DEM0021071MA - - Google Patents

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DEM0021071MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 45h GRUPPE INTERNAT. KLASSE A 01 k
M 21071III/45h
Rudolf Malis, Lübeck, Bäckergrube
ist als Erfinder genannt worden
Rudolf Malis, Lübeck, Bäckergrube
Wasserförderung
. Die Erfindung betrifft ein, Filter für Aquarien.
Bekannt sind Vorrichtungen, die den. Bodensand des Beckens als Filterschicht benutzen. Die Tatsache, daß Sand oder Kies in. hervorragender Weise Wasser nitriert, ist von alters her bekannt (Quelle, Grundwasser usw.).
Bei den. bekannten Vorrichtungen taucht ein
Steigerohr in den Bodensand des Beckens ein. Ein.
weiteres Rohr für die Druckluft befindet sich
ίο innerhalb des Steigerohres. Diese Vorrichtung hat folgende Nachteile: -
Es kann nur gewaschener Sand als Bodengrund verwendet werden, da anderenfalls die Unreinheiten, zwar durch den, Wasserstrom ausgeschlämmt, aber ständig durch die Ausflußöffnung dem Wasser wieder zugeführt werden.
Die Unreinheiten, Schwebeteile, Fäkalien der Fische;, abgestorbene Pflanzenteile, nicht verzehrtes Trockenfutter usw. werden in den Bodensand eingesogen und verursachen Fäulnis und Zersetzung gen.. Schlamm und Mulm sammeln sich oberhalb des Bodenbelages, um so mehr, je näher sich, dieser in der Nähe des Steigerolires befindet. Der gesamte Bodenbelag verschlammt und verkrustet dadurch mit der Zeit. Beim Reinigen muß der gesamte Bodenbelag entfernt und gewaschen, werden, oder er muß ganz erneuert werden. Dadurch werden, insbesondere die Pflanzen, aber auch die Fische ge-
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stört, und es wird außerdem ganz erhebliche Arbeit verursacht.
Es wird nie ganz klares. Wasser gefördert, da immer Sandteilchen und andere kleine Schwebeteile von dem unmittelbar neben dem Steigerohr befindlichen, B'odengrund. mit ausgespült werden. Um dieses zu vermeiden, sind. Vorrichtungen, bekannt, die
innerhalb des Steigerohres eine Filterkammer ίο besitzen oder die unterhalb des Steigerohres ein Sieb besitzen; ferner solche,
bei denen, das Steigerohr und Luftzuführungsrohr fest in einem porösen Körper befestigt sind. Es gibt auch Vorrichtungen, bei denen das Steigerohr und Luftrohr in. einem besonderen, Behälter, der in den?'B%denrjelag eingebettet ist, münden, oder solche,' Γ. β ; ■■_ \ '
bei denen Steigerohr und. Luftrohr in einen, besonderen, mit einer Filtermasse beschickten Behalter münden, der in Sand eingebettet: werden oder auch auf den Bodenbelag gestellt werden kann.
Auchi diese Vorrichtungen haben nebeni den g&-
nannten, noch den, Fehler, daß sie noch, zu viel Luft benötigen, urn eine genügend, große Wassermenge zu fördern, ferner, daß sie Schlamm und Mulm, auch Fischbrut und'' Jungfische! anisaugen« und diese unmittelbar neben dem Filterbehälter sammeln.
Hier gehen sie in, Fäulnis, · über und1 verursachen dadurch Fischkrankheiten der verschiedensten Art.
All diese Nachteile vermeidet die neue Erfindung
und hat darüber hinaus noch folgende Vorteile:
Das, Filter läßt sich beliebig mit Sand), Kies, Torf, KoMe oder auch mit jeder anderen Filtermasse füllen.
Es arbeitet sowohl auf dem· Bodengrund, ganz im Bodengrund, nur bis, zu, den Einitrittsschlitzen eingebettet, als auch als, Außenfilter außerhalb' des Aquariums.
Der Luftverbraueh ist ganz minimal.
Zum Reinigen ist lediglich das Filter aus dem Becken, zu nehmen;, ohne daß Pflanzen- und Tiere gestört werden; es ist außerhalb des Beckens leicht zu reinigen und, mit neuer Filtermasse zu füllen. Ein Ausschwemmen, von Schwebeteilchen oder Sandkörnchen ist durch die Klärkammer unmöglich, da sich diese Teile innerhalb der Klärkammer sammeln und, auf dien Boden· sinken;
Wird das Filter nur bis zu. den Einitrittsöffnungen in den Bodengrund eingebaut!, so ist ein. Verkrusten und Verschlammen des Sandes unmöglich, da dieser nicht als Filterschicht1 benutzt wird, und deshalb auch keine Unreinheiten' in den, Bodengrund; eingesogen, werden; der Sand: bleibt immer sauber. Des besseren Pflanzeinwuchses wegen kann sogar ungewaschener Sand als Bodengrund verwendet werden, der nur mit einer dünnen Schicht: gewaschenen Sandeis überdeckt wird. Ein, Ausspülen ist unmöglich, da, das Filter vollkommen vom Bodengrund getrennt ist.
Diese Vorteile hatte man bisher nur zum Teil in dem ,Außenfilter, bei dem die gesamte Filtereinr richtung außerhalb, des Beckens an der Seite in einem besonderen Behälter untergebracht wurde. In diesem Behälter vollzog sich die Filterung. Dieser Weg war umständlich und. benötigte eine weitere Pumpeneinrichtung, um das Wasser aus dem Becken in, den Behälter zu pumpen. Die ganzen Unreinheiten, wurden in, diesem Behälter aufgefangen, und gesammelt und gingen . sehr, schnell in Fäulnis und Zersetzung über und verursachten einen sehr unangenehmen Geruch.
In, der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen, Ausführungsform beschrieben.
Man sieht das Filter in einer angedeuteten Aquariumecke im Bodenbelag, Sand oder Kies IzL1 eingebettet stehen,. Bei 1 sieht man den, Sammeltopf, in,. dem sich das gereinigte und filtrierte Wasser sammelt und, in, dem sich, die eventuell noch durch das Bodensieb 3 der Filterkammer 2 hindurchgespülten. Sandkörncnen absetzen. Bei 2 sieht man, die Filterkammer, die mit der Filtermasse 13, Sand, Kies, Kohle, Torf usw., gefüllt: ist. Bei 4 sieht man. das Standrohr, welches mit dem Bodenr sieb 3 der Filterkammer 2 fest verbunden ist. Bei 5 befinden, sich die senkrecht angeordneten Eintrittsschlitze. Filiterkammer 2 und Sammeltopf 1 sind konisch angeordnet und durch gelinden Druck und kleine Drehung festi zusammenfügbar und1 vermeiden dadurch,. ein Eindringen des Wassers. Der Decke! 6 wird durch, die Spannung des Materials der Filterkammer 2 gehalten; dabei ragt das Standrohr 4 durch den, Deckel hindurch. Dadurch ist ein Verrutschem oder Verschieben desselben, unmöglich. Bei 11 wird die Zuleitung der Druckluftpumpe befestigt. Die Druckluft: strömt durch das- Druckluftrohr 8 in das Steigerohr 7. Die entstehenden und im Steigeirohr aufsteigenden Luftblasen üben eine Saugwirkung aus und befördern das Wasser aus der Ausfluß öffnung 10 wieder in das Becken, zurück. Dadurch entsteht in, dem Sammeltopf 1 ein geringer Unterdruck, der durch das Nacbströtnen von Wasser wieder ausgeglichen wird, das durch die Einitrititsschlitze 6 angesogen wird1, diann durch die Filtermasse 13 hindurchgeht und durch den Siebboden 3 in den Sammeltopf gelangt. Wird das Filter ganz in, den Bodengrund eingebaut, so· wird das· Wasser zuerst durch diesen gereinigt und: in diesem Zustand nochmals durch die Filtermasse filtriert. Nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren; steht das Wasser innerhalb dies Steigerohres· genau so- hoch wie im Becken. Dadurch, daß das Druckluftmotor 8 ungefähr in der Mitte des Ausflußrohres 7 in dieses einmündet, bedarf es lediglich eines kleinen Überdruckes, um das, Wasser mittels der aufsteigenden Luftblasen oberhalb' der Einmündung des Druckluftrohres, durch die Ausfluß öffnung hinauszuförderni. Die gleiche: Wassermenge, die bei 10 hinausgefordert wird, strömt dann; durch die Eintrittsscblitze, durch den Wasserdiruck innerhalb des Beckens und durch den dann entstandenen Unterdruck innerhalb' des Sammelltopfes·, wieder ' hineint. So* entsteht ein. ständiger Wasserstrom, also ein Kreislauf des Wassers* bei welchem der Bodengrund, und. die. Filtermasse alle Unreinheiten, zu,-rückhalteni. . , :
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Das Steigerohr 7 ist mit diem Luftrohr 8 fest verbunden und auf dem Standrohr 4 drehbar und für jede Beckenhöhe ausziehbar. Um den Luftverbrauch noch weiter herabzusetzen, kann sich die Ausfluß öffnung 10 auch, unterhalb der Wasseroberfläche befinden. Dies beeinträchtigt die Wirkungsweise des Filters in keiner Weis© und hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß die aufsteigenden Luftblasen, gleichzeitig zur Durchlüftung des Wassers innerhalb des Beckens dienen.
Durch das, völlige Einbetten· im. Bodengrund wird das. Filter unsichtbar und stört in keiner Weise mehtr den, Gesamtanblick. Dieses war bisher nicht der Fall. Die bekannten, Vorrichtungen, bei, denen eine Filterkammer im Ausflußrohr zwischengeschaltet war, störte den Gesdmteindruck des, Beckens und wurde als unschön empfunden und deshalb abgelehnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Filter für Aquarien mit einer durch Druckluft betätigten Wasserförderung, gekennzeichnet durch einen die Filtermasse enthaltenden, mit Einströmöffnungen für das· Wasser versehenen, und von einem Steigerohr durchsetzten Behälter mit Siebboden,, der so in ein unten ' und seitlich geschlossenes Absetzgefäß dichtend eingesetzt ist, daß zwischen, dem Siebboden des Filterbehälters und dem Boden, des Absetzgefäßes ein Zwischenraum verbleibt, in den das Steigarohr hineinragt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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