DEP0004594DA - Einrichtung zum Herstellen von Polsterpapier aus mehreren Papierbahnen - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen von Polsterpapier aus mehreren PapierbahnenInfo
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Description
LucUvlg -C I E H £ S 3 } B e- r 1 i η
G 2747 20. ITovember 1947
Einriontung zum Herstellen yon Polbtgrpapler aus menreren PapierbaImen
Ss sind verschiedene YerfctIiren und Vorrichtungen zum Herstellen, von" Polsterpapier bekannt, das zum Verpacken druckempfindlicher
Gegenstände benötigt wird« Ausser den Polaterpapieren5- die eine Einlage von Zellstoff o.dgl. haben, hat sich besonders eins
Polsterkiscenform bewährt, die aus abwechselnd aufeinanderliegenden und punktförmig miteinander verklebten glätten und hochgsprägten
Papierlagen besteht. Dos far diese Polsberkissen zur Anwendung kommende Arbeitsverfahren soll durch die vorliegende
Erfindung verbess-ert werden, indem eine maschinelle Einrichtung vorgeschlagen wird, bei der zum Zusammenlileben und -Zus immenprägen
der verschiedenen Papierbahnen entsprechend der jeweils gewünschten Musterung eine neuartige "Janderprägepresse vorgesehen
ist. vTährend bisher*bei der Herstellung von Polsterpapier eine puniftfcrmige Gummierung der glatten Papierbahnen und ein
punrttö'rmiges Zuscmmsnpragen der glatten Papierbahnen"mit den nochgeprägten Papierbahiien mittels besonderer Prägewalsen er-folgte?
wobei die Prägewalzen das gleiche punktförmig angeordnete Muster aufwiesen wie die-!''ormgummierungswalaen der -Leimwerke,
erfolgt bei der Erfindung die Vereinigung der verschiedenen Papierbahnen vorteilhaft durch ein streifenförmiges Liuster."
Die PspierbJinen durchwandern die Prägepresse unter gleiclimässigem Icuck und unter Linwirkung von Hitze mit gleichbleibender
G-eschwindigk^it. Dadurch gelangt das Polsterpapier mit seinen verschiedenen Papierbahnen auf einem relativ langen wieg zu ein°r
dauerhaften Vereinigung. Die neue maschinelle Einrichtung kann mit einem Prägewerk verglichen -werden, des in "der Kombination
ei:ier_ Flachpräge pre see mit einer Rotationsprägepresse besteht.
i/ähreno bsi der Pabrikation von Polsterpapier zunächst Piachpresaen bevorzugt werden, rieil man mit diesen-eine vielseitige
Anwendungsmöglichkeit für verschieoenartige LIuster beim Zusammenkleben und Zusrmruenprägen der verschiedenen Papierbahnen
erreichen konnte, dabei aber eine nur geringe Arbeitsleistung erzielte, ging man später zu Rotaüoiispressen mit Prägewalzen
über. Diese Prägewalzen hatten den Vorteil einer 'gesteigerten .Arbeitsleistung, doch ging diese Arbeitsleistung auf Kosten der
Vielseitigkeit in der Anwendungsform. Die Prägewalzen waren nur für ein einzelnes ganz bestimmtes Muster geeignet, wo brei, man sich
mit punktförmiger Gummierung begnügen musste, weil bei Verwendung von Prägewalzen die hochgeprägten ZwischeJilagan-aus Eugel-
oder Y/affelpapieren leicht ausgewalzt werden konnten, was sich durch eine Längenderänderung der betroffenen Prpiirlagen äusserst
nachteilig bemerkbar mächte,- weil die formgummierten'Stellen nicht mehr mit den -Prägestellen übereinstimmten.
Bei einer WdMerpx-ag epr es se kann_man dagegen den Einlauf querschnittfür die verschiedenen Papierbahnen so allmählich vermindern,
dass die Gefahr das *ms walzens der Hochprägungen nicht mehr besteht, sondern die Hochprägungen werden umgehehrt cum
Verfuhren bei der Herstellung der Hochprägungen kurzerhand an den Präg-sstellen einlach mieder eingeebnet. Infolgedessen ist e-s
möglich, nunmehr- Streifengummierung anzuwenden und streifenförmige Muster ebenfalls in -den allgemeinen "Verwendungszweck einsubeziehen.
Ua nämlich eine Läxigenveränderung der hochgeprägten SvIschenbahnen nicht mehr befürchtet werden muss, gelangen nunmehr
die f ο Mgmomierte η utellen der verschiedenen- Papierbahnen genau unter die entsprechenden Prägemuster der Wanderprägepresse,
was -trotz- Beschränkung auf Puiittgumiiiieruiig mit Prägewalzen nicht immer einwandfrei verwirklicht werden tonnte. Das Einebnen
der Hochprägungen hat gleichzeitig die angenehme i'olge, dass eine höhere Polsterung erziele wird, weil die Hochprägungen
unmittelbar neben den eingeebneten stellen in voller Ursprungshöhe erhalten bleiben und nicht teilweise" mit ausgewalzt werden.
Bei der neuen Wanderprägepresse können die mit dem Prägemuster versehenen Teile des eigentlichen Pragewerks zusammen mit den
Papierbahnen durch die .anlage wandern und dabei-die einzelnen Papierbahnen in der vorgesehenen formgummierten Musterung dauerhaft
miteinander verbinden. Lls empfiehlt sich dabei, dass- die Papierbahnen von den mit der Musterung versehenen Teilen des
Prägewerks unter Druck' mitgenommen werden.1 Jährend der kurzzeitige Druck beim Prägen mit Prägewalzen trotz der gegenüber der
Benutzung ΰοχι JE1Iachpressen erhöhten ^rbeitBleisiung noch eine
verhältnismässig langsame Arbeitsgeschwindigkeit bedingte, um wenigstens eInige'rmassen die zum verkleben erforderliche Zeit
zu erhalten, sind bei der Erfindung' "die oberen und unteren Teile des Prägewerüs ähnlich«-wie Patrize und Matrize einander angepasst,-die
gemeinsam, mit den Papierbahnen die Maschine durchwandern, 'wobei die Papiere längere Zeit unter Druck und Hitze
stehen, .anstelle der üisnerigen kurzzeitigen ICiebe- und Prägezeit ist eine entsprechend lange Präge- und Elebezeit getreten.
Während beispielsweise bei der bekannten Polsterkissenmaschine die Prägeplatte etwa 3 bis 5 mo. üaum ,beanspruchten und mit einer
GeschYfindigkeit von S bis 10 m/min durch die Prägewalzen liefen, kann die Prägestrecke jetzt beliebig z.B. auf 500 mm verlängert
werden, wobei allerdings gleichzeitig auch die Geschwindigkeit auf 30 bis 30 m/min gesteigert werden soll, immerhin sino selbst
bei fünffach-er Geschwindigneit der zur Verfügung stehende Prägeweg und die entsprechende Klebezeit noch verhundertfacht \ orden,
sodass eine gute Haltbirkeit der IZlebestellen- erzielt wird,, weil nach Verlassen des Irkgewcrks die klebestreifen bereite
vollkommen abgebunden haben und trocken sind. Das Polsterpapier kommt diso Verwendungsfertig aus der Maschine.
Eine besonders zweckmassige .."eiterausbildung der .Srxiiiaung ist es, fur aas'Prägepress¥/erk zwei umlaufende endlose·Bänder vorzusehen,
auf denen die Prägeglieder auswechselbar bef-estigt sind. Hauptvorteil dieser neuen Sinrichtug Ist die Möglichkeit, die
verschiedenartigsten Uuster auf ο er gleichen Maschine herstellen zu können, wozu lediglich die Prägeglieder mit den erforderlichen
Iiustern versehen sein müssen, abgesehen natürlich von der entsprechenden Musterung ~der Pormgummierurigswalzen, die für die IfOrmgummierung
der platten Papierbahnen vor dem-Einlaufen.
in die ".Vanderpräg epr esse erforderlich sind und deren Muster mit den Mustern der Pi"ägeglieder übereinstimmen muss. Praktisch, ist daher
überhaupt keinerlei Beschränkung in der Eusterung vorhanden. Man vjird indessen zwe'ckmässig vor allem-streifen- oder linienförmig
arbeiten, wozu die IClebezeit nunmehr ausreicht« lim die Streifengummierung in die'Prasis überführen au können, sollten
die -Prägelinien zweckmässig unterbrochen sein. Damit wird vex-mieden, dass beim Zusammentreffen der Prägeglieder ein Jiinklemmen
der Papierbahnen tischen benachbarten Prägegliedern erfolgen kann, bevor diese auf ihrem 'Jeg über die Antriebs- und Umlenkscneiben
für die mit den Prägegliedern versehenen endlosen Bänder in die für den Prägevorgang erforderliche endgültige Lage
gekommen sind, hie unterbrochene Prägelinie gibt den Klebestellen gleichzeitig das Aussehen gesteppter Hahte9 weshalb sich Aas
Polsterpapier nicht nur für Eissen9 sondern auch für-weitere Verwendungszwecke z.B. für deckenartige Auskleidungen usw. eignet.
Auf die Bänder mi υ den Prägegliedern kann ein gegenseitiger Druck ausgeübt werden. Ds empfiehlt sich, den auf die Prägeglieder
ausgeübten Druck veränderlich und einstellbar zu_machen. Zu diesem J3weck kann das untere Trum des oberen Sandes mittels
unter,Druck stehender Rollenlager auf das obere 'frum des unteren Bandes gepresst" werden, wobei je zwei Hollen einen kleineren
Abstand voneinander haben Sollens als der Breite der Prägeglieder entspricht, um ein stabiles Auflager für letztere-zu schaffen;
Die Rollen der Hollendrucklager für das obere Bcuad können paarweise gegeneinander versetzt in U-förmigen Bügeln'angeordnet
sein. Bei dem unteren Band genügt es, wenn dieses mit dem oberen Trum über einen Aollentiseh läuft, wobei der Abstand zweier
Köllen ebenfalfe kleiner ist als die Breite eines Prägegliedes.
JJie konstruktive -iusbi Idutib .der Bänder ,mit den Prägegliedern kann verschiedenartig erfolgen. Beispielsweise können die Bänder aus
G-Iiederketten bestehen, wobei die einzelnen sich euer zur Laufrichtung des Eresswerks erstreckenden, vorzugsweise scüarnierartig miteinander
verbundenen kettenglieder mit den Prägemustern versehen sind. Die Prägemuster können entweder unmittelbar in die Kettenglieder
eingearbeitet oder auf diese aufgesetzt sein. Im ersteren fall müssen bei Verarbeitung eines anderen IJustors die
kettenglieder selbst ausgewechselt werden, sonst lediglich die Auflagen mit-den Prä0emustern.
Kin kann jedoch cid Bänder auch aus Bandstahl herstellen, auf denen die mit dem Prägemuster versehenen Teile in Gestalt von
^uerlatfcen auswechselbar befestigt sind. Es können bezogen auf die Breite der Prägepresse zweckmässig mehrere -Sinzelbänder vorgesehen
sein, die von Litnehmerscheiben transportiert werden, wobei die Prageglieder an sämtlichen kinzqIbändern auswechselbar
befestigt sind.
Die Prageglieder erstrecken sich stets quer zur Lauf richtung seien es nun kettenglieder oder <uerlatten für otahlbänc'ex-s .beim
auswechseln" von Mustern für einen bestimmten Verwendungszweck genagt es, diese Prägeglieder und die zugehörigen leimwalzen
auszuwechseln. Die Verwendung von Stahlbändern als Tragelemente für die Prägeglieder anstelle, von Rollenketten ist nicht nur deshalb
vorzuziehen, weil Gewicht eingespart wird, sondern auch weil infolge der geringeren Materialstärke bei gleichbleibender
Pestigkeit die Drehpunkte der einzelnen Prägeglieder an den Umkehr- und Antriebsscheiben eine flachere Bauart ermöglichen«
Scnliasslich ist noch von Bedeutung, dass die Dehnbarkeit von gespannten Stahlbändern geringer ist als das Spiel von gespannten
Ketten? sodass d-ie Sefahr vermieden wird, dass" die Prägeglieder des oberen und des unteren Bandes sich in ihrer gegenseitigen
lage zueinander verschieben,'wodurch'unsaubere Muster entstehen wiiraen, ja sogar eine Yerprägung neben den Pragestellen möglich
wäre, wenn die gegenseitige Versetzung unzulässig gross werden würde.
Zur Erzeugung der für den Arbeitsvorgang erforderlichen ^arme !rönnen die mit dem Prägemuster versehenen Glieaer unmittelbar
beheizt sein. Es empfiehlt sich, elektrische Heizung vorzusehen. Dabei kann die Stromzuführung von innerhalb des Bandumfanges
angeordneten Stromschienen über Schleifkontakte zu den-Prägegliedern erfolgen. Die beiden Enden der elektrischen Keisdräht'e
eines Prägegliedes führen zweckmässig auf der gleichen Seite des Prägegliedes zu getrennten Stromabnehmern. Als Stromabnehmer
können mehrere Schleifkontakte vorgesehen sein, die mit den Prägegliedern durcli die Anlage wandern.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und AnwendLmgsmdglichkaiten dar unter Schutz gestellten Einrichtung zum Herstellen von Polsterpapier
sind- nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben. In de-r Eeichnung ir ?t der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausfuhrungsbeispielen sohematisch dargestellt. Es zeigen
Pig. 1 eine seJiematische Darstellung einer Einrichtung zur Herstellung von Polsterpapier,
Pig. 2 eine ^usflDirungsform der neuen Prägepresse in Seitenansicht mit weggeschnittener vorderer Gestellwand,
Pig. 3 einen Schnitt durch die Presse nach linie III-III der Pig. 2,
Pig. 4 ein Seil der zusammenlaufenden Prägekette im Querschnitt, £ig. 5 eine Drauf sieht, hierzu.,
lig. 6 _eine- Seitenansicht,
lig. 6 _eine- Seitenansicht,
Pig. 7 und 8 verschieden gemusterte Prägeplatte!!,
Pig. 9 eine and-ere ^usfuhrungsform der Prägepresse im Langsschnit
Pig.10 einen Sclinitt nach Linie Σ-Ζ der Pig. 9,
Pig.J.1 einen feil der Prägekette im Längsschnitt in grosserem Masstab,
Pig.12 einen Querschnitt hierzu,
Ii ig. 13 - 15 die Stromzuführung für die elektrische Beheizung der Prägekette in Vorderansicht, Seitenansicht und
Draufsicht und
Pig,16 - 18 verschiedene Muster des hergestellten Polsterpapiers.
Mit der in Pig. 1 dargestellten Einrichtung erfolgt die Herstellun eines Polsterpapiers, das aus- abwechselnd aufeinanderliegenden
glatten und hoehgeprägten z.B. Kugel- oder Fafxel^rm-f? * YveLsenden Papierlagen besteht, die mitei-nandef Nmtaa-WfetaiSiiid.
Die Herstellung vom glatten PapjLer bis zum versandfertig züge-
schnittenen Sogen erfolgt in-einem ununterbrochenen Arbeitsgang»
In einem Maschinengestell 1, das bei- der schematischen Darstellung nur in Umrissen und mit gestrichelten Linien angedeutet ist,
sind drei Papierrollen 2, 3 und 4 übereinander gelagert, die'das zur Herstellung des Polsterpapiers „ erforderliehe Rohmaterial in
Porm glatter'Papierbahnen abgeben. Die τοη den Köllen ablaufenden Papierbahnen 5 und 7 werden τοη Peuchtwerken 8 und 10 mittels
Dampf angefeuchtet, um die nachfolgende Hochprägung -haltbarer au gestalten und dadurch die Bedingungen für ein schnelles Arbeiten
zü schaffen. Über Einzüge 11 und 12 gelangen die Papierbahnen 5 und 7 in die kugel- oder w'afi'elprägwerke 13 und 14? während die"
mittlere Papierbahn 6 τοη 3inaugs-walaen_15 durch ein Leimwerk 16
geführt wird. Hier wird die Papierbahn beiderseits formgummiert, d.h. sie wird- in einem bestimmten Muster mit Elebstoff versehen.
Die formgummierte Bahn Tereinigt sich -darauf mit den geprägten Bcalonen 5 und 7 in einer, Regelvorrichtung 17, die aus einer .
schwenkbaren Walze 18 und einer feststehenden Walze 19 besteht und der vereinigten Bclon eine Yorspannung erteilt, die sie genau
mit dem vorgesehenen Ehebemuster an die entsprechenden Prägestellen des Sauptprägewerks 20, das- den Gegenstand der Erfindung bildet,
gelangen lässt. Vor dem Einlaufen in die Prägepresse werden noch von Rollen. 23 mod 24 ablaufende glatte Deckbahnen 21 und
2-2 beiderseits der aus drei Lag0n bestehenden Bahn zugeführt, nachdem diese von Leimwerken 16-L" und 16 mit Klebstoff versehen
wurden. BTach dem Durchlaufen des Haup-cprägewerics, in dem die fünf Lagen endgültig zu einer Bahn 27 vereinigt werden, wird diese
durch Längsschneider 25 und querschneider 26 in verkaufsfertige Bogen 27' aufgeteilt und über ein Transportband 28 einem Pack bisch
29 zugeführt.
Das Hauptprägewerk 20 (Pig. 2 und 3)' besteht aas zwei Walzenpaaren 30, 50y und 31, 31', über die Ketten 32 und 33 laufen. Dfe einzelnen
Kettenglieder bestehen aus schmalen Platten 34, die scharnierartig durch Bolzen 35 miteinander verbunden sind und auf der der
Walze zugekehrten Seite eine ebene fläche bilden (Pig.5) ."Auf der aussen liegenden Seite sind Erhöhungen 56 entsprechend dem zuprägenden
Muster angeordnet, die in Ubeio ein Stimmung mit der Pormguramierung
der Papierbahnen 6, 21 und 22 stehen. An'den Ahden der Hatten sind seitlich Aussparungen 37 vorgesehen, in die an
den Walzen befindliche Zähne 38 eingreifen und die IIetten bsi der
Umdrehung mitnehmen. Der Antrieb erfolgt auf die untere Walzenaehse 39, die durch Sahnräder 40 und 41 die Umdrehung auf die
ODere walze überträgt.
Der zusammenlaufende Teil der Ketten, zwischen denen die Papierbahn geführt wird,-läuft üuer Ilugellager-Rollen 42, die auf feststehenden
Achsen 43 versetzt zueinander- angeordnet sind. Oberhalb dei" Lette
sind ebenfalls Kugellager-Rollen 44 auf achsen 45 in seitlich an einem Träger 46 befestigten Konsolen 47 gelagert.
Der Träger ist beiderseits im IIaschinengeetell in -Aussparungen 48 in der Höhe VeisSchiebbar geführt und steht unter dem
Druck von Gedern 49, die durch ochr^ubanspindeln 50 mittels eines Handrades 51 zwecks Einstellung eines der jeweiligen Papierqualität
angepassten Pragedruckes gespannt werden.
Pür eine ordnungsgemässe "Prägung ist es erfprderlieh, dass die
Druciistellen des Prägemusters der beiden Ketten genau aus imuentreffen.
Zu diesem Zweck sind an den Enden der Kettenglieder*
Passtifte 52 vorgesehen, die in entsprechexi&e Aussparungen 55
der Gegenseite beim Zus^mmenleiifen eintreten. Ein Jchieflaufen .der Eetten wird dadurch verhindert, dass die Kette mit den Aussparungen
37 von innen an den Zähnen 3ß anliegt und dadurch eine seitliche Verschiebung der Eente nicht möglich ist. Mne auf dem
unteren Jrum der Kette 32 liegende Spannrolle 54 (Fig. 2) mit einem Gewicht 55"sorgt für einen ruhigen Lauf der Eette0
Pig. 7 und 8 zeigen .einige, Seispiele von l'rägemusterh. Die.Prägestellen
36 der Gliederplatben 34- gemäss !ig. 7 bilden ein Wabenmuster.
Bei dem Muster nach Pig. S e.ind die Prbrestellen 36 f nie Ii
streifenförmig, sondern punittartig vorgesehen.
Um den Liebe-vorgcng während des Durchlaufens durch die Prägepresse su te schleunigen, kann eine Heiavorrichtung beliebiger1
'Art vorgesehen sein, die die Lstten erwärmt. Beispielsweise kenn den „alz&n durch hohl ausgeführte lageraapfen Hefe ^dampf
ζ uuel'Lilirt werden oder es können auch die Eettenglieder mit elektrischen
Heiaörähten versehen weruen, denen der Jtrom durch Jclilcifkontakte von seitlich der Letts, angeordneten Stromschienen zugeführt wira.
jiine andere Ausfuhrungsform dtr Prägepresse aeigen die i'ir.» 9 bis 12, bei d3r,anstelle von Glieaerketten dünne Stahlbänder,
auf denen die Prägeketten bsfectigt sind, verwendet werden. Diese j.rt hat gegenüber der Gliederkette den Vorteil einer Ge-
?j i-ciit smina erung.
~Ίη einem Gehäuse 56, das einen ieil des Maschinengestells bildet,
ist ein Elektromotor 57 untergebracht, der über ein ^clineckengetriebe
58 eine welle 59 antreibt. Ein JchMter 60" sowie eine auf der 7elle 59 angeordnete Legslkupplung 61, die durch einen
Handhebel 62 betätigt werden kann, sind für den antrieb der Prasse noch in ο em Gehäuse vorgesehen, oeitlich des Iuaschinengeetells
sind mit Zähnen versehene Rollen 65, 65% und 66, 669 auf cien »eilen 67* 67* und 68, 68' befestigt, die in der Mtte*
zwischen jeswei Rollen von Lagern 69, 69* und 70, JQs getragen
weraen. Der"_aicrieb der Rollen erlolgt von der aus dem Gehäuse nach aussen geführten «eile 59 über -ein Legelräierpaar 71, das
eine senkrecht nur ersteren liegende welle 72 antreibt. Durch Kegelräder 73 und 74 wird die Umdrehung auf die- Rollen- 65 und 66
übertragen. Die Lager 69' und JQS der-gegenüberliegenden xiollen
sind in ihren Konsolen 75 mittels JcMaub enspin&äln 76 verschiebbar,
um die Laufbänder spannen zu können. Das obere Laufband 63 wira federnd unter Spannung"*"gehalten. Su diesem Zweck ist
oberhalb des MaecMnengestelis ein Rahmen 77 vorgesehen, der auf doppelärmigen Hebeln 78 ruht, die in Sagsrn 79 am Ma sc MneiigestM
drehbar sind. Die Hebel, die mit Köllen 80 an dem liahmen anliegen, erücken mittels JSagfeutrn 81, die bei 32 am Maschinengestell
aulgenäiigt sind, den Rahmen aufwärts. ^ux der Oberseite des Rahmens sind Rippen 83 vorgesehen, die Lugellager-Rollsn 84
tragen, über die das Laufband rollt.
Das untere Laufband'" 64 läuit mit dem oberen 'irum über Lugsllager-Rolleii
85, Ciie von Mppen 86 des Gehäuses 56 getragen werden, ^as Anpressen o&s oberen Latifb nd.es 65 auf die Unterlage erfolgt
durch eine in der Höhe verstellbare Platte 87, auf deren Unterseite federnd gelagerte Rollen 88 vorgesehen sind._ Die Rollen
Bügeln 89 mit ihren Zapfen die zwischen den Schen-
sind paarwekae--versetzt in 'ü-f örmigen in Schlitzen^gBfülirt. Rine Featr 91,
kein des Bügels auf einer die beiden"
^apj.en verbindenden Brück
92 aufliegt, drückt die Jollen abwärts (Pig. 11 und 12) . Die Platte"87 ist an ■^chraubenspind?ln 93 aufgehängt, die mittels
eines Handrades 94 unter Zwischenschaltung von Kegelrädern 95 und Zahnrädern .96 gedreht werden können "und dadurch eben Anpressdruck
der Federn 91 regeln.
Die Lauf bänder werden von Prägeplatten 97 gebildet, die auf dünnen Stahlbändern 98, im jvorliegenden ^all vier, mittels Schrauben
99 befestigt sind« Am Zusimmenstoss der^Platten sino- die Stahlbänder mit in die PlatterT sich erstreckenden Aussparungen
100 versehen, in die die SaIme der Iiollen eingreifen und bei der Umdrehung das Laufband mitnehmen. Die ^ussenseite der Platten
weisen ein Pragemuaxer lül in i' orm von erhöhten Präg es te 11 en auf β
Die Prägeplatten werden durch elektrische Heizdrähte 102, die in Kuten 1G3 durch Perlen isoliert eingebettet sind, erwärmt.
Die Gtromzuf llhrung erfolgt durch, schleif kontakte 104* 104', die an den Jinden der Platcen von 'inkelstucken 105 getragen werden.
Die Schleifkontakte gleiuen auf Stromschienen 1Ό6, 106', .die mi-t an aem Maschinengestell befestigten Johienen 107 elektrisch
isoliert verbunden sincu infolge Unterbrechung cer utromschienen bei dem Uniauf des Bandes üi>er die Antriebs- und Umkehrrollen
sind mehrere Schleifkontakte so verteilt auf dem Eknd angeordnet, dass mindestens ein Schleifkontakt mit den stromschienen
in Berührung ist und ucr IZontakt nicht unterbrochen wird.
Claims (4)
1) Bi»»iehtiSÄg M ,m ItoretoJUUm von ftdettroapio? mus Iaatoweiisi
Iieila glätten» tella lisööl^j>r%t#a l'aplflrtahnenf dio in otttMlfi öieitÄoliröMt^ !mistftsune untwr ^lnwSgkung von
SitgQ wad Braek »ueuasößseklobt sind» dadtwon nek^Misiieh* Aiftf 'Issa für das fforn^evoeUta touisnenklebeji dor Vapl ose*
biM&m ei&e Bandprew ^AeaoriLaet lsi and die &Lebt3 teilen aiii Ilu-« »•eg dat-oh die üan&pittoiia elaea TlUQhttiidvaolc auageü&tzt
Sliiie indoJB ««el «AdXaao etfitadig auü.ntit£ ^mdS^mi^Mm 7
alt aneveahoelltavan Prtt^^Liede^ ^<^soo«ii«ui Slntii velofe»
aiii© falb vegdLoäimigen IlElsrbMsIiiitigeE veraohaae» lial«it*»
2) 8iu«lohtuAg AftQti AAapemh Ig dadavah uakennsAlohnett daeo
an den ütoaetellea der PMIg^gllf^V^^atwbi^öiiösiä©!! *t®r Φν&ββίΐώ&η6 HkgVöPdß#t «iod*
3) SiAvlohtiuie Aaen Aüöprttoh 1 tt&ä 2> d«dttr<fb eefceftftaeletanetii
daoa <ti# ÄPttijeelleiäV ^iiotae Btetlilaiafgiisselifiisdlgtelt dutfOh 41® Bftadx>r*&e» halten »i« die von Ihiifen ante* B«*k
4) XÜAviohtaAg imali Ansprueli 1 ble 3» AudttpOJi eefeoiu^itituMt»
daee κ»! unlaaieada endlose sÄ^^l^wskta Slntt9 sm£
-dme» Mm M#sgii*W MimwetoellKir Mee-tlgt ^iMs Hirtel
(30,30·,31,31».65,65*,66,66') Ü# «tftatfSe&eeii leste »t»Äf» Afitxiefe»- «Ii MsfeÄSli7
«|t its M®*£Ueftesa f tgsa«SÄ«Ä^ φΜα&Ι attaft*
S) Selillsi^ anob tep^ök 1 fels 4.t. isfesili ^m&£elBi»tt
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β) SlfiEifcIiitaae Aaoh üaapraok 1 Iits 7* &e&9xoh ^ckeriRseieiastf
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