DEP0006810DA - Fernsprechübertragungssystem mit Ruf- und Wahleinrichtung - Google Patents

Fernsprechübertragungssystem mit Ruf- und Wahleinrichtung

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Publication number
DEP0006810DA
DEP0006810DA DEP0006810DA DE P0006810D A DEP0006810D A DE P0006810DA DE P0006810D A DEP0006810D A DE P0006810DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
khz
voa
uad
eia
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sigmund München Kleiber
Walter Dr. München-Solln v. Werther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

ffesnepttschttbertragungeeorateai mit Huf- oder vVählwei nri chtungen/
•igs sind fwaspyöoMbest^agaagsöiariohtattgett bekannt, bei denea Xtaf- odw Wahleeichett mit Hlife YQtt Toafreqaeaz oder nodulievter Toofrequeag übertragen werden* Bei diesen Einrichtungen iefe es üblich, die Leitung vor Weit eingebe der ti nf- oder Wählzeichen abzuschalten, damit die folgenden Abschnitte keine störenden Huf- oder Wabliaeichen bekommen« Me Einrichtungen benötigen bereits hierfür einen erheblichen Aufwand, und bedürfen besonderer iasönahmen und Mittel, um die Sspfiadliclikeit der Empfänger gegenüber Sprache klein au haiton. Ss ist weiter bereits vorgeschlagen worden* Frequenzen für Huf- oder ^alilawecJce asu benutzen, die am liande des Jbertragungakanal a anschliessend an diesen liegen und somit auf den ibschnitt begrenzt werden können, in dem vorerst der Λ a hl- oder Rufvargang durchgeführt werden soll«. Bei diesen Systemen erfordert di© Übertragung der Eufgaioteft ein verbreitertes Frequenzband» Auch wird es z.ß. bei TrägerfrequenzsySternen, bei daen eine Anzahl von Frequenzbändern im übertragungabereich im gleichmässigan Ibstaad von 3 kHz angeordnet ist, schwierig, knapp an den Null-ifrequenzen oder mit den Null-Frequenzen selbst die Wahl- oder Rufzeichen m übertragen (z.B. durch feodulation der 'frägarfrequeEeea mit 50 oder lüü kHz), da die Zeichen so nahe an den Kuli-Frequenzen liegen, dass sie durch Intermodulation auf der Strecke m verständlichem Nebensprechen führen können. Mit Null-Frequenz ist dabei die der gedachten Frequenz Hull des jeweiligen übe rtragungsbandeβ entsprechende Frequenz, im allgemeinen aber die Trägerfrequeuef bes©lehnete
Die iicfindung geht nun davon aus, dass bei .Vahl einer Ruf- bzw. ^ahlzeichenfrequenz, die weiter von der jeweiligen Nullfrequenz entfernt ist, auch bei Interraodulation kein verständliches Iebeaspreohen mehr auftreten kannι die Zeichenfrequenzen werden dann zweckmässig über die Modulationsbandfllter geführt. Die Modulationsbandfilter müssen dabei allerdings so breit gewählt sein, dass sie diese Zeioheofrequenaenl die am Rande des Sprechbereichs Iiegeal jnitübertragen können. Die Jörfindung gellt »eiterhiß davon aus, dass
tee! FQ2?aspPöcÄ.ibas?tragiaögB^reteaeBg die es erlaufeea» Ib sich iEffWtierbaue Sprasfeb äsäey m übertragen, danabin M-BreiGiieafier Frequenzram für die Sigaalkaaäle geschaffen weydea kann, wem das Sprachbaid unsymmetrisch zwischen Holl-Freouenz aaä lava?- siöss-I'reaaaaE liegt { mit laversloas-frequeaz ist dabei dia tor gedachten Frequenz Kull üm jeweiligen übertragung ab andes entsprechende feeqüQOE Ib der Lage des iiiveptiei?te& Bandee beseie^- net. Bei metofachträgerfrequecite» i&erfcraguagssystemeo liegt die Inveraionsfrequenz im allgemeinen auf der Nullfrequeaz des benachbarten übertragung sbaades. Is kann sich um eine Niederfrequenzadey im ©iae frägsÄreqttemai&ertrasöag handeln und das Sprachband entweder im TragerfrequexiBgebiet , oder im HiederfrequenBgebiet invertierbar sein. Bei Eraeerfrequenzsystemen hat man häufig den Wunsch auf verschiedenen Leitungen Sesselben Bündels bezw.auf Leitungen desselben FreileituuigBgestaages Systeme ähnlicher Art anzuwenden; um ein verständliches Nebensprechen zwischen den Kanälen der verschiedenen Systeme zu vermeiden, werden dabei gegeneinander investierte SpmehoäßdOT6 übertragen, tau kann dies vorzugsweise dadaffcsh aach@at dass bereits in den erstes Iodalatioasstaf©a entweder ein unteres oder ein oberes Seiteaband feeaatst wird. Der Abstand der fcägerf3?©fmeo*®tt des Üä?%erfreQueaarast©rs (z.B. 4 kHz) bestimmt danh aaeasmea mit dem gewünschten UbejtoagungsbaacL der Sprache den Raum dr zur ob ertragung der Zei eheafrequenzea zur Verfügung steht. Ist beispielsweise der Jhstand 4 IcHsa dann ist gewissersiassaa 4 kHz die laversioasfrequeaz des Sprachbanöes* Soli eia oprachbaad von 0,3 bis ;V* ^Hs übertrag« werden, dam ist Raum zwischen 3,4 und 5,7 kHz für die Huf- oder Wahlfrequenz (z.B. 3s7 sis) verfügbar· Bei einem ^ägerfrequeassystem oder Iiedesfifeqaeaesystes mit einer wirksamen IaversioiasfrequefiE von 3 kHz kann beisipielsw©is© bei dam übertragenen Sprachbaad von 0,3 bis 2,4 kHz die Frequenz 2,7 kHz für Ruf und Sahl benutzt werden. Die Iodulationsbandfilter haben einen Bereich von 0,3 bis 3,7 kHz, im 4 kHz-Fall und von 0,3 bis 2,7 kHz im 3 kHz-Fall zu übertragen, wird beispielsweise la einer Vormodulatioasstüfe eia Baad zwischen β und 12 kHz für !aehrf achträger systeme aufgebaut, dann muss das Kodulationsbandfilter 8,3 bis 11,7 kHz übertragen.
Damit des Sprachband auf seinen übertragungsbereich beschnitten und die Huf- oder ftahlfrequenz en von der "/eiterübertragung ausgeschlossen werden, sind auf der Sende- und Bapfangsseite Hieder-
fseqaeaatiefpässe anzuordnen, ISs Maaea dadurch die Abschaltung dar ieiteag auf der IiederfEeqiiecsseite bei aakoameaden Huf« oder tIiahlseiohBB vermieden uad eut^precheigäe Aaordattagea erspart weÄea» öie ausserhalb des Sprachbaus« Xiegeade Frequenz für Haf- vmä Wahl zeichen hat aasserdea den Vorzug, äase ä@r sigaalempfäager nioht nete spraehaapfiadlioh zu sein braucht, da die Spraehe unterdrückt late
Bei •TragQrfrequBnsssystemen ist ©s aus örüadea des lodttlatioastor« gaages bei der Frequaasusisets wq vorteilhaft» die dem Modulator augefcehrtea 2Iefpäss@ mit eiaem amefe ausseshalb des übergaagatbereiches aögliehst konstanten BohelßÄterstaaä auszurüsten* Dies lass, vorzugsweise dadurch geschehe«.» dass die 2Üefpässe in Fom von «eichen aufgebaut w©rdea„ deren Scheitel des Modulator zugekehrt ist. 3s können dann die Saf- oder Vmhlfrequeaaea über den zweites Weicheamgaag SeBe elm Koadeasatorleituag dem Kanal au- und abgeführt werdea* Die Bufuad tfaJnlfrequeazen können eatwedep durch Abstiamuag d©s iärrpf aagsverstärkers auf die Sigaalfreciaeas oä@r aber durch üb er lageruag alt der laversioasfrequeaz empfaagen werden.

Claims (5)

  1. Ρ a t ί η t a a β ρ liü e te/
    1« ferasprechübejitragtäags^et« ©it ©iaer laverstoasmöglichkelt für die übertrageaea Bpreehkaaäle mit Ruf- oder, ^ahleiarichtuagea dactarcJa gekenazeichoefc , dass es mit eiaer IaverBioaafreqaeaz arbeitet, zwischen der uad to liiallfreqaeas dae übertrageae dprachfaaad aaayaaftetriaek liegt, sodass sich awisclioe Spraefebanö tuaö laver sioasfrequenz eia erweiterterv voa Sprache nicfet beaut gto^, 3?r©- queazb ereich ergibt aad Sass ia dLasem Fveauensbeveidn ei a taJA-oöer Hufkaaal aageordaet ist; mit Iulliairequeae iBt dabei die der getastetem frequenz FjuII des Jeweiliges Ubertragangsbaaies entsprecheade Frequenz uad mit Iaweraioasf requeaz die der Frequenz Rull eatsprecheade Frequeaz ia der Lage des invertierten Baades bezeichnet*
  2. 2. f eam^reaaübertraguasaagrsteBi Baeh Aaspruch It dadurch gekeaa zeichaet, dass das das bprachbaad uad die Huf- oder ^ahlfreqaenzC ea) umfasaeade Baad syaraetwiseh anriechen lullf Teqm&z uad Inversionsfrequaaz liegt.
  3. 3· Feirasprechübertragungasyatam nach Aaspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass bei oiaer Inv^reionsfrequenz voa 4 Jffis eia .Jprach· baad voa 0,3 bis 3,4 kHz übertragea wird, derart, dass ix ;iaum zwischen 3 Λ bia 3»7 Mis eiae Ruf- oder ^ahlfreqaenz voa z.B. 3,7 kHz übertragea wird.
  4. A-, Ferneprechübertraguagseystem nach Aaspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet» dass bei einer laversionsfrequenz voa 3 kHz eia bprachbaad voa 0,5 bis 2,4 kHz übertragea wird uad der Bereich 2,4 bis 2,7 JfeHK ©laer Suf- oder Wahliberttagueg dient»
  5. 5. Peraspreehübertragungssyetem aach eiae® der vorhergeheadea ägsprticha, dadurch Se^aaseieteate dass vor dem Iaversionsteil bzw. aach dem fiückiaversioasteil eia iilter, iasbesoadere Tiefpass, verge sehea ist, der das Spsacfebaad auf seie@s übertragung sbereieh beschneidet uad damit gleichzeitig eiae W eit er üb ertragung der Rufoder v'.ahlfrequeazea Yerfciadert.
    Farnsprechübertragungseystam msh AasprucJa 1 bis 5, dadurch, gekeaasölshast, dass öle sprachbegrenzenden Filter (a.B.Tief pass) im Siederf^equeaabeueieh als Weichea mit eiaes dem Modtxlatos sagakehrten Scheitel ausgebildet siai and dass die Baf- oder laiilf»Qaeasea über den aweiten Weicheaeugaag (a„B. Hoehpasui) as- und abgeführt werden.
    7» ferjs^yeiÄüliiertragungsegrstem nach einem der TOÄiSzgeheades Ansprüche dadurch geteiiiasei Chaetff äass di@ feeid@a Freojueiiafolgea dem übertragbar» ^rac&ba&de« (Segeilage oder Kehrlage) iE einest !,©tofacb-Kattalsyst« so aufgebaut werdea^ dass iß elf» Raster vom l^ägerfseqmeaiieö. gleichmässigen Abstände® insbesondere 4, β, 12 und 16 Mz eioffial die ©b©i?©B. s^iteabäadec» ein aadetfflaal die unteren Seitenbänder gebildet werden, um beispielsweise derartige Systeme aufzubauen, die auf der gleichen Leitungsgrappe eingesetzt gegeneinander aar aixirejjständliehes ITebansprechen b©-

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