DEF0010823MA - - Google Patents
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- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 20
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Januar 1953 Bekanntgeinacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Schlauchfilteranlage, bei der die Staubluft den Filterschläuchen jeder
Filterkammer durch einen feststehenden Schlauchboden zugeführt wird.
Der Zweck der Erfindung ist, eine gute Luftverteilung zu den einzelnen Schläuchen jeder Filterkammer
sicherzustellen, so daß. alle Schläuche gleichmäßig belastet werden.
Es wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß unter dem vorzugsweise kreisförmig
ausgebildeten Schlauchboden die Schlauchbodenfläche auf der Staublufteintrittsseite durch konzentrisch
angeordnete Ringe in mehrere konzentrische Ringzonen aufgeteilt ist. Hierbei empfiehlt es sich,
den Schlauchboden trichterförmig auszubilden und die die Schlauchbodenfläche in Ringzonen aufteilenden
konzentrischen Ringe entgegengesetzt der Trichterform des Schlauchbodens stufenförmig
gegeneinander abzusetzen. Die in den Raum unterhalb des Schlauchbodens einströmende Staubluft
stößt sich an den Ringen, wobei es durch entsprechende Bemessung der Ringzonen möglich ist,
eine gleichmäßige Luftverteilung zu den einzelnen Schläuchen zu erzielen.
Da insbesondere bei kreisförmig ausgebildeten Filterkammern die Anzahl der in der Nähe des
Umfanges der Kammer liegenden Schläuche wesentlich größer als die Anzahl der in der Nähe der
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F 10823 IH/5Oe
Kammerachse liegenden Schläuche ist, muß die Hauptmenge der Staubluft dem Umfange der
Filterkammer zugeführt werden. Dies wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß unterhalb des
Schlauchbodens ein mit seiner Spitze dem Schlauchboden zugekehrter Kegel angeordnet wird, der die
Hauptmenge des Staubluftstromes nach den am Umfange der Filterkammer liegenden Filterschläuchen
verdrängt. Wird dieser Luftverdrängungskegel zusammep mit den die Schlauchbodenoberfläche in
Ringzonen unterteilenden konzentrischen Ringen zur Anwendung gebracht, so läßt sich eine vorzügliche
Luftaufteilung auf die einzelnen Schläuche , erzielen.
Bei Schlauchfilteranlagen mit exzentrisch an die Filterkammern angeschlossenen Luftabsaugleitungen
empfiehlt es sich, den unterhalb des Schlauchbodens jeder Kammer angeordneten Luftverdrängungskegel
im gleichen Sinne wie die Lufabsaugleitung exzentrisch gegenüber der Achse der Filterkammer
zu versetzen, damit den entfernter von der Luftabsaugleitung liegenden Filterschläuchen mehr
Luft zugeführt wird als den übrigen Schläuchen. Eine besonders gute Luftverteilung wird erzielt,
wenn der Luftverdrängungskegel und die den Schlauchboden unterteilenden Ringe von einem an
sich bekannten kegelstumpfförmigen, an seinem unteren, verjüngten Ende mit einer Eintrittsöffnung
für die Staubluft versehenen Gehäuse umschlossen werden, wobei der Durchmesser der besagten Lufteintrittsöffnung
vorzugsweise gleich dem Durchmesser des in einem Abstande über der Öffnung
angeordneten Luftverdrängungskegel ist.-
Dem kegelstumpfförmigen Gehäuse kann ein
Staubvorabscheider vorgeschaltet sein. Eine solche Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand des Schutzbegehrens.
In der Zeichnung ist eine Kammer einer Schlauchfilteranlage gemäß der Erfindung in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Filterkammer besteht aus einem im Querschnitt kreisförmigen Mantel 1, in dem ein Filterschlauchaggregat
mit zahlreichen Filterschläuchen 2 untergebracht ist. Die Filterschläuche sind unten
an Muffen 4 eines mit dem Mantel 1 fest verbundenen Schlauchbodens 3 befestigt. Die Bauweise des
Filters oberhalb dieses festen unteren Schlauchbodens kann jede beliebige sein und gehört nicht
zur Erfindung.
Am unteren Ende des Kammermantels 1 ist ein kegelstumpfförmiger Staubsack 5 befestigt, an
dessen unterem, verjüngtem Ende ein Auslauf 6 angeordnet ist. In den Raum zwischen dem
Schlauchboden 3 und dem Staubsack 5 mündet tangential ein Lufteintrittsstutzen 7, dessen Mündung
gegen die Lufteintrittsöffnungen 4 der Schläuche 2 durch ein kegelstumpfförmiges, an seinem unteren,
verjüngten Ende mit einer Lufteintrittsöffnung versehenes Zwischengehäuse 8 abgeschirmt ist. Die
kegelstumpfförmige Wandung dieses Zwischengehauses verläuft etwa parallel zu der kegelstumpfförmigen
Wandung des Staubsackes 5 und trägt auf ihrer Unterseite einen Spiralgang 9.
Der Schlauchboden ist ebenfalls schwach trichterförmig
gestaltet, und seine Bodenfläche ist durch eine Anzahl konzentrischer Ringe 10 in mehrere
Ringzonen unterteilt, wobei die Ringe vorzugsweise entgegengesetzt der Trichterform des
Schlauchbodens stufenförmig gegeneinander abgesetzt sind. '
In der Nähe der Achse der Filterkammer ist unterhalb des Schlauchbodens 3 und innerhalb des
Gehäuses 8 ein Kegel 11 angeordnet, dessen Spitze dem Schlauchboden zugewandt ist und dessen
Basis etwa oberhalb der Lufteintrittsöffnung des Zwischengehäuses 8 liegt und den gleichen Durchmesser
wie diese Öffnung hat.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Luftabsaugleitung 12 der Filterkammer exzentrisch an die Kammer angeschlossen. In dem
gleichen Sinne ist auch der Kegel 11 schwach exzentrisch
zu der Kammerachse angeordnet.
Während des Betriebes der Filterkammer ge- ■ langt die Staubluft zunächst durch den Lufteintrittsstuzen
7 in den durch den Staubsack 5, das kegelstumpfförmige Zwischengehäuse 8 und den
Spiralgang 9 gebildeten Staubvorabscheider. Die tangential in den unteren Teil des Kammergehäuses
eintretende Staubluft wird in Spiralgängen bei allmählich vergrößertem Querschnitt nach unten
gelenkt und tritt plötzlich vertikal nach oben in das kegelstumpfförmige Zwischengehäuse 8 ein. Der
sich auf dem Spiralgang absetzende Staub hat die Möglichkeit, nach außen gegen den Umfang des
Staubsackes zu gelangen, von wo er in den Auslauf 6 fließt.
Die durch die untere Öffnung des kegelstumpfförmigen/Zwischengehäuses
8 eintretende Staubluft wird durch den Kegel 11 gehindert, vorzugsweise
in die im mittleren Teile des Filterschlauchaggregates liegenden Schläuche zu strömen. Der
Kegel 11 lenkt die einströmende Staubluft hauptsächlich nach dem Umfange der Filterkammer ab,
so daß vor allem die dort mündenden Filterschläuche mit Staubluft versorgt werden. Ein Teil
der sich in der Nähe des Umfanges der Filterkammer stauenden Staubluft fließt nach der Mitte
der Filterkammer ab und wird durch die unterhalb des Schlauchbodens angeordneten Ringe 10, so aufgeteilt,
daß alle Filterschläuche praktisch die gleiche Luftmenge zugeführt erhalten.
Da der Kegel 11 um ein geringes Stück exzentrisch zur Kammerachse, nämlich näher der Austrittsseite
der Kammer liegt, erhalten die der Austrittsseite abgewandten Schläuche mehr Luft zugeführt
als die der Austrittsseite benachbarten Schläuche. Auch dies trägt dazu bei, eine möglichst
gleichmäßige Beaufschlagung sämtlicher Schläuche zu erzielen. Demselben Zwecke dienen der kegelförmige
Schlauchboden 3 und die unterhalb dieses Schlauehbodens liegenden Ringe 10.
Die Luft wird in den Schläuchen 2 gereinigt und durch die Luftabsaugleitung .12 abgeführt.
Der aus den Schläuchen 2 herausfallende Staub fließt in den Staubsack 5 und wird von dort durch
den Ablauf 6 entfernt.
658/39.3
Claims (5)
- F 10823 HI/5OePATENTANSPRÜCHE:ι. Schlauchfilteranlage, bei der die Staubluft den Filterschläuchen jeder Filterkammer durch einen feststehenden unteren Schlauchboden zugeführt wird, gekennzeichnet durch unter dem vorzugsweise kreisförmig ausgebildeten Schlauchboden (3) konzentrisch angeordnete, die Schlauchbodenfläche auf der Staublufteintrittsseite in mehrere konzentrische Zonen aufteilende Ringe 10.
- 2. Schlauchfilteranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchboden (3) trichterförmig ausgebildet ist und die die Schlauchbodenfläche in Ringzonen aufteilenden konzentrischen Ringe (10) entgegengesetzt der Trichterform des Schlauchbodens stufenförmig gegeneinander abgesetzt sind.
- 3. Schlauchfilteranlage nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schlauchbodens in bekannter Weise ein mit seiner Spitze dem Schlauchboden zugekehrter Kegel (11) angeordnet ist, der die Hauptmenge des Staubluftstromes nach den am Umfange der Filterkammer liegenden Filterschläuchen verdrängt.
- 4. Schlauchfilteranlage nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit exzentrisch an die Filterkammern angeschlossenen Luftabsaugleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Schlauchbodens jeder Kammer angeordnete Luftverdrängungskegel (11) im gleichen Sinne wie die Luftabsaugleitung exzentrisch gegenüber der Achse der Filterkammer versetzt ist.
- 5. Schlauchfilteranlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftverdrängungskegel (11) und die den Schlauchboden unterteilenden Ringe (10) von einem an sich bekannten kegelstumpfförmigen, an seinem unteren, verjüngten Ende mit einer Eintrittsöffnung für die Staubluft versehenen Zwischengehäuse (8) umschlossen sind.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 503 665, 614 016, 838108;französische Patentschrift Nr. 326 831; britische Patentschrift Nr. 441 900.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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