DEP0003493DA - - Google Patents
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Description
Patentanwalt Dp.-Ing.tJolff Stuttgert, 10.Sept.1?48.
Firma Karl M, Rgioh,
Die Erfindung betrifft eine Handkreissäge mit einer auf das ".7erkstück
aufsetzbarem Grundplatte, auf der das nach, unten durch die
Grundplatte hindurchtretende Sägeblatt um eine waagerechte Achse
schwenkbar angeordnet Ist. Bei den bekannten Handkreissägen dieser
Art, die im allgemeinen durch einen Motor angetrieben werden, sind das -Motorgehäuse und das Getriebegehäuse zusammen mit dem Sägelblatt
als Gsnzes um eine waagerechte Achse1 der Grundplatte schwenkbar, die
unriittelbar neben deia Getriebe, ehluse und hinter dem Sägeblatt
vorgesehen ist.
D mit soll erreicht ??erden, dass das Sägeblatt bei jeder leigung die
Fdhrungsfläche der Gr\mdplatte, d.h. die untere 3?lüciie der Grundplatte
an derselben oder mindestens annähernd derselben Stelle durchdringt. Der erstrebte Zweck wircDjjedoch nicht erreicht, denn bei der
Schwenkung das Sägeblatts um eine in der Oberfläche der Grundplatte
dicht neben dem Getriebegehäuse angeordnete Achse durchlaufen alle
Punkte des Sägeblattes kreisförmige Bahnen, die auch die Sch ittpunkte
des Sägeblattes mit der als Führungsflüche dienenden Unterfläche der Grundplatte von ihrer Lage bei senkrecht stehendem
Sägeblatt entfernen und andere Punkte des Sägeblattes in diese Lage nicht hineinbringen. Ausserdeii haben konstruktive
Schwi eric-<?i ten dazu geführt, dass die Schwenkachse praktisch ohnehin
doch etwas über die °berflilch*e der Grundplatte gelegt wurde»
Gemdss der Erfindung wird die Schwankachse in der Schnittlinie
der unteren Flache der Grundplatte mit der dem Antrieb zugekehrten
Fläche des Sägeblattes angeordnet. Ursprünglich ordnete man die
Schwenkachse oberhalb der Grundplatte zwischen Sägeblatt und Getriebegehäuse
an. Man ist dann dazu übergegangen, die Aohse" in die
Oberfläche der Grundplatte hineinlegen zu wollen und hat sich praktisch
dies?r Ausführung so gut wie möglich genähert. Die richtige
Anordnung in der Uhterflächρ der Grundplatte hat man entweder nicht
erkannt oder fnr undurchführbar gehalten, weil man eine Lagerung
zwar annjiüiiernd noch in der Ob er fluche der Grundplatte vorsehen kann,
nicht aber in deren Unterflache, die vollkommen eben sein muss, weil
sie auf das Werkstück aufgesetzt :;ird und als Führungsfläche dient»
Um die Anordnung der Achse in der Unterfläche der Grundplatte zu ermöglichen, wisd gemäss der weiteren Ausbildung der Erfindung das
Sägeblatt mittelbar von Bügeln o.dgl, getragen, deren Baden, auf
parallel zueinander verlaufenden kreisförmigen Bahnen verschiebbar
sind, deren Mittelpunkte in der Schwenkachse liegen» Auf diese
Weise wird eine Lagerung in der Unterflache der Grundplatte vermieden,
jedoch eine Schwenkung um die in der Unterfläche der Grundplatte
gedachte Achse erreicht.
Im einzelnen kann die Ausführung so getroffen werden, dass an den
Bnden der Bügel Je ein kreisringsegmentförmiger Schuh angeordnet
ist, der in einer kreisförmigen Führung gleiten und festgestellt T/erden kann. Zweckmässig sind dazu an den Enden der Bügel Teile vor-
gesehen, die durch Schlitze der die kreisförmigen Führungen tragenden
mit der Grundplatte verbundenen Kreisringsegmente hindurchtreten
oder -um diese herum geführt sind und auf· den den Führungen entgegengesetzten
Seiten der Xreisringsegmente eine Klemmvorrichtung
tragen. Beispielsweise können Schraubbolzen in ihrer zur Schwenkachse
parallelen Achse an den Enden der Bügel angeordnet sein, durch Schlitze der Erei sr ings egment e hindurchtreten und auf den
den Führungen entgegengesetzten Seiten der Exeisringsegmente ;je
eine Platte tragen, die zur Feststellung der Bügel mittels einer Flügelmutter gegen die Mhrung gepresst werden kann. Zweekmässig
weisen die Platten an den den "Krelsri ng segment en zugekehrten Seiten
ebenso v;ie diese selbst eine Biffelung auf. Ferner ist es vorteilhaft,
dass zwischen jeder Platte und dem zugeordneten Kreisrinssegment
eine Feder, vorzugsweise eine mittels eines Loches auf dem Schraubbolzen sitzende Flachfeder vorgesehen ist. Die Platten können
ebenfalls an den ^r ei sringsegment en geführt sein. Auf den Umftng.
der IQr ei sringsegment * ist zweekmässig eine Winkelteilung vorgesehen,
und je ein. Teil der Enden der Bügel, beispielsweise die Platten,
ist mit einem Zeiger, E^nnstrich o»dgl* versehen.
Die Grundplatte weist in an sich bekannter »«eise an ihrer Ausnehmung
fsir den Durchtritt des Sägeblattes eine Rlchtungsk&nte au-f·
B*i den bekannten Sägen ist aussen en der Grundplatte ein Richtingszeiger
vorgesehen, der entsprechend dem Grad der Heifung des Sägeblatts seitlich verschobrn werten muss; cu i it beim Einvisieren von
Bichinmeszeigirr, Hichtkante und Vorzeichens Ces Schnittes auf üem
Werkstück das Sägeblatt such wirklich gemäss der Yorzeichnung schnitt.
Dieser flichtungszeiger kann auf Grund öes mit der Srfindung erzielten
Fortschrittes ohne weiteres wegfallen.
Die Erfindung ist anwendbar b~i Hendlcreissägen, bei aenen zur
Einstellung der Schnittiefe die Sägeblatts?Ue exzentrisch zur Motorwelle
angeordnet und um die Motoraohse d/reh- unc1 feststellbar
ist, sowie "bei SEgen, die diese Einrichtung nicht aufv/eisen.
Auf der Zeichnung i&t der Ges nstand ü€r Erfindung beispielsweise dar
gestellt, Bs zeigen?
Abb.l eine mehr schematische Andßht der Säge, bei der zur Verdeutlichung
der theoretischen Grundlage der Erfindung die zum Schwnken benutzten Mittel weggelassen sLnä,
Abb.2 eine Ansicht der Säge mit den Schwenkmitteln, Abb.J) fina Drcufeicht auf die Säge und
Abb.4 eine Ansicht]Tder in Abb.2 dargestellten
von der entgegengesetzten Seite aus·
Bei der beispielsweise dargestellten Handkriissäge ist konzentrisch
zum Motorgehäuse a ein Getriebegehäuse b angeordnet. Bzzentrisch
zur Motorwelle c ist die Welle ä des Sägeblattes e vorgesehen, des
oben duroh eine Schutzhaube f abgedeokt 1st.
Das Sägeblatt e schneidet mit seiner dem Antrieb zugekehrten 'Fläche
ef die ünterfl&che ff der Grudplatte f- in einer Schnittlinie,
die die Schwenkachse g bildet. Inder Abb.l ist eine Schwenkstellung
strichpunktiert dargestellt.
Andern Getriebegehäuse b greifen Bügel h an, deren ßnden J e einen
kreisringseementförmigen Schuh i tragen, der in einer kreisförmigen
Führung k gleiten kann, die an einem mit der Grundplatte f fest verbundenen Erei sringsegment 1 vorgesehen ist. In Cic Schuhe i sind.
Schreubbolzen m eingesetzt, die durch Schlitze η der Kreisringsegrnente
1 hindurohtreten und auf den den Führungen k entgegengesetzten
Seiten der Kr ei sringsegmentβ 1 je eine Platte ο tragen, die
zur Feststellung der Bügel mittels einer Flügelmutter ρ gegen die
Führung k gepresst werd,en. Die Platten ο weisen an den den Kreisringsegmenten
1 zugekehrten Seiten ebenso wie diese selbst eine Riffelung q auf. Zwischen jeder Platte ο und dem, zugeordneten
Kreisringsegment 1 ist eine Feder r, vorzugsweise eine mittels eines Loshes auf dem Schraubbolzen m sitzende Flachfeder,
vorgesehen. Die Platten ο sind mit einer Kcnte s ,ebenfalls an den
Kreisringsegnenten 1 geführt. Auf dem Umfang der Kreisringsegmente
1 ist eine Winkelteilung t vorgesehen, und jede Flette ο ist
mit einem Kennstrich u versehen.
Für den ortsfesten Gebrauch der Ji&näkreissäge ist in der Grundplatte
f eine herausnehmbare Binsstzplatte ν vorgesehen, die in der
Grundplatte f lediglich ein*=>n Schlitz w für den Durchtritt des SilgeS
bla ttes e lässt« Bei nicht ortsfestem Gebrauch wird die Binsttzplatte
v, die lediglich durch zwei Schrauben gehalten wird, aus der Grundplatte herausgenommen und ^ibt dann auch die Bichtkante χ
am Ausschnitt der Grundplatte f frei. Für den Transport und die Führung der S&ge dienen die Handgriffe y.
Die Mittel zur exzentrischen Verstellung der ^eIIe d des Sägeblatts
e gegenüber der Motorwelle c, die an sich bekannt sind, sind in
der Darstellung zur Vereinfachung weggelassen»
Claims (7)
1.) Handkreissäge mit einer auf das Werkstück aufsetzbaren Grundplatte,
auf der das naoh unten durch die Grundplatte hindurantretende
Sägeblatt um eine waagrechte Achse schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, d^ss Gie Schwenkachse (g) in der Schnittlinie der
unteren Hache (ff) der Grunöplatte (f) mit der dem Antrieb zügekehrten
Fläche {β*} des Sägeblatts (e) liegt.
2.) Handkreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das s&geblett (e) mittelbar von Bügeln (h) o.dgl· getragen wird,
deren Enden auf parallel zueinander verlaufenden kreisförmigen Bahnen verschiebbar sind, deren Mittelpunkte in der Schwenkachse
(g) liegen.
j5,) Handkreissäge nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Snden der Bügel (h) je ein kreisringsegmentförmiger
Schuh (i) angeordnet ist, der in einer kreisförmigen Führung (k) gleiten und festgestellt werden kann,
4.) Handkreissäge nach Ansprüchen 1 bis JS, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Enden der Bügel (h) Teile vorgesehen sind, die öurch Schlitze (n) der die kreisringförmigen Führungen (k) tragenden,
mit der Grundplatte (f) verbundenen Kreisringsegmente hindurch
treten oder um diese herumgeführt sind und auf den üen Führungen
(k) entge~-ngesetaten Seiten der Kreisringsegmente ^1) eine
Klemmvorrichtung tragen.
5.) Handkreissäge naoh Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
Schraubbolzen (m) in einer zur Schwenkachse (g) parallelen
Jl oh se an öen Enden der Bügel (h) angeordnet sinä, durch Schlitze
(n) der ^reisringsegmente (1) h'indurchtreten unä auf den den Führungen
(k) entgegengesetzten Seiten der Kreisringsegmente ,(1)
eine Platte (o) tragen, die zur Feststellung der Bügel (h) mittels
einer Flügelmutter (p) in die Führungen (k) gepresst werden kann,
6.) Handkreissäge nach Ansprüchen 1 "bis 5» dadurch gekennzeichnet,
dass die Platten (o) an den den Kreisringsegmenten (1) zugekehrten
Seiten ebenso wie diese selbst eine Riffelung (q,) aufweisen.
7.) Handkreissäge nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch Grk
dass zwisohen jeder Platte (o) und dem zugeordneten £reisringsegment
(1) eine Feder (r), vorzugsweise eine mittels eines Loches auf dem Schraubbolzen (m) sitzende Flachfeder vorgesehen ist·
8») Handkreissäge nach Ansprüchen 1 bis j>, dadurch gekennzeichnet,
dass die Platten (o) ebenfalls an den ^reisringsegmenten (1) geführt
sind.
9·) Handkreissäge nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet;,
dass auf dem Umfang äer Kreisringsegmente (1) eine Winkelteilung (t) vorgesehen und je ein Teil der Snden der Bügel (h), vorzugsweise
die Platten (o), mit einem Zeiger, Kennstrich (u) o.dgl. versehen ist.
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