DEP0006868DA - Teilfugenverbindung. - Google Patents
Teilfugenverbindung.Info
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Description
Liaschlnenfabrik Augsburg—Nürnberg ü#G4f Augsburg
ötadtbachatrasL© 7
Teilfugcnirerbindung«
Die Erfindung betrifft in einer AclxsebenQ geteilte, unter innerem Ueberdruck stehende zylindrische Gefässe oder Gobatioe
insbesondere solche aus keramischem werkstoff für den Betriob bei höheren Temperaturen« Derartige bauliehe Anforderungen können beispielsweise
im Apparatebau oder bei Gasturbinenanlagen auftreteaf da es hier oft auf eino möglichste Rundcrhaltung der Beurteile ankommt
und dia opanntiBgsvorhältnisse an dieser Teiifugo und der für Dichtung und Unterbringung der opaonelomsnto erforderliche Flansch
die flotations symmetric nicht allzusehr stören sollen® Bei anwendung höherer Drücke und Temperaturen sisd in allgemeinen große Flanschen
nötigj um eino genügende ,anzahl von 3pann schraub on für dio (Teilfugenkräfte unterzubringen uad einen ausreichenden Dichtungsdruck zu
gewährleisten» Andererseits verbietet die baschränkte r Hariafcatig«
keit des Gehäusebau stoffes das InkaufncliBiea grösoercr uärnespannua— gen % welche begüaotigt von dem hohen .Värmelei^tungswidoratand dor
Keramik bei weitausragenden Flanschen bei Aenderungen dos ?järme« sustandes im Gehäiiseinnern aurägelöst werden* Das ünbringsa der
,^chraubenlöchcrs welche zvjocks sicherung der Kraftcehlüssigkeit "bei allen Betriebstemperaturen kegelige ditsflachen für Jchraubeakopf
und kutter haben müssen„ ist schwierig und vermiiidert aiasoer*- dem bei der oft notwendigen ong otehend.cn Teilung -manchnal wären
sogar zwei üchraubenreihen notwendig— die· Steifigkeitf abgosehen
davon, dass der Flansch eine unvermeidlich große radiale Zrstrek— kuog bokoiaintj die zusätzliche »Värisespannung auslöst uad ein Tor—
krümaon der Dichtungsflächo
Diese Schwierigkeiten v/orden nach der Erfindung
dadurch, vermiedent dass die Gefäß- oder· GeMuscteile schmale Flanschleisten mit in .Richtung zur Gehäusoachse keilförmiges au£-
lageflächea .aufeelsent über reiche ein oder mehrere U—ßügol greifen®
Durch die Verwendung von kraft igge&al ten es Ü-Bügeln, die sieht mittels Druckschrauben gegen die Plansche abstützen, können große
Kräfte senkrecht zur Teilfuge übertragen werden· Dadurch ?#Ird es ermöglicht?? schmale durchgehende Teilfugenflanschen ao Gehäuse an~
zuordnen» Bei hohen Drücken und Temperaturen kann man mehrere Bügel nebeneinander vorsehen, um genügende Dlcbtungsdrück© zu erhalten* Bas satte Anliogea der Vertindung "bei allen '."äriaezuständen
wird durch die Wahl der !©igung der keilförmigen «ditzflächsn zur Achsebene durch, die Gefäßzylindermitte gewährleistetf sodasc die
Bügel aucli aus andorem Werkstofff uie die Gefäßflaosclie ausgefiilirt
können, ohne dass der Fvraftschlnß dadurch
In der ZeicJanung sind mohr or© 4.4usführuagsbeispiole einer Verbindung naen der Urfindung i® Querschnitt dargestellt*,
Bei der Ausführung nach der ikbb* 1 besitzen dio beiden ZjlinaeAälften 1 und 2 scimale Flaaschleisten 3 und 4
mit oiner Neigung zur Gehäuseachsee Der Bügel 5 mit entsprechend keilförmig ausgebildetes Klauen umfasst die Planschflanken und erzeugt mittels der Druckschraube 6 durcfa Keilnirkung die nötigen
3paniÄffa:ft9 an der Teilfuge« Da dor Bügel 5 beispielsweise aus keramischer Hasse besteht, ist eine Gewindobüchse ? in eitfe a3i&~
sparung des Bügels 5 eingelassen» Man kann auch bei enger Aneinanderreihung solcher Bügel die Abstützung zweier benachbarter Bügel
durch ein© gemeinsame ürucksciiraube vornehmen«
Um den Einbau bequem vornelmen zu können f ist es entsprechend der Ausführung nach Abb* 2 zueckmässig, eine Sitzfläche
in Gestalt eines Zwischenstückes 8 in eine Klauonhälfte des Bügels 5 oinzusetgen« Erfolgt die Auflage des abgetrennten
vjitzflächenstückes 8 in einer balligen Fläche am Bügel 5* so wird dadurch gleichseitig erreichtt daß üngenauigkeiten in der
Sitaflächenneigung ausgeglichen werden und daß Einflüsse eines OTentuell vorhandenen größeren Tesperaturg^adienteB im
die sich, in einor gomissen Verforaung der gegenseitigen
Claims (1)
- flächen ausf/irkcaf ohne örtliche Ueberspannungen und zusätzliche ßiegemomsntc ausgeglichen werden können* Es ist auch möglich die ,Bügel 5 bei entsprechend niedriger Höclisttomperatur aus Stahl herzustellen« üie können dann verhältnlsraässig klein ausgeführt werden« Eine federnde Unterlage 9 unter1 die Gewindebuchse 7 der Druckspindel 6 gewährleistet die Perahaltung unzulässiger üeberbcanspruchung! vas bei der Verwendung von keramischem We stoff für den Bügel 5 von Bedeutung1«. Teilfugenverbindung an in einer Achoobeno untor—besondere aus keramischem Werkstoff, dadurch, gekennzeichnet? dass die Gefäß™ oder G©Musetcile (1 und 2) schmale Flanochleistea (5 und 4) mit in .Richtung zur Grohauseacfa.se keilförmigen Aussenf lach en aufweisen, übar welche ein οά&χ mehrere ü*Biigel (5) grei-2Θ Teilfugenverbindung nach Anspruch. l$ dadurch gekennzeichnet» dass von den ü-Bügeln (5) mindestens eine Auflagefläche in Gestalt eines Zwischenstückes (8) abgetrennt ist«3ο Teilfugsnvorbindung nach Anspruch I1 dadurch. gekennzeichnet9 dass die Auflagefläche zvjicchcn dem Bügel (5) und dem Zwischenstück (8) ballig ausgebildet ist»4e Teilfugenverbindung nach. Anspruch. 1, dadurch. gekennzeichnet9 dass in die U—Bügel (5) Druckcchrauben (6) eingesetzt oindj dio sich, gegen den Äussenrasd der flanschen (3 und 4) abstützen»5« Teilfugenvsrbindung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,, dass an der Druckschraube (6) bezw, der Gewinde— büchse (7) ein federndes Zusatzglied (9) angeordnet ist»
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