DEM0002116MA - Ineinander verschiebare Rohre u. dgl. mit einer am inneren Rohr vorgesehenen Feststellvorrichtung - Google Patents
Ineinander verschiebare Rohre u. dgl. mit einer am inneren Rohr vorgesehenen FeststellvorrichtungInfo
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Description
Zur Sicherung der relativen Lage zweier Teile zueinander, insbesondere zweier oder mehrerer ineinander verschiebbarer Rohre, hat man bisher die verschiedensten Feststellvorrichtungen benutzt. Man kann z.B. das innere Rohr dadurch in seiner Entfernung zum äusseren Rohr bei dem teleskopartigen Ausziehen beider, z.B. bei einem Stativ mit veränderlicher Höhe desselben, dadurch feststellen, daß man im äusseren Rohr eine Gewindebohrung für eine durchgehende Feststellschraube vorsieht oder im äusseren Rohr einen Schlitz vorsieht, durch welchen beispielsweise durch Kniehebel betätigte Klemmbacken hindurchragen und auf das innere Rohr drücken, dieses somit in der gewünschten Lager festklemmen. In allen diesen Fällen ist eine Durchbrechung des äusseren Rohres durch Bohrungen oder Schlitze erforderlich, und es erfolgt die Feststellung immer an einer bestimmten Stelle des äusseren Rohres.
Es ist weiter von photographischenStativen her bekannt, an dem inneren Rohr solcher teleskopartiger Gebilde einen Schlitz und einen durchtretenden Zapfen meist in Halbkreisform als Segment ausgebildet vorzusehen, wobei dieser Zapfen unter seitlichem Federdruck steht und dann aus dem inneren Rohr heraustritt, wenn dieses genügend weit aus dem äusseren Rohr herausgezogen ist. Dann springt der Zapfen über den Rand der Endbegrenzung des äusseren Rohres hinaus und hält beide Rohre fest in dieser Lage, aber nur in dieser einzigen Stellung. Eine beliebige Einstellung der beiden Teleskoprohre zueinander ist auf diese Weise nicht möglich, zumal eine seitliche Federwirkung auch nicht ausreicht.
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, welche für teleskopartige Rohre und gleiche Verhältnisse eine von dem inneren Rohr aus zu betätigende Feststellvorrichtung enthält, welche die beiden Rohre oder auch drei oder vier teleskopartig angeordnete Rohre in jeder Stellung zueinander festzustellen vermag. Dabei bedarf es für die äusseren Rohre keinerlei Durchbrechungen oder sonst störender nach aussen sichtbarer Vorrichtungen.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt, welche einen Schnitt durch den wesentlichen Teil dieser Vorrichtung in Anwendung auf zwei teleskopartig ineinanderlaufende Rohre zeigt.
Man sieht bei 1 das Aussenrohr, bei 2 das Innenrohr, bei 3 einen durch das Innenrohr gezogenen Bolzen, welcher eine Führungsbuchse 4 innen fest mit dem Innenrohr 2 verbindet. Gegen den Bolzen 3 stützt sich die Druckfeder 5 unten ab, während sie oben gegen einen Konus 6 abgestützt ist, der seinerseits mit der Druckstange 7 fest verbunden ist, z.B. durch Aufschrauben mit Gewinde auf diese Druckstange. Die Druckstange 7 trägt an ihrem Kopf einen Druckknopf 10, der zweckmässig auf Gewinde an Ende der Druckstange 7 aufgeschraubt ist und in einem gewissen Abstand zu dem mit der inneren Hülse 2 fest verbundenen Teil 11 steht.
In der gezeichneten Stellung steht also der Kopf 10 aus der inneren Hülse 2 bzw. ihrem oberen Abschlussteil 11 heraus, wobei gleichzeitig der Konus 6 die Kugeln 8 durch Öffnungen 9 der inneren Hülse 2 herausdrückt, indem die Feder 5 den Konus 6 nach oben drückt. Je nach der gewählten Abmessung der Feder 5 findet eine starke oder stärkere Festpressung der inneren Hülse 2 und Sicherung ihrer Lage an der äusseren Hülse 1 statt.
Will man nun die Lage der Hülse 2 gegenüber der Hülse 1 ändern, dann drückt man auf den Knopf 10, indem man ihn dem oberen Ende 11
der inneren Hülse 2 nähert, somit die Stange 7 und den Kegel 6 entgegen der Federwirkung 5 nach unten drückt und damit den von dem Konus 6 auf die Kugeln 8 ausgeübten Druck aufhebt, so daß die Kugeln 8 aus ihrer Öffnung 9 nach innen auf den Konus 6 zu zurücktreten. Damit wird die Klemmverbindung mit der Aussenhülse 1 aufgehoben und die Hülse 2 wieder in der Aussenhülse frei verschiebbar, bis man den auf den Druckknopf 10 ausgeübten Druck wieder aufhebt. Das geschieht natürlich erst dann, wenn die Hülse 1 und 2 die gewünschte Stellung zueinander erreicht haben. Dann tritt wieder die Feder 5 in Wirkung, die Kugeln 8 treten von dem Konus 6 gepresst durch die Öffnung 9 gegen das Innere der Wandung des Rohres 1, womit die Feststellung der beiden Rohre in jeder beliebigen Lage gesichert ist.
Diese Feststellvorrichtung kann nicht nur bei Rohren von Stativen, sondern in allen Fällen Verwendung finden, wo zwei ineinander laufende Teile relativ zueinander in beliebiger Lage feststellbar zu machen sind und es darauf ankommt, den äusseren Teil von allen Durchbohrungen oder Erhöhungen usw. freizuhalten. Die Erfindung beschränkt sich daher nicht auf teleskopartige Rohre für Stative.
Claims (2)
1. Ineinander verschiebbare Rohre und dergleichen mit einer am inneren Rohr vorgesehenen Feststellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die in beliebiger Lage zu betätigende Feststellvorrichtung durch einen am Ende des Rohres befindlichen Druckknopf (10) mit Druckstange (7) und Feststellkonus (6) unter Einwirkung einer Feder (5) steht, wobei Feststellelemente, insbesondere Kugeln (8) durch eine Durchtrittsöffnung (9) des inneren Rohres (2) die Klemmverbindung mit dem äusseren Rohr (1) herstellen.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung und Abstützung der Feder (5) und als Lagerung für die Kugeln (8) eine Führungsbuchse (4) innen am unteren Ende des Innenrohres (2) mit diesem, insbesondere durch einen Bolzen (3) fest verbunden ist.
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