DEF0012531MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. August 1953 Bekanntgemacht am 19. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine selbstsperrende Nageleinheit.
Es sind schon selbstsperrende Nägel bekanntgeworden, die einen Nagelstift mit einem zylinarischen
Hauptteil und einer dazugehörigen längs geschlitzten, eingeschnürten und angespitzten
Hülse aufweisen. Bei Verwendung dieser bekannten selbstsperrenden Nägel ergibt sich der Nachteil,
daß erst ein Loch zum Einstecken der Hülse ίο gebohrt werden muß, um dann den Nagel in die
Hülse einschlagen zu können. Da das Auftreiben der Hülse bei den bekannten selbstsperrenden Nägeln
durch den Nagelstift nach Einschlagen der Hülse erfolgt, ist es ferner notwendig, die beiden
Teile, nämlich die Hülse und den Nagelstift, getrennt zu halten, was besonders bei der Lagerhaltung
und beim Transport nachteilig ist.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Nagelstift an seinem
Schaft einen Wulst aufweist, der größer als das Loch der Hülse ist. Durch den zugespitzten Hülsenteil
ist es nun möglich, diese mit dem eingesetzten Nagelstift ohne Vorbohren in eine Wand
od. dgl. einzuschlagen, da der Schaft des Nagelstiftes mit seinem Wulst auf der Hülse aufsitzt und
so die Hülse mitnimmt. Ist die Hülse bis zu ihrem
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Anschlagteil in der Wand, dann wird der Schaft mit seinem Wulst durch kräftige Schläge in die
Hülse eingetrieben, so daß er in eingetriebenem Zustand von innen her auf die Hülse drückt und diese
an ihren Einkerbungen auseinanderpreßt, wobei der Wulst am Schaft zweckmäßig so angebracht ist,
daß er in eingetriebenem Zustand von innen her auf eine Einschnürung der Hülse drückt. Durch das
Eintreiben des Nagels bis zum Wulst bilden Nagel ίο und Hülse bereits vor dem Einschlagen eine Einheit,
was für die Lagerung und den Transport große Vorteile hat. Um die eine Nageleinheit bildenden
Teile zu verbinden, ist es vorteilhaft, wenn der Durchmesser des Loches der Hülse kleiner als
der Durchmesser des Schaftes des Nagelstiftes ist. Die Einschnürungen sind zweckmäßig so ausgebildet,
daß sie mindestens teilweise durch sich von außen nach innen erstreckende Einkerbungen
hergestellt sind.
Um ein leichtes Eintreiben der Nageleinheit zu ermöglichen, ist diese Hülse zweckmäßig so ausgebildet,
daß die beiden angespitzten Hälften ,der Hülse verschieden lang sind.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigt
Fig. ι ■ eine schaubildliche Ansicht einer ersten
Ausführungsform eines selbstsperrenden Nagels gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt gemäß Fig. 1,
Fig. 3 und 4 Querschnitte gemäß den Linien 3-3 bzw. 4-4 der Fig. 2,
Fig. 3 und 4 Querschnitte gemäß den Linien 3-3 bzw. 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 eine Ansicht gemäß Fig. 2, jedoch mit dem Nagel in eingetriebener Stellung,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines selbstsperrenden Nagels gemäß
der Erfindung,
Fig. 7 eine Ansicht gemäß Fig. 6, jedoch mit dem Nagel in eingetriebener Stellung.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis S
besteht der selbstsperrende Nagel aus einer äußeren Hülse 10 und einem in diese Hülse eindringenden
Nagelstift 11. Die Hülse 10 kann auf einfache und billige Weise aus einem Stück Blech von
geeigneter Form so hergestellt werden, daß die flachen Hülsenhälften 12 und 13 und der aus zwei
Schichten bestehende Kopfteil 14 daraus gebildet werden. Die Hülsenhälften 12 und 13 sind an
ihren unteren Enden, wie bei 15 angezeigt, zugespitzt,
so daß ein Einschlagen ohne Vorbohren oder Vorschlagen möglich ist. Doch kann der Nagel
. auch in vorgebohrte Löcher eingeschlagen werden. ' Eine Hülsenhälfte, wie z. B. Teil 13, wird vorzugsweise
etwas langer als die andere, z. B. Teil 12, gehalten, wodurch der'Widerstand beim Eintreiben
herabgesetzt wird.
Die Hülsenhälften 12 und 13 weisen bogenförmige
Querschnitte auf, wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, so daß ein zentrales Loch durch die.
ganze Länge der Hülsenhälften 12 und 13 hindurch entsteht, die auch den flachen Kopf der Hülse
durchdringt. In halber Länge der Hülsenhälften ist dieses Loch durch eingekerbte Stellen, sogenannte
Einschnürungen 17, :;in den Hülsenhälften 12 und
13 wesentlich verengt. Dadurch wird die Hülse geschwächt, wodurch das Biegen der Hülsenhälften
an diesen Stellen erleichtert wird.
Der Nagelstift 11 weist einen massiven Schaft 20 mit einer Spitze 21 an einem Ende und einem
abgeflachten, verbreiterten Kopf 22 am anderen Ende auf und hat die Form eines gewöhnlichen
Nagels. Auf halber Länge weist der Schaft 20 einen Wulst 23 auf, dessen Ränder vorzugsweise
abgerundet sind und der mit dem Nagel aus einem Stück besteht. Die Abmessungen des Nagelstifts
11 werden vorzugsweise so gehalten, daß das un- η-ο
tere zugespitzte Ende des Schafts 20 fest in dem Loch 16 sitzt, so daß der Nagelstift in der Hülse 10
festsitzt. Der selbstsperrende.Nagel kann also, wie in Fig. 2 gezeigt, vom Hersteller zusammengesetzt
werden, und dadurch ist das Aufbewahren, Abfüllen und eine sofortige Verwendung bei Gebrauch ebenso
leicht durchzuführen wie bei handelsüblichen Nägeln. Vorzugsweise entspricht der Abstand
zwischen dem Kopf 22 und dem Wulst 23 des Schafts 20 im wesentlichen dem. Abstand- zwischen
der Oberfläche des Kopf teils 14 und den Einschnürungen 17 in der Hülse 10, und zwar aus Gründen,
die aus der nachfolgenden Beschreibung der Verwendung der Nägel hervorgehen.
Die vorteilhafte Verwendung des Nagels gemäß der Erfindung ist besonders anschaulich in Fig. 5
gezeigt, die eine auf eine Unterlage bzw. Wandverkleidung aufgebrachte Schindel 25 darstellt.
Durch Hammerschläge auf den Kopf 22 wird der selbstsperrende Nagel durch die Schindel und die
Wandverkleidung eingeschlagen. Dabei wird zuerst die Hülse 10 so weit in das Material eingetrieben,
bis ihr Kopfteil 14 auf der Oberfläche des Materials aufliegt, ohne daß dabei die Hülse 10
und der Nagelstift 11 eine wesentliche axiale Bewegung zueinander ausführen, was dadurch verhindert
wird, daß der Wulst 23 auf dem Kopfteil 14 der Hülse aufliegt und einer weiteren Abwärtsbewegung
in das Loch 16 so lange widersteht, bis eine vorbestimmte Kraft auf den Kopf 22 ausgeübt
wird, die wesentlich über der zum Eintreiben der Hülse 10 in das betreffende Material erforderlichen
liegt und so groß ist, daß sie den Wulst 23 durch die Öffnung des Kopfteils 14 hindurchzwängt.
Nachdem die Hülse die Schindel 25 und die Wandverkleidung 26 . (Fig. 5) durchdrungen hat
und mit ihrem Kopf 14 auf der Schindel aufsitzt, wird der Nagelstift durch weitere Hammerschläge
so weit in das Loch eingetrieben, bis der Wulst 23 die Einschnürung 17 erreicht hat. Ein weiteres
Einschlagen des Nagels bewirkt, daß die Schafthälften 12 und 13 auseinandergepreßt werden, sobald
der Wulst 23 die Einschnürungen 17 überschritten hat, wobei sich die unteren Hülsenhälften
von den Einschnürungen, ab weit nach außen spreizen, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. In dieser Stellung
ist der Nagel nun fest verankert, wobei der Wulst des Nagelstiftes dauernd zwischen den Einschnürungen
der Hülsenhälften festgeklemmt bleibt und in dieser Stellung die unteren Hülsenenden
auseinanderpreßt.
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Fig. 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der Nagelstift 11'
und die Hülse 10' verlängert sind, um ein Eintreiben in eine dickere Materialschicht 26' und
durch diese hindurch, z. B. eine Wandverkleidung, zu ermöglichen. Wie aus den beiden Figuren hervorgeht, ist die Länge des Schafts 20' des Nagelstifts
11' zwischen dem Wulst 23 und den Kopf 22 größer als in der Ausführungsform gemäß Fig. 1.
Das Loch der Hülse io' weist über seine ganze
Länge hinweg mehrere Einschnürungen 17 auf, so daß diese Hülse 10' beim Eintreiben des Nagelstifts1
11' wiederholt besonders stark auseinandergepreßt wird. Wenn der Wulst 23 zuletzt die
Schicht 26' durchdrungen hat, preßt er die Enden 12' und 13' der Hülse 10' in einem Winkel auseinander.
In dieser Stellung haben sie ebenfalls die Schicht 26' schon durchdrungen und verankern so
den Nagel fest an seinem Platz.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Selbstsperrende Nageleinheit, bestehend aus einer längs geteilten, eingeschnürten, angespitzten, mit einem Kopfteil versehenen Hülse und einem in ein Loch der Hülse eintreibbaren Nagelstift, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagelstift (11, 11') an seinem Schaft (20, 20') einen Wulst (23) aufweist, der größer als das Loch der Hülse (10, io') ist.
- 2. Selbstsperrende Nageleinheit nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Loches der Hülse (10, 10') kleiner als der Durchmesser des Schaftes (20, 20') des Nagelstiftes (11, ii') ist.
- 3. Selbstsperrende Nageleinheit nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (23) so angebracht ist, daß er in eingetriebenem Zustand von innen her auf eine Einschnürung (17) der Hülse (10, 10') drückt.
- 4. Selbstsperrende Nageleinheit nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürungen (17) mindestens teilweise durch sich von außen nach innen erstreckende Einkerbungen hergestellt sind.
- 5. Selbstsperrende Nageleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden angespitzten Hälften (12, 12', 13, 13') der Hülse (10, 10') verschieden lang sind.Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 601 803.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 629/272 1.56
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