DEM0020752MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. November 1953 Bekanntgemacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Magnetsystem für die Bremsung oder Dämpfung von bewegten elektrischen
Leitern durch Wirbelströme, wie sie beispielsweise bei Elektrizitätszählern Verwendung
finden.
Bei derartigen Magneten ist es meist erforderlich, die Bremskraft zu regeln,. Zu diesem Zweck
kann in bekannter Weise der Magnet in einem beweglichen Halter befestigt sein und mit diesem
ίο relativ zu dem bewegten elektrischen Leiter, bei einem Elektrizitätszähler beispielsweise relativ zu
der umlaufenden Aluminiumscheibe, verstellbar angeordnet sein. Die hierzu erforderlichen Halte-
und Zentriereinrichtungen vergrößern und verteuern jedoch ein derartiges Magnetsystem erheblich,
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die
Dauermagnete an den beiden Schenkeln eines U-förmigen, fest angeordneten Halterahmens beweglich
anzubringen und sie durch einen gemeinsamen Schwenkbügel gegenüber dem Halterahmen
so zu bewegen, daß durch ihre verschiedene Stellung zu der Bremsscheibe sich verschiedene Bremskräfte
einstellen lassen; dieser besondere Schwenkbügel ist jedoch in den meisten Fällen aus· räumliehen
Gründen nicht verwendbar und verteuert ebenfalls die Bremsmagnetanoirdhung.
Bei anderen bekannten regelbaren Bremsmagnetsystemen ist ein U-förmiger Dauermagnet auf der
meinen Seite der Bremsscheibe angeordnet, dem auf der anderen Seite eine bewegliche Schlußplatte aus
Eisen gegenübersteht, die mittels einer Gewindehalterung mehr oder weniger genähert werden
kann. Bei dieser Art der Regelung der Bremskraft tritt eine Änderung der Luftspaltlänge auf, die eine
Verschiebung des Arbeitspunktes auf der Magnetisierungskennlinie zur Folge hat; einerseits kann
der Arbeiitspunkt dann nicht mehr im Optimum
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M 20752
(B ·Η)Π!αχ liegen, andererseits wird das Magnetsystem
empfindlich gegen Fremdfelder, da es im allgemeinen auf dem neuen Arbeitspunkt nicht
■ mehr magnetisch gealtert werden kann. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und bezieht
sich auf ein regelbares. Doppelspur-Bremsmagnetsystem
mit einem Dauermagneten, dessen zwei Pole einem zu bremsenden.Wirbelstromleiter
zugewandt sind, auf dessen anderen Seite eine ίο Weicheisenrückschlußplatte angeordnet ist, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß bei feststehender Rückschlußplatte die Regelung unter Innehaltung
konstanter Luftspaltlänge durch an sich bekannte Drehung des Magneten um'seine Symmetrieachse
bewirkt wird. Bei der Drehung des Magneten um saine zur Ebene des Wirbelstromleiters senkrechte
Achse ergeben sich verschiedene Werte der Bremskraft. Da der Luftspalt des Magnetkreises hierbei
aber konstant bleibt, bleibt der Arbeitspunkt auf der Magnetisierungskennlinie erhalten. Ist der
Magnet vorher durch ein Wechselfeld mit bis zu Null abnehmender Amplitude gealtert worden, so
bleibt auch diese Alterung erhalten, und wirksam. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist in Abb. 1 dargestellt. Darin bedeutet 1
einen Dauermagneten mit zwei der Bremsscheibe zugewandten Polen, der aus einer hochwertigen
Al-Ni-Co-Legierung besteht und in einem kreiszylindrischen Halter,2 befestigt, vorzugsweise eingespritzt
ist, der eine gerändelte Kante zum Verstellen besitzt. 3 stellt die vor den, Polen des Dauermagneten
umlaufende Bremsscheibe aus Aluminium dar, 4 einen auf der anderen Seite der
Bremsscheibe angeordneten feststehenden Weicheiisenanker, 5 einen Befestigungsbügel aus unmagnetischem
Werkstoff, in dem der Weicheisenanker fest und der den Dauermagneten 1 enthaltenen
Halter 2 in einer ringförmigen Ausnehmung drehbar angeordnet sind, 6 eine Stellschraube, mit
welcher der Magnethalter 2 nach dem Einregulieren des gewünschten Bremswertes festgesetzt
werden kann.
Nach dem Lösen der Stellschraube 6 kann der Magnethalter 2 aus dem Befestigungsbügel 5 gegebenenfalls
herausgezogen und durch einen anderen mit unterschiedlicher Bremskraft ersetzt werden; dabei braucht die Einstellung des Befestigungsbügels
5 relativ zu den übrigen Teilen des Meß Werkes nicht geändert werden. Der Dauermagnet besteht vorteilhaft aus einer
Eisen, - Ni deed - Kobalt - Aluminium - Legierung mit
hoher Koerzitivkraft und hoher Remanenz, die durch Heißrichten im Magnetfeld erzeugt wird.
Die Ausbildung des drehbar angeordneten. Magneten ι kann in verschiedenen Arten erfolgen. Eine
vorteilhafte Ausführung zeigen Abb. 2.und 3. In diesen ist ein im, Sinterverfahren hergestellter und
im Magnetfeld heiß gerichteter Magnet dargestellt, der aus den beiden dauermagnetischen Schenkeln 7
und 8 und dem Weicbeisensrückschluß 9 besteht.
Die Herstellung des Magneten erfolgt derart, daß in einer zylindrischen Preßform zunächst das zu
einer flachen Tablette vorgeformte Eisenpulver für den Rückschluß 9 eingelegt wird und dann das
Legierungspulver für die dauermagnetischen Schenkel 7 und 8 eingefüllt wird. Die Pressung geschieht
mit einem Stahl stempel, der eine Erhöhung in Form der Ausnehmung zwischen den beiden
Polschenkeln besitzt, derart, daß zwischen den, beiden Polschenkeln außer dem Eisenrückschluß 9
lediglich ein schmaler Steg des dauermagnetischen Werkstoffes an der Stelle 10 stehenbleibt. Die Sinterung
erfolgt in bekannter Weise im Vakuum oder Schutzgas, die Erzeugung der magnetischen Vorzugsrichtung
durch Abkühlen der S inter länge in einem homogenen Magnetfeld, das zu der Richtung
beider Schenkel parallel verläuft.. Zwischen den beiden Polen des Magnetsystems wird bei der Befestigung
in dem Halter 2 zweckmäßig ein Schlitz vorgesehen, in den ein, magnetischer Neben,-Schluß
aus einem Werkstoff mit temperaturabhängiiger Magnetisierung angeordnet werden kann.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Regelbares Doppelspur-B remismagnetsystem mit einem Dauermagneten, dessen zwei Pole einem -zu bremsenden Wirbalstromleiter zugewandt sind, auf dessen anderer Seite eine Weicheisenrückschlußplatte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei feststehender Rückschlußplatte die Regelung unter Innehaltung konstanter Luftspaltlänge durch an sich bekannte Drehung des Magneten um seine Symmetrieachse bewirkt ist.
- 2. Bremsmagnetsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet in einem kreis zylindrischen Halter befestigt, vorzugsweise'eingespritzt ist.
- 3. Bremsmagnetsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Magneten enthaltende Halter in einer ringförmigen Ausnehmung eines Befestigungsbügels drehbar und festsetzbar angeordnet ist.
- 4. Bremsmagnetsystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Polen des Dauermagneten in dem Halter ein Schlitz für die Aufnahme eines Nebenschlusses mit temperaturabhängiger Magnetisierung vorgesehen ist.
- 5. Bremsmagnetsystem nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Dauermagneten mit zwei Schenkel aus einem im homogenen Magnetfeld heiß gerichteten Werkstoff, die mit einem Weiicheisenirückschluß im Sinterverfähren hergestellt und verbunden sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 856 765, 632 946, 659, 868 179; französische Patentschrift Nr. 1 034 on; schweizerische Patentschrift Nr. 275 698.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© .609 738/144 12.56
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