbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußwindungen
einen kleineren Durchmesser als der Konzentrator aufweisen und in das Innere des Konzentrators
einschiebbar sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurzschlußwindungen gemeinsam parallel zu den Stirnflächen schwenkbar angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußwindungen
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einen größeren Durchmesser als der Konzentrator aufweisen und über den Konzentrator
schiebbar sind.
6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurzschlußwindungen um einen Durchmesser parallel zur Stirnfläche des Konzentrators drehbar angeordnet sind.
Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 453 529.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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