DEM0020375MA - - Google Patents

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DEM0020375MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. Oktober 1953 Bekanntgemacht am 31. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung von Ohrschmuck am Ohr.
Ohrschmuck wird am Ohr meist durch die Klemmwirkung einer Feder oder durch Einrasten eines schwenkbaren Teils befestigt. Durch, den dauernden Klemmdruck wird der Ohrschmuck mit der Zeit als lästig empfunden, ja führt bei empfindlichen Personen zu Schädigungen.
Diese Nachteile werden bei der Vorrichtung gemäß der. Erfindung beseitigt. Sie betrifft die Weiterentwicklung eines Ohrschmucks mit einem an ihm angebrachten Böckchen und einem ihm gegenüber unter Reibung schwenkbaren Hebel.
. Da die Vorrichtung einerseits klein sein muß und andererseits ausreichend fest ,am Ohr sitzen -muß, besteht die Aufgabe, auf möglichst kleinem Raum eine möglichst große Reibung zu erzeugen. Diese Aufgabe löst die Erfindung durch Verwendung des Mantels eines nicht kugligen, vorzugsweise kegligen Rotationskörpers als Reibungsfläche zwischen Böckchen urid Hebel, die durch Federkraft gegeneinandergedrückt werden. Hierbei
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ist vorzugsweise· das Böokchen federnd und der Hebel starr ausgebildet oder .aber umgekehrt der Hebel federnd und das Böckchen starr.
. Die Körper, deren Mäntel als Reibungsflächen dienen, können auf dem Böckchen konvex und auf dem Hebel konkav oder vorzugsweise umgekehrt auf dem Böckchen konkav und auf dem Hebel konvex sein. Hierbei umfaßt zweckmäßig das Böckchen den Hebel, in Sonderfällen kann aber auch ίο der Hebel das Böckchen umfassen. Zahlreiche Variationen zwischen diesen Einzelheiten der Konstruktion sind möglich und in vielen Fällen zweckmäßig.
Der Werkstoff, insbesondere des Hebels, ist zweckmäßig durchsichtiger Kunststoff, damit die Befestigungsvorrichtung am Ohr nicht auffällt.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine Reihe von Ausführungsformen des Erfindungsgedankens, und zwar in
Fig. ι ein selbstfederndes Böckchen mit angesetzten konkaven Kegelkörpern in Vorderansicht, . Fig. 2 das Böckchen nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 das Böckchen nach Fig. 1 in Seitenansicht, ■.·'■■·■■ Fig. 4 einen Hebel zum Einsetzen in das Böckchen nach Fig. 1 in Seitenansicht mit angesetzten konvexen Kegelkörpern,
Fig. 5 den Hebel nach Fig. 4 in Draufsicht,
Fig. 6 den Hebel nach Fig. 4 in Ansicht von hinten,
Fig. 7 eine Feder zum Einsetzen in das Böckchen nach Fig. 1,
Fig. 8 eine vollständige Befestigungsvorrichtung in zusammengesetztem Zustand mit dem Böckchen nach Fig. 1 bis 3, dem Hebel nach Fig. 4 bis 6 und der Feder nach Fig. 7 in Seitenansicht,
Fig. 9 die Vorrichtung nach Fig. 8 in Draufsicht, Fig. 10 die Vorrichtung nach Fig. 8 in Ansicht von hinten,
Fiig. 11 eine perspektivische Ansicht eines Ohrschmucks mit der Vorrichtung nach Fig. 8,
Fig. 12 einen Hebel mit angesetzten konvexen Kegelkörpern im Längsschnitt,
Fig. 13 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. ί 2 im Querschnitt,
Fig. 14 ein am Ohrschmuck befestigtes starres Böckchen mit konvexen Kegelkörpern, 'das von dem federnden Hebel mit konkaven Körpern umfaßt wird,
Fig. ι 5 die Vorrichtung nach Fig. 14 in Draufsicht,
Fig. 16 einen Schnitt durch eine Einzelheit der aufeinandergleitenden Flächen in vergrößertem Maßstab und '
Fig. 17 einen Querschnitt durch eine andere. Einzelheit der Reibungsflächen.
Das Böckchen nach Fig. 1 bis 3 besteht aus einem U-förmig gebogenen Federblecbstück 2, an dem zwei Kegelkörper 3 befestigt sind. Die Kegel körper 3 sind nach innen offen. Außen haben sie eingeprägte Rillen.4, in die die Ringfeder 9 (Fig. 7) eingreift. Diese durchdringt das Böckchen 2 in den Löchern 5. Hierdurch wird sie zugleich unverlierbar mit der Vorrichtung verbunden. Die durch die Feder 9 verstärkte Federkraft des Federblech-Streifens 2 drückt die Hohlkegiel 3 gegen die Kegel 6 des Hebels 7 (Fig. 8 bis .10). Der U-förinigie Teil des Böekchens ist am Ohrschmuck 10 befestigt (Fig. 11). Der Hebel 7 drückt mit seiner Verbreiterung 8 gegen das Ohr.
In Fig. 12 ist das Böckchen 11 starr. Es wird zum Einsetzen des Hebels 12 leicht auseinandergebogen und später wieder zugebogen und an den Ohrschmuck 10 bei 13 angelötet. Der Hebel 12 besteht in diesem Falle aus einem bei 14 federnd zusammengelegten Blechstreifen, dem zur Verstärkung der Federkraft noch eine Druckfeder 15 eingelegt ist. Die Faltstelle14 kann sich.zur weiteren Verstärkung der Federkraft auch außen befinden (Fig. 13). -
Bei der Ausführung nach Fig. 14 und 15 wird das starre Böckchen 18 von außen durch den in diesem Falle aus den zwei durch die Feder 9 zusammengehaltenen Teilen 16 und 17 bestehenden Hebel 7 umfaßt. Nach Einlegen des Böckchens 18 berühren sich die zusammengefügten Teile 16 und 17 bei 19.
Besteht -der konkave Körper 3 aus Blech, so kann, wie Fig. 16 zeigt, die Rille 4 zur Aufnahme der Zusatzfeder 9 nach innen durchgewölbt und der konvexe Teil 6. entsprechend gestaltet sein, so daß sich auf diese Weise die Reibungsfläche in erwünschter Weise vergrößert. Im allgemeinen werden die Reibungskörper 3 und 6 Stumpfkegel nach Fig. 17 bilden.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
  2. i. Vorrichtung zur Befestigung von Ohrschmuck am Ohr mit einem am Ohrschmuck befestigten Böckchen und einem ihm gegenüber unter Überwindung von Reibung schwenkbaren Hebel, gekennzeichnet durch die Verwendung der Mantel nicht kugliger, vorzugsweise keg- _■, liger Rotationskörper als Reibungsfläche zwischen Böckchen und Hebel. "■■ 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsfläche durch die Eigenfederkraft des Böckchens und/oder Hebels aufeinandergedrückt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft durch eine zusätzliche Feder verstärkt ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Feder mit einem Teil am Böckchen oder am Hebel festgelegt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder das Böckchen oider den Hebel durchdringt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Feder als .Ringfeder ausgebildet ist und der Außenwand des innen < die Reibungsfläche bildenden Körpers aufliegt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kör-
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    per, dem die Feder aufliegt, mit einer Aufnabmerille für diese Feder versehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmerille nach innen durchgedrückt ist und durch entsprechende Gestaltung- der anderen Reibungsfläche die Auflageflächen der Reibungskörper vergrößert.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder einen mehrteiligen Reibungskörper, der den anderen Reibungskörper um'gibt, zusammenhalt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit starrem Böckchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel aus einem federnd zusammengefalteten Blechstreifen besteht, dessen Federkraft gegebenenfalls durch eine eingelegte Druckfeder verstärkt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskörper aus Stumpfkegeln bestehen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie, insbesondere der Hebel, aus durchsichtigem Kunststoff besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Britische Patentschrift Nr. 522262;
    USA.-Patentschriften Nr. 2351925, 2433737.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609 660/44- 1tt.56

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