DEP0006291DA - Winkelstück mit Schaftknie, insbesondere für zahn ärztliche Zwecke. - Google Patents
Winkelstück mit Schaftknie, insbesondere für zahn ärztliche Zwecke.Info
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Description
PArB 11468-6,6.50
MpI.-Ing, Walter Paap Berlin—iolrterfelde-öst, den 10.9.1948 Patentanwalt Marienstrassθ 17a
Fabrikant Alois ^ltenbach Ja ti t'fl ' hf
Potsdam, HShenstrasse 8 φ^ν^ A\,H><>v 1Jt,
Patentanmeldung I
Winkelstück mit Schaftknie, insbesondere fur zahnärztliche Zwecke.
Die Erfindung "betrifft ein Winkelstuck mit Schaftknie for zahnarzliche Bohrf-Präs-und Schleifwerkzeuge, bei dem eine den
&opf lind das ganze anschließende Srieblager überdeckende mit Ausnahme der ipOffnungen vollsttndig geschlossene Hülse am
Schaftknie abnehmbar befestigt und mit dem Kopf νom Srieblager abziehbar ist.
Bei derartigen Winkelstücken erfolgt die -Befestigung der Hülse am Schaftknie vorzugsweise durch einen am Griffteil befestigten,
federbelasteten Bolzen* der in ©in entsprechendes ^och der Hülse einschnappt» Außerdem kann die Hülse am Schaftknie in
verschiedenen Drehstellungen gegenüber diesen leichtlösbar befestigt seinf was in einfacher Weise durch am Eand der Hülse
über den ganzen Umfang verteilte; locher zu bewerkstelligen ist, von denen jeweils eins zur Aufnahme des federbelasteten i^olsens
dient.
Bei Instrumenten dieser Art hat es sich als nachteilig herausgestellt, daS bei Benutzung eine JPingerauflage auf dem Betätigungslropf
des federbelasteten Bolzens gegeben ist» bedingt durch die Anordnung dieses Knopfes an der Außenseite des Schaftkniewinkelse
Auf diese Weise kanns insbesondere bei nachlassender federspannung eine ungewollte Entriegelung und damit ein Lösen
des kopfes und der anschließenden Hülse eintreten, wenn sich diese 2eile gerade in der Mundhöhle des Patienten befinden
Diesen Maohteil zu beheben, ist Zweck der Erfindung» Erreicht wird der ErfincUingszweck dadurch, dasrdie Betätigungsstelle für die Feder außerhalb des Bereiches äex .Fingerauflagen,
in ausreichender ^Entfernung νob Griffhülsenende zurückversetzt angeordnet wird. Zweckmäßig wird der federbelastet© Bolzen so
ausgebildet, dassder Eiegelbolzen von außen her in das Loch der Hlilse einschnajjptg weil auf diese Weise die Fingerauflage sogar
noch zusätzlich die "Verriegelung begünstigte Besonders vorteilhaft ist es, den -üiegelbolzen iia stumpfen
Winkel des Schaftknies anzuordnen und die ihn tragende Feder in einem Schlitz am vorderen Griffhülsenende drehbar zu lagern,
scjdaß die lösung des Siegelbolzens entgegen dem Federdruck durch Herunterdrücken des hinter der Drehachse liegenden nach
auSen durchgewölbten Seiles der Feder erfolgt« ^ie Feder w ird an ihrer Betätigungsstelle zweckmäßig mit einem aufgesetzten
Betätigungsknopf versehene
Eine einfache und sichere Befestigung der Feder an der Griffhülse wird erzielt, wenn die Feder an der Befestigungsstelle
zwei seitliche nach untes. abgebogen© Lappen zur Aufnahme einer drehachse erhält, deren Bnde' in entsprechende Löcher der Gxiffhulse
eingreifen«
neue Terriegelung ermöglicht einen weiteren wesentlichen
Yorteil durch die nach hinten zu abziehbare^1 Anordnung der Griff-
ι J * J ·
hülse vom '^nveirprieblager nach Abnahme der Kopf und Srieblager überdeckenden Hülseβ Durch Lösen nur einer Terriegelung lassen
sich demnach alle außen liegenden Seile des Winkelstückes zw|cks Sterilisation abnehmens da euch άβτ im I-opf liegende
;rieb ohne weiteres durch Yerstellen der Bohrerhalteklappe
aus der hinteren Kopf öffnung herausnehmbar ist» Hach Abnahme des Kopfes mit der anschließenden Hülse wird die Griffhülse lediglich
durch Klemmwirkung der feder auf~~Sem^^^x±eblager bzw. Schaftknie gehalten.
Sriffhülse und ^fetertrieblager mit Schaftknie befinden sich durch gegenseitige Führung stets in gleicher Drehstellung zueinander
« So kann z.B. der zur Aufnahme der Feder vorgesehene Schlitz am vorderen Griffhülsenende gleichseitig sur Führung
für einen entsprechenden Vorsprung am hinteren 3chaftknieschen~ kel dienen. In einfacher Weise kann die Führung auch dadurch
geschehen, daß di© die Drehachse der Feder tragenden lappen in entsprechend angeordnete Üngsschlitae des unteren Sehaftknieschenkels
eingreifen.
Selbstverständlich können auch bei dem neuen Winkelstück am unteren Hülsenrand über den gansen Umfang verteilt köcher sur
Aufnahme des £edarbelasteten JBolEens vorgesehen sein9 scjdaS die Hülse am Schaftknie in verschiedenen Drehstellungen gegenüber
diesem sich leicht lösbar befestigen läßt« In der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildetes
Winkelstück beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen, teilweise im vergrößertem Maßstab,
AbbJ. das Winkelstück in oloht, Abb. 2 das Winkelstück in Seitenansicht 9 teilweise im Schnitt
nach Linie XI-IX &ex Abb. 1 .
Abba 3 das Schaftknie in i-trichtg Abb, 4 einen S hnitt nach Linie I?-I? der Abb. 2S Abbe 5 einen Schnitt nach Xinie Y-? άβχ Abb, 2, Abb. € die Feder mit de© Biegelbolzen in richt, AbbB 7 die gleiche %eüex in $eitenansichte In der Zeichnung sind 1 der Winkelstuckkopf, 2 die anschließende
Abba 3 das Schaftknie in i-trichtg Abb, 4 einen S hnitt nach Linie I?-I? der Abb. 2S Abbe 5 einen Schnitt nach Xinie Y-? άβχ Abb, 2, Abb. € die Feder mit de© Biegelbolzen in richt, AbbB 7 die gleiche %eüex in $eitenansichte In der Zeichnung sind 1 der Winkelstuckkopf, 2 die anschließende
Hülse, die den am Schaftteil© 3 befestigten !SHtearjprieb mit seinem Lager 4 überdeckt , 5 die Sriffhülse und 6 die mit der
Griffhiilse verbundene &Ieitverbindungshulse* In dem am G-riffhülsenende befindlichen Schlitz 7 ist die den
Biegelbolzen 8 tragende fe&er 9 derart angeordnet^ daß sich der fiiegelbolzen 8 im stumpfen Ünkel des Schaftknies 5 befindet»
Die Feder 9 besitzt 2 nach innen abgebogene Xiappen 10, die die Drehachse 11 tragen^ deren Ende in Löchern 12 der Griffhulse
gelagert sind« Unterhalb der Lappen 10 ist die Feder 9» Abbe 7 erkennen läßt, nach außen gewölbt ausgeführt, während
sich das untere nach innen abgebogene lnd^~zwischen Lager 15 un<HGr iff hülse 5 legt, (siehe Abb. 2) Der am oberen
^ederende auf der Federinnenseite befindliche itiogelbolzen 8 greift 3® nach der Kopf stellung in eines der am unteren Hand
der Hülse 2 befindlichen Löcher 14 von auSen her ein«. Die Lösung der Verriegelung erfolgt durch Druck auf den nach
außen durchgehölbten FederteilB der in solcher iintfernung vom Griffhülsenende liegt, daß er sich außerhalb des Bereiches der
iingerauflagen bei Betätigung des Instrumentes befindete Auf diese leise ist eine ungewollte Entriegelung und dard-t ein
Lösen des Kopfes während der Behandlung des Patienten wirksam verhindert. Die Pingerauf lage am vorderen G-riff hülsenende be~
wirkt im Gegenteil noch eine zusätzliche Sicherung, da der Fingerabdruck den ^iegelbolsen 8 in der Schließstellung festhält.
Torteilhaft wird der durchge^ölbte Federteil noch niit einem ßetätigungsknopf 15 versehen^ durch den die Federbetätigung
erleichtert wird«
lach Lösen der Verriegelung und Abnahme des Kopfes 1 mit der anschließenden Hülse 2 ltßt sich die Gxiffhulse 5 mit der an
ihrem-unteren Ende befestigten ^leitverbindungsiiUlse β ohne
weiteres nach hinten zu vdm~fe€Sl4rieblager 13 abziehen, sdjdaß auch diese AuSenteile des Instrumentes sterilisiert werden
können«, ifaeh Abnahme des Kopfes 1 mit der Hülse 2 ist die Griffhülse 5 auf dem 4fete*Trieblager 13 lediglich noch durch die
Klemmwirkung des hinteren Endes der Feder 9 festgelegt, daS sich zwischen Griff hülse und U-rieblager befindete
Wie die Abb. 5 und 4 erkennen lassen 8 greifen die I>appen 10 der feder 9 in Schlitze 16 des unteren Sehenkels des Schaftknies
3 ein, scjdaß Grlffhülse 5 tind lia^rrTTrieblager 13 mit Schaftknie 3 stets in gleicher Drehsteliung zueinander gehalten
werden.
Claims (9)
- Patentansprüche %1«, Winkelstück mit Schaf tknie, insbesondere für zahnarzt liehe ij bei dem eine den Hopf und das ganze anschließendeüberdeckende Hülse am Schaftknie durch einen am Griffteil befestigten, federbelasteten Bolzen, der in ein entsprechendes ioch der Hülse einschnappt, abnehmbar befestigt und mit dem Hopf vom Tariebleger abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bet&tiguiigsstelle für die Feder des Siegelbolzens außerhalb des Bereiches üer i*inger~ auf lagen in ausreichender Entfernung vom Gr iff hülsenende zurückversetzt angeordnet ist.
- 2. Winkelstück nach Anspruch 1„ dadurch gekennzeichnet, das der feaerbelastete Bolzen von außen her in des Loch der Hülse einschnappt»
- 3. Winkelstück nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der fiiegelbolzen im stumpfen Winkel des öchaftiaiies ange~ ordnet ist.
- 4. Winkelstück nach Anspruch 1-3 » dadurch gekennzeichnet, daß die den Verriegelungsbolzen tragende Feder in einem Schlitz am vorderen Griffhülsenende drehbar gelagert ist und die Lösung des Bolsens entgegen dem Federdruck durch herunterdrücken des hinter der Drehachse liegenden, nach außen durchgewölbten Seiles der Feder erfolgt.
- 5. Winkelstück nach Anspruch 1-4 , dadurch gekennzeichnet, daß die Feder an ihrer Bet&tigungsstelle mit einem aufgesetzten« Beti'tigungslmopf -versehen ist«
- 6. Winkelstuck nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß die S*eder an der Befestigungsstelle an der driffhulse zwei seitlichej nach unten abgebogene lappen zur Aufnahme der Drehachse besitzt, deren Enden in entsprechende köcher der tJriffhiilse eingrai£ene
- 7. Winkelstück naeh Anspruch 1-6, dadurch, gekennzeichnet, daß die Griffhülse nach Abnahme der i-opf und l'rieblager uberdeckende/Hülse von dem fet« trieb lager nach hinten zu abziehbar ist,
- 8. Winkelstuck nach Anspruch 1-? , dadurch gekenn&eic net„ daß auch naoh Αϊ nähme des Kopfes mit der anschließenden Hülse die &riffhülse durch S.lenns®irkuiig der Feder auf dem -rieblager bcw. Schaftknie festgelegt iste
- 9. Winkelstück nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daßGrriffhülse und Sötwtrieblager mit Schaftknie durch gegen« seitige iuhrung stets in gleicher Drehstellung zueinander gehalten sind»10e Winkelstück nach Anspruch 1-9. dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der an der Qriffhulse befestigten feder aa vorleren Oriffhülsenende vorgesehene Schlitz gleiehseitig zur Führung für einen entsprechenden—^ or sprung am•unteren Schaf tlaaieschenkel dient«11β Winkelstück nach Anspruch 1-9 dadurch gekennzeichnet s daß die lappen en der Feder in entsprechend angeordnete Längsschlitze des unteren SohaftknieSchenkels eingreifen. und so die gegenseitige Fuhrung zwischen Griffhülse und -trieblagar gewährleisten.23er
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