DEF0014934MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEF0014934MA DEF0014934MA DEF0014934MA DE F0014934M A DEF0014934M A DE F0014934MA DE F0014934M A DEF0014934M A DE F0014934MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- valve
- control
- line
- regulator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 22
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 10
- 238000010992 reflux Methods 0.000 claims description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 5
- 230000009471 action Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 description 2
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 2
- 238000001069 Raman spectroscopy Methods 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Juni 1954 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Patent 929 286 bezieht sich auf einen Regler für die Brennstoffzufuhr bei Gasturbinen, bei dem
der Druck der die Brennstoffpumpe mit der Düse unmittelbar verbindenden Förderleitung, die keine
Regel- oder Drosselorgane enthält, mittels eines parallel zur Pumpe angeordneten Rückflußventils
eingestellt wird, dessen eine Steuerkammer vom Förderdruck der Pumpe beaufschlagt wird, wobei
der Regler dadurch gekennzeichnet ist, daß derselbe auißer dem Rückflußventil eine Abzweigleitung
aufweist, welcher zwei in ihrer Längenausdehnung voneinander mit Abstand angeordneten Drosseln
zugeordnet sind, und welche die Förderleitung mit der anderen Steuerkammer des Rückflußventils verbindet,
sowie eine zweite, zwischen den Drosseln i; abzweigende, zur Brennstoffpumpe parallel geschaltete
Nebenschlußleitung mit einem zweiten Rücknu'ßventil umfaßt, welches einerseits durch den
zwischen den beiden Drosseln herrschenden Druck und andererseits durch ein mittels einer äußeren ai
Kraft einstellbares Druckglied betätigt wird.
Gemäß einer Ausführungsform des obenerwähnten Reglers wurde das zweite Rückfluß ventil ferner
durch einen besonderen hydraulischen Zentrifugal-
509 700/179
F 14934 IaI46 f
regler beeinflußt, welcher die Türbinendrehzahl für jeden Betriebszustand regelt.
Bei der Ausführung einer derartigen Anordnung
hat- es sich nun ergeben,.,daß es im Hinblick auf die
erforderliche hohe Regelempfindlichkeit schwierig ist, den beiden Erfordernissen sowohl einer leichten
Verstellbarkeit der bewegten Teile als auch einer Flüssigkeitsabdichtung gleichzeitig zu entsprechen,
. so daß daher als Regelflüssigkeit der der Turbine
ίο zugeleitete Brennstoff verwendet werden mußte.
Sonst wäre es unausbleiblich gewesen, daß sich ein Mischen der beiden Flüssigkeiten infolge Undichtigkeiten
an den sich berührenden Gleitflächen ergab, wenn auch nur in geringem Ausmaß.
Der Zweck der Erfindung ist es nun, diesen Nachteil auszuschalten und für den ,hydraulischen Regler
eine gegenüber dem der Turbine zugeführten Brennstoff unterschiedliche Flüssigkeit zu verwenden.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Brennstoffregulierung durch Verwendung eines
Zentrifugalreglers weiterhin verbessert wird.
Das wesentliche Merkmal der Anordnung nach der Erfindung besteht darin, daß das auf den vom
hydraulischen Regler erzeugten Druck ansprechende Teil hydraulisch. _von dem Flüssigkeitsstrom getrennt
ist, der durch das vom Druckglied betätigte Ventil gesteuert wird, wobei die Verbindung mit
letzterem lediglich auf mechanischem Wege erfolgt.
Nach einer abgeänderten Ausführungsform wird die Vorrichtung gleichzeitig durch eine Zirkulationspumpe
sowie einen mit dem Rückflußventil verbundenen Zentrifugalregler gesteuert, wobei die
Pumpe und dieser Regler beide von der Turbine angetrieben sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. Die
Fig. ι und 2 zeigen schaubildlich zwei Ausführungsformen
und
Fig. 3 eine geänderte Ausführungsform unter Verwendung eines Zentrifugalreglers.
In Fig. ι bezeichnet 1 eine Speisepumpe, welche
über eine Leitung 2 mit der Einspritzdüse 3 der Turbine unmittelbar verbunden ist. Von der Leitung
geht eine Abzweigung 4 aus, deren eines Ende durch ein Rückfluißventil 7 gesteuert wird und in
.5° einen Raum 5 mündet, wodurch ein Teil des durch die Pumpe 1 in die Leitung 2 geförderten Brennstoffs
über die Leitung 4, den Raum 5 und eine Leitung 6 dem Brennstoffbehälter zurückgeführt
werden kann. Der Druck in der Speiseleitung 2 ändert sich daher je nach der Stellung des Rückflußventils
7. Dieses Rückflußventil ist als Differentialkolben ausgebildet, welcher durch eine Feder 8
in die Schließstellung gedrückt wird. Die Feder sitzt in einem Raum 12, welcher in einen Zylinder
'60 19 ausläuft, in dem ein durch eine Feder 21 in
Richtung des Ventils 7 gedrückter Kolben 20 beweglich angeordnet ist. Der Raman 12 ist über eine
Abzweigleitung 9, die zwei in ihrer Längenausdehnung voneinander mit Abstand angeordnete ^
Drosseln 10, 11 aufweist, mit der Leitung 2 verbun-'
den. Zwischen den Drosseln 10 und 11 zweigt von
der Leitung 9 eine Nebenschlußleitung 13 ab, die über einen Raum 14 und eine Leitung 18 mit dem
Brennstoffbehälter verbunden'^ist. Der Druck in der Leitung 13 wird durch ein zweites Rückflußventil
15 gesteuert.
Gemäß dem Patent 929286 wird das Rückfluß ventil 15 einerseits mittels eines über eine Feder
auf das Rüokflußventil einwirkendes Druckglied bzw. eines Fußhebels od. dgl. durch den Fahrer,
andererseits durch einen hydraulischen Regler gesteuert. Dieser Regler verändert bei Abweichung
von einer vorbestimmten Betriebsdrehzahil eine Öffnung, über welche »ein Brennstoffteil aus der
Leitung 2 abgelassen werden kann, wodurch die Turbinendrehzahl auf den Sollwert zurückgebracht
wird. Zu diesem Zweck umfaßt der hydraulische Regler eine durch die Turbine betätigte Zahnradpumpe
28, welche in einem Raum 29 unterhalb des Ventils 30 einen gewissen Überdruck herstellt. Andererseits
steht dieses Ventil unter der Wirkung einer in einem Raum 32 oberhalb des Ventils 30 sitzenden
kalibrierten Feder 31. Die Räume 29 und 32 sind über eine Drossel 35 bzw. eine Leitung 34 mit einer
Leitung 33 verbunden, deren Druck gemäß "dem Patent 929286 unmittelbar das Rückflußventil 15
beaufschlagt, wodurch dieses Ventil nicht nur durch den Druck in der Leitung 13 und das Druckglied
17 über eine Feder 16 gesteuert, sondern auch durch die Druckänderungen in der Leitung 33 beeinflußt
wird, welche die Stellung des genannten Ventils in Schließ- bzw. Öffnungsrichtung entsprechend
der Ab- bzw. Zunahme des Druckes in -. der Leitung 33 ändern.
Erfindungsgemäß ist der hydraulische Regler über die Leitung 33 mit einem Zylinder 50 verbunden,
in welchem sich ein Kolben 51 bewegen kann (Fig. 1). Im Gegensatz zur Ausführungsform
als Differentialkolben nach Patent 929 286 ist das
Ventil 15 nunmehr als einfacher nicht abgestufter Kolben ausgeführt, welcher bei 55 gelenkig an dem
einen Ende eines bei 53 drehbar gelagerten .Hebels 52 angebracht ist. Am gleichen. Hebel ist bei 54
der Kolben 51 angelenkt. Den auf die Kolben 15 und 51 wirkenden Drücken steht die Wirkung der
Feder 16 und des von Hand oder Fuß zu betätigenden Druckgliedes 17 entgegen.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Angenommen, das Druckglied 17 werde zwecks
Einstellung einer gewissen Turbinendrehzahl nach unten gedrückt unter weiterem Zusammendrücken
der Feder 16. Der Hebel 52 wird dann im Uhrzeigergegensinn
um 53 geschwenkt und bewegt die Kolben 15 und 51 nach unten. Der Kolben 15 verringert
die Rückflußöffnung aus der Leitung 13 unter Zunahme des Druckes in der Leitung 13 nach
der Leitung 18 zu. Diese Druckzunahme erfolgt infolge der zwischen Pumpe 1 und Leitungen 9, 13
vorhandenen Drossel· 10 mit zeitlicher Verzögerung. Die Druckzunahme in der Leitung 13 erzeugt
außerdem eine Druckzunahme im Raum 12 gleich
700/179
F 14934 Ia/46 f
falls unter Verzögerung wegen des Vorhandenseins der Drosseln. Die Druckzunahme im Raum 12
wirkt einerseits auf den Kolben 20 und andererseits auf das Rückflußventil 7 ein, wodurch das
Ventil 7 im Sahließsinne verstellt wird. Hierdurch wird der Rückfluß aus der Speiseileitung 2 des
Brenners 3 verringert und letzterem eine größere Brennstoffmenge zugeführt. Die Turbine wird also
beschleunigt. Dabei ist zu bemerken, daß dieDruckzunähme
in der Speiseleitung 2 stets allmählich unabhängig von der Geschwindigkeit vor sich geht,
mit welcher das Druckglied 17 betätigt wurde. Dies führt zu einer allmählichen Vergrößerung der
Flamme im Brenner 3 ohne Überhitzungsgefahr.
Die Beschleunigung der Turbine dauert bis zum Erreichen eines Ausgleichs der Flüssigkeitsdrücke
und der Federkräfte bei der ganzen Einrichtung, worauf die Turbinendrehzahl theoretisch gleichbleiben
dürfte. Eigentlich ist dies kaum der Fall, da sich die von außen auf die Turbine wirkende Belastung,
z. B. bei einem Flugzeug, dauernd ändert, wodurch die Turbinendrehzahl ständig sucht, von
der durch das Druckglied 17 eingestellten SoIl-. drehzahl abzuweichen. Es sei nun angenommen,
daß die Turbinendrehzahl die eingestellte So1Ildrelhzahl
übersteigt. Die Flamme des Brenners 3 darf sich dann nicht plötzlich verkleinern, da die
erhöhte Strömungsgeschwindigkeit der Luft im Brennraum die Flamme unverzüglich löschen
würde.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist daher derart ausgestaltet und angeordnet, daß einer
solchen Gefahr mit Sicherheit vorgebeugt wird. Denn bei Beschleunigung der Turbine über die eingestellte
SoDldrehzahl !hinaus wird auch die Pumpe 28 beschleunigt, die eine Druckzunahme im Raum 29
iherbeiführt. Hierbei sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Pumpe 1 den Brennstoff fördert,
wogegen die Pumpe 28 auf eine andere Flüssigkeit als Brennstoff einwirkt. Diese Flüssigkeit ist vorzugsweise
von verhältnismäßig hoher Viskosität und besteht im Betrieb aus dem Turbinenschmieröl,
wodurch sich die Druckzunahme im Raum 29 nicht augenblicklich auf die Leitung 33 fortpflanzt,
sondern zunächst das Ventil 30 beeinflußt und letzteres im Schließsinne verstellt. Gleichzeitig
sickert das Öl durch die Drossel 35 in die Leitung 33 und drückt den Kolben 51 nach oben. Bei der
hohen Ölviskosität braucht die Drossel nidht streng genau kalibriert zu sein, da Fertigungsabweichungen
in der Größenordnung einiger hundertstel Millimeter ausreichen.
Dies ist als wichtigster Vorteil der vorliegenden Erfindung unter dem Standpunkt der mechanischen
Fertigung der Teile sowie der Betriebssicherheit anzusehen. Es müßte nämlich bei Verwendung des
Brennstoffs mit niedriger Viskosität als Steuerfiüssigkeit der Durchmesser der Drossel 35 zwecks
Herbeiführen derselben Druckabnahme bzw. Verzögerung über die Drossel 35 äußerst gering gehalten
werden, was leicht zu Verstopfungen durch irgendwelche Verunreinigung führen würde. Bei
Verwendung von Schmieröl als Steuerflüssigkeit können entsprechend größere Durchmesser verwendet
werden, wodurch die Gefahr der Ver- 65, stopfung, also der Beschädigung der ganzen Reglereinrichtung
verringert wird.
Wie oben erwähnt, bewegt sich der Kolben 51 unter der Wirkung des in der Leitung 33 zunehmenden
Druckes nach oben. Zu einem gewissen Punkt tritt ein Ausgleich der auf das Ventil 30 einwirkenden
Kräfte aus, worauf sich letzteres öffnet und der Kolben 51 zum Stillstand kommt. Die Be^
wegung des Kolbens 51 wird durch den Hebel 52 vervielfacht, so daß eine geringe Bewegung des 75;
Kolbens 51 eine vergrößerte Bewegung des Kolbens 15 zur Folge hat. Der Kolben 15 bewegt sich also
nach oben und öffnet die Verbindung zwischen den Leitungen 13 und 18 weiter. Dann sinkt der Druck
in der Leitung 13 und führt eine allmähliche So-Druckabnahme
im Raum 12 herbei. Das Ventil 7 bewegt sich nach oben und öffnet die Verbindung
zwischen der Leitung 4 und der Leitung 6 weiter, wodurch der Brennstoffrückfluß aus der Leitung 2
vergrößert und die Flamme des Brenners 3 allmäMich verkleinert wird. Zu bemerken ist, daß die
beschriebenen Arbeitsgänge kontinuierlich vor sich gehen, so daß auch die Turbinendrehzahl allmählich
erniedrigt und jede Gefahr eines Löschens der Flamme vermieden wird. ' go
In ähnlicher Weise und in im wesentlichen umgekehrter Richtung spielen sich die Vorgänge bei
Verzögerung der Turbine ab, was aber keiner weiteren Erörterung bedarf.
Aus obigen Ausführungen geht hervor, daß der 95,
eine Vorteil der vorliegenden Erfindung in einer R.egelungsgenauigkeit besteht, die von Fertigungspräzision mindestens einiger mechanischer Bestandteile,
insbesondere der Teile des hydraulischen Reglers, unabhängig ist. . ioo-,
Eine noch vorteilhaftere Ausbildung ist in Fig. 2 dargestellt, bei welcher der Zylinder 50 und der
Kolben 51 durch einen Balgen 5.7 ersetzt sind, durch den jegliche Möglichkeit für einen Flüssigkeitsaustritt
infolge Undichtigkeit ausgeschaltet 105, wird und welcher darüber hinaus in vorteilhafter
Weise Reibungswiderstände vermindert, so- daß die Genauigkeit der Arbeitsweise des Reglers noch erhöht
wird.
Offensichtlich ist die dargestellte mechanische no·
Hebelverbindung jedoch nicht die einzige Möglichkeit für die vorteilhafte Lösung dies erfindungsgemäßen
Problems. Im Rahmen der Erfindung liegt es weiterhin, an Stelle eines einzigen auch eine
Vielzahl von Hebeln od. dgl. zu verwenden. 115,
In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform wirkt die Feder 16 auf das bewegbare Teil 60 eines
hydraulischen Triebes mit Differentiälbälgen. Dieses Teil 60 besteht aus einem oberen Kolben 61 und
einem unteren Kolben 62, welche fest miteinander über einen Schaft 63 in Verbindung stehen. Die
weiterhin am Teil 60 angebrachten Bälge 64, 65 bilden zusammen mit diesem Teil eine Druckkammer
66, welche über eine Leitung 33 und, falls gewünscht, eine Drossel 35 mit der Pumpe 28 in
Verbindung steht.
509 700/179
F 14934 IaI46 f
Die Leitung 13 wird durch ein Tellerventil 67
od. dgl. gesteuert, welches mit dem Teil 60 über eine Strebe 68 in Verbindung steht, die sich lediglich
mit ihren Enden gegen eine Ausnehmung im Kopf des Ventils,67 bzw. im Boden eines Sackloches
69 des Schaftes 63 abstützt.
Durch diese Verbindungsart entfällt für das Ventil 67 völlig die Notwendigkeit einer genauen
Ausrichtung mit dem Teil 60. Die Strebe 68 wird gegen ihre Lagersitze durch die Wirkung des
Flüssigkeitsdruckes angepreßt gehalten, welcher das Ventil 67 beaufschlagt, sowie andererseits
durch die Feder 16. Die wirksame Fläche des Kolbens 61 ist größer als die des Kolbens 62, so
daß der in der Kammer 66 herrschende Druck eine Aufwärtsbewegung des Teils 60 entgegen der Wirkung der Feder 16 bewirkt.
Ersichtlich ist in diesem Fall ebenfalls die Leitung 33 hydraulisch von den Leitungen 13, 18 ge-
trennt, welche den Brennstoff, führen, so1 daß jede
Mischung der Steuerflüssigkeit mit dem Brennstoff ausgeschlossen ist.
Bei dieser Anordnung wurde der hydraulische Regler ersetzt durch ein Rückfluß ventil 30', welches
über einen Hebel 70 und eine Stange 71 von einem Zentrifugalregler her gesteuert wird. Der umlaufende
Träger 73 für die Zentrifugalmassen wird von der zu regelnden Turbine her in beliebig gewünschter
Weise angetrieben, z. B. mittels eines Zahnrades 74, welches mit der Welle 75 der Pumpe
28 verkeilt ist. Die gegenseitige Anordnung der Teile ist derart gewählt, daß bei einer Erhöhung
der Drehzahl des Reglers 72, 73 das Ventil 30' den Rückfluß der Steuerflüssigkeit weiter drosselt, so
daß, sobald der Druck in der Kammer 66 ansteigt, das Teil 60 wie auch das Ventil 67 angehoben wird
und eine größere Brennstoffmenge von der Hauptbrennstoffleitung 2 über die Leitung 13, 18 abgezweigt
wird,, wodurch eine Verringerung der Tur-. 40 binendrehzahl eintritt.
Da in den Darstellungen die Anordnung der Teile lediglich diagrammartig vorgenommen wurde,
liegen ersichtlich im Rahmen der Erfindung weitere Ausführungsmöglichkeiten.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Regler für die Brennstoffzufuhr bei Gasturbinen, bei dem der Druck der die Brennstoffpumpe mit der Düse unmittelbar verbindenden Förderleitung, die keine Regel- und Drosselorgane enthält, mittels eines parallel zur Pumpe angeordneten Rückflußventils eingestellt wird, dessen eine Steuerkammer vom Förderdruck der Pumpe beaufschlagt ist, und bei dem der Regler außer dem Rückfluß ventil eine Abzweigleitung besitzt, welche zwei in ihrer Längenausdehnung voneinander mit Abstand angeordnete Drosseln aufweist und die Förderleitung mit der anderen Steuerkammer des RückfluJßventils verbindet, sowie eine zweite, 6a zwischen den Drosseln abzweigende, parallel zur Brennstoffpumpe geschaltete Nebenschlußleitung mit einem zweiten Rückflußventil umfaßt, welches erstens durch den zwischen den beiden Drosseln herrschenden Druck, zweitens durch ein mittels einer äußeren Kraft einstellbares Druckglied und drittens durch einen hydraulischen Turbinendrehzahlregler betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreislauf der Steuerflüssigkeit zum Betätigen des zweiten Rückflußventils (15, 67) vom Kreislauf des flüssigen Brennstoffes hydraulisch getrennt ist und die Vorrichtungen zur Übertragung der Verstell- und Steuerkräfte vom Steuer- auf den Brennstoffkreislauf mechanisch ausgebildet sind.
- 2. Regler nach Anspruch 1, , gekennzeichnet durch eine mechanische Verbindung des auf den Druck der Steuerflüssigkeit ansprechenden Teiles (51,57) mit dem vomDruckglied (17,16) betätigten zweiten Rückflußventil (15).
- 3. Regler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Steuerdruck beaufschlagte Teil (51, 57) sowie das zweite Rückflußventil (15) gelenkig an einem Hebel (52) befestigt sind, der vom Druckglied (17, 16) betätigt wird.
- 4. Regler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Steuerdruck beaufschlagte Teil als Balg (57) ausgebildet ist, dessen beweglicher Balgboden mit dem Hebel go (52) gelenkig verbunden ist.
- 5. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungsvorrichtung zwischen der Steuerdruckquelle (28,35,30) und dem zweiten Rückflußventil (67) hydraulisch ausgebildet ist und die Form eines Differentialbalges (64, 65) besitzt, dessen Inneres (66) von der Steuerflüssigkeit beaufschlagt ist.
- 6. Regler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem zweiten Rückflußventil (67) und dem Differentialbalg (64, 65) als Strebe (68) ausgebildet ist, welche nur von Auflagern gehalten wird, die im Ventil und im Differentialbalg angeordnet sind.
- 7. Regler nach Patent 929286 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückflußventil (30) für die Steuerflüssigkeit durch einen Zentrifugalregler (72, 73) gesteuert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 700/179 3. 56
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2925268C2 (de) | ||
| DE2808810C2 (de) | Stufenlos einstellbares Kegelscheibenumschlingungsgetriebe | |
| EP0702755B1 (de) | Mehrstufenregler für schmiermittelpumpen mit kontinuierlich veränderbarem fördervolumen | |
| DE2703349B2 (de) | Ventilvorrichtung zur Steuerung eines Hubkolbens für die Aufwärtsfahrt einer Fahrstuhlkabine | |
| DE102017200212B4 (de) | Zweistufenpumpe mit Umschaltventil | |
| DE19618707A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung eines Kraftstoffvolumenstromes | |
| DE3617666C2 (de) | ||
| EP1373718A1 (de) | Druckbegrenzungsventil für kraftstoff-einspritzeinrichtungen | |
| DE2858210C2 (de) | Einrichtung zum Ausgleich von Viskositätsverminderungen in der Stellvorrichtung einer Hydropumpe | |
| EP1327100B1 (de) | Selbsttätige schmiereinrichtung | |
| DE3148174A1 (de) | Elektrohydraulischer stellantrieb | |
| DE1279421B (de) | Einrichtung zur hydraulisch-mechanischen Verstellung der Leitschaufeln der freien Nutzleistungsturbine eines Gasturbinentriebwerks | |
| EP1440225B1 (de) | Hydraulischer aktor für ein gaswechselventil | |
| DE3919175A1 (de) | Regeleinrichtung fuer eine verstellbare pumpe | |
| EP0955474A2 (de) | Druckölsystem mit Ölfilter und damit ausgestattetes Getriebe | |
| DE950253C (de) | Regler fuer die Brennstoffzufuhr bei Gasturbinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1929483B2 (de) | Fliehkraftregler | |
| WO1999052734A1 (de) | Inchbremseinrichtung | |
| DE1095670B (de) | Fluessigkeitspumpe | |
| EP1251277B1 (de) | Druckmittler und Leistungsregelvorrichtung | |
| EP3830440A1 (de) | Hydraulische steuereinrichtung und schiffsgetriebe | |
| DE1476881C3 (de) | Brennstoffregeleinrichtung für ein Gasturbinentriebwerk | |
| DE20118920U1 (de) | Selbsttätige Schmiereinrichtung | |
| DE2817111A1 (de) | Regler und regelsystem zur steuerung eines hydraulischen getriebes | |
| EP0909884B1 (de) | Druckregelungsventil |