DEP0003707BA - Anordnung zum Schweißen mit Gleichstrom. - Google Patents
Anordnung zum Schweißen mit Gleichstrom.Info
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Description
Anordnung zum Schweissen mit G-Ieiclistrom. Beim Schfteissen mit Glei cha trom-ochvveissgeneratoren werden an
diese zwei Forderungen gestellt. Einerseits muss der Generator im statischen betrieb, d~.h. bei allmählich sieh ändernder Belastung,
eine fallende Spannungsstromkennlinie aufweisen, andererseits muss er auch gute dynamische Eigenschaften besitzen,
d.h. bei plötzlichen Belastungsändt rungen darf dor Liciitbogen nicht abreissen, und ein erneutes Zünden muss ohne Schwierigkeiten
stattfinden. Um gute dynamische la genschaften zu erhalten", mus3 der Stosakurzsehlußstrom lclein und die beim Aufheben des
Kurzschlusses auftretende Kurzschlussleerlaufspannung gross sein. Um Gleichstromgeneratoren mit diesen Eigenschaften.zu erhalten,
sind Sonderbauarten des Schweissgenerators entwickelt worden. Es ist auch bekannt, normale Schweissgeneratoren zu verwenden,
die eine fremderregte Wicklung und.eine vom SchweiSstrom erregte Gegenerregerwicklung besitzen und mit einem Stossumspanner
zusammenarbeiten. Die Erstwicklung des Stossumspanners wird vom SchweiSstrom durchflossen, während die Zweitwicklung von dem
Strom der fremderregten Erregerwicklung durchflossen wird. Ihirch diesen Stossumspanner werden die geforderten dynamiseien Eigenschaften
erreicht. Aber die Einstellung der Charakteristik im statischen Betrieb bereitet Schwierigkeiten, da eine Regelung
der vom Schweißstrom durchf 1 οssenen Gegenerrege rv/icklung nur mit Hilfe von Anzapfungen oder einem nebenschluss möglich ist.
Ge^urclead der .Eixn.'dunf ι ν «-ii-;e Anordnung sun -,-,„w*-,! η-έπ,
bei öer diese Nachteile vermied er ciuü und eint leiste Umstellung
eier KonnliriLen oiö glich ist, .C-e.m ;iss der Lrfincung wird
ein norms!er ITejnderregtGi- Gieicnstroiagenerator, der rait einem
Stossjumspanner zusammenarbeitet, von einer normalen xrregermaschine
erregt, die zwei einander entgegenwirkende Irregerwicklungen besitzt, von cenen die eine fremderregt Iot9 während
die andere IastaWaangig rospeist wird» Da man die Ströme in den beiden Er re ge ? «ά. ckluncc ^ leicht einstellen k&nn„ ist eo dadurch
möglich, üit normalen Maschinen eine Inordmmg zu erhalten,, welche
^a. geateilton ^forderungen genügt»
Ein Ausf ührunjsbei sr^l der Irfindung ist in debeiliegenden
Seichmng der£estrl:t. Mit 1 ist ein normaler fremderregter Generator bezeichnet, desse:a Erregerwicklung mit 2 und dessen
WeAdepolwicklUiig erat 3 beze lehnet ict=. Im Schwei Bs troinkrcls
Iiei 1Jfc die Eret wi eic lung 5 eiiaes Stossumspenner-s 4, · dessen Zweitwicklung
6 in Seihs mit der Erregerwicklung 2 geschaltet ist. Der i>to3SU£ispannc-r besitzt i.n bekannter ^eice einen Luftspalt,
und die beiden Siedlungen ε,ΐηά so geschaltet,, dasu sie das
Eisen im gleichen, Sinne ma£^ietiGieren. Die Erregerwicklung 2 Vfi rd von einer η yrsial en Zt? rc ge rmas chine 7 gespeist, die sw ei
Lrregerwicklun-vm 8 und 9 "besitzt, die ,einander entgegenwirken«.
Tie Wicklung 8 lieft in Ke.ihe mit eines Binstellregler 10 parallel zur Eeiheviseh"*- -~ der Wicklungen 5 und 5 oder auch
rur zur Wicklung 5 Blleiia·» ^as Letztere hat den Verteil, dass
in tor LrstWicklung Ste ts die v^H^n Auperewindungen des jeweils
vornandenpn' Schwei £stro*ms fÜT 0ie ^eldänderang zur Verfügung
stehe* und nichts in a«*-' Paralle.lweg abgezweigt wird» Die Iiok-Iung
9 viird über einen Ilinstellresler 11 an eine konstante Gl ei cn spannuagsqueile an ,geschlossen*
IUe Kennlinien des Sehwe.Ussg.-»nerators Verden, im otaiitchen hctrieb durch die Erregermaschine vorgeschrieben. Die fremder
rege rwi ckluag 9 bestimmt über den Regler 11 Cen Ieerlaufpunlct5
die Wicklung 8 bestimmt den Spaimungsabfall bei Belastung. Der Kegler 10 e--nnö glicht dabei,, fcit einer kleinen Keglerleistung
eine grosso Schar von Kennlinxen einzustellen» Die statischen Kennlinie-U worden curch den St c>
2 sun-spanner nicht beeinflusst5 da eich die ^Aon Wicklungen ia stationären Betrieb nicht
ffp-v i-^rei^ beeinflussen» Sei plötzlichen StroaInderungen dagegen
tritt eine s"1-^ Beeinflussung auf. Wird z.ß. der ScfiSteiSfetjr0J2j.
kreis plötz O1-Ich kurz ge α Chlossons so bewirkt der zunehmende Stroni
in der IicklUHg 5 ei»e Abnahme des Ströme ε in der .lic.?lu/ig*ß..
Dadurch nimmt der I1Iuss im Umspanner zu, weil der Einfluss der fticklung 5 vorherrscht, und es treten entsprechend grosse
Spannungen an der Erregerwicklung 2 auf, unter deren Einfluss das Peld im Generator "beschleunigt abgebaut wird» Der Generator
kann daher keine bpannung entwickeln, die den KuraschluSstrom weiter steigert, mit c_nderen Worten, die vorher mit der Erregerwicklung 2 verkettete magnetische Energie ist jetzt grösstenteils
in den Luftspalt des Umspanners gewandert» Wird der Kurzschluss wieder aufgehoben, so sucht die vorher in der Eratwicklung
vorhandene Durchflutung auf die Sweitsicklung des Umspanners überzugehen und den Fluss des Umspanners aufrechtzuerhalten.
Der Strom in der Sweitwicklung muss daher zunehmen. Die im Luftspalt deb Umspanners aufgespeicherte Peldenergie
wandert nun wieder in die Erregerwicklung 2 zurück und baut dort das ursprüngliche Feld wieder auf. An der Erregerwicklung
treten hierbei recht beachtliche Indfcrungen der Spannung auf, die dafür sorgen, dass das Peld und die Spannung des Generators
sich in den erforderlichen kurzen Zeiten anderns wodurch das gewünschte dynamische Vorhalten zustande kommt«.
1 Figur
Claims (1)
- 2 AnsprüchePatentansprüche»I» Anordnung zum Schweisaen mit Gleichstrom unter Verwendung eines fremderregten Generators und eines StossumsDanners, dessen Erstwicklung vom SchweiSstrom und dessen Zweitwicklung von dem Strom der fremderregten Erregerwicklung des Generators durchflossen Wird8 dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung des Generators von einer normalen Erregermaschine gespeist wird, die zwei einander entgegenwirkende Wicklungen besitzt„ von denen die eine fremderregt Ist9 während die Erregung der anderen vom SchweiSstrom abhängig ist«,2= Anordnung nach Anspruch Is dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erregerwicklung parallel zur Wendepolwicklung des Generators, gegebenenfalls mit Einschluss der Lrstwicklung des Stossumspanners, liegt»
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