DEM0018279MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. April 1953 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Zubringereinrichtung für stiftförmige Verbindungsteile, ζ. Β. Sicherungsstifte, an Vorrichtungen, z. B. Pressen, bei denen
mittels eines Preß- oder Schlagwerkzeuges die einzeln oder zu mehreren nacheinander vor das
Werkzeug gebrachten Stifte durch axiales Verschieben in Bohrungen von Werkstücken eingesetzt
oder einem ähnlichen Verwendungszweck zugeführt werden.
Zu einem anderen Verwendungszweck, nämlich um mit Bohrungen zu versehende gestanzte Blechteile
schrittweise an verschiedenen Bearbeitungsstellen vorbeizuführen, ist es seit langem bekannt,
als Zubringereinrichtung ein mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Blechteilen versehenes endloses
Metallband zu verwenden. Ebenso ist es bereits seit Jahrzehnten bekannt, Patronengurte zum
Transport halbfertiger Patronen von einer Bearbeitungsmaschine zur nächsten zu benutzen, um
dadurch das jedesmalige Gleichrichten der Werkstücke vor jedem Bearbeitungsvorgang zu sparen.
Zu dem eingangs erwähnten Verwendungszweck wurden jedoch als Zubringervorrichtungen bisher
ausschließlich Magazine benutzt, in denen die zuzuführenden Teile verschiebbar gelagert sind. Dabei
ergeben sich um so größere Schwierigkeiten, je kleiner die betreffenden Teile sind. Es bedarf
dann in der Regel verwickelter und störanfälliger
609 579/295
M 18279 IbI49c
Vorrichtungen, um die Teile jeweils rechtzeitig in den Bereich des Preß- und Schlagwerkzeuges und
an-die Bohrung des Werkstückes heranzubringen.
Erfindungsgemäß wird nun dieser Mangel dadurch behoben, daß man als Zubringervorrichtung
für den eingangs angegebenen Verwendungszweck ein über Trommeln laufendes Transportband mit
beiderseits offenen, in Querrichtung verlaufenden Aufnahmetaschen für die Verbindungsteile anwendet,
das unter Drehung der Trommeln bewegt wird und leicht so geführt werden kann, daß es die
Verbindungsteile in dem gewünschten Arbeitstakt genau an die vorgesehene Stelle bringt. Dies kann
in besonders einfacher Weise dadurch geschehen, daß man eine das mit Stiften gefüllte Transportband
aufnehmende Trommel sowie eine den entleerten Teil desselben aufnehmende Aufnahmetrommel
vorsieht und dem zwischen diesen beiden Trommeln sich erstreckenden, ständig unter Zugspannung
gehaltenen Bandteile eine nur das leere Transportband durchlassende Führung unmittelbar
hinter dem Werkzeug zuordnet. Man erreicht dann, daß das Transportband mit den Stiften selbsttätig
so lange bewegt wird, bis eine mit einem Stift gefüllte
Aufnahmetasche auf den durch die Führung. gebildeten Anschlag auftrifft und dadurch die Bandbewegung
abstoppt. Der in der betreffenden Aufnahmetasche enthaltende Stift befindet sich dann
bei richtiger Bemessung des Abstandes zwischen der Führung und dem Werkzeug genau in der Vorschubachse
des letzteren und kann in dieser Stellung durch Betätigung des Werkzeuges ohne weiteres
z. B. in die darunterliegende Bohrung eines Werkstückes eingepreßt werden. Ist dies geschehen
und ist damit die betreffende Aufnahmetasche geleert, so bewegt sich das Transportband weiter, bis
die nächste mit einem Stift gefüllte Tasche an die Führung anschlägt und damit den in ihr enthaltenen
Stift in die gewünschte Stellung gebracht hat.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in halbschematischer Darstellungsweise
gezeigt, und zwar stellt
Fig. ι ein Schaubild der Gesamtvorrichtung dar, während
Fig. 2 in etwas größerem Maßstab eine Draufsicht auf das zur Verwendung gelangende Transportband
zeigt.
Zu der Zubringervorrichtung gehört eine Vorratstrommel i, welche den Teil des Transportbandes
3 aufnimmt, dessen beiderseits offene Taschen mit Stiften 2 gefüllt sind, und eine Aufnahmetrommel
4, auf welche das Transportband aufläuft, nachdem die Stifte 2 mittels einer Presse 5
in ein nicht dargestelltes Werkstück gepreßt sind. ' Ferner gehört zu der Zubringervorrichtung noch
eine Führung 6, die, in Bewegungsrichtung des Transportbandes gesehen, unmittelbar hinter dem
Stempel der Presse 5 angeordnet ist und aus zwei Schienen besteht, deren gegenseitiger Abstand so
bemessen ist, daß zwar, das leere Transportband zwischen ihnen hindurchgeführt werden kann, daß
aber mit Stiften 2 gefüllte Taschen des Transportbandes 3 an die Stirnseiten der Führungsschienen
anschlagen und dadurch die weitere Bewegung des Transportbandes stoppen. Die Anschlagflächen
sind so angeordnet, daß dabei der in der betreffenden Aufnahmetasche enthaltene Stift 2
genau unter den Preßstempel zu liegen kommt.
Es genügt bei dieser Anordnung, der Aufnahmetrommel 4 als Antriebsmittel ein Spannelement zuzuordnen,
welches sie im Sinne des eingezeichneten Pfeiles zu drehen sucht. Eine Drehung und damit
ein Bandvorschub im Sinne der Zubringerbewegung findet dann jedesmal selbsttätig statt, so oft die
gerade an dem durch die Führung 6 gebildeten Anschlag anliegende Aufnahmetasche des Transportbandes
entleert ist.
Claims (2)
1. Zubringereinrichtung für stiftförmige Verbindungsteile,
z. B. Sicherungsstifte, an Vorrichtungen, z. B. Pressen, bei denen mittels eines Preß- oder Schlagwerkzeuges die einzeln
oder zu mehreren nacheinander vor das Werkzeug gebrachten Stifte durch axiales Verschieben
in Bohrungen von Werkstücken eingesetzt oder einem ähnlichen Verwendungszweck zugeführt
werden, gekennzeichnet durch die Anwendung eines über Trommeln lauf enden Transportbandes
mit beiderseits offenen, in Querrichtung verlaufenden Aufnahmetaschen für die Verbindungsteile.
2. Zubringereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das mit Stiften
(2) gefüllte Transportband aufnehmende Vorratstrommel (1) sowie eine das leere Transportband
aufnehmende Aufnahmetrommel (4) vorgesehen sind und daß bei ständig unter Zugspannung
gehaltenem Transportband (3) eine ioo nur das leere Transportband durchlassende Führung
(6) unmittelbar hinter dem Werkzeug angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 298 428, 306 343, 532014.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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