DEM0021071MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0021071MA DEM0021071MA DEM0021071MA DE M0021071M A DEM0021071M A DE M0021071MA DE M0021071M A DEM0021071M A DE M0021071MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- water
- sand
- riser pipe
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 21
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 238000004062 sedimentation Methods 0.000 claims 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 16
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 7
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 5
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 3
- 241000251468 Actinopterygii Species 0.000 description 2
- 101100298222 Caenorhabditis elegans pot-1 gene Proteins 0.000 description 2
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 2
- 239000003415 peat Substances 0.000 description 2
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 229910002651 NO3 Inorganic materials 0.000 description 1
- NHNBFGGVMKEFGY-UHFFFAOYSA-N Nitrate Chemical compound [O-][N+]([O-])=O NHNBFGGVMKEFGY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005273 aeration Methods 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 230000003670 easy-to-clean Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 208000010824 fish disease Diseases 0.000 description 1
- 238000009408 flooring Methods 0.000 description 1
- -1 gravel Substances 0.000 description 1
- 239000003673 groundwater Substances 0.000 description 1
- 230000008635 plant growth Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 45h GRUPPE INTERNAT. KLASSE A 01 k
M 21071III/45h
Rudolf Malis, Lübeck, Bäckergrube
ist als Erfinder genannt worden
Rudolf Malis, Lübeck, Bäckergrube
Wasserförderung
. Die Erfindung betrifft ein, Filter für Aquarien.
Bekannt sind Vorrichtungen, die den. Bodensand des Beckens als Filterschicht benutzen. Die Tatsache,
daß Sand oder Kies in. hervorragender Weise Wasser nitriert, ist von alters her bekannt (Quelle,
Grundwasser usw.).
Bei den. bekannten Vorrichtungen taucht ein
Steigerohr in den Bodensand des Beckens ein. Ein.
weiteres Rohr für die Druckluft befindet sich
ίο innerhalb des Steigerohres. Diese Vorrichtung hat
folgende Nachteile: -
Es kann nur gewaschener Sand als Bodengrund verwendet werden, da anderenfalls die Unreinheiten,
zwar durch den, Wasserstrom ausgeschlämmt, aber ständig durch die Ausflußöffnung dem Wasser
wieder zugeführt werden.
Die Unreinheiten, Schwebeteile, Fäkalien der
Fische;, abgestorbene Pflanzenteile, nicht verzehrtes Trockenfutter usw. werden in den Bodensand eingesogen und verursachen Fäulnis und Zersetzung
gen.. Schlamm und Mulm sammeln sich oberhalb des Bodenbelages, um so mehr, je näher sich, dieser
in der Nähe des Steigerolires befindet. Der gesamte
Bodenbelag verschlammt und verkrustet dadurch mit der Zeit. Beim Reinigen muß der gesamte Bodenbelag
entfernt und gewaschen, werden, oder er muß ganz erneuert werden. Dadurch werden, insbesondere
die Pflanzen, aber auch die Fische ge-
609 736/62
M 21071 III/45h
stört, und es wird außerdem ganz erhebliche Arbeit verursacht.
Es wird nie ganz klares. Wasser gefördert, da
immer Sandteilchen und andere kleine Schwebeteile von dem unmittelbar neben dem Steigerohr
befindlichen, B'odengrund. mit ausgespült werden.
Um dieses zu vermeiden, sind. Vorrichtungen, bekannt,
die
innerhalb des Steigerohres eine Filterkammer ίο besitzen oder die unterhalb des Steigerohres ein
Sieb besitzen; ferner solche,
bei denen, das Steigerohr und Luftzuführungsrohr
fest in einem porösen Körper befestigt sind. Es gibt auch Vorrichtungen, bei denen das
Steigerohr und Luftrohr in. einem besonderen, Behälter, der in den?'B%denrjelag eingebettet ist, münden,
oder solche,' Γ. β ; ■■_ \ '
bei denen Steigerohr und. Luftrohr in einen, besonderen,
mit einer Filtermasse beschickten Behalter münden, der in Sand eingebettet: werden
oder auch auf den Bodenbelag gestellt werden kann.
Auchi diese Vorrichtungen haben nebeni den g&-
nannten, noch den, Fehler, daß sie noch, zu viel Luft
benötigen, urn eine genügend, große Wassermenge zu fördern, ferner, daß sie Schlamm und Mulm,
auch Fischbrut und'' Jungfische! anisaugen« und diese
unmittelbar neben dem Filterbehälter sammeln.
Hier gehen sie in, Fäulnis, · über und1 verursachen
dadurch Fischkrankheiten der verschiedensten Art.
All diese Nachteile vermeidet die neue Erfindung
und hat darüber hinaus noch folgende Vorteile:
Das, Filter läßt sich beliebig mit Sand), Kies, Torf, KoMe oder auch mit jeder anderen Filtermasse
füllen.
Es arbeitet sowohl auf dem· Bodengrund, ganz im Bodengrund, nur bis, zu, den Einitrittsschlitzen
eingebettet, als auch als, Außenfilter außerhalb' des Aquariums.
Der Luftverbraueh ist ganz minimal.
Der Luftverbraueh ist ganz minimal.
Zum Reinigen ist lediglich das Filter aus dem Becken, zu nehmen;, ohne daß Pflanzen- und Tiere
gestört werden; es ist außerhalb des Beckens leicht zu reinigen und, mit neuer Filtermasse zu füllen.
Ein Ausschwemmen, von Schwebeteilchen oder
Sandkörnchen ist durch die Klärkammer unmöglich, da sich diese Teile innerhalb der Klärkammer
sammeln und, auf dien Boden· sinken;
Wird das Filter nur bis zu. den Einitrittsöffnungen
in den Bodengrund eingebaut!, so ist ein. Verkrusten
und Verschlammen des Sandes unmöglich, da dieser nicht als Filterschicht1 benutzt wird, und
deshalb auch keine Unreinheiten' in den, Bodengrund;
eingesogen, werden; der Sand: bleibt immer sauber. Des besseren Pflanzeinwuchses wegen kann
sogar ungewaschener Sand als Bodengrund verwendet werden, der nur mit einer dünnen Schicht:
gewaschenen Sandeis überdeckt wird. Ein, Ausspülen
ist unmöglich, da, das Filter vollkommen vom Bodengrund getrennt ist.
Diese Vorteile hatte man bisher nur zum Teil in dem ,Außenfilter, bei dem die gesamte Filtereinr
richtung außerhalb, des Beckens an der Seite in einem besonderen Behälter untergebracht wurde.
In diesem Behälter vollzog sich die Filterung. Dieser Weg war umständlich und. benötigte eine
weitere Pumpeneinrichtung, um das Wasser aus dem Becken in, den Behälter zu pumpen. Die ganzen
Unreinheiten, wurden in, diesem Behälter aufgefangen, und gesammelt und gingen . sehr, schnell in
Fäulnis und Zersetzung über und verursachten
einen sehr unangenehmen Geruch.
In, der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen,
Ausführungsform beschrieben.
Man sieht das Filter in einer angedeuteten
Aquariumecke im Bodenbelag, Sand oder Kies IzL1
eingebettet stehen,. Bei 1 sieht man den, Sammeltopf,
in,. dem sich das gereinigte und filtrierte Wasser sammelt und, in, dem sich, die eventuell noch
durch das Bodensieb 3 der Filterkammer 2 hindurchgespülten. Sandkörncnen absetzen. Bei 2 sieht
man, die Filterkammer, die mit der Filtermasse 13, Sand, Kies, Kohle, Torf usw., gefüllt: ist. Bei 4
sieht man. das Standrohr, welches mit dem Bodenr
sieb 3 der Filterkammer 2 fest verbunden ist. Bei 5 befinden, sich die senkrecht angeordneten Eintrittsschlitze.
Filiterkammer 2 und Sammeltopf 1 sind konisch angeordnet und durch gelinden Druck
und kleine Drehung festi zusammenfügbar und1 vermeiden
dadurch,. ein Eindringen des Wassers. Der
Decke! 6 wird durch, die Spannung des Materials der Filterkammer 2 gehalten; dabei ragt das Standrohr
4 durch den, Deckel hindurch. Dadurch ist ein Verrutschem oder Verschieben desselben, unmöglich.
Bei 11 wird die Zuleitung der Druckluftpumpe befestigt.
Die Druckluft: strömt durch das- Druckluftrohr
8 in das Steigerohr 7. Die entstehenden und
im Steigeirohr aufsteigenden Luftblasen üben eine Saugwirkung aus und befördern das Wasser aus
der Ausfluß öffnung 10 wieder in das Becken, zurück.
Dadurch entsteht in, dem Sammeltopf 1 ein geringer Unterdruck, der durch das Nacbströtnen
von Wasser wieder ausgeglichen wird, das durch die Einitrititsschlitze 6 angesogen wird1, diann durch
die Filtermasse 13 hindurchgeht und durch den Siebboden 3 in den Sammeltopf gelangt. Wird das
Filter ganz in, den Bodengrund eingebaut, so· wird das· Wasser zuerst durch diesen gereinigt und: in
diesem Zustand nochmals durch die Filtermasse filtriert. Nach dem Gesetz der kommunizierenden
Röhren; steht das Wasser innerhalb dies Steigerohres· genau so- hoch wie im Becken. Dadurch, daß
das Druckluftmotor 8 ungefähr in der Mitte des Ausflußrohres
7 in dieses einmündet, bedarf es lediglich eines kleinen Überdruckes, um das, Wasser mittels
der aufsteigenden Luftblasen oberhalb' der Einmündung
des Druckluftrohres, durch die Ausfluß öffnung hinauszuförderni. Die gleiche: Wassermenge,
die bei 10 hinausgefordert wird, strömt dann; durch
die Eintrittsscblitze, durch den Wasserdiruck innerhalb des Beckens und durch den dann entstandenen
Unterdruck innerhalb' des Sammelltopfes·, wieder '
hineint. So* entsteht ein. ständiger Wasserstrom, also
ein Kreislauf des Wassers* bei welchem der Bodengrund,
und. die. Filtermasse alle Unreinheiten, zu,-rückhalteni. . , :
736/62
M 21071 III/45h
Das Steigerohr 7 ist mit diem Luftrohr 8 fest
verbunden und auf dem Standrohr 4 drehbar und für jede Beckenhöhe ausziehbar. Um den Luftverbrauch
noch weiter herabzusetzen, kann sich die Ausfluß öffnung 10 auch, unterhalb der Wasseroberfläche
befinden. Dies beeinträchtigt die Wirkungsweise des Filters in keiner Weis© und hat darüber
hinaus noch den Vorteil, daß die aufsteigenden Luftblasen, gleichzeitig zur Durchlüftung des Wassers
innerhalb des Beckens dienen.
Durch das, völlige Einbetten· im. Bodengrund wird das. Filter unsichtbar und stört in keiner Weise
mehtr den, Gesamtanblick. Dieses war bisher nicht der Fall. Die bekannten, Vorrichtungen, bei, denen
eine Filterkammer im Ausflußrohr zwischengeschaltet war, störte den Gesdmteindruck des,
Beckens und wurde als unschön empfunden und deshalb abgelehnt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Filter für Aquarien mit einer durch Druckluft betätigten Wasserförderung, gekennzeichnet durch einen die Filtermasse enthaltenden, mit Einströmöffnungen für das· Wasser versehenen, und von einem Steigerohr durchsetzten Behälter mit Siebboden,, der so in ein unten ' und seitlich geschlossenes Absetzgefäß dichtend eingesetzt ist, daß zwischen, dem Siebboden des Filterbehälters und dem Boden, des Absetzgefäßes ein Zwischenraum verbleibt, in den das Steigarohr hineinragt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH380704A (de) | Filterapparat für die Reinigung von Wasser, insbesondere Schwimmbeckenwasser | |
| DE202007000286U1 (de) | Führungsrohr für einen Abschäumer | |
| DE69405765T2 (de) | Dekorative kaskade für aquarium | |
| EP1031540B1 (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser | |
| DE3120891C2 (de) | ||
| DE2232622C3 (de) | Klosettspülvorrichtung mit Umlauf der Reinigungsflüssigkeit | |
| DE964817C (de) | Filter fuer Aquarien mit einer durch Druckluft betaetigten Wasserfoerderung | |
| EP3487743A1 (de) | Grauwasseraufbereitungsvorrichtung für ein schienenfahrzeug | |
| DEM0021071MA (de) | ||
| DE10128930A1 (de) | Teichanlage, insbesondere zur Nutzung als Schwimm- und Badeteich | |
| DE102016102730B3 (de) | Druckluftheber als höhenverstellbarer Klarwasserheber mit einer aktiven Rückspülfunktion, Verfahren zu dessen Betrieb in Behältern von biologischen Kläranlagen und dessen Verwendung | |
| AT404618B (de) | Badeteichanlage | |
| DE839574C (de) | Einrichtung zum Entfernen von Schlamm und im Wasser schwebenden Schmutzteilchen aus Aquarien | |
| DE934853C (de) | Innenfilter fuer Aquarien | |
| DE202016100805U1 (de) | Druckluftheber als höhenverstellbarer Klarwasserheber mit einer aktiven Rückspülfunktion | |
| DE10252558B4 (de) | Filter insbesondere für die Haltung von Fischen jeder Art in verschiedenen Haltungsanlagen | |
| DE1913703A1 (de) | Fischaufzucht-Ring-Fliesskanal | |
| DE2925759A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen eines aufzuchttanks fuer im wasser lebende tiere | |
| DE1517574C (de) | Schnellfilteranlage zum Aufbereiten von Wasser | |
| DE154793C (de) | ||
| DE2828478A1 (de) | Filter fuer aquarium | |
| AT238997B (de) | Aquarium | |
| DE20221049U1 (de) | Filter vorwiegend bei der Haltung von Fischen jeder Art in verschiedenen Haltungsanlagen | |
| AT412490B (de) | Teichanlage, insbesondere zur nutzung als schwimm- und badeteich | |
| DE1155285B (de) | Aquarium |