DEN0008407MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Februar 1954 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen
mit einem Transistor, einer kapazitiven und einer induktiven Impedanz. Sie bezweckt, eine Oszillatorschaltung
zu schaffen, die eine hohe Oszillatorfrequenz erzeugt, welche die Grenzfrequenz des Transistors
überschreitet. Unter »Grenzfrequenz« wird dabei die Frequenz verstanden, bei welcher der Stromverstärkungsfaktor
des Transistors auf etwa i/ j/2 seines
Anfangswertes gesunken ist.
Gemäß der Erfindung oszilliert der Transistor oberhalb seiner Grenzfrequenz, da die kapazitive Impedanz
zwischen der Emissions- und der Kollektorelektrode und die induktive Impedanz zwischen der
Kollektor- und der Basiselektrode eingeschaltet sind, wobei diese Impedanzen gemeinsam, von der Kollektorelektrode
aus gesehen, einen annähernd auf die Oszillatorfrequenz abgestimmten Parallelschwingungskreis
bilden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. ι zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 2 und 3 sind zwei Abarten der Ausführung nach Fig. ι;
Fig. 4 zeigt den Verlauf der Stromverstärkung als Funktion der Frequenz.
Nach Fig. 1 enthält die Oszillatorschaltung einen Transistor 1, insbesondere einen Spitzentransistor mit
einer Emissionselektrode β, einer Kollektorelektrode c
609 528/373
N 8407 VIIIal21 a1
und einer Basiselektrode b und weiter eine Kapazität C,
die zwischen den Elektroden e und c, und eine Induktivität L, die zwischen den Elektroden c und b eingeschaltet
ist, so daß der Transistor oberhalb seiner Grenzfrequenz bei einer Oszillatorfrequenz f0 oszillieren
kann, die etwa gleich
2 π]/LC
ίο ist. Die gegebenenfalls parallel zur Induktivität L
auftretende Streukapazität C2, muß dabei der Kapazität
C zugerechnet werden. Es wird dabei bemerkt, daß die Induktivität L mit der Kapazität C, gegebenenfalls
zuzüglich Cj,, von der Kollektorelektrode
c aus gesehen, als ein annähernd auf die Oszillatorfrequenz f0 abgestimmter Parallelresonanzkreis
betrachtet werden darf, da der emitterseitige Anschluß des Kondensators C und der basisseitige' Anschluß
der Induktivität L über eine nahezu vernachlässigbare Impedanz miteinander verbunden sind, die durch
den Innenwiderstand zwischen der Emissions- und der Basiselektrode des Transistors! gebildet wird.
Die Erfindung gründet sich auf, Messungen an
einem Transistor, aus denen hervorgeht, daß der . Stromverstärkungsfaktor α in der Nähe der Grenzfrequenz
nicht nur stark abnimmt, sondern auch eine große Phasenverschiebung φ zeigt, die bei den üblichen
Oszillatorschaltungen das Schwingen beeinträchtigt, aber bei der vorliegenden Schaltungsanordnung
gerade einen \^orteil ergibt.
In Fig. 4 sind dieser Stromverstärkungsfaktor a (der . als das Verhältnis zwischen dem Kollektorstrom
ic und dem Emissionsstrom ie bei konstanter
Kollektorspannung definiert ist) und die Phasenverschiebung ψ zwischen dem Kollektorstrom ie und
dem Emissionsstrom ie als Funktion der Frequenz
dargestellt. Bei der Grenzfrequenz ^1, bei der \a
(d. h. der absolute Wert von α) auf etwa 1/ ]/2 seines
ursprünglichen Wertes gesunken ist, findet man bereits eine Phasenverschiebung von etwa 45 ° und bei
einer Frequenz f0 gleich dem Zwei- bis Dreifachen der
Grenzfrequenz f1 eine Phasenverschiebung von 900.
Da nun die Impedanzen L und C, von der Kollektorelektrode c aus gesehen, einen annähernd auf die
Oszillatorfrequenz abgestimmten Parallelresonanzkreis bilden, wird an dieser Kollektorelektrode c eine
hohe Spannung annähernd gleichphasig mit dem Kollektorstrom ie erzeugt. Die Phase des Stroms ie,
der somit durch den Kondensator C der Emissionselektrode e zufließt und der durch Aufschaukelurig
des Kreises LC wesentlich größer, ist als der Kollektorstrom
ie, ist außerdem wesentlich .gegenüber diesem
Strom ie verschoben, z.B. bei der Resonanz des
Kreises LC gerade um 900. Infolge der Phasenverschiebung φ des Stromverstärkungsfaktors α liefert
jedoch der auf diese Weise erzeugte Emissionsstromie
den Kollektorstrom ic wieder mit der ursprünglichen
Phase zurück, so daß die Oszillationsbedingung erfüllt ist.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 ist die Kollektorelektrode an eine Anzapfung 6 der Induktivität L
angeschlossen, wodurch die Spannung an dieser Induktivität L hinauftransformiert und das Oszillieren
häufig erleichtert wird.
Nach Fig. 3 ist der Kondensator C . nach Fig. 1 in zwei Kondensatoren C1 und C2 aufgeteilt, deren
Verbindungsleitung nach der Kollektorelektrode c führt. Im übrigen ist die Wirkungsweise der Schaltung
derjenigen nach Fig. 1 ähnlich.
Als zahlenmäßiges Beispiel sei hier ein Transistor erwähnt, bei dem der Emissionsinnenwiderstand re =
50 Ohm, der Kollektorinnenwiderstand rc = 10 kOhm, :
der Basisinnenwiderstand rh = 200 Ohm, a0 = α für
niedrige Frequenzen = 2,5, f1 = 7 MHz, L = 18 μΉ.,
C3, = 2 pF, C = 5 pF, f0 = 15 MHz, entsprechend
dem üblichen Ersatzdia.gramm:, Der Kreis LC muß eine hohe Kreisgüte haben; um eine gute Frequenzstabilität
der Oszillatorfreqüenz f0 zu sichern.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung elektrischer
Schwingungen mit einem Transistor, einer kapazitiven und einer induktiven Impedanz,
dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitive Impedanz zwischen der Emissions- und der Kollektorelektrode
und die induktive Impedanz zwischen der Kollektor- und der Basiselektrode eingeschaltet
ist, wobei diese Impedanzen, von der Kollektorelektrode aus gesehen, gemeinsam einen Parallelresonanzkreis
bilden, der annähernd auf die oberhalb der Grenzfrequenz des Transistors liegende
Oszillatorfrequenz abgestimmt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektorelektrode
an eine Anzapfung des durch die kapazitive und die induktive Impedanz gebildeten Parallelresonanzkreises
angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 528/373 5.56
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