DEP0000286MA - Diskriminatorschaltung für sehr kurze Wellen. - Google Patents
Diskriminatorschaltung für sehr kurze Wellen.Info
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Description
"Ρ ATELHOL Dm
Patentverwertungs- & Elektro-Holding A.Ges GLARUS (Schweiz)
Patentverwertungs- & Elektro-Holding A.Ges GLARUS (Schweiz)
Di8kriminatorschaltung für sehr kurze Wellen.
Die Erfindung betrifft eine Diskriininatorschaltung mit einem auf die mittlere Durchlassfrequenz abge«
stimmten Abstimmkreis, welcher eine mit einem Mittelabgriff versehene Abstimmspule aufweist. Die beiden Enden dieser
Abstimmspule sind mit je einem Gleichrichter verbunden«, Diebeiden Gleichrichter sind so hintereinander jgt#ee«»efigeschaltets
dass eine Differenzspannung entsteht. Diese Differenzspannung ist die Demodulationsspannung und ist direkt von der
Frequenz der angelegten Hochfrequenz-Eingangsspannung abhängig,, Die Hochfrequenz-Eingangsspannung ist an den BIittelabgriff
der Spule angeschlossen. Bei den bekannten Schaltungen ist diese Spule magnetisch mit der Spule eines auf die mittlere
Frequenz abgestimmten an der Eingangsspannung liegenden Schwingkreises gekoppelt. Bei der Verwendung einer aolchen mit magnetischer
Kopplung arbeitenden Schaltung für sehr hohe Frequenzen, z.B0 grösser als 20 MHs, machen sich ausser den gewünschten
magnetischen Kopplungen auch kapazitive Kopplungen bemerkbar&
Die kapazitiven Kopplungen sind bedingt durch die bei hohen Frequenzen immer stärker in Erscheiniurig tretenden
unvermeidlichen Kopplungskapazitäten zwischen den LeitungeneDl gleichzeitigsKopplung durch das magnetische Feld und das
elelctrische Feld führt zu unerwünschten Nebenerscheinungen« Abhilfe kann geschaffen werden, indem man bei hohen Frequenzen auf die magnetische Kopplung verzichtet und nur
noch kapazitive Kopplungen anwendete
Die vorliegende Erfindung befasst sich ebenfalls mit der rein kapazitiven Kopplung, wobei diese
Kopplung in besonders einfacher Weise erreicht wird, was bei sehr hohen Frequenzen sehr erwünscht ist«
Die Erfindung besteht darin, dass die durch den Mittelabgriff bedingten beiden Spulenhälften der
Abstimmspule fest miteinander gekoppelt sind und dass von dem einen Spulenende eine zusätzliche kapazitive Kopplung
gegen Erde besteht,,
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen
näher erläutert*.
Figel zeigt ein Schaltungsbeispial der Erfindung* Fig,2 zeigt eine besonders günstige Anordnung
der Abstimmspule β
Ueber die ausgangsklemmen 31, 32 wird die frequenzmodulierte Hochfrequenzspannung zugeführt·
Diese Spannung gelangt über den Kondensator 5 an den Mittelabgriff der Abstimmspule Ie Gemäss d Erfindung weist die
Spule 2 miteinander festgekoppelte Spulenhälften 1' und 1" aufβ Parallel zur Spüle ist der Kondensator 3 geschaltet.
Spule und Kondensator bilden einen Schwingungskreis^der auf die mittlere Frequenz der zu demodulierenden Schwingung abgestimmt
ist® An dem Schwingkreis sind die beiden Gleich» riehter 6 und 7 Uber ihre Anoden im Gegentakt angeschlossene
Die Kathoden der Gleichrichter sind über die gleich grossen Widerstände 8 und 9 verbunden, parallel dazu liegt der Kondensator
Ils der für die Hochfrequenz einen Kurzschluss bildete An den Klemmen 35» 34 wird die demodulierte Spannung
abgenommen« Die Hochfrequenzspannungeni welche auf der Gleichstromseite noch vorhanden Sindi werden über den Kondensator
12 gegen Erde abgeleitete Die Mitte des Spannungs-
10
teilers 8,9 ist über die Drosselspule*/mit dem Mittelabgriff der Spule 1 verbunden» Gemäss der Erfindung 1st zwischen
und Ecde^
dem einen Spulenende' 3ine zusätzliche kapazitive Kopplung, gebildet durch den Kondensator 4, vorhanden.
Die Wirkungsweise ist folgende ι Zunächst sei angenommen, dass die zusätzliche
kapazitive Kopplung durch den Kondensator gegen üirde nicht vorhanden sei; ferner seien die durch die Eigenkapazitäten
der Spulenenden und der Anodenleitungexi hervorgerufenen ürd« kapazitäten 21, 22 gleich gross« Wenn nun über den Kondensator
5 die frequenzmodulierte Hochfrequenzspannung U, de» Mittelabgriff der Abstimmspule^wirksam ist, so tritt auch;
an den Enden der Spule die gleiche Spannung tmcf mit der gleichen Phase auf, weil die Spulenhälften festgekoppelt
sind. , Die Teilspannungeii H0 und U, an den Spulenhalften sind C Dementsprechend ist die Schwingkreisspannung
Ug und -ebenfalls gleich Null und eine Demodulationsspannung kann nicht auftreten. Wenn nun der Kondensa-*
tor 4 zugeschaltet wird, ändern sich die Spannungsverhältnisse vollständig, veil die Symmetrie der Erdkapazitäten gestört ist. Es flieset über die Spulenhälfte. In
ein zusätzlicher Strom J^der eine Spannung zur Folge hat und £e' infolge der festen Spulenkopplung ~
in der andern Spulenhälfte eine gleiche Spannung U^Yinduziert w« Dadurch treten in den Gleichrichtern die gewünschten Spannungen Ug und U^ auf, welche mit der Elngangsspannung U^ vektoriell in bekannter Weise zusammenwirken.
Wenn die Frequenz der Eingangsspannung der mittleren Fredie l\
quenz/mit der Resonanzfrequenz des Schwingkreises überein-
Ui
stimmt, frequenz^moduliert wweV, so tritt an den Klemmen 33 und 34 die Demodulationsspannung U* auf.
Bei der Schaltung/ der Erfindung ist somit keine induktive Kopplung auf den Abstimmkreis erforderlich.
Darin liegt ein grosser Vorteil bei sehr hohen Frequenzen, weil dort induktive Kopplung sich e schwieriger herstellen lässt und die Eigenkapazitäten und die
Kopplungskapazitäten der Leitungen gegen Erde und unter sich
immer starker in Erscheinung treten. Die Schaltung ermöglicht es^nur mit diesen Kapazitäten allein auszukommen. Die Herstellung
der unsymmetrischen .Crdkapazitat gebildet durch 21 und 22+4 ist denkbar einfach. Es genügt dazu eine kleine
Kapazität von wenigen cm. Oft genügt dabei bereits die Unsymmetrie der vorhandenen ivrdkapazität.
Die Abstimmspule mit den Spulenhalften If und 1" wird zweckmässig als kurze mehrlagige Spule ausgeführt«
Die Streuung zwischen den beiden Spulenhälften ist dann verhältnismässig klein, etwa 5-20^, sodass die Spulen
als festgekoppelt angesehen werden können. Fig.2 zeigt den LÖLnQS Schnitt
Qa· durch eine solche Spule. Die eigentliche Wickelung ist lagenweise ausgeführt, wobei zweckmassig Hochfrequenzlitze
verwendet TSird0 Damit die Kopplung der Spulenhalften
die
möglichst fest ist, ohne dass dabei Eigenkapazitäten gleichzeitig zu gross werden, empfiehlt es sich, das Verhältnis
der Spulenlange zur Tiickelhbhe nicht grösser als 2 und nicht kleiner als 0,5 zu wählen. Xm Spuleninnern ist •· zweckmassig
ein Kern aus Hochfrequenzeisen vorgesehen, wodurch das Verhältnis Streuinduktivität zur Spuleninduktivität besonders
klein und somit die Kopplung der beiden Spulenhälften besonders festgemacht werden kann.
Die Wicklungen und der Kern »erden vor-
Λκφ
bioJi ίη^ *
teilhaft 4ä'^Tnem zylinderförmigen Spulenkörper^ aus Isoliermaterial untergebracht, Durch Verschieben des Kernes
in der Achsrichtung kann der Abgleich der Induktivität einfach erreicht werden. Die Verschiebung des Kernes kann
zweckmässig in der V/eise erreicht werden, dass der Spulenkörper und das Kernstück ein Gewinde aufweisen. Durch
Drehen des Kernes kann der Kern in der Achsrichtung verstellt werden®
Claims (1)
- Patentanapruchgsehenen Abstimmspule, deren Enden an je einem G-Ieichrichter angeschaltet aind^für ultrakurze Wellen^ dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Mittelabgriff bedingten beiden Spulenhälften fest miteinander gekoppelt sind und dass,von dem einen Spulenende eine zusätzlich® kapazitive Kopplung gegen Erde besteht®4/l 'X) Diskriminatorschaltung nach Patentanspruch^ dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche kapazitive Kopplung durch ungleiche Brdkapazitäten der an den Spulenenden liegenden Leitungen nach den Gleichrichtern 4>ejLislil * gehe Ldet wli<üL.kennzeichnet, dass «ae Leitung nach dem einen Gleichrieht er ein Kondensator gege* Erde geschaltet ist« ichoiy, p) Diskriminatorschaltung nach Patentanspruch/Γ dadurch ge kennzeichnet, dass die Abstimmspule mehrlagig gewickelt ist β4) Dialcriminatorschaltung nach inspruch \f dadurch gekennzeichnet, dass die Abstimmspule einen Spulenkern aus Hochfrequenzeisen aufweistβ/4 fj$) Diskriminatorschaltung nach benspruch j>t dadurch gekenrtzeichnet, dass die Spulenlänge zur Wicklungshöhe nicht grösser als 2 und nicht kleiner als 0,5 ist«mPateihoidmPatentverwertungs- & Blektro-Holding aeg0
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