AT238997B - Aquarium - Google Patents

Aquarium

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AT238997B
AT238997B AT213363A AT213363A AT238997B AT 238997 B AT238997 B AT 238997B AT 213363 A AT213363 A AT 213363A AT 213363 A AT213363 A AT 213363A AT 238997 B AT238997 B AT 238997B
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AT
Austria
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aquarium
filter
box
water
line
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Application number
AT213363A
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English (en)
Inventor
Ernst Boehringer
Original Assignee
Ernst Boehringer
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  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aquarium 
Die Erfindung betrifft ein Aquarium mit einem Filter zur Reinigung des mittels Druckluft durch ein Steigrohr geförderten Wassers, wobei der Filter nahe dem Boden des Aquariums angeordnet ist. 



   Von der Erfahrung ausgehend, dass die in das Wasser gegebenen Zusätze wie Futter, Chemikalien u. dgl. in und über der im Laufe der Zeit verkalkenden und versalzenden Bodenauffüllung eine Schlammschicht bilden, die nur zum Teil von Zeit zu Zeit abgehoben werden kann, macht sich die Erfindung zur Aufgabe, die Bodenauffüllung in deren gesamten Volumen ständig zu durchfluten, um eine Verkalkung undVersalzung zu verhindern und eine etwaige Schlammablagerung nicht nur unschädlich, sondern durch Abbau unter Sauerstoffeinwirkung für die Pflanzen nutzbar zu machen. 



   Es sind Aquarien mit waagrechten Böden bekannt, bei denen das gegebenenfalls einen Filter aufnehmende Steigrohr in die Bodenauffüllung eingesteckt oder aber mit einem gelochten Endabschnitt eingebettet ist. Eine Durchflutung der Bodenauffüllung ist bei diesen Aquarien nur im nahen Bereich der Steigrohrenden zu erwarten. Soweit reinigbare oder solche Filter verwendet wurden, deren Filtermaterial erneuert werden kann, ist die Wartung umständlich und erfordert besondere Sorgfalt. 



   Bei einem bekannten Aquarium mit gelochtem Zwischenboden ist die Bemessung der Löcher von der Korngrösse der Bodenauffüllung und von ihrem Abstand zum Steigrohr abhängig. Im Hohlraum unter dem Lochbodeneinsatz können sich Verunreinigungen und Schwebstoffe absetzen, so dass sich als Folge davon eine mangelhafte Durchflutung und die Notwendigkeit ergibt, zur Reinigung des Aquariumbodens den Lochbodeneinsatz mitsamt der die Pflanzen aufnehmenden Auffüllung herauszunehmen. 



   Diese Nachteile bekannter Aquarien werden gemäss der Erfindung dadurch auf einfache Weise behoben, dass der Boden des Aquariums in Richtung einer tiefsten Stelle geneigt, also mit Gefälle ausgebildet ist, und dass an dieser tiefsten Stelle eine Verbindung zum Filterorgan vorgesehen ist. 



   Infolge der Anbringung des Abflusses an der tiefsten Stelle des Aquariums wird dessen ganzer Wasserinhalt im Laufe der Zeit gefiltert und die Bodenauffüllung laufend durchflutet. Das unterhalb des Grundes abgezogene Wasser führt die sich auf dem Boden ablagernden Verunreinigungen mit sich, wodurch dem   Verschlammen,   Verkalken und Versalzen der Bodenauffüllung entgegengewirkt wird. Von den Tieren im Aquarium stammender Kot wird als Dünger den in ihm befindlichen Pflanzen zugeführt und auf diese Weise nutzbar gemacht. 



   Damit die Bodenauffüllung von dem zur Filterung in Kreislauf gebrachten Wasser nicht mitgenommen wird, ist es vorteilhaft, vor dem an der tiefsten Stelle angebrachten Anschluss einen wasserdurchlässigen, die Bodenauffüllung des Aquariums aber zurückhaltenden Einsatz, insbesondere einen Schwamm ad. dgl., vorzusehen. 



   In Ausgestaltung der Erfindung kann ein von aussen zugänglicher Kasten vorgesehen werden. Dieser Kasten dient zur Aufnahme eines Filters oder ist als Senkkasten ausgebildet. Der Kasten ist zur Herausnahme des Filters zum Zwecke des Austausches oder der Reinigung zugänglich. 



   Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung eines Aquariums ergibt sich, wenn der an der tiefsten Stelle des Bodens angebrachte Kasten einen unterhalb des Bodens herausragenden Raumteil für den die auszufilternden Stoffe aufnehmenden Filtereinsatz aufweist, wenn ferner in einen durch den Boden in das Aquarium hineinragenden Kastenteil von oben her der mit   einem Abflussrohr verbundene Filtereinsatz   einsetzbar oder herausnehmbar ist, und dass weiterhin im Filterkasten unmittelbar über dem Boden Durchflussöffnungen vorgesehen sind. 

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   In der Zeichnung sind   verschiedene Aquarien   als Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es   zeigenFig. l einAquarium inSeitenansicht.   Fig. 2 einenschnitt   nachLinie II-II   der Fig.   l   in grösserem Massstab, Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch ein Aquarium von abgewandelter Gestaltung und Fig. 4 die Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels. 



   Das Aquarium nach den Fig.   l   und 2 hat einen Rahmen   1,   in den mit Hilfe eines Kittes 2 Glasscheiben 3 eingesetzt sind. Der Boden 4 des Aquariums wird durch einen muldenförmigen Körper 4 gebildet, an dessen tiefster Stelle ein Abflussrohr 5 angeschlossen ist. Dieses führt zu einem Filter 6, von dem eine Leitung 7 über den Rahmen 1 des Aquariums hinweg in dessen Innenraum führt. An die Leitung 7 ist eine Luftleitung 8 angeschlossen, die zu einer nicht dargestellten Luftpumpe gehört. Die Druckluft fördert das Wasser aus dem Aquarium durch das Filter 6 hindurch und in das Aquarium zurück. 



   An der tiefsten Stelle des muldenförmigen Körpers 4 liegt, wie Fig. 2 zeigt, vor dem Auslassrohr 5 ein Kunststoffschwamm 10, der zum Zurückhalten des ihn umgebenden Bodengrundes dient, der aus einer Schicht 11 von grobem Kies und einer darüber liegenden Schicht 12 von Sand und Aquagrund besteht. 



   Das im Aquarium befindliche Wasser fliesst entsprechend der Förderung der in der Luftleitung 8 strömenden Luft über die Leitung 5 zum Filter 6 und von dort über die Leitung 7 zum Aquarium zurück. In dem Filter werden vom Wasser mitgeführte Verunreinigungen zurückgehalten, und das Wasser wird dabei entsalzt und entkalkt. Durch die erfindungsgemässe Aquariumgestaltung ist es möglich, im Laufe der Zeit den gesamten Wasserinhalt durch das Filter hindurch umzuwälzen und die Bodenauffüllung von Verunreinigungen, Versalzung und Verkalkung freizuhalten. Je schneller das Wasser umgewälzt wird, desto mehr nimmt es auchSauerstoff auf. Durch Trennen von der   abschliessbaren Leitung   5 und von der Leitung 7 kann der Filter zum Austausch oder Reinigen vom Aquarium abgenommen werden. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, bei welchem der Bodenkörper mit 15 und dessen Glaswand mit 16 bezeichnet sind, fällt der Boden gleichmässig zur Mitte hin ab. In der Mitte ist ein Filterkasten 17 angebracht, der sowohl aus dem Bodenkörper 15 nach unten heraus- als auch so weit in das Aquarium hineinragt, dass die mit 18 und 19 bezeichnete Bodenauffüllung vom Innern des Filterkastens 17 zurückgehalten ist. Oberhalb des Bodenkörpers 15 sind im Filterkasten 17 Löcher 20 vorgesehen. In den Filterkasten 17 ist ein Filter 21 von oben einsetzbar, dessen oberer Rand 22 denFilterkasten 17 übergreift. In dem Filter 21 steckt ein Abflussrohr 23, das entsprechend dem Abflussrohr 7   beim ersten Ausführungsbeispiel   mit einem nicht dargestellten Druckluftrohr verbunden ist.

   Der Filter weist in Höhe der Löcher 20 entsprechende Löcher 24 zum Durchlass des Aquariumwassers auf. 



   Das Wasser des Aquariums fliesst durch die Bodenauffüllung hindurch und über die Löcher 20 und 24 in den Filter 21 hinein. Vom Wasser mitgeführte Verunreinigungen setzen sich im Filter nach unten ab. 



  Im oberen Raumteil des Filters kann das durch ihn hindurchfliessende Wasser entsalzt und von Mineralien befreit werden. Ein zur Reinigung des Wassers nicht mehr tauglicher Filter kann aus dem Filterkasten 17 nach oben herausgenommen und gereinigt oder durch einen andern Filter ersetzt werden. 



     Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4   unterscheidet sich von den   übrigen Ausführungsbeispielen dadurch,   dass der mit 27 bezeichnete Boden nur nach einer Seite geneigt ist. An der tiefsten Stelle des Bodens 27 ist entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. l und 2 über eine Leitung 28 ein Filter 29 angeschlossen, dessen Abflussleitung in das mit 31 bezeichnete Aquarium zurückgeführt ist. Zur Erzeugung eines Wasserumlaufes ist in bekannter Weise eine Luftzufuhrleitung 32 angeschlossen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Aquarium mit einem Filter zur Reinigung des mittels Druckluft durch ein Steigrohr geförderten Wassers, wobei der Filter nahe dem Boden des Aquariums angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.1 
 gebildet ist, und dass an dieser tiefsten Stelle eine Verbindung (5,7, 28) zum Filterorgan (6, 21,29) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Aquarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem an der tiefsten Stelle angebrachten Anschluss ein wasserdurchlässiger, die Bodenauffüllung des Aquariums aber zurückhaltender Ein- EMI2.2
    3. Aquarium nach denAnsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein von aussen zugänglicher Kasten (17) zur Aufnahme des Filters (21) vorgesehen ist.
    4. Aquarium nachAnspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der an der tiefsten Stelle des Bodens (15) angebrachte Kasten (17) einen unterhalb des Bodens herausragenden Raumteil für den die auszufilternden Stoffe aufnehmenden Filtereinsatz (21) aufweist, dass ferner in einen durch den Boden in das Aquarium <Desc/Clms Page number 3> hineinragenden Kastenteil von oben her der mit einem Abflussrohr (23) verbundene Filtereinsatz einsetzbar und herausnehmbar ist, und dass im Filterkasten unmittelbar über dem Boden Durchflussöffnungen (20) vorgesehen sind.
AT213363A 1962-03-30 1963-03-19 Aquarium AT238997B (de)

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