DEP0001294MA - In einen Fassungskörper eingebetteter Ziehstein aus Diamant o. dgl. - Google Patents
In einen Fassungskörper eingebetteter Ziehstein aus Diamant o. dgl.Info
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Description
Patent-Tretihund-fJeseOlschaft far elektrische Slililsapea la.fc.K.
Berlin Sf 87, Helalioltastr »4--S
Ih. einen Faasungekorper eingebetteter Ziehstein aus Biamaiit
oder dergleichen.
Siehsteiae aus Biacxant und anderen Bdelsteinen oder Halbedelsteisen Vierden, um sie betrieblich verwenden tu können, in eine 'Iseeung
eingesetzt, die gewöhnlich aus einer SetallseheiD©, meist aus Stahl, alt einer zentralen Aussparung besteht, in welche ein
Einsatzstück aus weicheren Material, meist fiessing, mit dem eingebetteten Stein eingedrückt wird. Die verhältnismäßig kostspieligen
Ziehsteine aus Edelstein werden nach ihrer Benutzung bzw. bei Auftreten von Sprüngen oder ähnlichen fehlern wieder
aufgearbeitet, indem man das Ziehhohl auf ein anderes Profil oder einen größeren Durchmesser aufschleift.
Om solche Fehler zu erkennen und beurteilen" zu können, ob das Aufechleifen überhaupt lohnt und bis zu welchem Durchmesser aufgeschliffen
werden muß, muß der Stein aus der Fassung herausgenommen werden, denn es ist nicht möglich, ein einwandfreies Urteil allein
durch Betrachten in Achsenrichtung des Ziehhohle zu fällen. Das Ausfassen der Steine ist ebenso wie das Fassen eine zeitraubende
und für den Edelstein nicht ganz ungefähr 1 iche Arbeitda leicht ein vollkommener Bruch eintreten kann.
Wird nun gemäß der Erfindung die Fassung für Ziehsteine aus Diaaant oder anderen durchsichtigen Stoffen mit einem radialen,
vorzugsweise senkrecht zur Zlehachse verlaufenden und bis zun Diamanten geführten Beobachtungakanal versehenr so ist damit die
Möglichkeit gegeben, den Ziehstein Innerhalb der Passung auch quer zur Achsenrichtung zu beobachten. Xaa kann also, ohne den
Ziehstein aus der Fassung zu nennen, Fehler feststellen und beurteilen, welche Arbeiten zur Beseitigung derselben erforderlich
sind. Der Beobachtungekanal bietet"darüber hinaus noch den weiteren Vorteil, daß der Drahtzieher sich aus einer Anzahl von Ziehsteinen
verschiedenen Lochprofile denjenigen mit der günstigsten Ziehkanalform heraussuchen kann. Bekanntlich sind die günstigsten
Zvgbedingungen in einem Drahtwerk nur dann vorhanden, wenn die
ZieJakanalforni und die Beschaffenheit des Ziehgutes auf einander abgest^iirxit sind. Diea gilt insbesondere bei EIehrf ac hzüKen,
bei denen mehrere Steine unmittelbar hintereinander angeordnet sind.
Zweckmäßig ist es, den Diaicanten an der Stelle des Beobachtungekanals senkrecht zur Kanalachse plan zu schleifen. Im übrigen
könnte der Kanal nur auf einer Seite vorgesehen sein, wobei man zur Beobachtung den Diamanten von der Seite, d.h. von der Zugrichtung
her beleuchtet, oder der Kanal geht durch die Passung zu beiden Seiten des Diananten durch, vorzugsweise in der
gleichen Achse.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungebeispiel der Erfindung, und zwar ist
Fig.l ein Querschnitt durch einen komplett gefaxten Ziehstein
Fig.2 eine Ansicht desselben.
Pig.3 ist ein Schnitt durch das Einsatzstück mit Ziehstein gemäß linie 3-3 in Fig.2.
Der aus Dianant oder anderen durchsichtigen Stoffen insbesondere Edelsteinen bestehende Ziehstein 4 ist, wie üblich, in ein
aus verhältnismäßig weichem Material, Messing oder auch nichtmetallischen Stoffen bestehendes Einsatzstück 5 eingedrückt.
Dieses Einsatzstück 5 ist mit enger Passung in die eigentliche, Qeist aus Stahl bestehende Passung 6 eingesetzt und durch Einbördeln
eines zunächst hervorstehenden Bundes 7 der Passung festgehalten.
Gääß der Erfindung besitzt die Passung nun eine quer zu der Zugrichtung des Ziehsteines liegende Bohrung 8, die eine Beobachtung
des Ziehsteines von der Seite her, ohne ihn aus der Passung herausnehmen zu müssen, ermöglicht. Diese Bohrung kann, wie dargestellt,
Si!.ei: auf der gegenüber IiegendenSeite vorgesehen sein. Oft genügt es, wenn sie nur auf einer Seite der Fassung bis zum
Ziehstein hin vorgesehen wird, wobei man dann den S te in von der Zugrichtung her beleuchtet. Die Bohrung 8 setzt sich in dem
Einsatzstück 5 fort, und zwar, da dieses nur eine νeriu,Itnisr.äfiig geringe Vcndstiirke faßt, zweckmäßig in Foru eines Schlitzes 9.
Der Eielustein 4 selbst Istf wie auch sonst üblich, an zwei gegenüber liegenden. Flächen plan geschliffen, uu ihn von der Seite her
durchschauen au können. Dieee ebenen Flächen «7erden natürlich so angeordnet, daß sie quer zu der Boiorung S (bzw. dea Eanal 9)
stehen.
Die Bohrungen 8, 9 a&ssej^r&oht notwendigerweise genau senkrecht zur Zugriohtung Btehen5 sondern ktSnnen such etwas schräg dagegen
verlaufen,
Claims (2)
1. ) In einen Passungskörper eingebetteter Ziehstein aus Diamant oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, da?) die
ceist aus einer StaliIscheibe nit Hilfsaetalleinsatz bes teilende Fassxing einen radialen, vorzugsweise senkrecht zur Zieliachse
verlaufenden, bis sum Diamanten geführten Be^bachtun-skanal aufweist
2. ) Ziehstein nach Anpruch 1, dadurch £elceinzeichnet, daß die Fassung auf beiden Seiten des Biarcanten je exr.en zur
Beobachtung bzw. Beleuchtung des ZiehhohIs dienenden Kanal aufweist, die vorzugsweise in einer Achse liegen.
3=) Zieastein nac.i Amspmich 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dxasisiit an der Sxelle ces Becb,achtun£_skanalo senkrecht
zur Kanalachse plan geschliffen ist.
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