DEF0013294MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. November 1953 Bekanntgeniacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die gewöhnlichen Vorrichtungen zum Verbinden von Rohren bestehen aus einem zentralen, Ausnehmungen
und Sitze aufweisenden Körper, in welchem die Rohre angeordnet werden, welche vermittels
'Schraubenbolzen auf einen zweiten, eine ähnliche Ausnehmung bzw. Sitz aufweisenden
Körper durch 'Schraubenbolzen geklemmt werden. Diese Kupplungen dienen gut zur Verbindung von
zwei bzw. drei in einer Ebene befindlichen Rohren, können aber nur schwer zur Verbindung einer
größeren Anzahl Rohre angewandt werden, die in zueinander !senkrecht liegenden Ebenen angeordnet
sind.
Es sind auch Vorrichtungen zum Verbinden von zwei gleichachsigen Rohren mittels durch Druckschrauben
auseinandergespreizter Dornteile bekannt.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, die zur Verbindung von drei bis sechs Rohren
geeignet ist, die in einer beliebigen der drei zueinander senkrechten Ebenen liegen.
Das wesentliche Merkmal der Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß entsprechend
dem Winkel zwischen den Rohren gewinkelte Dornteile, gegebenenfalls gemischt mit geraden Dornteilen,
vorgesehen sind, die aus einem hohlen Mittelstück bestehen und an den Enden sich mit-
509' 704/105
F 13294 XII/47 a
einander zu Verbindungsstücken von rohrförmigen! Querschnitt ergänzende. Rohrstutzen von halbkreisförmigem
Querschnitt tragen, wobei die Dornteile mittels sich auf Vorsprüngen eines Dornteiles abstützender
Druckschrauben so auseinanderspreizbar . sind, daß die auf die rohrförmigen Enden der
Dornteile aufgesteckten Rohre auf diesen festklemmbar sind.
Die DOrnteile können sowohl eine gerade als
ίο auch eine winkelige Form aufweisen. Wenn ein
gerades Element mit zwei winkeligen vereinigt wird, können drei bis fünf Rohre miteinander verbunden werden, während durch die Vereinigung
von vier winkeligen Elementen vier bis sechs Rohre miteinander verbunden werden können.
Die Erfindung wird an Hand der. Zeichnung näher beschrieben, die drei verschiedene beispielsweise
Ausführungsformen schematisch darstellt.
Abb. ι und 2 stellen eine erste Ausführungsform dar, und zwar in Seiten- bzw. Vorderansicht; Abb. 3 zeigt links eine Seitenansicht und rechts im Längsschnitt die drei Einzelteile;
Abb. ι und 2 stellen eine erste Ausführungsform dar, und zwar in Seiten- bzw. Vorderansicht; Abb. 3 zeigt links eine Seitenansicht und rechts im Längsschnitt die drei Einzelteile;
Abb. 4, 5 und 6 bzw. 7, 8 und 9 stellen in gleicher Weise zwei andere Ausführungsformen der Er-
findung dar. . .
Die in den Abb. 1 bis 3 dargestellte Kupplung besteht aus den drei Teilen 1, 2 und 3. Das Teil 1
ist gerade, während die zwei Teile 2 und 3 winkelförmig gestaltet und untereinander austauschbar
sind. Das Teil 1 weist in seinem Innern einen keilförmigen Vorsprung Δ,α auf, während die Teile 2
und 3 in ihrem mittleren Teil eine Gewindebohrung aufweisen, in das die Druckschraube 5 eingeschraubt
werden kann. Jedes Teil 1, 2 und 3 endigt beiderseits in einem halbkreisförmigen Rohrstutzen.
Wenn man auf diese Enden die Rohre so aufsteckt, daß die Enden der Teile 1 und 2 bzw. 1
und 3 'bzw. 2 und 3 sich gegenseitig zu einem Rohrstutzen ergänzen, und dann die Schrauben anzieht,
stützen sich diese auf dem Vorsprung 4ß ab und
spreizen die rohrförmigen Enden so auseinander, daß die auf sie aufgesteckten Rohrstangen darauf
festgeklemmt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel, das in den Abb. 1 bis 3 dargestellt ist, sind drei in einer Ebene liegende
Rohre 10, 11 und 12 zu verbinden, und in
diesem Falle ist der Vorsprung 4„ einfach keilförmig
gestaltet.
In dem in den Abb. 4, 5 und 6 dargestellten
.50 Falle sollen außer den drei in einer Ebene liegenden
Rohren 10, 11 und 12 zwei weitere koaxiale
Rohre 14 und 15 verbunden werden, die zur
ersten Ebene senkrecht stehen. In diesem Fälle ist in der Mitte des Teiles 1 je ein halbkreisförmiger
Rohrstutzen 1' und an den rechtwinkligen Teilen 2 und 3 beiderseits je ein viertelkreisförmiger Rohrstutzen
2' und 3' angeordnet, die sich mit den halbkreisförmigen Verbindungsstutzen 1' des geraden
Teiles 1 zu einem Rohrstutzen von kreisförmigem
'60 Querschnitt ergänzen und senkrecht zur Fläche der
ersten drei Rohre verlaufen. Mittels der zwei Druckschrauben 5, die in, den Winkelteilen angeordnet
sind, werden die rohrförmigen Enden der Verbindungsteile so gespreizt, daß sowohl die drei in einer
Ebene angeordneten Rohre 10, 11, 12 als auch die
zwei zu den ersteren senkrecht stehenden gleidhiachsigen
Rohre 14, 1S auf den Rohrstutzen festgeklemmt
werden. In diesem Falle erhält man somit mit ebenfalls nur drei Verbindungsteilen eine
Verbindung von fünf Rohrstangen.
Mit der in den Abb. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsform können sechs Rohrstangen miteinander
verbunden werden. In diesem Falle sind vier winkelförmige Teile 20, 21, 22, 23 erforderlich.
Jedes dieser vier Teile hat beiderseits senkrecht zu den Winkelschenkeln je einen viertelkreisförmigen
Rohrverbindungsstutzen 20', 21', 22', 23', die sich zu
einem Rohrstutzen von kreisförmigem Querschnitt ergänzen. Auf der Innenseite eines dieser vier
Winkelstücke ist ein rechteckiger Vorsprung 4^ angeordnet,
an dessen Stirnflächen sich die Druckschrauben der drei anderen Winkelstücke abstützen
und dadurch die Winkelstücke so auseinanderspreizen, daß sowohl die vier in einer Ebene
liegenden Rohrstangen 10, 11, 12 und 13 als auch
die zwei gleichachsigen, zu den ersteren senkrecht stehenden Rohrstangen 14 und 15 gleichzeitig auf
den Rohrverbindungsstutzen festgeklemmt werden.
Um zu verhindern, daß die einzelnen Verbindungsteile auseinanderfallen, wenn die Rohrstangen
abgenommen werden, sind an den Rohrverbindungsstutzen elastische Halteringe 8 vorgesehen.
Mit den vorbeschriebenen Ausführungsformen kann man folgende Verbindungen ausführen: Drei
in einer Ebene liegende Rohre, indem ein gerades Teil und zwei winkelförmige angewandt werden;
vier in einer Ebene liegende Rohre, indem vier winkelförmige Teile angewandt werden; drei in
einer Ebene liegende Rohre mit einem bzw. zwei senkrecht zu den ersten stehenden, indem ein gerades
Teil und zwei winkelförmige mit zu ihren Schenkeln senkrechten halbkreis- bzw. viertelkreisförmigen
Rohrstutzen versehene Teile angewandt werden, und fünf bzw. sechs Rohre, von denen
vier in einer Ebene liegen und eines bzw. zwei zu den ersteren senkrecht stehen, indem vier winkelförmige
Teile angewandt werden, die auf einer oder auf- beiden Seiten mit viertelkreisförmigen
Rohrstutzen versehen sind.
Auf diese. Weise wird die Lagerhaltung der erforderlichen Einzelteile ganz erheblich herabgesetzt,
da die winkelförmigen Teile untereinander ausgetauscht
werden können, ebenso wie auch die geraden Teile.
Die konstruktiven Einzelheiten der Verbindungsstücke
können auch verändert werden, ohne deshalb das Wesen der Erfindung zu ändern.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Vorrichtung zum Verbinden von wenigstens drei gegeneinander gewinkelten und gegebenenfalls in verschiedenen Ebenen liegenden Rohren, insbesondere für Regale od. dgl., unter Verwendung von durch Druckschrauben auseinanderspreizbaren Dornteilen, die in die Enden der Rohre eingefügt werden und diese verbinden,704/105F 13294 XH/47 adadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem Winkel zwischen den Rohren gewinkelte Dornteile (2, 3; 20, 2i, 22, 23), gegebenenfalls gemischt mit geraden Dornteüen (1), vorgesehen sind, die aus einem hohlen Mittelstück bestehen und an den Enden sich miteinander zu Verbindungsstücken von rohrförmigen! Querschnitt ergänzende Rohrstutzen von halbkreisförmigem Querschnitt tragen, wobei die Dornteile (2, 3; 21,22,23) mittels sich auf Vorsprüngen (4«, 4b) eines Dornteiles (1; 20) abstützenden Druckschrauben (5) so auseinanderspreizbar sind, daß die auf die rohrförmigen Enden der Dornteile aufgesteckte)! Rohre auf diesen festklemmbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für drei in einer Ebene liegende Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß das Dornteil aus einem geraden (1) und zwei rechtwinkligen Teilen (2 und 3) besteht, wobei die Druckschrauben (5) in den rechtwinkligen Teilen in Richtung der Winkelhalbierenden angeordnet sind und das gerade Teil >mit einem rechtwinkligen, keilförmigen Vorsprung (4a) versehen ist, an dessen 'Stirnflächen sich die Druckschrauben (5) abstützen (Fig. 1 bis 3).
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 für drei in einer Ebene liegende und zwei weitere gleichachsige, senkrecht zu den ersteren stehende Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß das Dornteil an dem geraden Teil (1) beiderseits halbkreisförmige Rohrverbindungsstutzen (1') aufweist, die in einer Ebene mit den beiden anderen gleichachsigen Rohrstutzen, jedoch senkrecht zu diesen liegen, und an den rechtwinkligen Teilen (2, 3) senkrecht an den beiden Winkelschenkeln beiderseits je ein viertelkreisfÖTimiger ROhrverbindungsstutzen (2') 3') angeordnet ist, die sich mit den halbkreisförmigen Verbindungsstutzen des geraden Teiles zu einem Rohrstutzen von kreisförmigem Querschnitt ergänzen (Fig. 4 bis 6).
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 für vier Rohrstangen, dadurch gekennzeichnet, daß das Dornteil aus vier rechtwinkligen Teilen (20,21, 4-5 22, 23) besteht, von denen drei Teile (21, 22, 23") mit Druckschrauben und ein Teil (20) mit · einem rechteckigen Vorsprung (4^) versehen sind, an dessen 'Stirnflächen sich die Druckschrauben abstützen.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 für sechs Rohrstangen, dadurch gekennzeichnet, daß das Dornteil an den rechtwinkligen Teilen beiderseits senkrecht zu den beiden Winkel-'schenkeln je einen viertelkreisförmigen Rohrverbindungsstutzen (20', 21', 22', 23') aufweist, die sich zu einem Rohrstutzen von kreisförmigem Querschnitt ergänzen (Fig. 7 bis 9).
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine der Anzahl der miteinander zu verbindenden Rohre entsprechende Anzahl von Rohrstutzen und die dementsprechende Anzahl von Verbindungsteilen (Winkelstücken mit senkrecht zu ihren Schenkeln stehenden kreisteilf örmigen Rohrstutzen,1 die sich zu einem Rohrstutzen von kreisförmigem Querschnitt ergänzen).Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 551 720;schweizerische Patentschriften Nr. 271 310,
194;britische Patentschriften Nr. 621 481, 496396, 386474.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 704/105 4. 56
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