DEP0006868MA - - Google Patents

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DEP0006868MA
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P ί*
Patentanwalt
DlpUnc. G. Weinhausen tmilart/imia.den 31.»«.i.r
Frankfurt a. /w-Uj D rt 1 η ·■* * J> " ' FrMrA-EbcrUr. 53 Ö (J I |j i. j / L U
Tel.: jn.33581
passavant-fcerke in l£ichelbacher Hütte b.Miahelbach/tjassau.
Fahrwerk für in rechteckigen Absetzbecken arbeitende Schlammräumer ·
Die Erfindung bezieht eich auf schlammräumer für rechteckige Absetzbecken und betrifft eine neuartig· Ausbildung des Fahrwerke bei derartigen Einrichtungen. Unter den begriff des Fahrwerks sind hierbei nicht nur die zum Fahren des Schlamaaräuicers erforderlichen Laufrudex't sondern auch ihre Hollbahnen und die Führungen zu verstehen, die notwendig sind, um den schlammräumer zwangsläufig auf diesen Eollbahnen zu führen.
fiel schlammräumerη für runde Absetzbecken, bei denen die Häumerbrücke ^ewöhnlioh an einem in der Beckenmitte befindlichen Ürehzapfen o.dgl. gelagert ist, durch den sie zwangsläufig auf einer .Kreisbahn geführt wird, ist es bekannt, die Rüumerbrücke mit gummibereiften laufradern zu versehen, mit denen sie aich schienenlos unmittelbar auf der Beckenkrone abstutzt. Gegenüber den auf Schienen abrollenden, eisernen Laufrädern haben xaufrader mit Gummibereifung den wesentlichen Vorteil, daß sie eine bessere Mitnahme der Räumerbrücke und eine bessere übertragung der
Antriebskraft sichern, insbesondere bei starker Belastung des Räumers durch den vom Räumschild z'i fördernden sohlamm, weil der Eeibungskoeffizient zwischen Beton und Gumai günstiger ist als bei eisernen Laufradern auf eisernen Schienen. Außerdem ist der Antrieb mit gummibereiften Laufradern weniger frostempfindlich und ergibt ein weicheres Fahren der Eäumerbrücke mit besserer Schonung der daran &elagerten Motoren und setriebe.
Bei rechteckigen Absetzbecken hat man bisher ausschließlich eiserne Laufräder verwendet, die an gegenüberliegenden Seiten des Beckens auf schienen laufen, wobei die Schienen zugleich auch die Räuiiierbrücke fuhren und gegen seitliche β Verlagern sichern. £s ist bekannt, mehrere Rechteokbecken nebeneinander anzuordnen und einen gemeinsamen Räumer vorzusehen, der entweder auf einer schiebebühne nach dem iiacübarbecken transportiert wird oder ein besonderes Querfahrwerk mit einer Hubvorrichtung aufweist, damit er auf zugeordneten Quersohienen von Becken zu Becken verfahren werden kann. Hierbei müssen die für die Arbeitsfahrt des Räumers an den benachbarten Becken befindlichen sohienen sehr genau verlegt sein, damit die Raumerbrücke an allen Becken eine genaue Führung erhalt·
Die Erfindung ist darauf geriohtet, bei Schlammraumern für rechteckige Absetzbecken das fahrwerk der Räume.Drücke so auszubilden, daß die Raumerbrücke hier ebenfalls mit gummibereiften Laufrädern unmittelbar auf der Beckenkrone
85c, 6'04. P686S. HrF : Dipl.-Ing Leon- Öl /Ä hard Fechter Midielb.icher Hüne bti Midielbadi (Nass) Anm ■ Fass a ν ant Werke nn Miihelbadier Hutle bei Mithelbjcfa 6ώ (Nass). I Fahrwerk für in rechteckig'
_, , Absttxhedcn arbeitende Schi,
- 3 - IM. 12. 51. IT. 7; Z. /->
abgestützt und gefahren werden kann. Keuertingsgemüß ist das Fahrwerk derartiger Säumer ait gummibereiften Laufrädern ausgestattet, die schienenlos auf der Beckenbrone abrollen und denen besondere Führungsmittel an der Beckenkrone und/oder an der Raumetobrücke zugeordnet sind, die ein seitliches Abgleiten des Fahrwerks von der ßeokenkrone verhindern. Derartige Führungsmittel können durch, versenkt liegende Kollbahnen der Beokenkrone oder durch an der fiaumerbrüeke angeordnete Führunterollen od*r imien gebildet sein, mit denen sioh die Raurne*brücke nach den Seiten an den Beokenwandec fuhrt.
Vorzugsweise ist die Kawnerbrücke zusätzlich zu ihrem mit ^amjBibexeiften laufrudern versehenen fahrwerk mit Führungsrollen ausgerüstet, die an den innenflachen der Beckenwände abrollen und bei mehreren nebeneinander liegenden fiechteckbeoken gleichzeitig als laufrüder für das Querfahren des Räumers von Becken' zu Becken dienen können. In diesem Falle sind die iühruntjsrollen an schwenkbaren Hebeln gelagert, mit einem Klinkwerk oder sonstigen, die unterschiedlichen Stellungen der Führun^srollen sichernden Befestigungamitteln versehen und so angeordnet, daß sie mit einer Hubvorrichtung zusammenwirken Können, durch die die Räumerbrücke um soviel angehoben »erden kann, daß sie sich zum ^erfahren auf den Fuhrun&srollen abstützt und ihre Laufrader von der ijecüenkrone abgehoben sind.
hard Fechter Mididb.idier äüttcVi Mi-, Aelbath (Nass.). Anm.: Passiv a nt-Werk C1 ηπ ■* Michelbachcr Hüm bei Midielbadi C&. J (Niss.). I Fahrwerk für in rechteckigen
. Absetzbecken arbeitend Schlammräumer.
^M. 12. 51. (T. -; Z. -<-)
Die zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung des ErfindunöSgegenstandes, und zwar zeigen
Abb. 1 einen Längsschnitt durch ein rechteckiges Absetzbecken mit dem in Arbeitsstellung befindlichen Schlammräumer,
Abb. 2 einen Querschnitt durch das Becken mit einer Stirnansicht des Räumers,
Abb. 3 in ^öGar^m Maßstab die Lagerung einer der Führungsrollen in der Seitenansicht und
Abb. 4 in der Vorderansicht bei unterschiedlichen Stellungen, und
Abb. 5 den Grundriß einer Beckenanlage mit mehreren Rechteckbecken und mit der Bahn für das Querfahren des Kaumere τοπ Becken zu Becken.
Über dem Absetzbecken 1 befindet sioh die Raumerbrüoke 2, die mit gummibereiften Laufrudern 3 schienenlos unmittelbar auf der Beckenkrone an gegenüberliegenden Lungswänden des Beckens abgestutzt ist. An der Räumerbrücke ist in bekannter Weise mittels sohwenkbaren Haltern das Räumschild 4 angebracht, das auf dem Boden des Beckens schleift und den dort abgelagerten Schlamm entgegen der durch pfeile kenntlich gemachten Sirömungsrichtung des tfassers in den axe ßeckenende befindlichen Schlammsurapf fördert, pur die Rückfahrt kann das Räumschild 4 in bekannter weise in die Stellung 41 nach oben ausgehoben werden. Die Ruumerbrücke 2 ist weiterhin an ihren beiderseitigen Knden mit paarweise angeordneten Führungsrollen 5 ausgestattet, die gleichfalls eine 3ummi-
85c, 6'04. P686S. firt.: Dlpl.-Ing. Uon-tt hard Fechter, MiAflKidief Hütte bei Mi-Γ diclbid» (Nass.). Ann.: Passavjnt Wtrkt. ort Miehelbadier Hütte hei Midielbadi ZZ. (Nass.). 1 Fahrwerk [Ur in rechteck igen Ah^etzoedten arbeitende Sdilamtnräumer I H. 12. 51. (T. 7; Z. «-> I
bereitung aufweisen und bei der normalen Raumfahrt an den Innenflächen der .Beckenlängswände abrollen» Diese Führungsrollen sind an Hebeln 7 gelagert, die bei Io schwenkbar an der Kaumerbrüoke 2 sitzen und eine Befestigungsschelle 11 aufweisen, mit der sie in senkrechter Lage an einer zugeordneten Gegenechelle 12 der itäuaer brücke festgelegt werden können. Jedem der Hebel 7 ist an der Bäumerbrücke weiterhin eine abgefederte klinke b zugeordnet, die einen Anschlag des Hebels 7 hinter&reift, wenn man ihn nach Lösen der verbindung zwischen den Schellen 11,12 In dl· waagerechte Lag« gemäß Abb. 3 verschwenkt. Die Führungsrollen 5 werden in die·· Lage umgeschwenkt, wenn die Bäumerbrücke von einen Becken zum anderen verfahren werden soll, in diesem Falle »erden die Führungsrollen 5 an dem dem sohlammsumpf entgegengesetzte* Beckenende noch innerhalb dee geckene in die waagerechte XAg« und noch etwas darüber hinausgehend umgeschwenkt, sodaQ die Hollen 5 mit ihrer tiefsten stelle oberhalb der .Beckenkrone liegen und die Rauaerbrücke auf ihren Laufrädern 3 in die Längsführungen 9 gefanren werden kann,die sich am seckenende befinden. Die Brücke wird dabei soweit gefahren, daß die Führungsrollen 5 ^enau über den Querführungen 8 liegen. Nunmehr wird eine Hubvorrichtung betätigt, lie nach Abb. 3 beispielsweise als eine mit einem Handrad 70 versehene Sohrau Ijenspindel dargestellt ist. Diese schraubenspindel drückt beim Siederschrauben auf den zugeordneten Hebel 7 und bringt zunächst die Führungarollen 5 zur Anlage an den Querführungen 8 und hebt dann die Baumerbrücke 2 lud soviel an, daß ihre
85c. 61Ot. P6S6S. irf. Dtpl-Ing. Uon-ttJ,/-« hard Fcdifer. ,Mi Λ elk.eher Hütte b« M1-F Aejbad. (Nass). Anrn.: Ρ»««»^»«**.
- fa - (Nass.) a I 'Vahrw"* fur in red»tedcig*n
AbMtibtcke« arbeitende SdiUnmtium«. , .M. U. 51. (T. 7; Z. ;-> I
laufräder 3 von den Längsführungen 9 freikommen. Die Brücke an nunmehr auf den Führ on ^sr oll en 5 in den ^uerführungen 8 zum tfaohbarbeoken gefahren werden, wo sie mit den Laufrädern wieder In die zugeordneten Längsführungen 9 niedergesetzt wird. Sie wird dann über das Nachbarbecken gefahren, wo die Hebel 7 am Beginn der Räumstrecke wieder in die aentrechte Stellung umgeschwenkt werden, in dieser stellung weise* die Hebel 7 eine naohgiebige Abstutzung ihrer Lager Io an Federn 14 auf, durch die etwaige ungleichmäßigkeiten ia Bauwerk der £eokenwände ausgeglichen werden.
Sie erfindungsgemaße Ausoildung des Brückenfahrwerka macht das Verlegen von sen i en en auf der Beckenkrone entbehrlioh.
Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten der hier beschriebenen und dargestellten Ausführung beschrankt. Anstel- ^ Ie der Führungsrollen 5 können z.B. »eitliohe Gleitkufen verwendet werden, oder ea können versenkt liegende Fuhrungen in den Längswänden des Beckens vorgesehen sein, in denen die gummibereiften Laufräder 3 abrollen und einen seitlichen Halt finden. Die Hubvorrichtung 70 kann eine Getriebeverbindung mit dem Motor für das Fahrwerk dee Räumers oder mit dem Motor zum Heben und senken des Raumschildes aufmeisea und motorisch angetrieben werden.

Claims (4)

patentansp_rüehe: Ausgelegt j
1. Fahrwerk für in rechteetigen Absetzbecken arbeitende Schlammräumer,deren das Becken überspannende Räumerbrücie mit Laufrudern auf gegenüberliegenden Langs wanden des Beeten» fahrbar ist,dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk wie bei Rundbeckenrauaiern gummibereift« Laufrader (3) aufweist, die schienenlos unmittelbar auf den Beckeülängaw&nden abrollen, und daß Führungsmittel vorgesehen sind,die ein seitliches Abgleiten der Räumer br ticke bei ihrer geradlinigen fahrt lunge des Beckens verhindern.
2. Fahrwerk nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Rauaerbrüote zusätzlich zu ihrem mit gummibereiften Laufrädern (J) versehenen Fahrwerk mit vorzugsweise gleichfalls gummibereiften Führungsrollen (5) ausgerüstet ist,di· an den Innenflächen der befahrenen Beckanlangewand« abrollen«
3« Fahrwerk nach Anspruch 2, daduroh gekennzeichnet, daß dl· Fuhxungarollen (5) paarweise an den Enden der Raueerbrückβ angeordnet and an schwenkbaren Hebeln (7) derart gelagert sind, daß sie zugleich als Laufräder für das Querfahren das Räumers von seoken zu Becken dienen können.
4. Fahrwerk naoh Anspruch 3, dadurch gekennzeiohnetjdae den die Führungsrollen (5) tragenden Schwenkhebeln (7) an der Räuaerbrüoke (2) angebrachte Klinkwerke (6) und Hubvorrichtungen (70) angeordnet sind,die zum Einhangen und Belasten der Führungsrollen bei ihrer Verwendung zum Querfahrei dar Räuaerbrüoke dienen.

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