DE2508014C3 - Stoßdämpfendes Unruhwellenlager mit darin gelagerter Unruhwelle - Google Patents
Stoßdämpfendes Unruhwellenlager mit darin gelagerter UnruhwelleInfo
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- DE2508014C3 DE2508014C3 DE19752508014 DE2508014A DE2508014C3 DE 2508014 C3 DE2508014 C3 DE 2508014C3 DE 19752508014 DE19752508014 DE 19752508014 DE 2508014 A DE2508014 A DE 2508014A DE 2508014 C3 DE2508014 C3 DE 2508014C3
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Description
Die Erfindung betrifft ein stoßdämpfendes Unruhwellenlager mit darin gelagerter Unruhwelle, welches einen
Lagerkörper mit einer Öffnung für den Durchtritt des Wellenansatzes der Unruhwelle sowie mindestens ein
Lagerorgan aufweist, welches den Wellenzapfen aufnimmt und sich unter der Einwirkung eines durch den
Wellenzapfen übertragenen Stoßes elastisch verformen oder verschieben kann.
Stoßdämpfende Unruhwellenlager und die entsprechenden Unruhwellen sind so ausgebildet, daß die
Wellenzapfen nicht aus dem Loch des Lagerorgans heraustreten, solange das Werk sich nicht verformt. Es
ist jedoch möglich, daß sich unter der Wirkung eines heftigen Stoßes das Werk und insbesondere der
Unruhkloben durchbiegen und damit der axiale Abstand der gegenüberliegenden Lager sich so vergrößert, daß
wenigstens ein Ende der Unruhwelle aus seiner Lagerung heraustreten kann. Nach dem Stoß nimmt die
Welle wieder ihre ursprüngliche Stellung ein, der Wellenzapfen ist jedoch dabei im allgemeinen nicht
mehr in einer zu seiner Lagerung koaxialen Stellung. Daraus folgt, daß im Augenblick, in dem der
Wellenzapfen wieder in seine Lagerung eintritt, die Wand am Eingang des Lagerloches verletzt werden
kann oder der Wellenzapfen selbst beschädigt werden kann, je nach Art des Lagers und der Härte der
verwendeten Materialien.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu
vermeiden und ein stoßdämpfendes Unruhwellenlager mit darin gelagerter Unruhwelle zu schaffen, bei dem
der Wellenzapfen in bezug auf seine Lagerung so vorzentriert wird, bevor er in diese eintritt, daß weder
die Wand am Eingang des Lagerungsloches noch der Wellenzapfen selbst beschädigt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Wellenansatz der Unruhwelle in an sich bekannter Weise eine Verdickung aufweist, die zwischen einem zylindrischen Teil und dem Wellenzapfen angeordnet ist, daß die Öffnung des Lagerkörpers in an sich bekannter Weise einen zylindrischen äußeren Teil aufweist, auf den nach innen ein sich erweiternder Teil folgt und daß der sich erweiternde Teil dem Wellenansatz ein mit der Entfernung des Wellenzapfens aus seiner normalen Arbeitsstellung in axialer Richtung nach außen kontinuierlich abnehmendes seitliches Spiel gibt, wobei, wie an sich bekannt, die Differenz zwischen dem kleinsten Durchmesser der Öffnung des Lagerkörpers und dem größten Durchmesser der Verdickung des Wellenansatzes gleich oder kleiner ist als die Differenz zwischen einerseits dem Durchmesser des zur Aufnahme des Wellenzapfens dienenden Loches im Lagerorgan auf der Höhe, auf welcher sich der Rand des Wellenzapfens befindet, wenn der den größten Durchmesser besitzende Teil des Wellenansatzes sich auf der Höhe des inneren Randes des zylindrischen Teils der Lagerkörperöffnung befindet, und andererseits dem Durchmesser des Wellenzapfenendes.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Wellenansatz der Unruhwelle in an sich bekannter Weise eine Verdickung aufweist, die zwischen einem zylindrischen Teil und dem Wellenzapfen angeordnet ist, daß die Öffnung des Lagerkörpers in an sich bekannter Weise einen zylindrischen äußeren Teil aufweist, auf den nach innen ein sich erweiternder Teil folgt und daß der sich erweiternde Teil dem Wellenansatz ein mit der Entfernung des Wellenzapfens aus seiner normalen Arbeitsstellung in axialer Richtung nach außen kontinuierlich abnehmendes seitliches Spiel gibt, wobei, wie an sich bekannt, die Differenz zwischen dem kleinsten Durchmesser der Öffnung des Lagerkörpers und dem größten Durchmesser der Verdickung des Wellenansatzes gleich oder kleiner ist als die Differenz zwischen einerseits dem Durchmesser des zur Aufnahme des Wellenzapfens dienenden Loches im Lagerorgan auf der Höhe, auf welcher sich der Rand des Wellenzapfens befindet, wenn der den größten Durchmesser besitzende Teil des Wellenansatzes sich auf der Höhe des inneren Randes des zylindrischen Teils der Lagerkörperöffnung befindet, und andererseits dem Durchmesser des Wellenzapfenendes.
Die vorstehend als an sich bekannt gekennzeichneten Merkmale können der CH-PS 3 92 396 und der CH-PS
5 14176 entnommen werden. Bei den aus diesen
Patentschriften bekannten Wellenlagern handelt es sich jedoch nicht um stoßdämpfende Lager, so daß in diesen
bekannten Merkmalen nur eine formale Übereinstimmung zwischen dem Gegenstand der vorliegenden
Erfindung und den vorbekannten Patentschriften besteht. So ist das Hauptmerkmal der Erfindung,
wonach bei eventueller axialer Entfernung des Wellenzapfens aus dem Lager das seitliche Spiel abnimmt, bei
den Entgegenhaltungen nicht vorhanden. Der mit der Erfindung erzielte Fortschritt, daß der Wellenzapfen
beim Wiedereintritt in sein Lagerungsloch so geführt wird, daß weder das Lager noch der Wellenzapfen
selbst beschädigt wird, ist auch gegenüber den beiden Entgegenhaltungen vorhanden.
Vorzugsweise weist beim Gegenstand der Erfindug die Verdickung des Wellenansatzes zwei kegelstumpfförmige
Teile auf, welche ein koaxiales Mittelstück umgeben, dessen Außendurchmesser der größte Durchmesser
des Wellenansatzes ist.
Die einzige Figur der beigefügten Zeichnung zeigt ein Beispiel einer Ausführungsform eines stoßdämpfenden
Unruhwellenlagers mit darin gelagerter Unruhwelle gemäß der Erfindung.
!n der Zeichnung sind lediglich ein Ende der Unruhwelle und der entsprechende Teil des Lagers im
Axialschnitt dargestellt.
Das Lager weist insbesondere einen Lagerkörper 1 und ein Lagerorgan 2 auf, welches letztere beispielswei-
se ein aus Kunststoff hergestellter Teil sein kann. Das Lagerorgan 2 besitzt ein Loch 3, welches die Lagerung
des Wellenzapfens bildet. In einer anderen, strichliert angedeuteten Atisführungsform können zwei Lagerorgane
2' und 2" in Form von Lagersteinen vorgesehen sein und die Funktion des Lagerorgan'; 2 übernehmen.
Das Ende der Unruhwelle 4 weist eine AnschlagfläcHe
5 auf, an die ein Wellenansatz 6 anschließt, der selbst mit einer Kehle 11 in den Wellenzapfen 12 übergeht. Der
Wellenansatz 6 weist einen zylindrischen Teil 7 und eine ,o
Verdickung auf, die beispielsweise durch zwei konische Flächen 8 und 9 und ein kurzes zylindrisches
Zwischenstück 10 gebildet werden kann. Das zylindrische Stück 10 weist dabei den größten Durchmesser des
Wellenansatzes auf.
Die Unruhwelle ist in der Zeichnung in zwei Stellungen dargestellt, wobei die linke Hälfte die
normale Arbeitsstellung zeigt und die rechte Hälfte strichliert die Grenzstellung zeigt, in der der Wellenzapfen
gerade aus seiner Lagerung heraustritt bzw. erneut in diese eintritt.
Der Lagerkörper 1 besitzt eine zentrische öffnung 13,
durch welche der Wellenansatz durchtritt. Der obere Teil dieser Öffnung wird von einer konischen Fläche 14
gebildet, die einer konischen Flache 15 am unteren Teil 2s
des Lagerorgans 2 entspricht. Im Normalfall liegt das Lagerorgan mit der Fläche 15 auf der Lagerkörperflache 14 auf. Wird durch den Wellenzapfen ein Stoß auf
das Lagerorgan übertragen, so kann dieses in axialer und in radialer Richtung ausweichen und kehrt dann
unter der Wirkung von nicht dargestellten elastischen Mitteln in seine Ruhestellung zurück, wobei die
entsprechenden konischen Flächen des Lagerkörpers und des Lagerorgans /ur Führung dienen.
Die Eingangsöffnung des Lagerkörpers t wird durch einen zylindrischen Teil 16 gebildet, auf den ein sich
erweiternder, /.. B. kegclstumpfförniiger Teil 17 folgt, der seinerseits in die den oberen Teil der Öffnung
bildende Führungsfläche 14 übergeht.
Die verschiedenen axialen und radialen Abmessungen des Wellenansatzes und der öffnung im Lagerkörper
stehen folgendermaßen zueinander im Verhältnis.
Die Differenz zwischen dem Durchmesser Damm des
zylindrischen Teils der Öffnung und dem größten Durchmesser des Wellenansatzes Dymax ist gleich oder
kleiner als die Differenz zwischen dem Durchmesser Di, des den Wellenzapfen aufnehmenden Loches, gemessen
auf der Höhe, auf der sich der Rand des Wellenzapfenendes
befindet, wenn der Teil 10 des Welienansatzes sich auf der Höhe des inneren Randes des zylindrischen
Öffnungsteils 16 befindet, und dem Durchmesser D;>des
Wellenzapfenendes:
/Λ™,, - D1,,,..,
< D1- D1,
Ferner ist die Differenz zwischen dem Durchmesser Du des sich erweiternden Öffnungsteiles 17 und dem
Durchmesser der Verdickung des Wellenansatzes Dr, gemessen auf derselben axialen Höhe in der normalen
Arbeitsstellung des Wellenzapfens, das heißt wenn der Wellenzapfen den Grund des Lagerungsloches berührt,
gleich oder größer als die Differenz zwischen den Durchmessern Do1111n und D(der zylindrischen Teile der
öffnung bzw. des Wellenansatzes:
D1, ~ D1-
> D0;,,,.-, - Dc
Die normale Arbeitsstellung des Wellenzapfens, die als linke Hälfte der Welle in der Zeichnung dargestellt
ist, zeigt, daß die Wirkungsweise des Lagers bei Bewegungen der Welle nach dem Inneren des Lagers
die gleiche ist wie bei den bekannten Lagern dieses Typs. Die sich erweiternde Innenfläche der Lagerkörperöffnung
erlaubt in diesem Fall eine seitliche Bewegung des Wellenansatzes bis zu der Stellung, in der dessen
zylindrischer Teil zum Anschlag an die zylindrische Fälche der Lagerkörperöffnung kommt.
Tritt hingegen der Wellenzapfen unter der Wirkung eines heftigen Stoßes aus seinem Lagerungsloch heraus,
so wirken der zylindrische Teil der Lagerkörperöffnung und die Verdickung des Wellenansatzes zusammen, um
die Welle zu führen und den Wellenzapfen vor seinem neuerlichen Eintritt in das Lagerungsloch zu zentrieren.
Die als rechte Hälfte strichliert in der Zeichnung dargestellte Stellung der Welle zeigt, daß der Wellenzapfen
die sich erweiternde äußere Wandfläche des Loches im Lagerorgan nicht berühren kann, vorausgesetzt,
daß das Spiel der einzelnen Teile den weiter oben erwähnten Bedingungen entspricht.
Selbstverständlich sind die beiden einander gegenüberliegenden Lager und die beiden entsprechenden
Wellenenden einer Unruhwelle in der beschriebenen Weise auszuführen, um die gewünschte Wirkung für die
in beiden Richtungen möglichen axialen Bewegungen der Welle zu erzielen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Stoßdämpfendes Unruhwellenlager mit darin gelagerter Unruhwelle, welches einen Lagerkörper
mit einer öffnung für den Durchtritt des Wellenansatzes der Unruhwelle sowie mindestens ein
Lagerorgan aufweist, welches den Wellenzapfen aufnimmt und sich unter der Einwirkung eines durch
den Wellenzapfen übertragenen Stoßes elastisch verformen oder verschieben kann, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wellenansatz (6) der Unruhwelle (4) in an sich bekannter Weise eine
Verdickung (8, 9, 10) aufweis', die zwischen einem zylindrischen Teil (7) und dem Wellenzapfen (12)
angeordnet ist, daß die öffnung (14, 16, 17) des Lagerkörpers (1) in an sich bekannter Weise einen
zylindrischen äußeren Teil (16) aufweist, auf den nach Innen ein sich erweiternder Teil (17) folgt, und
daß der sich erweiternde Teil (17) dem Wellenansatz (6) ein mit der Entfernung des Wellenzapfens aus
seiner normalen Arbeitsstellung in axialer Richtung nach außen kontinuierlich abnehmendes seitliches
Spiel gibt, wobei, wie an sich bekannt, die Differenz zwischen dem kleinsten Durchmesser (Do mm) der
öffnung des Lagerkörpers und dem größten Durchmesser (DTm3x) der Verdickung des Wellenansatzes
gleich oder kleiner ist als die Differenz zwischen einerseits dem Durchmesser (Di) des zur
Aufnahme des Wellenzapfens dienenden Loches (3) im Lagerorgan auf der Höhe, auf welcher sich der
Rand des Wellenzapfenendes befindet, wenn der den größten Durchmesser besitzende Teil (10) des
Wellenansatzes (6) sich auf der Höhe des inneren Randes des zylindrischen Te:ls (16) der Lagerkörperöffnung
befindet, und andererseits dem Durchmesser (Dp) des Wellenzapfenendes.
2. Unruhwellenlager mit darin gelagerter Unruhwelle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdickur.g des Wellenansatzes zwei kegelstumpfförmige Teile aufweist, welche ein
koaxiales Mittdstück umgeben, dessen Außendurchmesser der größte Durchmesser des Wellenansatzes
ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH275574 | 1974-02-27 | ||
| CH275574A CH578204B5 (de) | 1974-02-27 | 1974-02-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2508014A1 DE2508014A1 (de) | 1975-08-28 |
| DE2508014B2 DE2508014B2 (de) | 1977-04-28 |
| DE2508014C3 true DE2508014C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
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