DEM0001438MA - Kondensator. - Google Patents

Kondensator.

Info

Publication number
DEM0001438MA
DEM0001438MA DEM0001438MA DE M0001438M A DEM0001438M A DE M0001438MA DE M0001438M A DEM0001438M A DE M0001438MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating material
insulating
layers
capacitor
dielectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dr.-Ing. Liechti Albert
Original Assignee
Micafil AG Werke für Elektro-Isolation und Wicklerei- Einrichtungen, Zürich Altstetten
Publication date

Links

Description

M i c a f i 1 A.-G.
\(erke für Elektro-Isolation und .iricklerei-Jiinrichtungen Zürich.
Kondensator.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kondensator, dessen zwischen die leitenden Belegungen eingeschlossenes Dielektrikum aus mehreren mit einem Isoliermittel imprägnierten Isolierstoffschichten aufgebaut ist.
Es ist bekannt, dass der Belastbarkeit solcher Kondensatoren dadurch eine Grenze gesetzt ist, dass zufolge Ionisationserscheinungen im Imprägniermittel der Isolierstoffschichten Durchschläge zwischen den Belegungen auftreten. Erfahrungsgemäss gehen derartige Zerstörungen in erster Linie von den innerhalb des Dielektrikums liegenden itäade»» der Belegungen aus. Eine bedeutende Erhöhung des für die Zerstörung des Kondensators kritischen Spannung lässt sich, wie Versuche gezeigt haben, dadurch erzielen, dass die an den kritischen Stellen aus den Belegungen austretenden Feldlinien gezwungen werden, vorerst unmittelbar eine isolierstoffschicht zu durchsetzen, um erst
anschliessend nach Austritt aus dieser Isolierstoffschicht in das Imprägniermittel zu gelangen. Diese Isolierstoffschicht ist in der Folge stets als Isolierstoffhülle bezeichnet, zur Unterscheidung von den übrigen Isolierstoffschichten, welche das Dielektrikum zwischen den Belegungen bilden.
Die Erfindung kennzeichnet sich daher dadurch, dass die innerhalb des Dielektrikums sich bef indenen ■ftäs4ei> der leitenden Belegungen sowie wenigstens die eine Oberfläche dieser Belegungen über mindestens ihre ganze aktive Länge mit einer unmittelbar anliegenden Isolierstoffhülle überzogen sind.
Die Erfindung sei mit Hilfe von Ausführungsbeispielen an Hand der beigelegten Zeichnung näher erläutert»
Fig„ 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel mit einseitig aus dem Dielektrikum austretenden Belegungen und Jig. 2 stellt eine Variante dieses ersten Aueführungsbeispiels dar, mit beidseitig im Dielektrikum endenden Belegungen»
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einseitig aus dem Dielektrikum austretenden Belegungen und Fig. 4 stellt eine Variante dieses Ausführungsbeispieles dar»
Ein erstes Ausführungsbeispiel gemäss Fig« I zeigt sämtliche aufeinanderliegenden Schichten, wie sie in einer Wickelmaschine, in bekannter Weise, zu einem Sondensatorwickel verarbeitet werden. Die Schichten, deren Dicke zwischen einigen M und ca, einhundert Mvariiert, sind zur Verdeutlichung der Zeichnung stark vergrössert dargestellt«
Mit B, und Bp sind die beiden verschiedenpoligen leitenden Belegungen bezeichnet. Die durchgehenden mit einem Isoliermittel (nicht gezeichnet) imprägnierten Isolierstoffschichten D bilden das Dielektrikum zwischen den Belegungen
Die RäHEÄe-r der Belegungen, welche innerhalb des Dielektrikums liegen, sowie die eine Oberfläche der Belegungen sind über ihre ganze aktive Länge, d.h. über die Strecke L zwischen den beiden Grenzen a-a unmittelbar mit einer Isolier» stoffhülle J (schraffiert gezeichnet) überzogen. Die an der kritischen Stelle aus den Belegungen austretenden elektrischen Feldlinien E (strichpunktiert dargestellt an einem Rand der Belegung B,) gelangen somit direkt in die Isolierstoffhülle J und erst von dort in das Imprägniermittel, welches sich überall zwischen den Isolierstoffschichten D also auch im Räume H befindet.
Soll der Kondensatorwickel durchwegs gleiche Schichtdicke aufweisen, so sind die Schenkel J, der Isolierstoffhüllen beispielsweise bis zur linie b-b zu verlängern. Den Vorteil gleicher Schichtdicke erzielt man natürlich auch dann, wenn die Schenkel J, und Jp über die linie b-b bezw. a-a hinaus verlängert werden und zwar beispielsweise bis zu den Rändern der durchgehenden Isolierstoffschichten D oder noch darüber hinaus.ν Diese Varianten sind in Fig. 1 durch gekreuzte Schraffur dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Variante des ersten Ausführungsbeiepiels für einen Kondensator dessen. Belegungen B- und B2 beidseitig im Dielektrikum enden. Die Bezugszeichen entsprechen denjenigen von Fig. 1. Die Isolierstoffhülle J bedeckt ausser
den Sä&d-efs der Belegungen die eine Belegung so be rf lacht ganz und die anderes wenn eine gleichmässige Schichtdicke erwünscht ist, ebenfalls ganz. Ist eine gleichmässige Schichtdicke nicht nötigj bezw. eine Eandverdickung erwünscht? so sind die Sehenkel J, und J beispielsweise nur bis zur Stelle A zu führen t das gekreuzt schraffierte Stück J1. ist somit wegzulassen»,
Fig. 3 stellt ein weiteres Ausftihrungsbeispiel dar, bei welchem die Belegungen B, und B„ als leitende Schicht auf den Innenflächen einer gefalteten Isolierstoff hüll© Raufgebracht sind, wobei ausser der engeren Umgebung der FaIt® F, von welcher beide Schenkel F, und P2 m^ &eT leitenden Schicht versehen sinds auch die ganze Innenfläche des einen'Schenkels J«. der Isolier» stoffhülle mit der leitenden Schicht bedeckt ist*
Zur Verstärkung der leitenden B@l@gung empfiehlt
es sich,auch die ganze Innenseite des Schenkels J0 mit der
/ d
leitenden Schicht zu versehen (in Fig. 3 durch die punktierte Schicht dargestellt), wobei diese V.aa?£!§.n"ie den Vorteil' durchwegs gleicher Schichtdicke'besitzt.
j , , , In die den Falten F gegentiberliegönden fiäaäec—dexL. -Belegung««-werden vorzugsweise Metallfolien E1 eingelegt, welche aus den durchgehenden Isolieretoffschichten B herausragen und zum Anschluss der Belegungen B, und B^ an die Kondensatorkleatoen dienen.
Eine Variante des Ausführungsbeispiel@s gernäss Fig. ist in Fig, 4 gezeigt und zwar ist in diesem Falle der eine
Schenkel J2 der gefalteten Isolierstoffhülle verkürzt ausgebildet.
,= 1 \ f v»; 1U''" Λ·· \C j
Eine solche Anordnung erlaubt -eise* Verdickung des
!Randgebietes, die in vielen Pällen erwünscht sein kann,
^aesB-^a^es^-S^^eSf^. Verlängert man die Schenkel J« beispieleweise bis zur Linie a-a, welche nicht unbedingt in der Kondensatormitte zu liegen braucht, so erhält man dadurch eine Anordnung (nicht gezeichnet) mit durchwegs gleicher Schichtdicke mit dem Vorteil der Materialersparnis gegenüber die Anordnung gemäes Pig„ 3«
In dem Ausführungsbeispiel gemäss Pig. I und 2 lässt sich die Isolierstoffhülle auf die leitende Belegung vorteilhaft aufspritzen oder aufgiessen. Es ist auch möglich die Belegung durch1 den flüssigen Isolierstoff zu ziehen und nach erfolgter Trocknung der Wickelmaschine zuzuführen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Pig. 3 und 4 lässt sich vorteilhaft verwirklichen, indem die leitende Schicht auf die Isolieretoffhülle in geeigneter Breite vor der Faltung auf gespritzt oder aufgedruckt bezw. chemisch aufgebracht wird* Selbstverständlich lässt sich die leitende Schicht in Porm' einer Metallfolie auch aufklebenf wobei der sich verfestigende Klebstoff selbst zur Isolierstoffhülle wird, wobei allerdings« vorauszusetzen ist, dass die elektrische Festigkeit des Klebstoffes diejenige des Imprägniermittels übertrifft.
Die Erfindung lässt sich ausser für Wickelkondensatoren jeder Art auch für Stapelkondensatoren verwenden und ist in keiner Weise an die Anzahl der durchgehenden Isolierstoff schichten D gebunden.

Claims (1)

  1. i*
    Mt
    2*
    -selbst uaä Bi
    5« an depf ϋ&τ Salt© eine
    aas -etes
    a, soweit sie i ait äst· Xso-liex'stöffMlils
    aaf
    ein fell f ©s-Äl# Mt
    aaeii το
    f dass:
    Setallfolie ©!»gelegt let, welcte
    ^^ eine ScfcsuiEöJL der g
    der Palte Isolierstofftiälle reicht«

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2312337A1 (de) Verfahren zur herstellung trockener aluminiumkondensatoren, sowie gemaess diesem verfahren hergestellte kondensatoren
DEM0001438MA (de) Kondensator.
DE2229293A1 (de) Elektrischer Kondensator
DE1950667C2 (de) Elektrischer Wickelkondensator
DE863964C (de) Kondensator
DE620924C (de) Isolierter elektrischer Leiter fuer Kabel der Stark- und Schwachstromtechnik
DE838634C (de) Elektrischer Kondensator
DE605140C (de) Aus metallischen Belegungen und zwischengelegten, vorzugsweise impraegnierten Dielektrikumschichten bestehender elektrischer Kondensator
CH270128A (de) Kondensator.
DE3223902C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindungsmuffe für Starkstromkabel und danach hergestellte Verbindungsmuffe
DE631691C (de) Elektrolytischer Wickelkondensator fuer hoehere Spannungen
DE1241534B (de) Verfahren zur Herstellung eines regenerierfaehigen Duennfolienkondensators
DE3405348C2 (de)
DE3135911A1 (de) "wickelkondensator"
DE414899C (de) Fernsprech-Luftraumkabel
DE1302299C2 (de) Mit isoliermasse umhuellter elektrischer kondensator und verfahren zu seiner herstellung
DE1489854C (de) Verfahren zur Herstellung von Wickel kondensatoren mit einer selbsttragenden Metallfolie und engtolenertem Kapazitats wert
DE1464816C3 (de) Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
AT238334B (de) Regenerierfähiger elektrischer Dünnfolienkondensator
DE745167C (de) Schutzschicht fuer Polfahnen fuer elektrolytische Kondensatoren
DE2025384C3 (de) Spannungssteuerung im stirnseitigen Endbereich von Lagenwicklungen von Transformatoren
DE2812371A1 (de) Kondensator und verfahren zu seiner herstellung
AT236549B (de) Verfahren zur Herstellung eines regenerierenden Kondensators hoher Raumkapazität
DE1925072A1 (de) Papierisolierte elektrische Leiter sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben
CH273235A (de) Kondensator.