DEP0002316BA - Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HartfaserplattenInfo
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- DEP0002316BA DEP0002316BA DEP0002316BA DE P0002316B A DEP0002316B A DE P0002316BA DE P0002316B A DEP0002316B A DE P0002316BA
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Description
Hermann BASLES 9 ISlnohen
Verfahren zur
Die Erfindung "bezieht sich, auf Verfahren zur Herstellung Hartfaserplatten aus Tegetal&ilisehen laserstoffen? wie geB* Holz-.
fasern ohne oäer sit Binäeaittelns und auf Verfahren zur'Herstellung des ITaserbreis, also des Zwischenproduktesf sowie auf Verfahren
zur Entwässerung ι Formung und Terdielitung τοη feserbrai zur Erzeugung fler Hartfaserplatten®
ÜblioVerweise geseJaieirt äie Herstellung solcher Hartfaserplatten durch Zerkleinerung τοη Holz entweder durch Schleifen oder änroh
Zerfaserung in Form kleiner Stücke gebrachten Holaes -unter Vexweadiang τοη Rafflneu^en, Stakisch«ibentfihlen und ähnlichen Torriohtungenf
gegebenenfalls unter Nachzerfaseruag in einem Holländer· In jedem Pail liegt seliliesalieh ein Iteserferei mit "bis zu ^
Wasser ¥ors ä®m gegebenenfalls Zusatzstoff© wie Bindemittel Iümstaars©? trocknenae Öl® oder andere Zusatzstoffe wie wasserabweisende
Stoffe oder auch Härtungsraittel zugesetzt werden.
Auf Sieben^ iasTaasoaöere auf aus der Pappenfabrifcation bekannten siebaasehinea oder Eunäsiebraaschinen oäer auch auf G-iesspressen
wird die Entwässerung raä Verformmg äürehgeführt, wonach diese
ο Forakörper einem verhältnismässig hohem DTOCk1 von Ja8B8 30 kg/cm
unä mehr, in HocJadrackpressen "bei Semperaturen von 100sC und
ausgesetzt w@rdenf wobei die endgültige Formung^ Verdichtung und
(Trocknung erfolgte
(Trocknung erfolgte
Das Endprodukt ist eine fest« Platt© mit einem spezifischen Gewicht um 1 und einer Stärke von üblicherweise 3 big 5 nm? in der 4ie Tb,-sera
mit einander verfilzt te» verschränkt und verklebt Bind, entweder dureli die Ligninstoffe des Holzes oder iuroh. zugegeben® Bindemittel
wie zeB* härtbare Plienolaldel^äkuiistliarge, die ia aiiprodukt infolge der Hitzeeinv/irfamg "bei der letzten Pressung im gehärteten
Zustaad forliegea und üblieiierweise nagefähr 5f> des GewioJits der Platte ausmachen*
Bei Verwendung anderer vegetabilischer iaserstoffe wird im Prinzip in der gleichen \/eise vorgegangen^ äehe ein wässriger feserbrei
^ der entwässert9 Yeräichtet uni geformt
^ der entwässert9 Yeräichtet uni geformt
Ina sind die Qualität des Endprodukte β , die Darchfulirliarkeit
Terfaiireas in einer gegebenen Zeit und die Jirtseliaftlielikeit in
hoh®m Masse alaiiäagig nicht aar toh äew. gizsamnenstiiisea ä©r ©insal nen Terfahrensgängef sonä-exa auch von der Durchführung ä@r einzel nen ferfatrensgänge seifest β Die Erfindung schlägt nun nicht nur
ein mit l^esonöers holiem Torteil ämreteufäte-enäes neues Sesamtverfahren ^or^ sondern auch unabhängig von der Kombination neue BinzelferfalireBj die jedes für sich, erheblich© Bereieliesrangea. ä#r
feelmife bringen und also aaeii mit Vorteil im Zusammealaaag mit anderen bekannten ferfalireBsstiifen ocl@r einzelnen öer durch die
Erfindung gebrachten neuen SingelTerfahrea verwendet werden
hoh®m Masse alaiiäagig nicht aar toh äew. gizsamnenstiiisea ä©r ©insal nen Terfahrensgängef sonä-exa auch von der Durchführung ä@r einzel nen ferfatrensgänge seifest β Die Erfindung schlägt nun nicht nur
ein mit l^esonöers holiem Torteil ämreteufäte-enäes neues Sesamtverfahren ^or^ sondern auch unabhängig von der Kombination neue BinzelferfalireBj die jedes für sich, erheblich© Bereieliesrangea. ä#r
feelmife bringen und also aaeii mit Vorteil im Zusammealaaag mit anderen bekannten ferfalireBsstiifen ocl@r einzelnen öer durch die
Erfindung gebrachten neuen SingelTerfahrea verwendet werden
Vorausgesoiiiokt sei, dass äas Gesaratverfahren eier lärfindung sieh bezieht auf die mit einer Grobzerkleinerung aea Holzes beginnenden
Serfaseruagsrerfalireii mit nachfolgender ciieaischer Behandlung, insbesoaäere KöQhmi mit Natronlauge, da gefsiafien wurde, äass das
Ausgehen ¥©n Weisechliff ofler BraunseJiliff zwar "bei der Papier» trad Pappen.febrikatiOTi? nicht fla^eges l>ei ä®r fi®rst@llaag T©a Hart
faserplatten won. forteil ist®
Das neue Gesamtyerfaiirea der Erfiaimng gellt also ams voa grofeaerkleia^rt-ea
HoIs tor* ^enutat ein Aafaigs¥erfalir®af feei äem äas Holz in Grobspäne zerlegt wird, z„Ee in einer Hackmaselii2ief die
3 Ms 6 ms stark® Späne vom ganzen Holz abspaat«
Von Belang ist äie frtimuag fler 3$}§mb tob flea kleinstüokigerezi Beetasdt^ilen ies in äer Hackmaschine "behanäeltea !Materials, da
fftr die nacnfolgende Weiterbehaaälang ias Vorliegen eines gleieh mä,@B±£ groben feterials? wie gefunden wurde, sieh, vorteilhaft
auswirkt«, Besonders gjüastige Wirkungen werden ©Aalten^ wenn äas f on des Sr ob spänen auf eis® feefcaante 7eise abgetreBate Iteiafflaterialf
ZeBo aägeseMartiger Hol^stamfef la einer späteres Stufe öes Ge aamtvörfahrens "beamtEt wirö? worauf weiter umtea aäter ein
Es wurie nnÄ weiter gefead#nt äaas die eiiemiaeiie BekmiilOagf ins
Isesoaäere €16 Koohaag mit Katronlsug·, ¥on aeiteleinörtem HoIs, Tor allem ah&r ä®r ¥€© den- feiateilen getrenatea Grotspän© mit
Torteil aasjeführt wiri mit einer Natronlauge, äer@a im Bereich won. 3 "biß 6$ MaOH liegt»
Y/erden Bäolicfa. öle Gro%spä&® mit einer liölierkoas©ntriert®B natronlauge "behandeltf so wirä wohl die später® mfiehanisciie Feinzerfaserung
begünstigt, jedoch wirä die Ifettxr ä@r ungültigen Hartfaserplatte unsüastig beeinflusst, insbe sonder©, τ?βηη obn&
zusätzliche s Bindemittel oder Hit geringes ©der üblichen Zusatzmengen ζ*Ββ yoa Sanstharaen gearbeitet wiri^ Sie erhält einen
pappeaartigen CMarafeterf dea zwar durcüb. eisen erlieblicliea Eusatz
¥on MrftaiÄ Emastlaraea "begebet weröen kaaag Jeiocl. im*er Auftreten f©a T?iyteag@&f di« nicht immer erwünscht sinä9jimä unter
Yertatienaas» lafolgedessea BeMägt Sie Srfiadiaag Torf die Eoasentration
nicht ü"ber ea® 6^ zu wäKteiu 7ird äagegea eiae schwächere natronlauge benutzt, so treten zwar dies® Übelstänfle nicht auf9
^edoeli wirä die oaelifolgsaä® mecMaaisolie gerfasenmg so wenig be- @iiistigtt dass auch liier Nachteile entstehen, ζ^B9 übt ©Ines 2Cehrtoeäarfs
an IMergi®, also eine ?ert©iaeröiigs festgestellt wurde 3®- flocjb.t dass bei Arbeiten in dem Bereieii von 3 bis €|S Iceite dar
obengenannten Haohteile auftrete»t dagegen las liiöpi^oöufet äen gswüaselitea Charakter besitzt und nicht pappenartig weich ist,
flie aeeManisöte feinzertaserumg hinreichend begünstigt und ζβΒβ
der La@.3Psiebeäarf ferMltsisiaässIg niedrig gehalten wird·
Dies® Wirkungen treten Sm bes©afi®rs ausgeprägtem Lfei© auf bei Terw@aäi^g von vom Peinmaterial befreites Grobspänen, jedoch
ist unabhäagig iavoa diese Art ύ@τ 'MrchMhsamg ä@r Hatroiilfra.ges
stets von äiesea Torteilea bereitet, wobei fmllioh
istf dass die ^Mstigen Wirkungen nicht lcöiipeasiert werden durch AnwenduBg allzu kmraer ©fl®r allzu laager Beh.aaöluagszeiten
bzw· align niedriger oäer allan iiofeer fempera»»
türen oäer Brücken, da dann der Konzentrationsbere ieh entsprechend naeii Q%mn bawe unten au verschieben ist® Y/ird jedoch, wie das
üblich iett mit Drackes v«n 4 "bis 6 atü und Beiianiltmgs^ eitern von 2 Ms 3 Straa<3«nf Je aacJa, ier Pflaxuseaart9 gearbeitet, so
treten1 flie günstige» "/irkiuagen des ex^lnäungcgemässen tratioastsereiciies siiTeriässig einf wobei die
niclit ?/esentlioii überschritten werden aolle», da zeB® sQlioa einer JConaentratioa vom Ifo unter soast üblichen Eeöingangen
schwerwiegende Naehteile auftreten, das 2Saflproiukt static skopisch ist» sieht Ejshr plan liegt und s©ija©ii holzartigen Gh»rakter
¥©rlorea hat·
Per holzartige Cliarmlcter ä@r Faser wird dagegen bei® Arbeitea nach der Erfindung erhaltea vtiiä doch äas Fasergefüge iurch leich
ten ehenisehen Afe*bsa mii 3atfe»ieii Ton Hassen und Hemicellulose bav/# x»ignl8«zi - was im übrigen eine Gewichtaverminclerung
IO-2O5S ζ,-ατ lolge hat - so wsreioiitg dass ein© wirksame scli® Haohbehandl£üig mit verringerte^} Kraftaufwand durchgeführt
werden feann«.
Ausser ä®T ZeitäsuiBT ixaü übt lempefetur bav/· öea Braolc ist ameii öl© ^erliältaisaenge tos Belang; es empfiehlt sieh auch "Has ¥er;r
liältiiis v©s iaöH sua frockenge?#ieht öea Boliandlungsgutes wi# 3 bis 6 g IaOH zu 100 g absolutem Sfrockengewicht an wä&len, ebenso
uie ias ferMltais IaOH zn Wasser·
äi® ciiealsclie Behandlung folgt iarui eine meelaaniseh« Eehand-0 die naeh einem ¥#elt#rea forsahlag ü&t Zrfiaiuag unter 2er-
quetschen des Spanes, tesbesoaäere dos alt einer latiföalau 3 "bis C/ΐ behandelten Grobspans, vorzugsweise "befreit von feineren
^ erfolgt.
3s wurde gefunden, dass ein© Zerfaserung äes behandelten Gutes, insbesondere &robspaaEf nicht von Vorteil ist· Zwar ist üblieherweis»
bislier eo vorgegangen worden, jeäeeli ist nicht erkannt worden, dass gewisse meist nicht erwünschte Eigenseliaft#a fles Endproduktes
gex^ade hierauf zurückzuführen esiaöe Bei einer Zerfase— rung naeii der Iiaugenkochung wird eine Zerlegung in gleialira».i.ssige
Pasera - ähnlich wie Taei ü&m Hoisschleifen - und eine homogen© Iiasse bezüglich der Tasergröese erzielte Diese mag für Papier
und Pappe, deren Ijsthoden man 3βϊβ oiuie Prä fun j übernommen hat,
von Vorteil aän, nicht aber für Hartfaserplatten. Auf äiese Zusaii!uienlil4ge wird ve it er unten ausführlich eingegangen werden.
Hier nur soviel, daos der Tor schlag der weiteren Erfindung unabhängig ?oa den vorauggeganwenen Verfahrens stufen, vorzugsweise
jedoch in Kombination mit ijmea bzw. einzelnen zu ihnen, dahin geht, zunächst nicht eine Zerfaserung, sondern eiae Zerquetsoimng
vorzuneheien, d^h, das Jksergefilg© mechaiiisch su lockern, was 2βΒβ in Sclilagmiihlen mit "breit-profilierten Schlägern vorgenowaen
wird·
Mit besonderem Vorteil wird di@ Wirkung der SchlagMifalen unterstützt durch eine Behandlting mittels QuetseM/alzen mit hohe α
Liniendruck j, die for oder naeii der Behandlung in den Schlagmülilen zur Anwendung kommen oder si© auch ersetzen können*
weiterhin ist es von Vorteil, diese ^uetschbehandlung zsBe in
Schlagmühlen -anö/oäer zwischen Quetschwalzen in der Wärme nehmes, n&t zwar irorstigstfeiee water Ausnutzung der dem Haterial
während äe± !»augenbehandlung zugeführten Uäxme.
Di® Quetschung im feuchten Zustand in der Hitze führt "besonders gut die" Lockerung des !•'aserverbandes oime sein© Zerstörung herbei·
Nach e iaer Isef ©rzugtes Ausführungsf o-rm. der Erfindung wird also vorgeschlagen, mit Lauge behandeltes lasergatf insbesondere &rolbspäne,
vorzugsweise won leinmaterial befreit f wobei mit forteil
die Iiaugebehandlung fluroli Kochen mit 3 "bis β$±^&τ Natronlauge äureh»
geführt vrirä, nselifolgenä^ insbesoadere unter Amsamtzuag öe-r Eochungswäriae, einer QiietseJibeiianälung unter Lfkaltung^ jedoch
Lockerung ües ITasergefügea, vorzugsweise 3n der 'Tänse in Gegenwart ¥oa Wasser, zn unterziehen, wobei nehrere Terfakrea ifeaeiasam oder
aaQli@iaan.aer angewenäei; werden können.»
Auch in dem weiteren ?©rfaiir@nsgaiig wird nach ier Erfindung Yorgeschlagen, ©ine Zerlegung des Sefüges in J^iiiaelfaseni oder ^aT die
Zerseimeiäung der Binzelfasera su umgeiien? jedenfalls nicht auf dieses Ziel hinzuarbeiten, dan Eohstoff jedoch so fein aiafeubereitJ]
dass die Behandlung auf Entwäseerungevorrichtungen, seBe laiigsiebmasohinettj;
oline weiteres möglich, ist· Zu äiesea gweck seMägt die Erfindung vor, äas durch QuetsehbeiiMidluiig iu d-efiige gelockerte
Easeraiaterial einer r@i'beii<ä@s Sinwirkung, gegebenenfalls untes» gleichzeitiger Qmeteohrnkg zu
Dies geschieht gweekaässig in mit Steinen ausgerüsteten llihlen,
wotei sweclciaässig rauho Steise ¥©rw®aäet werden. Auch k'önnen die mit stumpf profilierten, Stahlsoheiiaen ausgerüstet B®iae
Bis Keibeinwirkung - ebenso wie die Einwirkung äee Quetsehörueks wiri befördert, ja unter umstanden erst ernöglieJat* durch jjiwesenh*it
von nur jeringen Pensen ^"asBer· Im :]iaaelfall erjiM sicii öle optimale 7aes©rii©age aus der .art i@r Virlran^ d@i* benutzten Apparatur®
Bei Quetschwalzen sa2e ist sux· I^seu0?jig eSaes QuetsoJi-fl^iekes
äas f©Mea grosser '/assermeagen Beiiagiag^ ia bei τ£«Ι 7as3er die Valssen eiaen Quetschdrack gar sieht ausüben kösa@st üew
erst ctasn mSglioli ist, ¥?#iiß die IJasa© sich, etwa ia taet^higem Eastaaö "beffeiete 23a jedoch, eia ausgesprödieses Eaetea nicht stattfindet law» nicht stat taufinden braucht, so darf die Vaeseanseage
auch
Bei i®r Beaitzma
n ani gegelsonenfalls auch gleich
seitig quetschenden IHfelea wird U8I8 ein Susatz von gerissen
Stets
öle Caetseii^· und Eeibobeiianäluagen im itenciiten? und waremeiif Zustand übt Fasse durchgeführt werden·
Haohfolgenä kanu die t-asse ia aia sich "bekanntem "Jelse ia feearbeitst wwcies» Jeäoish anaii iabei soll gemäsg der G-rnndrichtuag
äer Torssixläge der jJrfindung öie DefÄrieaiag auf eia Saiims ^e-» soüräalct und die quetschende reitend® V/irfeiaag ^eföröert x?erden
ani überwiegen, was durch entsprechenden Eintrag, swesteÄasig olBäestepiS ^S^ und entsprechende Bemosaeruag - sie soll sisäesteas
10 am im liBselme sm®r "breit seia - ge seheJaes lcana9
Bei ä®m. üblichen Verfahren, 'bei dem eine homogene lass© einzelner Fasern gleiciuaäiseiger §rSss© resultiert, wird eine Verlegung ies
Spaas in Siaselfae@ra and ö@r®a Z®rsclmeidnag bewirfet infolge der verwendeten soiaarf profilierten IhIa9 kaoh wird eis hohes1 Kraftaixfwand
benutigt, da mit der vielfachen Hesse "fässer, verglichen mit äer Tae-roraafitea Ausfiährunäsforir. der "Srfiacluag ie β Quetschens
iiaä Hetteas gearbeitet wird, was - alg©s@iiea foa ä®E Auferaaä dort ©Ims weit ere-s aSglieli 1st, da ja«f G-leieMsässi^c^it ä#r·
Ikgergrösse^ aieM aber wie "bei der Srfiadim^ auf ünglaiciiiÄssig« keit, Ja auf @iae gewisse BMÄag dar ffrössen der Bestandteile
r!@rt gelegt Bsfl hingearbeitet wirö«
"ßel dem ToFgeheii naeh dem ölen dargelegten GesamtTerfalirea wiri nämlich #in Aufbereituagagat» erlialten, ias euer
seits wesentliche Anteile von Jfeiilgat von 30 Ms 70° 3eiiopp@-Ei,«g ler enthält 2»Β* 20^f und erhebliche Anteile an Feinst-offen ze
5/3 Ifeseraeiileia« und andererseits übt Eest gestaffelt ist "bis relativ grotea Taseriaiindelii von se13® 10 ' Seiioppe^>Eiejlers insgesamt aber ü@v £]ahlgraöbereich von 17 Ms? 24° nach ScliOßp@~SIegler
vorliegt, ß®r ü"bliclien?®ig© erhalten \i±rüt ireilich bei weitgehend
gleichem Tüahlgrad ä@r gesagten k
Btee solciie Stuffing- ü@t Srössealjereielie "bei einer für Ilartfaserplatten
günistlgen jßesaßitE®hlgr8ssenOrdnung ¥oa 1? "bis 24° Bie^ler hat, unabhängig von den 57egf auf dem sie erhalten wird,
?#ob©i übt mben geifieseae Jeg Sondervorteilc bietet und aucii den, öass mit Siciieriieit die günstige citufuiiß ersielt wi2sif die fortschrittliche
Wirkung, äass einerseits die Lntwüsserungsaeit brauchbar keots ist ixnia anderer seit s ©In Paserstoffgeolsoli so grosser
Eigenbindekraft erhalten wird", dass Zusätee voa Bindemitteln, ζβΒβ
Kunstharzenf weitgehend vermindert 9 ζ* 3Γ· ganz vermieden werden
-körnen· Bei Benutzung von Bindemitteln,» 3®B® ä©r üblichen Ilenge, wird fler Vorteil erhalten^ dass die Qualität des Sndproduktes in
Moliem Kasse die der auf übliche Ueise erhaltenes Masses übersteigt und äi@ festigkeit ϋβΐτϋ8 ältlich erliöJit wird·
Gelit man wesentlich Y©a der Grössenausauuaensetzung, dio sich bei dem aufgezeigten Ge sauitverf ahren ergibt und die oben aufgezeigt
istf abf so varrlngesn sich die forteile, ja verschwinden ganz«
Bei Beaiitzun^ eiaer Lasse, die su grosse nt eile γόη grobes Ikser-
enthält, verschwindet die ^igenbindefähigkeit mehr umi ^ und bei eiaeai zu h©ii©n fielaalt an Jksersclileim steigt die Entwässerungszeit
auf unwirtschaftliche Grosses, an, äa sie dann nsfer©- re Stunden betragen kann.
Die lir-finöung sehlägt also allgeuein Ψοτ9 zvlt Herstellung f©a Hartfaserplatten
©3a PasergeBiiscii zu "benutseii, ias netten ungefähr 20 Eeilea von fl«r Grö ssen Ordnung 30 bis 7Oe Schoppe-Eiegler unsefälir
5 feile 7«a.serschloiia enthält und als Lest Fasein bzw· ühsorbündel "bis hinunter zn ungefähr 10° Sciioppe-lliegler« Die Zahlen sind
in einem gewissen Bereich. ν&ταηύβτ±±ύΙι% es kosiat nicht flarauf am.®
ob z«Be äia Seile von 30 bis ?0° öclioppet-Eiegler nun z6Ee 1? oder
22?S ausimsiiea oder ob d«r.Jasersoiileisianteil nur genau 5 5& ,/e©entlieh, ist die Jnnehaltuns einer Ctufung verseiiiedeaer
üer S?eHohem, Vorhandensein won Pasersehleiki In eiaerseits aicJat
unv/esentlicheri. andererseits aieirt so ^oss®r I!enge, dass ©ia# erhöhte Eindekraft erkauft wird alt mn langen Satwfisseruagsarbeiten;
uai vresentllcli ist ferner eia "betrüeJitlieii« Seiialt Seiletea tos 30 "bis 10° Soiioppe-EiegpLer, also groben 2feBer"bi3n
ani äass übt ©©ssatgrögeaber-eioli sieh, ungefähr "bei 17 bis 24
MIt9
'Tie seil ©a erwähnt, wird äas mit Sicherheit erreiciit "bei den geiien nach clem Ge safJ.tverfahrea der Lrfindung. Zurückgreifend ist
liier auf die Bedeutung des Abtrennens äer !"'einteile von den Grob— späaen hinzuweisen, auf deren Verwendung im Gesautverfahren noch
einzugehen ist*
Erreichen lässt sich ein so zusammengesetztes Gemisch nun auch auf aaäere *reisef v/o"bei einzelne d@ra aufges-eigten Yei^faiiren WeT^
wendung finden können, oäex auch -Fasefselileiiig Gröbspäa© uaä Llittelfisinaaterlal auf andere rfeis© erseugt und ζΘΒβ durch Zusammenmischen
vereinigt \7erden können. 3o können ÄserscIileiEi- und Ifeinteilchea erzea^-t w®ri©a ausgehend ¥oia Holzsehliff* wofeei
dann Grofeteilcliea ziiausetzeii sind, unter 2eaolitun.2 der ofeea darge legten Ge sieht spaafct© §©r 33rhaltung elaar 5!aes# Hdt groTsea
und soviel f^iBerseüleim, iass einerseits eine gut® im aaeü.folgenieii Porirainss-, Entwässerungs- uad
sieh, ergibt und andererseits ein gesteigertes^ Sellssfbindevermogen, was als Anhaltspunkt bei taage—
fähr 5^> und äer soast angegebenen Stufuns i®r fall ist«,
Bans kitanes der aufbereite tea liasse sogar uatelianäelt® Saseranteil« asBe τ©» HeIs oä@r auch fremden Iuaterlal eiwigesetst ?##räeaf
praktisch ©Im© Qmalitäts¥eraiaöenmgf jedocli nicht- unbeträchtliche j;rii5imng ä^r ^lrtsolaaftliGhkeit. lüt grössem ¥ort@il können hieram
die bei dem eingangs beschriebenen Hacbvorgang, fl®r die erste Stufe des Gesaifffe^erfalireas ^iläeB kann, anfallenden Peinteile,
«sä Splitter* α ie nach, siaer bevorzugten Aueführungsworn äem Grobspäaen vor tier Lansenbehandlung getrennt werden,
verwendet werden» Sie können unbehandelt άβια endgültigen I^ser-»
brel, 2eBa im Holländer, auge seist ¥j©räeni auch kann aur ein Steil
des assortierten Steinmaterials als Sucata Verwendung finden. Sie Ji^nbiadefähigkeit der I.asse ist εο ^rosst dass ein selciier
Zusatz τοπ roh^iu Ijaterial nicht schadet, keinen erheblichen Zusatz fretiäei1 Bindet iittel benötigt - äerea Bonutsimg sieh in eiaer
Iteotigkeitserhöhung ü'ber tes Binden liiaaus auswirkt -, da^egen di© /irtschaftliclikeit günstig und das Untwäasserungsverfahren,
οίο 2?örogebung «na ITeräichtung nicht ungünstig beeinflusst.
Dies® ferfaiai^a köaiien auf bekannt© \7eise νorjenöramen. werden., %eB<>
Benutzung von Langsiebmaschinen oder aueh Sie ssnut sehen , wobei ae33s zunächst Wässer aus dem Paserkuclieii von unten
abgesaugt wird, um öann ©la® i/ntwä&ssrung äurcli Abpressen mittels 7alzen zur ^rseugun^ ©1λ©β IPaserkucheas von seBs nicht mehr als
35$ !Trockensubstanz vorzunehmen· Auch kann mit Vorteil eine Gieespresso beniitst y/eräea^
Die besoisä#r® Katür des ?aserbreio macht nun aber öl© Anwendung besonderer IJassnahmea und ?@rfaiireiis^lage vorteilhaft, auf die im
folgenden eingegangen wirä unä die entweder im Zu&arasienisaag oä@y mit for beil Verwendung f indes kömi@af insbesondere bei
äer oben angegebenen Stufeag und yoi* allem bei las©r~ mass©ar hergestellt naoh ämi oben aufgezeigten Verfahren
unter Lenutauag ¥-oa einzölaea öieser Verfahren, jedooli auch anders susaaucngesetate*n Easessjaesen· Auch auf äies# ferfalirea
eiazela und ia liomHaatioa bezielit sich also ale 3rfladuage
-Ss wurde gefunden, iass es won Torteii ist.» zwischen aim Anfange-
, die s.B« Ms 35f/i "Srockenstoffgehalt getrieben, werden f «ad die ©nilgai-tig© Teräichtung ©Ine Zwischenpressung eia-
zuschalten, ¥O^mgsw©±s@ ©fee liäelieaöF&etewischeapTOssiiiigg bei fler ein« i/eitei·® jäitwässerong vor eicJa geiit uad die ¥oraugsw@ise
in öer ,/ärae
Sia solciier1 1ß.ä,Qh.enüTaßk fcaaa aa sich, auf "beliefeige Weise ausgeübt
v#eräeae Stets tritt übt Torteil ein, dass i®r clem fläciieadraek
unterworfene "Faserkuchens zaBe eln@a Druck von 15 kg/cm während
2 "bis if in der Legel 4 'EIffiat#% was zu elaer bis au einea Trookengehalt ¥oa 45 ^is 50 $ führt,
bei gleichseitiger Anwenfliang von /äraes leicht transportierbar ist, was "bei dem Msii©!3 üliliciiea le^faiireat lei ä^m. äer auf
höchstem 35/S ü?reökengehalt entwässerte Kuchen äirskt äer l fressang mit Äoiieii l»ekeaf v©a 3βΒβ 40-50 kg,
nicht der j?all ist, Bs köasen also einfacher® und ΐϋϋββΓ© fransporteinrichtungen
benutzt ¥»rdeae üfeeröies wirfl öer weitere Torteil erreicht, dass durch eine solche Zwicchenpressung nach üwv
ijj-fiadmig üuroh kursseitiges lin.?/irkenlassea eines lUäclienämickeSg ,insbesondere ia ä&T ,/ära», die Uaipressasg ¥er®iafasiit und wirtschaftlicher
gestaltet wird, da der Verbrauch an. IIeis@aergief werursaciit
durcii Verdampfung -des Wassers beia endgtlltigen Presse^^ öas aaeh der' ^rftadiaag in ä©r ZfsriselienpresBung entfernt wird, fortfällt
und die Presszeit irerkürat ¥/iräe Ferner kana öas Jnäpressverfalirea
bstw* die PressTorriclituiig T.ereiafaelit nrerdea. äaduxelig iass öle teuren und empfindlichen Siebbänä@rf auf öeiisa öer üb-
liehe, trunsportempfInglich· Taaerkuchen in öle Xress· Mneingizogen werden rnise, wenn na teitn ^formierung vermeiden will,
in Fortfall» körnen können* M* Beschickung kmnn mittel» «in·β
•s
einfachen ßolltiecJieir oder ve» Haad erfolgen»
Die ^rfinduiig beeieht sich alao auf dt· Vornaha» einer ZwIsehenpreseunß zwischen einer Entwässerung, die bis höchsten a 35^ Pfcetetoffgehalt fühirt, und der iindpreasung, Hie zu der Hartfcieerplfttte fülirt, und »no* durch. Eiawirkenlaeeftn eines ^lächenäruokee
wahrend lcurzer Zeit, sw*e&n&««l£ unter gleichzeitiger Zuführung Wärme.
So kann eine H.eehpr»ee· ang»w«ndet wert3«n, die <5·« Sieb läuft» auf ««a die ent« Lntwäseerung de«
unter iirtaaLtua^ eiaee ü&eerkuobene statt findet, d«r nach ö#r Stitwäseerueg »itt«la ifmSmms^xmmmm einen ii-ookengehalt von 35t<
daruntw aufweist} die« ist daan vorteilhaft, wenn eiae
oder EandsiebiiasehiÄe nur AÄfauise**twitseerune und ferfonoung m
einem Bande feemitat
Bs «caan »ο verge^ngen wwrätft* Aiimi kootinuierliah« tungea Genutet werden oder diekcaitinuierliche interoittlerend·*
ins^esarit aynohroo arbeitende Jlaohpreeeea» denen Eandabechaitt« der für die Sndpreemm« benötigtea dröeam zugeführt w«rdfmv s#B»
durch ÄbrollenlAaeen der Bandabscnnitt« einer i/alxenpreee· en je einer ?lachpreas» eine» tiefer angeordneten Aggregat« Ton sb.B.
3 oder 4 naoapre je a»ch d»r Arbeitagesciiwindigfceit dee w»ee«runse»ieeee und der für dl» Zwieofcenpreaaun* benötigten i#it,
dl· z.B. 4 Mlnutea beträgt bei Brack·» von 12 kg/em2 uad mehr und
T«mperatur«n vtft über 100° C, wo**i, w«nn nicht kontinuierlich arbeitend· Vorriaiitizng·» kernt*** werde», die Abechnitterösee d#r für
Sie 7^iäpr«seuag be nut igten, entspricht.
■fisa diskontinuierlich arbeitende Plaohpreeeen in erster linie in
Präge»
Mit Verteil kanu die Zwiaciienpressung auch unterteilt werden im Stufen, die unter verschiedenen Bedingungen arbeiten, a,B. svmäahat
•ine ?reeetuig mit einem Druok Tem 1 bie 2 kg während 1 »la 2 ten durchgeführt werden und deaxn eine Pressung alt 12
weiterer 2 L inuten.
Bies kann in ein und derselben Torrichtung geschehen, z.B. in einer Flaohp*·»··. ed er is hintereinander geschalteten
Ebenso wie durch Wäre» kann die Jntwäsarerung durch Absaugen der Dämpfe, also 4nl«gen ven Vakuum, unterstützt >Terden.
Die Behandlungszeit richtet sioh nicht nur nach dem Wassergehalt de· Tewentwäseerten Produkte·, sonder» auch naoh der Starte» des
Bandβa baw. ^andaeeohnitte·, wobei naturgemäsa die Preaazeit urne© lämger ist, 4· größer die Diok* ist.
Sicht mut werden €i· iintwäsewpungs- und Verdichtungsrerfahren
eeeaiat und auch die daxu benötigten Vorrichtungen vereinfacht, dem ee wird aueh l»ei diesem Vergehen nach d«r Krflndung bei d#r
Swischenpressums eiae äuse#rat erwtlmecht· Verfilzumg e«w. ?«yv«v fil««»g *rs!*lt i»f©Ige 4er is Yernältnie meat Endpr«eeuag kur«·«
bung wäjorenC äee Swisefeeapre«*«·.. Ineofern fcriagt aloo die ErfIn
üu&£t Rbgeaehen voa allaa abrlgen, einen beachtlichen Vorteil* «ad
zwar insbesoßöere wena 7«» eis·» 7fa»*rbr«i «it i*
arösseflordnöaeeetafüa«, Y«nrajcew«is· h*rg»etellt nacb
apruckten Verfahr*at auegegan^A wird.
dann die ürf iaduiiÄ eioii v«a d*a tekoimtea
n*a od.r in öi.«kft»t«# «ü ter .»djmti
«iaer Iwkejjsttn £t*^«ßF»·»·· atf Pntoken von 4O-50 kg/ow? umt«r-
Auch dÄßn «rg»b·» eioh «ie obm nooh der d*r Tereiafaclmng der die aoast
Statt d«aa«&
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Faserkuclieas angebracht werden können, und s-?ar ebenfalls fast montiert, ta Gegensatz zu Beschickungsbleehen, die mit des
kuehen eingefüiirt und mit ä©F fertigen Jaserplatt® ausgefCiJart T/erden aaä üie infolge ikres ^rossen G-ewiciites das Verfahren erschweren
unä verteuern .und äie Benutzung yos grossea Pressen, 6 mal 2 ti erschweren ©d@r uamiglieli maciiens
werden also durch die Zwischenschaltung ä®r Plächenpres sung ein© EeÜie von Vorteilen erzielt, öde nocJa Tenaeiirt werden
durcl^iie erwäimte Terbesaeraag der P^essaeite» und Press!mrf®af wi© si^h öas aus der Zeichnung, äie solche Preiskurven seigts
ergibt·
liiaaus können abor auch Vorteile ersielt ¥#erfl@B durch Y
äe^ «nödruoks auf aa3e 15 kg/cm · Mt Torteil lcöaae. 3 Druck stufen tob 2 Ma 15 kg angewendet werden, woTaei Iressea
leichterer T'onstrukticjn angewenäet werden fcönneaa Bei scliwereren unä teueren - Pressen können jeäoeii avLOh di© üblichen jänddracke
yen 40 qü@t 50 kg angewendet werden·
Auch bei geringeren Sädiraekea resultieren Platten !festigkeit*
Di© aafgefiiiirten Vorteile, die "bei dem iiesaiitverfaiirea besonders gross sindf die jeioek auch bei ä@r Beimteung der E±nzelferfaiir®n
allein oder eisiger SiszelTsrfalirea entstehen, die hohe
füiigkeit "bei ?©rlia»iense±ii ^ober S'aserbttodelg äie fehlend© 2er-» ,! erjerü&es mnter Loclrenaig, die gliBstige ehemlselie
g flie Tereiiifaelatmg der Entwässerung uni feräie 1ItUHg
äie Sehsffang einer Torzlglictoa ferfilznag «ste, treten aasser
bei Hols als 'Ausgangsmaterial auch, "bei anderen Faserstoffen ein, z.B· faesi Stroh, Zuckerrohr, Bambus, tropischen Ilölsem wie icliirmbauiiiholz,
das beeonäers harte Platten mit einem spez® (revricht von 098 Mf=! 1, also dem der üiche, liefert und überhaupt bei Zfeseretoffea^
gleich, ob sie lange oder lcurze» sogenannte harte oder vieiclie Pctsern lia*beiia
Claims (28)
1. Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten aus vegetabilischen Faserstoffen, z.B. HoIz9 ohne oder mit zugesetzten
Bindemitteln, bzw. zur Herstellung eines durch Entwässern, Formen und Verdichten, insbesondere in der Wärme, zu Hartfaserplatten
zu verarbeitenden Faserbreis, dadurch gekennzeichnet, dass zerkleinertes Fasermaterial, vorzugsweise Grobspäne
von z.B. 3 bis 4 mm Stärke, insbesondere solche von Feinteilen freie, einer Laugekochung mit Natronlauge von einer
Konzentration von 3 bis 6^ bzw. mit Chemikalien anderer Natur entsprechender Konzentration unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
zu kochende Gut durch Abtrennen des Feinmaterials von den z.B. in einer Hackmaschine abgespanten Grobspänen aufbereitet wird.,
3„ Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten aus vegetabilischen Faserstoffen, z.B. Holz, ohne oder mit zugesetzten
Bindemitteln, bzw. zur Herstellung eines durch Entwässern, Formen und Verdichten, insbesondere in der Yärme, zu Hartfaserplatten
zu verarbeitenden Faserbreis, vorzugsweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass chemisch behandeltes,
insbesondere mit Lauge, vorzugsweise nach dem Verfahren des Anspruchs 1,, gekochtes Fasergut, zweckmässig in Form von Grobspänen,
einer Quetschbehandlung unter Erhaltung, jedoch Lockerung des Fasergefüges unterworfen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschbehandlung im heissfeuchten Zustand, zwee-kmässig unter
Ausnutzung der bei der Kochung vermittelten Wärme, durchgeführt wird.
5„ Verfahren nach Anspruch 3 und 45 dadurch gekennzeichnet, dass
eine Quetschbehandlung in Schlagmühlen mit breitprofilierten Schlägern durchgeführt wird.
β ο Verfahren nach Anspruch 3 und 4, vorzugsweise zusätzlich zum Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Quetschtehandlung in Quetschwalzen, insbesondere mit hohem Liniendruck, durchgeführt wird.
7«. Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten aus vegetabilischen Stoffen, z.B. Holz ohne oder mit zugesetzten Bindemitteln,
bzw. zur Herstellung eines durch Entwässern, Formen und Verdichten zu Hartfaserplatten zu verarbeitenden Paserbreis,
insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass chemisch, ZoB„ mittels Natronlauge, insbesondere
nach dem Verfahren des Anspruchs 1 vorbehandeltes9 vorzugsweise im Gefüge gelockertes, jedoch nicht zerstörteö Grobspanmaterial,
insbesondere durch die Verfahren der Ansprüche 3 bis 6 behandeltes Material, einem im wesentlichen reibend wirkenden Zerkleinerungsverfahren,
bei dem eine Quetschwirkung stattfindenden kann, eine Zerfaserung zu gleichmässig grossen Fasern und eine
Paserzerschneidung möglichst vermieden werden soll, unterworfen wird.
8» Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibverfahren in Mühlen mit rauhen Steinen durchgeführt wird,
9. Verfahren nach Anspruch 7S dadurch gekennzeichnet, dass das Reibverfahren in Mühlen mit stumpfprofilierten Metallscheiben,
insbesondere Stahlscheiben, durchgeführt wird.
ΙΟ, Verfahren nach Anspruch 7 bis S9 dadurch gekennzeichnet, dass
das Eeibverfahren in der ~<Värme, zweckmässig unter Ausnutzung der Wärme der vorangegangenen Behandlung, insbesondere der
Behandlung nach Anspruch 3 bis 6 durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung in Gegenwart von nur wenig Wasser, gegebenenfalls
nach Zusatz von geringen Mengen Wassers zu dem nach den Verfahren der Ansprüche 3 bis G behandelten Gut, vorgenommen
wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Behandlung in Holländern angeschlossen
wird«,
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch Bemessung des Eintrages und durch Bernesserung die quetschende
und reibende Wirkung gefördert wird.
14. Faserbrei zur Herstellung von Hartfaserplatten aus vegetabilischen Faserstoffen, z.B. Holz, insbesondere hergestellt nach
den Verfahren eines der Ansprüche 1 bis 13 oder einzelnen "dieser Verfahren, gekennzeichnet durch einen Gehalt von einerseits
ungefähr 5/° Faserschleim nebst ungefähr 20^ von Fasermaterial der Grosse 30 bis 70 Schoppe-Riegler und andererseits
als Rest Grobmaterial von 30 und weniger Schoppe^-Riegler bis zu groben Faserbündeln von 10 Schoppe^-Riegler mit
einem Gesamtgrössenbereich von 17 bis 24° Schoppe^Riegler.
15» Faserbrei nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Zusatz, ζ.Β» im Holländer,, von unbehandeltem Fasermaterial»
16, Faserbrei nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen Zusatz von nach dem Verfahren des Anspruchs 2 abgetrennten, unbehandel
ten Feinmaterials.
17= Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faserbrei nach Anspruch 14 oder 15 und
16 entwässert, geformt und verdichtet wird.
18. Verfahren zur Herstellung von Hartfaserplatten, durch Entwässerung, Formung und Verdichtung eines Faserst offbreis, insbesondere
nach Anspruch 14 und nach Ansprächen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Entwässerung und Verformung,
z.B. auf Langsiebmaschinen, und die Endpressung, a.B, in geheisten Etagenpressen, eine kurzzeitige Flächenpressung
eingeschoben wird.
19. Verfahren nac~h Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die
Zwischenpressung in der Wärme erfolgt»
20. Verfahren nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass Vakuum angewendet wird.
21. Verfahren nach Anspruch 18 "bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass Flächendrucke im Bereich von 2 "bis 15 kg/cm angewendet werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass steigernde Drucke in Stufen zur Einwirkung kommen.
23ο Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Stufe mit einem Druck von 1 bis 2 kg und eine zweite
Stufe mit einem Druck von etwa 12 kg angewendet wird»
24. Verfahren nach Anspruch 18 bis 23, gekennzeichnet durch eine im Bereich von 2 bis 6. Minuten je nach Dicke des Materials,
Pressdruck und Wärme zur Erzielung eines Faserkuchens von ca. 5Ofo Trockengehalt gewählte Zeitdauer der Zwischenpressung.
25. Verfahren nach Anspruch 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass mit diskontinuierlichen arbeitenden, synchron geschalteten
Flachpressen gearbeitet wird.
26. Verfahren nach Anspruch 18 bis 24, gekennzeichnet durch eine kontinuierliche hinter eine Walzenpresse geschaltete Flächendruckpresse.
27. Verfahren nach Anspruch 18 bis 26, gekennzeichnet durch einfache Transportvorrichtuiigen zwischen Zwischenpressen und
Endpresse.
28. Verfahren nach Anspruch 18 bis 27, gekennzeichnet ,durch. Verwendung einer Etagenpresse für die End pressung mit festen oberhalb
der auf einfache tfeise-s z.B. mittels Rolltisches, einzuführenden Faserkuchen angeordneten Siebbändern und unterhalb,
ebenfalls unbeweglich, angeordneten Beilageblechen.
29o Verfahren nach An.spruch 18 bis 28, gekennzeichnet durch Anwendung von Enddrucken von ca. 15 kg/cm in der Etagenpresse,
30ο Verfahren nach Anspruch 18 bis 29, gekennzeichnet durch Anwendung
von Druckstufen, insbesondere drei Druckstufen, von 2 bis 15 kg in der Endpresse„
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