DEP0007233DA - Anschlußstück für den wiNKligen Kraftangriff an Rohrwalzen o. dgl. - Google Patents
Anschlußstück für den wiNKligen Kraftangriff an Rohrwalzen o. dgl.Info
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Description
Kotthaus & Busch Korn*-(Je s« in Bemseheid, Erfinders Paul CKotteck in Eemscheid«
Ansehlusatück für den winkligen Kraftangriff an Bohrwaisen oe dgl» β
Die Erfindung bezieht sich auf ein Anschlussstück für den winkligen Kraftangriff an Bohrvsalzen oe
dgl«, bei welchem der Kraftangriff über ein erzeugendes und die Kraftableitung auf die Bohrwalze über ein
empfangendes Zahnrad erfolgt, und bezweckt die Schaffung eines Anschlusstuekes, welches trotz beliebig grosser
und ungehemmter WinkelversteLlbarkeit die Bewegung fast vollkommen gleichförmig überträgt, wie dies vor allen
Dingen bei Bohrwalzen und anderen Werkzeugen für den Kesselbau und den Brückenbau erforderlich ist«
Winkelantriebe für Bohrwalzen oedgl* sind bekannt» So gibt es starre Winke lantriebe, die mit Kegeloder
Schneckenrädern ausgerüstet sind» Diese Antriebe besitzen zwar eine gleichförmige Kraftübertragung» Ihr
Kraftlenkungswinkel ist jedoch nicht veränderlich* Gelenk wellen, bei denen die Kräfte durch Zapfenkupplungen in
einem Winkel übertragen werden, lassen eine Änderung des Kraftübertragungsw/inkeIs su» Die Winkelverstellbarkeit
ist aber beschränkt« Eine Winkelverstellung über 45° ist nicht möglich· Ausserdem lassen die Gelenkwellen
mit ihren Zapfenkupplungen keine vollkommen gleichförmige Übertragung der Bewegung zu, wie letzteres bekanntlich
bei Klauenkupplungen nie der Fall sein kann. Zur Erzielung einer Gleichförmigkeit müssen zwei Gelenke
mit gleichem Beugungswinkel eingebaut werden, bei denen die Klauenverb indungen versetzt liegen, wodurch, eine
Aufhebung der Ungleichförmigkeit eintritt»
Durch die Erfindung werden die vorgenannten Mängel sowohl hinsichtlich der Gelenkigkeit als auch
hinsichtlich der Gleichförmigkeit der Bewegung dadurch vermieden, dass das erzeugende und das empfangende Zahnrad
über im Winkel zu ihnen stehende, in jedes der Zahnräder eingreifende Zwischenräder auf einer Querachse
miteinander kämmen und für sich um die Querachse schwenkbar sind. Die Wirkung hiervon ist, dass eine Winkelverstellung
bis nahezu 90° in leicht gängiger Gelenkigkeit sowie während des Betriebes und ohne Minderung des
günstigen Getriebewirkungsgrades bei fast vollkommen gleichförmiger Übertragung der Kraft möglich ist» Yon
Vorteil ist es hierbei auch, dass die Triebswerksteile durch die Winkelverstellung mährend des Betriebes keinen
Yerstellkräf ten unterworfen sind, die nicht mit den durch den Betrieb bedingten Bewegungen gleichgerichtet
sind, da die Achse, um welche die Winkelverstellung erfolgt, an der Antriebsbewegung nicht teilnimmt»
Zweckmässig sind die Zahnräder als Kegelräder ausgebildet, welche für im Winkel zu bewirkende
Terzahnungen am geeignetsten sind·
Das empfangende und das erzeugende Zahnrad sind erfindungsgemäss je von einem auch ihre Lagerung
bildenden Gehäuseteil umgeben, wobei die Gehäuseteile bei übergreifen des einen Gehäuseteils durch den anderen
um die Achse der Zwischenräder gegeneinander ver schwenkbar sind. Auf diese Weise ist das Anschlusstück ohne Beeinträchtigung
seiner Wirkungsweise und seiner Gelenkigkeit dicht gekapselte
Im einzelnen können die Zwischenräder auf einer Buche gelagert sein und kann die Büchse die eine
Gehäusehälfte, an letzterer festgelegt, durchqueren, während die andere Gehäusehälfte an einem durch die
Büchse geführten Drehzapfen festgelegt ist. Dies bietet den Vorteil , dass das Anschlusstück durch Herausnahme
des Drehzapfens geöffnet werden kann, ohne bei einem
solchen Öffnen in Einzelteile zu zerfallen, was auch für den Zusammenbau wichtig ist, da letzterer ohne mühseliges
Pestlegen von Sätzen lose zusammengefügter Teile vorgenommen werden kann«
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel· der Erfindung.
Abb« 1 lässt ein Anschlusstücfc im Schnitt
erkennen»
Abb» 2 ist eine Aussenlängsansicht eines Anschluss tücke Se
1 bezeichnet das erzeugende Zahnrad, über welches der Kraftangriff erfolgt, und 2 das empfangende
Zahnrad, welches die Bewegung an das Werkzeug z.B. die Bohrwaise abgibt« Im Winkel zu diesen Zahnrädern stehen
die Zwischenräder 3> welche einen anderen Teilkreisdurchmesser als die Zahnräder 1 und 2 habene Alle Zahnräder
sind als gehärtete und geschliffene Kegelräder ausgebildet. Die Zwischenräder 5 sitzen drehbar auf der Büchse 4«
Die Zahnräder sind von einem Gehäuse umgeben, das aus den beiden Teilen 5 und 6 besteht« Jedes der
Zahnräder 1 und 2 ist mit einem NabenÄi'tz 7 in einem Gehäuseteil gelagert. Der Gehäuseteil 6 übergreift den
Gehäuseteil 5. letzterer lagert an der Büchse 4 und ist durch die Stiftschrauben 8 gesichert. Der Gehäuseteil 6
lagert an einem Drehzapfen 9, der durch die Büchse 4 geführt ist» Er ist gleichfalls durch Stiftschrauben 8 am
Drehzapfen gesichert«
Claims (4)
1.) Anschlusstück für den Kraftangriff an Eohrwalzen o.dgl·., bei welchem der Kraftangriff über ein
erzeugendes und die ^r a f tab Leitung auf die Rohrwalze über ein empfangendes Zahnrad erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
dass das erzeugende und das empfangende Zahnrad über im Winkel zu ihnen stehende, in jedes der Zahnräder
4 -
eingreifende Zwischenräder auf einer Querachse miteinander kämmen und für sich um die Querachse schwenkbar sind,
2„) Anschlusstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder als Kegelräder ausgebildet
sind»
3») Anschlusstück nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das empfangende
und das erzeugende Zahnrad je von einem auch ihre Lagerung bildenden Gehäuseteil umgeben und die Gehäuseteile
bei Übergreifen des einen durch den anderen um die Achse der Zwischenräder gegeneinander verschwenkbar
sind«
4«) Anschlusstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräder auf einer Büchse
gelagert sind und die Büchse die eine Gehäusehälfte an letzterer festgelegt durchquert, während die andere
übergreifende Gehäusehälfte an einem durch die Büchse geführten !Drehzapfen festgelegt ist»
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