DEP0003707BA - Anordnung zum Schweißen mit Gleichstrom. - Google Patents

Anordnung zum Schweißen mit Gleichstrom.

Info

Publication number
DEP0003707BA
DEP0003707BA DEP0003707BA DE P0003707B A DEP0003707B A DE P0003707BA DE P0003707B A DEP0003707B A DE P0003707BA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
generator
welding
arrangement
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dr.-Ing. Berlin Harz
Wilhelm Dr.-Ing. Berlin Leukert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

Anordnung zum Schweissen mit G-Ieiclistrom. Beim Schfteissen mit Glei cha trom-ochvveissgeneratoren werden an diese zwei Forderungen gestellt. Einerseits muss der Generator im statischen betrieb, d~.h. bei allmählich sieh ändernder Belastung, eine fallende Spannungsstromkennlinie aufweisen, andererseits muss er auch gute dynamische Eigenschaften besitzen, d.h. bei plötzlichen Belastungsändt rungen darf dor Liciitbogen nicht abreissen, und ein erneutes Zünden muss ohne Schwierigkeiten stattfinden. Um gute dynamische la genschaften zu erhalten", mus3 der Stosakurzsehlußstrom lclein und die beim Aufheben des Kurzschlusses auftretende Kurzschlussleerlaufspannung gross sein. Um Gleichstromgeneratoren mit diesen Eigenschaften.zu erhalten,
sind Sonderbauarten des Schweissgenerators entwickelt worden. Es ist auch bekannt, normale Schweissgeneratoren zu verwenden, die eine fremderregte Wicklung und.eine vom SchweiSstrom erregte Gegenerregerwicklung besitzen und mit einem Stossumspanner zusammenarbeiten. Die Erstwicklung des Stossumspanners wird vom SchweiSstrom durchflossen, während die Zweitwicklung von dem Strom der fremderregten Erregerwicklung durchflossen wird. Ihirch diesen Stossumspanner werden die geforderten dynamiseien Eigenschaften erreicht. Aber die Einstellung der Charakteristik im statischen Betrieb bereitet Schwierigkeiten, da eine Regelung der vom Schweißstrom durchf 1 οssenen Gegenerrege rv/icklung nur mit Hilfe von Anzapfungen oder einem nebenschluss möglich ist.
Ge^urclead der .Eixn.'dunf ι ν «-ii-;e Anordnung sun -,-,„w*-,! η-έπ, bei öer diese Nachteile vermied er ciuü und eint leiste Umstellung eier KonnliriLen oiö glich ist, .C-e.m ;iss der Lrfincung wird ein norms!er ITejnderregtGi- Gieicnstroiagenerator, der rait einem Stossjumspanner zusammenarbeitet, von einer normalen xrregermaschine erregt, die zwei einander entgegenwirkende Irregerwicklungen besitzt, von cenen die eine fremderregt Iot9 während die andere IastaWaangig rospeist wird» Da man die Ströme in den beiden Er re ge ? «ά. ckluncc ^ leicht einstellen k&nn„ ist eo dadurch möglich, üit normalen Maschinen eine Inordmmg zu erhalten,, welche ^a. geateilton ^forderungen genügt»
Ein Ausf ührunjsbei sr^l der Irfindung ist in debeiliegenden Seichmng der£estrl:t. Mit 1 ist ein normaler fremderregter Generator bezeichnet, desse:a Erregerwicklung mit 2 und dessen WeAdepolwicklUiig erat 3 beze lehnet ict=. Im Schwei Bs troinkrcls Iiei 1Jfc die Eret wi eic lung 5 eiiaes Stossumspenner-s 4, · dessen Zweitwicklung 6 in Seihs mit der Erregerwicklung 2 geschaltet ist. Der i>to3SU£ispannc-r besitzt i.n bekannter ^eice einen Luftspalt, und die beiden Siedlungen ε,ΐηά so geschaltet,, dasu sie das Eisen im gleichen, Sinne ma£^ietiGieren. Die Erregerwicklung 2 Vfi rd von einer η yrsial en Zt? rc ge rmas chine 7 gespeist, die sw ei Lrregerwicklun-vm 8 und 9 "besitzt, die ,einander entgegenwirken«. Tie Wicklung 8 lieft in Ke.ihe mit eines Binstellregler 10 parallel zur Eeiheviseh"*- -~ der Wicklungen 5 und 5 oder auch rur zur Wicklung 5 Blleiia·» ^as Letztere hat den Verteil, dass in tor LrstWicklung Ste ts die v^H^n Auperewindungen des jeweils vornandenpn' Schwei £stro*ms fÜT 0ie ^eldänderang zur Verfügung stehe* und nichts in a«*-' Paralle.lweg abgezweigt wird» Die Iiok-Iung 9 viird über einen Ilinstellresler 11 an eine konstante Gl ei cn spannuagsqueile an ,geschlossen*
IUe Kennlinien des Sehwe.Ussg.-»nerators Verden, im otaiitchen hctrieb durch die Erregermaschine vorgeschrieben. Die fremder rege rwi ckluag 9 bestimmt über den Regler 11 Cen Ieerlaufpunlct5 die Wicklung 8 bestimmt den Spaimungsabfall bei Belastung. Der Kegler 10 e--nnö glicht dabei,, fcit einer kleinen Keglerleistung eine grosso Schar von Kennlinxen einzustellen» Die statischen Kennlinie-U worden curch den St c> 2 sun-spanner nicht beeinflusst5 da eich die ^Aon Wicklungen ia stationären Betrieb nicht ffp-v i-^rei^ beeinflussen» Sei plötzlichen StroaInderungen dagegen tritt eine s"1-^ Beeinflussung auf. Wird z.ß. der ScfiSteiSfetjr0J2j. kreis plötz O1-Ich kurz ge α Chlossons so bewirkt der zunehmende Stroni in der IicklUHg 5 ei»e Abnahme des Ströme ε in der .lic.?lu/ig*ß..
Dadurch nimmt der I1Iuss im Umspanner zu, weil der Einfluss der fticklung 5 vorherrscht, und es treten entsprechend grosse Spannungen an der Erregerwicklung 2 auf, unter deren Einfluss das Peld im Generator "beschleunigt abgebaut wird» Der Generator kann daher keine bpannung entwickeln, die den KuraschluSstrom weiter steigert, mit c_nderen Worten, die vorher mit der Erregerwicklung 2 verkettete magnetische Energie ist jetzt grösstenteils in den Luftspalt des Umspanners gewandert» Wird der Kurzschluss wieder aufgehoben, so sucht die vorher in der Eratwicklung vorhandene Durchflutung auf die Sweitsicklung des Umspanners überzugehen und den Fluss des Umspanners aufrechtzuerhalten. Der Strom in der Sweitwicklung muss daher zunehmen. Die im Luftspalt deb Umspanners aufgespeicherte Peldenergie wandert nun wieder in die Erregerwicklung 2 zurück und baut dort das ursprüngliche Feld wieder auf. An der Erregerwicklung treten hierbei recht beachtliche Indfcrungen der Spannung auf, die dafür sorgen, dass das Peld und die Spannung des Generators sich in den erforderlichen kurzen Zeiten anderns wodurch das gewünschte dynamische Vorhalten zustande kommt«.
1 Figur

Claims (1)

  1. 2 Ansprüche
    Patentansprüche»
    I» Anordnung zum Schweisaen mit Gleichstrom unter Verwendung eines fremderregten Generators und eines StossumsDanners, dessen Erstwicklung vom SchweiSstrom und dessen Zweitwicklung von dem Strom der fremderregten Erregerwicklung des Generators durchflossen Wird8 dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung des Generators von einer normalen Erregermaschine gespeist wird, die zwei einander entgegenwirkende Wicklungen besitzt„ von denen die eine fremderregt Ist9 während die Erregung der anderen vom SchweiSstrom abhängig ist«,
    2= Anordnung nach Anspruch Is dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erregerwicklung parallel zur Wendepolwicklung des Generators, gegebenenfalls mit Einschluss der Lrstwicklung des Stossumspanners, liegt»

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DEP0003707BA (de) Anordnung zum Schweißen mit Gleichstrom.
DE761904C (de) Anordnung zur Erregung und Spannungsregelung mehrerer Synchronmaschinen mittels Gleichrichter
DE826182C (de) Anordnung zum Schweissen mit Gleichstrom
AT200231B (de) Batterieladeeinrichtung
DE750693C (de) Anordnung zur Erregung von Synchronmaschinen
AT201727B (de) Stromversorgungseinrichtung
DE908390C (de) Wechselstromgenerator
DE1563390B2 (de) Anordnung zur erregung von synchronmaschinen
AT126416B (de) Einphasenkollektormotor.
AT322052B (de) Elektrische energieversorgungsanlage
DE935325C (de) Anordnung zum Schweissen mit Gleichstrom
DE1463567C3 (de) Elektrische Stromversorgungseinnch tung
CH401218A (de) Anordnung zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung einer an eine Gleichspannungsquelle angeschlossenen Drehstrommaschine
AT226330B (de) Entregungsanordnung
DE1152744B (de) Spannungs- und lastabhaengig erregte Synchronmaschine
DE940918C (de) Synchronmaschine ohne Schleifringe
DE839542C (de) Anordnung zum Schweissen mit Gleichstrom
DE494440C (de) Mehrphasenkommutatormaschine mit einer im Staender untergebrachten und vom Anker durch Induktion gespeisten Wicklung
DE953447C (de) Maschinenumformer zur Umformung von im Frequenzverhaeltnis 1:3 (z. B. 50 und 16 2/3 Hertz) stehenden Wechselstroemen in einer Maschine
DE909474C (de) Anordnung zur Regelung der Spannung eines Synchrongenerators
AT210004B (de) Anordnung zur Kompensation der transformatorischen Funkenspannung bei einem Einphasenkollektormotor
DE397630C (de) Schaltung zur Erzielung eines stabilen Betriebes von eigen erregten Gleichstrommaschinen regelbarer Klemmenspannung
AT231015B (de) Stromversorgungseinrichtung
AT329688B (de) Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit der ausgangsspannung
DE2647417A1 (de) Einrichtung zur spannungsregelung und -stabilisierung