DEP0002560DA - Kunstglieder, insbesondere Kunsthände - Google Patents
Kunstglieder, insbesondere KunsthändeInfo
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Description
Es ist bekannt, Kunstglieder, insbesondere künstliche Hände, aus Holz, Leder, Filz oder Kunststoffen, wie Bakelit, herzustellen.
Die Erfindung ist darin zu sehen, dass Kunstglieder, insbesondere Kunsthände, aus Leichtmetallegierungen, z.B. Aluminium- oder Magnesium-Legierungen, als Hohlgusskörper angefertigt und hierbei vorteilhaft in Arbeitsstellung, z.B. bei Kunsthänden mit zur Handfläche abgebogenen Fingern und mit in seinem oberen Glied leicht zur Handfläche abgebogenem Daumen, gegossen werden.
Die Vorteile sind, wie die Praxis gelehrt hat, in der verschleissfesten, unzerbrechlichen sowie starren Ausbildung des Kunstgliedes in Haltestellung von Fingern und Daumen zu sehen, die es ermöglicht, z.B. mit einer Kunsthand nach der Erfindung ein Werkzeug zu halten und mit diesem zu arbeiten, wobei das Werkzeug durch die Arbeitsstellung der Hand entweder auf dem Daumen oder den Fingern, vornehmlich dem Zeigefinger, ruht. Durch die Bewegungsfreiheit des Werkzeuges im Handkörper bei der Arbeit
wird das gegenüber der natürlichen Hand fehlende Handgelenk ersetzt. Das Werkzeug kann somit durch die künstliche Hand nach der Erfindung geführt werden und sich bei der Arbeit gegenüber den zu bearbeitenden Körpern frei einstellen.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar eine Draufsicht auf den Handrücken, ferner die Handfläche sowie eine Seitenansicht der Hand.
Die Hand nach der Zeichnung ist aus einer Leichtmetall-Legierung als Hohlgusskörper in einem Guss hergestellt, so dass ein völlig starrer Körper entstanden ist. Die Stellung der Handglieder ist so gewählt, dass sich Finger und Daumen in Arbeitsstellung zum Greifen eines Werkzeuges befinden. Für den Gebrauch des Werkzeuges ist die Greifstellung, die sich aus der Öffnung zwischen Daumeninnenseite und Zeigefinger-Innenseite ergibt, wesentlich. Jahrelange Versuche mit der Hand nach der Erfindung haben ergeben, dass das gegenüber der natürlichen Hand fehlende Handgelenk durch die Bewegungsfreiheit des Werkzeuges im Handkörper ersetzt wird und mit der Kunsthand nach der Erfindung, ohne dass ein Verschleiss derselben eintrifft oder dieselbe zerbricht, alle vorkommenden Arbeiten zufriedenstellend erledigt werden können.
Claims (1)
- Kunstglieder, insbesondere Kunsthände, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Leichtmetall-Legierungen, beispielsweise Aluminium oder Magnesium-Legierungen, als Hohlguss-Körper in Arbeitsstellung, beispielsweise bei einer Kunsthand mit zur Handfläche abgebogenen Fingern und mit in seinem oberen Glied leicht zur Handfläche abgebogenen Daumen, herstellt sind.
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