DEP0004872DA - Gleichrichtersäule, in der die Gleichrichterscheiben zur besseren Wärmeabfuhr in Wärmekontakt mit Kühlscheiben größerer Fläche zusammengebaut sind - Google Patents

Gleichrichtersäule, in der die Gleichrichterscheiben zur besseren Wärmeabfuhr in Wärmekontakt mit Kühlscheiben größerer Fläche zusammengebaut sind

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DEP0004872DA
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DE
Germany
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rectifier
disks
cooling
disk
heat dissipation
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Inventor
Erich Dr. Phys. Kipphan
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Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Original Assignee
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
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Description

Es sind elektrische Ventile bekannt, welche dem Stromdurchgang in einer Richtung einen erheblich größeren Widerstand entgegengesetzten als in der anderen Richtung. Die Ventile sind derart aufgebaut, dass sich eine Ventilschicht zwischen zwei vorzugsweise plattenförmig ausgebildeten Elektroden befindet. Die Elektroden bestehen vorzugsweise aus Metall. Die Gleichrichterschicht kann beispielsweise aus Selen, Selenverbindungen, Metallverbindungen usw. bestehen.
Die elektrische Belastbarkeit der Gleichrichterscheiben ist in Flussrichtung praktisch nur durch die entstehende Temperatur begrenzt. Anordnungen, die eine gesteigerte Abfuhr der Verlustwärme der Gleichrichter ermöglichen, lassen eine Steigerung der Strombelastung zu. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise der Zusammenbau der Gleichrichterscheibe mit einer Kühlscheibe größerer Fläche. Es ist bisher üblich gewesen, die mit einem zentralen Loch versehene runde oder eckige Gleichrichterscheibe mit einer entsprechenden, auch mit einem zentralen Loch versehenen Kühlscheibe zusammenzubauen. Durch diese zentrische Anordnung der Gleichrichterscheibe auf der Kühlscheibe ergibt sich im Betrieb folgende Temperaturverteilung:
Die in der Gleichrichterscheibe anfallende Verlustwärme strömt radial in die Kühlscheibe ein, die hierdurch bedingte Temperaturverteilung wird durch die Säule strömende Kühlluft verzerrt. Es ergibt sich somit bei senkrecht stehender Kühlscheibe, dass die unterhalb des Mittelpunktes befindlichen Teile der Kühlscheibe kühler, die oberhalb des Mittelpunktes befindlichen Teile wärmer sind als es der unverzerrten Temperaturverteilung entsprechen würde.
Um die Nachteile der bekannten Gleichrichtersäulen, in der die Gleichrichterscheiben zur besseren Wärmeabfuhr in Wärmekontakt mit Kühlscheiben größerer Fläche zusammengebaut sind, zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Gleichrichterscheibe unterhalb der Mitte der Kühlscheibe anzuordnen. Hierbei ist eine Anordnung zweckmäßig, bei der die Gleichrichterscheibe unterhalb der Mitte der Kühlscheibe angebracht ist. Obwohl durch die erfindungsgemäße Anordnung der Wärmeweg von der Gleichrichterscheibe zum oberen Kühlscheibenrand größer geworden ist, erfolgt trotzdem eine Temperatursenkung der Gleichrichterscheibe. Die Gleichrichterscheibe ist dadurch, dass sie sich an dem unteren Rand der Kühlscheibe befindet, an eine Stelle gerückt worden, an die der noch kalte Kühlstrom zwischen die Scheiben eintritt. Da weiterhin die ganze, durch die Kühlscheibenhöhe gegebene Luft-Säule erwärmt wird, wird die Durchflussgeschwindigkeit der Luft infolge der Kaminwirkung gesteigert. Auch hierdurch tritt der Vorteil auf, dass die Wärmeabfuhr an der Gleichrichterscheibe gegenüber den bekannten Anordnungen verbessert worden ist. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens kann die Kühlscheibe einen den Isothermen angepassten Umriss erhalten.

Claims (3)

1. Gleichrichtersäule, in der die Gleichrichterscheiben zur besseren Wärmeabfuhr in Wärmekontakt mit Kühlscheiben größerer Fläche zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichrichterscheibe außerhalb der Mitte der Kühlscheibe angeordnet ist.
2. Gleichrichtersäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichrichterscheibe unterhalb der Mitte der Kühlscheibe angeordnet ist.
3. Gleichrichtersäule nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlscheiben einen den Isothermen entsprechenden Umriss besitzen.

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