DEM0004458MA - Beschickungsvorrichtung für Gaserzeuger - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für GaserzeugerInfo
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Description
Wichtig für den Betrieb von Gaserzeugern ist bei der Einfüllung des Brennstoffes in den Vergasungsraum die gute Verteilung über den ganzen Querschnitt. Bei den einfachen, von Hand betätigten Füllvorrichtungen ist die Verteilung abhängig von der Geschicklichkeit des Bedienungsmannes. Der Brennstoff wird ausserdem vom Gaserzeugerdeckel aus durch den ganzen Gasraum hindurchgestreut, wodurch viel Staub aufgewirbelt wird, der mit dem abziehenden Gas in die Rohgasleitung gelangt und so der Vergasung entzogen wird.
Es sind maschinell betriebene Brennstoffverteiler mit schwenkbarer Schurre bekannt, deren Auslauf den Brennstoff nahe über dem Brennstoffbett entleert. Dadurch wird zwar weniger Staub aufgewirbelt, aber die Entleerung des Brennstoffes aus dem Auslauf der Schurre erfolgt etwa in Form einer Spirallinie, die einen kreisförmigen Querschnitt niemals gleichmässig deckt. Ausserdem ist der Auslauf der Schurre bei den ausgeführten Schwenkbewegungen nicht immer in gleicher Höhe über dem Brennstoffbett, so dass das Streuen und Aufwirbeln des Staubes nur mangelhaft vermieden wird. Ein weiterer Nachteil ist die komplizierte Konstruktion, die sich daraus ergibt, dass die Schurre sowohl eine kreisförmige als auch gleichzeitig eine radiale Bewegung ausführt.
Gemäss der Erfindung wird eine gleichmässige Verteilung des Brennstoffes über den Querschnitt des Gaserzeugers mittels einer im Mittelpunkt des Gaserzeugerdeckels drehbar gelagerten, geneigten, den Brennstoff bis nahe über das Brennstoffbett führenden, umlaufenden Schurre mit mehreren Auslässen erzielt, von denen jeder so breit ist, dass er die
der von ihm mit Brennstoff zu belegenden Kreis- bzw. Kreisringfläche zuzuführende Brennstoffmenge abzweigt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Beschickungsvorrichtung nach der Erfindung schaubildlich dargestellt.
Der ununterbrochen eingeführte frische Brennstoff rutscht zunächst in den drehbar gelagerten Trichter 1 und von dort in die Schurre 2, die bei 14 mit dem Trichter 1 verbunden ist und mit ihm umläuft. Die Schurre 2 ist nach unten geneigt, und der Brennstoff rutscht auf ihr herab bis nahe über der Brennstoffschicht, so dass das staubbildende Streuen durch den ganzen Gasraum hindurch weitgehend vermieden wird. Am unteren Ende der Schurre sind mehrere Ausläufe 3, 4 und 5 angebracht, die jeder für sich eine Kreis- bzw. Kreisringfläche 6, 7 und 8 mit Brennstoff belegen. Durch die Ausläufe 3, 4 und 5 wird die Schurre in ihrer Breite so unterteilt, dass jeder Auslauf die im zustehende Brennstoffmenge erhält, die sich aus der zu belegenden Fläche 6, 7 und 8 errechnet. Wenn ein Gaserzeuger einen Durchmesser von drei m hat, und z.B. drei Ausläufe vorhanden sind, so entfällt auf jeden Auslauf in radialer Richtung eine Strecke von 0,5 m, die er mit Brennstoff zu belegen hat. Bei einer ganzen Umdrehung hat dann der Auslauf 3 eine Kreisfläche von einem Meter Durchmesser zu belegen, der Auslauf 4 eine Kreisringfläche von zwei m Aussendurchmesser und der Auslauf 5 eine Kreisringfläche von drei m Aussendurchmesser. Setzt man die Grösse der Kreisfläche 6 gleich a, so ist die der Kreisringfläche 7 gleich 3a und die der Kreisringfläche 8 gleich 5a. Das heisst, der Fläche 6 ist ein Teil, der Kreisringfläche 7 sind drei Teile und der Kreisringfläche 8 sind fünf Teile des gesamten Brennstoffes zuzuführen. Dementsprechend
werden die Breiten der Ausläufe bemessen. Bei einer Breite der Schurre von 270 mm ist der Auslauf 3 dreissig mm breit, der Auslauf 4 neunzig mm breit und der Auslauf 5 hundertfünfzig mm breit. Auf diese Weise wird der Brennstoffstrom vollkommen exakt unterteilt, und die Teile werden an dem vorgesehenen Platz auf die Brennstoffschicht abgelegt.
Die Schurre 2 ist mit der Welle 9 verbunden, die mittels des Rades 10 langsam gedreht wird, während der von aussen eingeführte Brennstoff über den Verteilertrichter 1 in die Schurre 2 gelangt und in dieser, über deren ganze Breite gleichmässig verteilt, nach unten rutscht. An den Ausläufen 3 und 4 sind Leitzungen 11 und 12 angebracht, die zur Ablenkung des Brennstoffes aus der Schurre 2 in die Richtung auf die zugehörigen Kreis- bzw. Kreisringflächen 6 und 7 zu dienen und eine entsprechende Krümmung erhalten. Der Auslauf 5 kann ohne Leitzunge bleiben, da sein Brennstoffanteil nicht umgelenkt zu werden braucht und geradeaus in die Kreisringfläche 8 fallen kann.
Da der Brennstoff sich in seiner Art und Körnung ändern kann und dadurch auch die Verteilung beeinflusst wird, erhält die Schurre 2 eine Verstellvorrichtung 13, die es ermöglicht, die Neigung der Schurre zu ändern, wozu eine drehbare Lagerung im Punkt 14 erforderlich ist.
Claims (3)
1.) Beschickungsvorrichtung für Gaserzeuger, gekennzeichnet durch eine im Mittelpunkt des Gaserzeugerdeckels drehbar gelagerte, geneigte, den Brennstoff bis nahe über das Brennstoffbett führende, umlaufende Schurre (2) mit mehreren Ausläufen (3, 4, 5), von denen jeder so breit ist,
dass er die der von ihm mit Brennstoff zu belegenden Kreis- bzw. Kreisringfläche zuzuführende Brennstoffmenge abzweigt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Leitzungen (11, 12) an einigen Ausläufen (3, 4) der Schurre (2), die den Brennstoff in die Richtung der zugehörigen zu bestreuenden Kreis- bzw. Kreisringflächen (6, 7) umlenken.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Schurre in radialer Richtung mittels einer Verstellvorrichtung (13) veränderlich ist.
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