DEM0022590MA - - Google Patents

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DEM0022590MA
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Description

M 22590IX/42 s
in~ mechanische ζ. B. als Ton-
Zum Umwandeln elektrischer
Schwingungen und umgekehrt,
wandler in Schallwiedergabeapparaten, werden sogenannte magnetastriktixe Vorrichtungen verwendet. Der Wirkungsgrad einer magnetostriktiven Vorrichtung läßt sich an ihrem elektromagnetischen Kopplungskoeffizienten K messen. Dieser Koeffizient läßt sich auf dem Versuchswege bestimmen und ist von dem Werkstoff des magnetostriktiven
ίο Elementes abhängig, '
Als Material für magnetostriktive Elemente wird in der Regel handelsüblich reines Nickel verwendet, das einen hohen elektromagnetischen Kopplungskoeffizienten in magnetischen Feldern hoher und mittlerer Stärke mit großer Korrosionsfestigkeit verbindet. ■", < ,· ■ · l.< ■ * ■■ >.
Es ist das Ziel der Erfindung, den Wirkungsgrad magnetostriktiver Elemente zu steigern. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß die Beigabe geringer Kobaltmengen zum Nickel den Kopplungskoeffizienten bei niedrigen und mittleren Feldstärken verbessert.
Gemäß der Erfindung besteht ein magnetostriktives Element, z. B. der Vibrator eines Schallwidergabegerätes, aus einer binären Legierung von Nickel und Kobalt mit 2 bis 6%, vorzugsweise 4% Kobalt. Bei der Herstellung der Legierungen wird üblicherweise handelsüblich reines Nickel verwendet, so daß auch die üblichen Verunreinigungen vorhanden sind. Im Handel erhältliches Nickel enthält oft sehr geringe Mengen Kobalt, gelegentlich sogar bis zu 1,5 °/o. Der Kobaltgehalt der gemäß der Erfindung zu verwendenden Legierungen ist aber höher als der höchste Kdbaltgehalt, der sich als Verunreinigung in handelsüblichem Nickel findet.
Die Änderungen der magnetischen Eigenschaften in Abhängigkeit vom Kobaltgehalt5ergeben sich aus der graphischen Darstellung, in der die Abszisse die Kobaltgehalte untersuchter Nickel-Kobalt-Legierungen und die Ordinate die Werte des Koeffizienten K festhält.
Die Kurve zeigt die Abhängigkeit des Koeffi-. zienten von dem Kobaltgehalt an einem ringförmigen Wandler. Bei reinem Nickel hatte K einen +5 Wert von 16%. Bei 1 °/o Kobaltgehalt — also einem handelsüblichen Nickel mit ziemlich hohem .'•Kobaltgehalt "^- war K gleich 20 %>. Bei 2 °/o Ko-■ bait war K auf 24 °/o, bei 4 % Kobalt auf 30 °/o gestiegen. Bei weiterer Steigerung des Kobaltgehaltes begann der Wert von K wieder zu fallen, und zwar auf 23 % bei 6 % Kobalt.' Die Kurve beweist die kritische Natur des Kobaltgehaltes und den Vorteil eines solchen von 2 bis 6 Vo, also von entschieden mehr als in jedem handelsüblichen Nickel.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Die Verwendung einer binären Legierung aus Nickel und Kobalt mit 2 bis 6 % Kobalt als Werkstoff für magnetostriktive Elemente.
2. Die Verwendung einer Nickel-Kobalt-Legierung mit 4 °/o Kobalt für den Zweck nach Anspruch 1.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
1 509 704/25 4. 56

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