DEM0025520MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. Dezember 1954 Bekanntgemacht am 5. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Ausladungsanzeiger für Krane u. dgl., bestehend aus einer beleuchteten
Skala und einem über dieser hin- und herbewegbaren, vom Ausleger angetriebenen Zeiger.
Es ist bereits bekannt, an Kranen eine Skala
anzuordnen und über dieser Skala einen Zeiger entlanggleiten zu lassen, wobei dieser Zeiger durch
ein Gestänge, ein Drahtseil od. dgl., mit dem Ausleger in Antriiebsverbindung steht. Die Antriebsverbindungen dieser Art stellen sehr umständliche,
laufender Wartung bedürftige Einrichtungen dar, die obendrein bei den modernen verglasten Führerkanzeln
wegen der Sichtbehinderung eine Anordnung der Skala nur außerhalb des Blickfeldes
des Kranführers gestatten. Dabei ist die Skala entweder gar nicht beleuchtet, oder nur ungleichmäßig
durch vereinzelte Glühbirnen, wodurch das Ablesen der Skala nur erschwert möglich ist.
Es wurde ergänzend noch vorgeschlagen, ein den Zeiger tragendes, mit dem steuernden1 Drahtseil verbundenes
Gewicht in einem s'enkrecht angeordneten Rohr zu führen und den Zeiger durch einen Längsschlitz
dieses Rohres seitlich über eine neben diesem Rohr angeordnete Skala herausragen zu lassen. Auf
der anderen Seite der Skala ist in diesem Fall ein weiteres Rohr mit von diesem umschlossenen Glühlampen
vorgesehen, deren Licht durch viersteilbare Blenden auf die daneben angeordnete Skala gerachtet
werden kann. Diese Bauweise nimmt sehr viel Raum in Anspruch und ist außerdem durch die
von außen her gegebene Zugänglichkeit der Leuchtkörper Beschädigungen und Verschmutzungen aus-
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M25520XI/35b
gesetzt, wodurch die gute Ablesbarkeit der Ausladungswerte nicht immer gewährleistet ist.
Die Nachteile der bekannten Einrichtungen
werden der Erfindung gemäß dadurch vermieden, daß die Skala vorzugsweise als Teil eines Hohlzylinders
ausgebildet ist, in dessen Innerem eine Leuchtröhre, z. B. eine Neonröhre, eingesetzt ist,
die die Skala von innen her blendfrei erhellt. Dabei
ist der Hohlzylinder aus einem längs geschlitzten
ίο federnden und vorteilhaft unzerbrechlichen. Mantel,
z. B. aus milchfarbenem Plexiglas oder sonstigem Kunststoff, gebildet, der in einen ihn haltenden
Träger eingeführt ist und die von ihren Anschlußpolen gehaltene Leuchtröhre mit Abstand umschließt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundzuge dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι die Draufsicht auf die Skala gemäß der
Erfindung zusammen mit ihrer Halterung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die'· Einrichtung nach Fig. ι, und zwar nach deren Linie A-B.
In einem an seinen Enden i, 2 verstärkten Rohr 3
ist ein Langschlitz 4 (Fig. 1) vorgesehen. In das Rohr 3 ist ein durch einen Längsschlitz 5 federnd
gestalteter Hohlzylinder 6 eingelassen, der sich infolge seiner Schlitzung von innen her fest an der
Innenwandung des Rohres 3 anlegt. Auf dem den Langschlitz 4 des Rohres 3 von innen abschließenden
Umfangsteil des Hohlzylinders 6, der vorteilhaft aus Plexiglas oder sonstigem geeignetem
Kunststoff gefertigt sein kann, sind in geeigneten, durch die Übersetzungsmittel vom Ausleger her
gegebenen Abständen die Ausladungswerte des Auslegers in Metern dargestellt. Der Hohlzylinder
6 wird am besten aus an sich undurchsichtigem milchfarbenem Stoff gefertigt. Innerhalb
des Hohlzylinders 6 ist mit Abstand von diesem eine Leuchtröhre 7 (Fig. 2) angeordnet, deren
Enden in bei Leuchtröhren an sich bekannter Weise federnd an die Kontakte der Stromzuführung gelegt
sind und dort durch diese Federwixkung gehalten wird. Die Leuchtröhre kann eine Neonröhre
sein, die Quecksilber enthält, aus farbigem Glas besteht und dadurch in mehrfacher Hinsicht Gewähr
für ein btendungsfreies Licht bietet. Das den Hohlzylinder 6 tragende Rohr ist mit seinen Enden
auf Klötzen aufgesetzt, die zugleich die Halterung für die Leuchtröhre 7 und deren elektrische An
schlüsse enthalten, und in geeigneter Weise be-: 50
festigt. Längs des Schlitzes 4 des Rohres 3 sind Rohre 10, 11 wesentlich kleineren Durchmessers
durch Schellen, Winkel od. dgl. an diesem Rohr bzw. den Böcken 8, 9 befestigt. Diese Rohre sind
in an sich gegenüberliegenden Stellen mit längs 55 gerichteten Schlitzen ausgerüstet, in denen die
Enden des brückenartig ausgebildeten Zeigers 12 gleitbar geführt sind. Das eine Ende des Zeigers
ist an einem zylindrischen Stößel I2a angearbeitet,
der in das diesem Zeigerende benachbarte Rohr, 60 z. B. 10, verschiebbar eingelassen ist und welcher .
mit einem Drahtzug in Verbindung steht. Dieser Drahtzug kann unmittelbar mit dem Ausleger, z. B.
einem Anschlag desselben, in Verbindung stehen oder aber über ein geeignetes Übersetzungsgetriebe 65
von dem Ausleger aus angetrieben werden. -Das Teleflexkabel 13 wird iin einem beliebig und zweckmäßig
gekrümmten Stahlrohr 14 geführt, das mit
Fett gefüllt sein kann, und damit Gewähr für ein leichtes Gleiten und einen guten Schutz des 70
Teleflexkabels bietet. Die in solcher Weise aus- gebildete Skala wird von innen her durch die
Leuchtröhre 7 einwandfrei und blendfrei erhellt und kann im Blickfeld des Kranführers, z. B. in
senkrechter oder waagerechter Lage, so montiert. 75 werden, daß die Sicht des Kranführers gewahrt
bleibt.
Claims (2)
- Patentansprüche·.ι. Ausladungsanzeiger für Krane u. dgl., bestehend aus einer beleuchteten Skala und einem über dieser hin- und herbewegbaren, vom Ausleger angetriebenen Zeiger, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala vorzugsweise als Teil eines Hohlzylinders (6) ausgebildet ist, in dessen Innerem eine Leuchtröhre, z. B. eine Neonröhre, eingesetzt ist, die die Skala von innen her blendfrei erhellt.
- 2. Ausladungsanzeiger für Krane u. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder aus einem längs geschlitzten federnden und vorteilhaft unzerbrechlichen. Mantel, z. B. aus milchfarbenem Plexiglas oder sonstigem Kunststoff, besteht, der in. einen ihn, haltenden Träger (3) eingeführt ist und die von ihren Anschlußpolen gehaltene Leuchtröhre (7) mit Abstand umschließt. . ■ .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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