DEP0006919MA - - Google Patents
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Description
P6919 V/37d
Die Erfindung betrifft'eine Parketthobeldiele aus spitzwinklig zugeschnittenen, mittels schwalbenschwanzförmiger
Nut und Feder verbundenen Einzelstäben, die in einer Reihe mit den langen Seiten nebeneinanderliegen, zur Herstellung eines
Bodens mit insbesondere Fischgrätenmusterung.
Eine derartige Parketthobeldiele, die der bekannten gewöhnlichen Hobeldiele nachgebildet ist,
soll bei maschineller vierseitiger Fußbodenhobelung
ίο und Verlegung auf Lagerhölzern u. dgl. einen festen
dauernden Zusammenhang gewährleisten und als einheitliches Ganzes wirken.
Bei der bekannten Ausführung der Parkettdiele, nämlich der Verbindung der Einzelstäbe mit Nut
und Feder (meistens verleimt), ist das nicht in vollem Maße gewährleistet. Gemäß der Erfindung
wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß zur festen Verkeilung der Einzelstäbe deren Nut und
Feder in der Längsrichtung konisch verlaufen. Die
ao so ausgebildete Parketthobeldiele ist in an sich bekannter Weise wie die gewöhnliche Hobeldiele vierseitig
bearbeitet und an den Seitenkanten (Hirnholzkanten der Einzelstäbe) mit Nut und Feder
versehen. Sie kann wie die gewöhnliche Hobeldiele (im allgemeinen auf Lagerhölzern u. dgl.), aber
auch wie eine fertige Parkettplatte direkt auf massiven Unterböden verlegt werden. Dabei ist es
vorteilhaft, die Kanten der aneinanderstoßenden Einzelstäbe oben und unten zu brechen, d. h. abzurunden,
abzufasen oder abzufalzen, um dadurch ein Knirschen des Fußbodens beim Betreten zu vermeiden.
Die Brechung der Kanten kann sehr klein gehalten sein. Auf der Oberseite des Fußbodens
dient sie im übrigen zur Hervorhebung der Einzelstäbe und des Musters, wobei sie zugleich eine geringe
Schwindfuge des Holzes vortäuscht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι die Parketthobeldiele nach der Erfindung in isometrischer Darstellung,
Fig. 2 die Verbindung zweier Einzelstäbe.
Die Parketthobeldiele setzt sich aus den 'Einzelstäben 1 zusammen. Diese sind an ihren Längsseiten mittels verleimter Nut und Feder verbunden, wobei eine einfache Nut- und Federverbindung oder eine doppelte angeordnet sein kann (vgl. Fig. 1). Fig. 2 zeigt z. B. eine doppelte Verbindung, bei welcher die Nuten 2 und die Federn 3 in der Längsrichtung konisch ausgebildet sind. Hierdurch entsteht eine feste Verkeilung der Stäbe untereinander. Um ein Knirschen der Stabverbindung beim Begehen des Bodens zu vermeiden, sind ihre oberen Kanten 4 und unteren Kanten 5 gebrochen, d. h. sie sind leicht abgerundet, abgefast oder abgefalzt. Zu ihrer Verbindung weisen die einzelnen Parketthobeldielen eine seitliche Nut 6 und Feder 7 auf. Diese wird, nachdem die ober- und unterseitig rauhen Einzelstäbe in einer Reihe zu einem Langformat zusammengefügt sind und von diesem die gewünschte Dielenlänge abgeschnitten ist, wie bei einem gewohnlichen Fußbodenbrett durch vierseitige Bearbeitung hergestellt. Wie ein gewöhnliches Fuß-. bodenbrett kann übrigens die Parketthobeldiele nach der Erfindung verlegt werden. Dabei besitzt sie gegenüber den bekannten Parkettdielen eine absolute Stabilität und gewährleistet somit eine dauernde gleichmäßige Musterung (insbesondere Fischgrätenmusterung des Parkettbodens). Als wesentlichster Vorteil ist jedoch hervorzuheben, daß sie kontinuierliche Bearbeitungsverfahren gestattet, praktisch endlos hergestellt wird und in der maschinellen Fußbodenhobelung mit Höchstvorschüben vierseitig fertig bearbeitbar ist, was bei gewöhnlichen Parketten nicht der Fall ist.
Die Parketthobeldiele setzt sich aus den 'Einzelstäben 1 zusammen. Diese sind an ihren Längsseiten mittels verleimter Nut und Feder verbunden, wobei eine einfache Nut- und Federverbindung oder eine doppelte angeordnet sein kann (vgl. Fig. 1). Fig. 2 zeigt z. B. eine doppelte Verbindung, bei welcher die Nuten 2 und die Federn 3 in der Längsrichtung konisch ausgebildet sind. Hierdurch entsteht eine feste Verkeilung der Stäbe untereinander. Um ein Knirschen der Stabverbindung beim Begehen des Bodens zu vermeiden, sind ihre oberen Kanten 4 und unteren Kanten 5 gebrochen, d. h. sie sind leicht abgerundet, abgefast oder abgefalzt. Zu ihrer Verbindung weisen die einzelnen Parketthobeldielen eine seitliche Nut 6 und Feder 7 auf. Diese wird, nachdem die ober- und unterseitig rauhen Einzelstäbe in einer Reihe zu einem Langformat zusammengefügt sind und von diesem die gewünschte Dielenlänge abgeschnitten ist, wie bei einem gewohnlichen Fußbodenbrett durch vierseitige Bearbeitung hergestellt. Wie ein gewöhnliches Fuß-. bodenbrett kann übrigens die Parketthobeldiele nach der Erfindung verlegt werden. Dabei besitzt sie gegenüber den bekannten Parkettdielen eine absolute Stabilität und gewährleistet somit eine dauernde gleichmäßige Musterung (insbesondere Fischgrätenmusterung des Parkettbodens). Als wesentlichster Vorteil ist jedoch hervorzuheben, daß sie kontinuierliche Bearbeitungsverfahren gestattet, praktisch endlos hergestellt wird und in der maschinellen Fußbodenhobelung mit Höchstvorschüben vierseitig fertig bearbeitbar ist, was bei gewöhnlichen Parketten nicht der Fall ist.
Claims (2)
1. Parketthobeldiele aus spitzwinklig zugeschnittenen,
mittels schwalbenschwanzförmiger Nut und Feder verbundenen Einzelstäben, die in einer Reihe mit den langen Seiten nebeneinanderliegen,
zur Herstellung eines Bodens mit insbesondere Fischgrätenmusterung, dadurch gekennzeichnet, daß zur festen Verkeilung der
Einzelstäbe (1) deren Nut (2) und Feder (3) in der Längsrichtung konisch verlaufen und daß
die derart ausgebildete und.in endloser Länge herstellbare Parketthobeldiele, in an sich bekannter
Weise wie eine gewöhnliche Hobeldiele bearbeitet, an den Seitenkanten (Hirnholzkanten
der Einzelstäbe) mit einem- Spundprofil, z. B. Nut (6) und Feder (7), versehen ist und im
übrigen wie eine gewöhnliche Hobeldiele verlegt werden kann.
2. Parketthobeldiele nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und
unteren Längskanten (4, 5) der Einzelstäbe (1) an beiden Stabseiten oder nur an einer Stabseite
leicht abgerundet, abgefast oder abgefalzt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 646894;
Zeitschrift »Holz als Roh- und Werkstoff«, Heft 6/1951, S. 249;
französische Patentschrift Nr. 900 327 (insbesondere Abb. 1 und 7).
Hierzu 1 Blaitt Zeichnungen,
© 609 617/248 8.56
Family
ID=
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