DEP0001455BA - Anordnung zur Korrektur der Phasendifferenz zweier unabhängig voneinander betriebener Synchronmotore - Google Patents
Anordnung zur Korrektur der Phasendifferenz zweier unabhängig voneinander betriebener SynchronmotoreInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Korrektur der Phasendifferenz zweier unabhängig voneinander betriebener Synchronmotore und somit auf die Herstellung gleichfrequenten und gleichphasigen Laufes von elektrisch oder mechanisch nicht gekuppelten, über eine kleine oder grosse Entfernung zusammenarbeitenden und je für sich selbsttätig die Frequenz haltenden Apparaten oder Einrichtungen. Diese Anordnung kann z.B. an Telefonie-Einrichtungen mit Sprachfrequenzverwürfelung zum Schutz gegen unbefugtes Mithören, an Bildfunkapparaten oder an Quarzuhren angebracht sein. Bei derartigen Einrichtungen oder Apparaten, die korrespondierende Apparateteile an verschiedenen Orten aufweisen, kommt es auf äusserst präzises Zusammenarbeiten dieser Teile an, das nur bei Synchronismus gewährleistet ist. Bisher wurden periodisch Signale von der die Frequenz bestimmenden Stelle aus gegeben, die den Gleichlauf der beiden Apparate gewährleisteten. Auf kontinuierlich arbeitende Signalgeber oder Impulserzeuger wird aber bei dem Erfindungsgegenstand wegen Kostenspieligkeit verzichtet. Vielmehr soll an jedem der unabhängig voneinander selbsttätig die gleiche Frequenz haltenden und miteinander zusammenarbeitenden korrespondierenden Apparateteile oder Stationen ein frequenzhaltendes Glied, z.B. ein Steuerquarz, vorhanden sein, und
nur in längeren Zeitabständen, z.B. einem halben oder ganzen Tag, je nach der Konstanz des Frequenzerzeugers, soll durch eine Zeitmesseinrichtung eine Synchronismus-Nachprüfung vorgenommen werden. Bei Abweichung vom Frequenz-Soll muss einer der zusammenwirkenden Apparate nachgestellt werden, um den Synchronismus herbeizuführen.
Bei der eingangs bezeichneten Anordnung zur Korrektur der Phasendifferenz zweier unabhängig voneinander betriebener Synchronmotore, die z.B. bei Telefoneinrichtungen, Bildfunkapparaten oder Quarzuhren verwendet werden kann, besteht die Erfindung darin, dass der Stator zum Mindesten des einen Synchronmotors gegenüber dem Tragrahmen um eine mit der Rotorwelle zusammenfallende Achse regel- und feststellbar angeordnet ist. Mit einer Zeitmesseinrichtung wird in längeren Zeitabständen von z.B. einem halben oder ganzen Tag eine Synchronismus-Nachprüfung vorgenommen und je nach dem Messergebnis wird der Synchronismus durch Verdrehen des Stators gegenüber dem Rotor wiederhergestellt.
An der Abbildung soll die Wirkungsweise der erfindungsmässigen Vorrichtung erläutert werden. 1a und 1b stellen je für sich arbeitende Steuer-Quarze, gegebenenfalls in Thermostaten, dar, die beide die gleiche Frequenz, z.B. 10(exp)7 Hz, halten sollen. Die Quarze steuern Generatoren 2a bzw. 2b, mit denen eine Frequenz von z.B. 10(exp)3 Hz erzeugt wird. Diese Generatoren speisen Synchronmotoren 3a bzw. 3b, die zum Betrieb der zusammenarbeitenden Telefonie-Einrichtungen, Bildfunkapparate, Quarzuhren usw. erforderlich sind. Ausser den zwei gezeichneten Stationen können noch weitere synchron arbeitende vorhanden sein. Bleibt nun z.B. der Synchronmotor 3b gegenüber dem Motor 3a im Lauf zurück, was in der
Abbildung durch die Zeigerstellungen 4c bzw. 4a dargestellt ist, so muss der Synchronmotor 3b dadurch in der Drehzahl beschleunigt werden, dass der Stator in der Drehrichtung des Rotors mitgedreht wird, so dass er in die phasengleiche Lage, dargestellt durch Zeigerstellung 4b, übergeht. Das Zurückbleiben des Synchronmotors 3b gegenüber 3a kann nur festgestellt werden durch eine Zeitmesseinrichtung 5b, die sich am Ort der nachzuregelnden Apparatur 3b befindet. Diese Zeitmesseinrichtung bekommt von der frequenzbestimmenden Apparatur 1a bis 3a zu einer vereinbarten Tageszeit in kurzen Abständen drahtlos Signale, die von der Zeitmesseinrichtung aufgenommen und zur Auswertung benutzt werden. Das Ergebnis wird mit einer am Ort selbst vorgenommenen Zeitmessung an der Apparatur 1b bis 3b verglichen und danach der Stator von 3b vor- oder nachgestellt. Man kann vorteilhafterweise den drehbaren Stator mit einer Skalenscheibe versehen, auf der man Millisekunden oder Mikrosekunden aufträgt, die den Winkelgraden, -minuten und -sekunden entsprechen, um die der Stator gegebenenfalls mittels Untersetzungsgetriebe gedreht wird.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, dass bei allen eingangs erwähnten Apparaten oder Einrichtungen, an denen die erfindungsgemässe Vorrichtung verwendet wird, teure Planetengetriebe vermieden werden.
Claims (1)
- Anordnung zur Korrektur der Phasendifferenz zweier unabhängig voneinander betriebener Synchronmotore, insbesondere für Impulsgeber, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator zumindest des einen Synchronmotors gegenüber dem Tragrahmen um eine mit der Rotorwelle zusammenfallende Achse regel- und feststellbar angeordnet ist.
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