DEM0028650MA - - Google Patents

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DEM0028650MA
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iron
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. November 1955 Bekanntgemacht am 30. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 5c GRUPPE 9io INTERNAT. KLASSE E 21 d
M28650 VI/5c
Walter Murmann, Körbecke (Westf.)
ist als Erfinder genannt worden
Walter Murmann, Körbecke (Westf.)
Nachgiebiger Grubenausbau aus einander übergreifenden Profileisen mit einem seine Querschnittsform verändernden Metallkörper
Die Erfindung bezieht sich auf einen nachgiebigen Grubenausbau derjenigen Bauart, die rinnenförmige Profileisen verwendet, welche sich an ihren Enden übergreifen und sich bei Überschreiten der höchsten zulässigen Belastung unter Verformung eines die Druckkräfte des Gebirges übertragenden Metallkörpers an der Verbindungsstelle teleskopartig ineinanderschieben.
Bei einem derartigen Ausbau werden die Druckkräfte kontinuierlich durch Querschnittsverformung eines Metallkörpers vernichtet, der zwischen den einander übergreifenden Enden der Profileisen angeordnet ist und beim Ineinanderschieben der Profileisen im wesentlichen auf Zug beansprucht ist. Zu diesem Zweck wird am Ende des Außeneisens der Verbindungsstelle eine Halterung für den die Druckkräfte übertragenden Metallkörper, beispielsweise ein Band- oder Profileisen vorgesehen, während am Inneneisen der Verbindungsstelle ein Werkzeug befestigt wird, welches die Querschnittsform des am Werkzeug entlang bewegten Metallkörpers bleibend verändert. Die hier-
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M28650 VI/5c
bei erforderliche Verformungsarbeit dient dazu, die Druckkräfte des Gebirges zu vernichten, ohne
.. .daß die Profileisen des Ausbaurahmens eine bleibende Verformung durch Überlastung erfahren, so daß sie nach dem Rauben wieder verwendet werden können. Es ist lediglich-der verformte Metallkörper durch einen neuen zu ersetzen. Die Erfindung besteht darin, den Metallkörper aus einem elastisch verformbaren Werkstoff herzustellen, so daß er nach Verlassen des seine Querschnittsform verändernden Werkzeuges seine ursprüngliche Form wieder einnimmt. Der erfindungsgemäß zu verwendende Metallkörper kann nach dem Zusammenschieben der Ausbauteile wieder verwendet werden, so daß die Kosten für seine Erneuerung eingespart werden und keine Ersatzmetallkörper mehr vorrätig gehalten zu werden brauchen.
Der Erfindungsgedanke kann in verschiedener Weise verwirklicht werden. So kann man am Ende des einen Profileisens ein nach Art eines Zieheisens mit geschlossener oder nach einer Seite sich öffnenden Lochung ausgebildetes Werkzeug vorsehen, durch dessen Höhlung ein ebenes Band aus elastisch verformbarem Stahl gezogen wird, wobei das Band am anderen Ende des Profileisens befestigt ist. Das Band wird hierbei im Werkzeug gebogen. Man kann aber auch ein in Längsrichtung gebogenes Band aus elastisch verformbarem Stahl verwenden, welches mit einem flachen Ende an einem Profileisen befestigt ist und auf das ein an
"dem anderen Profileisen angebrachtes Werkzeug so einwirkt, daß das gebogene Band geglättet wird.
In der Zeichnung sind1 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer nach der Erfindung ausgeführten Verbindungsstelle zwischen zwei Profileisen, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht und teilweisen Schnitt in Richtung des Pfeiles II in Fig. 2,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Verbindungsstelle und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4. Der Ausbau besteht aus rinnenförmigen Profileisen ι und 2, welche einander übergreifen und sich mit ihren Stegen gegenseitig führen, wie bei 3 angedeutet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist in Höhe des oberen Endes des Profileisens 2 um beide Profileisen ein Ringkörper 4 gelegt, der eine Halterung für das abgebogene Ende 5 eines aus elastisch verformbarem Stahl bestehenden Bandes 20 bildet, welches außen neben dem Profileisen 2 verläuft. Der Ringkörper 4 dient ferner dazu, die Enden der Profileisen flächig gegeneinanderzuhalten.
Am unteren Ende des Profileisens ist ein Bügel 7 angebracht, der um das Profileisen 1 herumfaßt und mit seinem Rand 8 unter das Eisen 1 greift. Dem Bügel 7 ist gegebenenfalls ein durch einen Keil gehaltener Quersteg 9 zugeordnet, der sich gegen den Rand des Profileisens 2 stützt, wie aus Fig. 2 ersichtlich;
An einer oder gegebenenfalls an beiden Seiten des Bügels 7 ist ein Vorsprung 10 angeordnet, der eine Öffnung 11 besitzt, welche nach Art der öffnung eines Zieheisens ausgebildet ist. Die öffnung 11 ist derart, daß das elastisch verforrpbare Stahlband 20 beim Abwärtsbiegen des Profileisens 1. relativ zum Profileisen 2 eine Querschnittsverformung erfährt in der Weise, daß das flache, elastisch verformbare Stahlband 20 gebogen wird, wie bei 12 in Fig. ι angedeutet. Je nach Stärke des Bandes 20 sind zu dieser Biegung erhebliche Kräfte aufzuwenden. Seine Stärke wird so gewählt, daß die Verformungskräfte in keinem Falle größer sind, als die höchstzulässige Tragkraft der Profileisen 1 und 2. Infolge seiner Elastizität nimmt der oben aus. dem Werkzeug heraustretende Teil des Bandes 20 seine ursprüngliche Querschnittsform wieder ein, wie bei 12 angedeutet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 ist ein im Profil gebogenes Stahlband 22 vorgesehen, das mit einem abgeflachten Ende 23 um das untere Ende des Profileisens 1 faßt. Es wird dort durch einen Ringkörper 24 gehalten, der ähnlich dem Bügel 7 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. ι bis 3 am Profileisen 1 angreift. Am Profileisen 2 ist eine Nase 32 vorgesehen, die, wie aus Fig. 4 ersichtlich, dem Boden des rinnenförmigen Profileisens 1 zugewandt ist und in den Bereich des gebogenen Stahlbandes 22 hineinragt. Die beiden Profileisen 1 und 2 sind im Bereich des oberen Endes das Profileisens 2 durch ein ringförmiges Schloß 33 in ihrer gegenseitigen Lage gesichert.
Beim Abwärtsbewegen des Profileisens 1 relativ zum Profileisen 2 wird die Wölbung des Bandes 22 durch die Nase 32 flachgedrückt, wie ,bei 25 angedeutet. Auch hier wird also, eine kontinuierliche und mit gleichbleibender Kraft vor sich gehende Querschnittsverformung durch die Druckkräfte des i°5 Gebirges bewirkt. Diejenigen Teile des Bandes, die den Bereich der Nase 32 verlassen, nehmen infolge ihrer Elastizität ihre ursprüngliche gebogene Form wieder ein, wie bei 26 angedeutet.
Wie bereits erwähnt, sind die beschriebenen und no dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnten sowohl die Profileisen als 1X5 auch die zu verformenden Bänder andere Querschnittsformen haben. Die Erfindung kann auch für Ausbaustempel od. dgl. benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Nachgiebiger Grubenausbau aus an ihren Enden einander übergreifenden Profileisen mit einem am Ende eines Profileisens befestigten Metallkörper, dessen Querschnittsform beim Zusammenschieben der Profileisen bei Überschreitung der zulässigen Belastung durch ein
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    am anderen Profileisen vorgesehenes Werkzeug verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkörper (20, 22) aus elastisch verformbarem Werkstoff hergestellt ist.
  2. 2. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als flaches Band (20) ausgebildeter, elastisch verformbarer Metallkörper durch das Werkzeug (10) gebogen ist.
  3. 3. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gebogener, elastisch verformbarer Metallkörper (22) durch das Werkzeug (32) geglättet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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