DEF0000791MA - Kegelmühle für Lackfarben - Google Patents

Kegelmühle für Lackfarben

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Publication number
DEF0000791MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cone
mill
housing
steel
lifting tube
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Fichter
Original Assignee
Fichter, Werner, Stuttgart
Publication date

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Description

Stuttgart - Weil im Dorf, den 3eFebre195o
Betrifft!
Gebrauchsmusterschutz»
Anmeldungι
"Kegelmühle für
Lackfarben"©
Name deAnm® ι Werner Fichter An
Mechaniker —
Deutsches fatentamt StuttSa - Weil im Dorf
Am Seölachwald 9« "~ HÜB OH E8
Museumsinsel 1»
BeSchreibungs
Gegenstand der Erfindung ist eine Kegelmühle für Lackfarben©
Für das Feinmahlen der Lackfarben sind im allgemeinen bekannts 1)e Dreiwalzenmühlen % weiche hohe Anschaffungs - und Betriebs* kosten verursachen? sie haben eine -hohe Tagesleistung, die Qualitäts dehe die Feinheit des Enderzeugnisses, ist bei den Kegelmühlen nach der Erfindung aber besser» auch leistet < ihren Abmessungen nach 4#s kleine, im Aufbau verhältnismäßig einfach gestaltete und wesentlich geringere Anschaffungskosten verursachende Kegelmühle relativ mehr«
2)e Zweiwalzenmühlen„ welche naturgemäß weniger leistene als die unter 1)«erwähnten Dreiwalzenmühlene Ein Vergleich fällt deshalb noch mehr zugunsten des Erfindungsgegenstandes aus« 3)β Langsam laufende Kugelmühlen©
Bei den bekannten Walzenmühlen geschieht die Zerreibung der Lack», farben zwischen den Walzen unter verhältnismäßig hohem Druck9 der eine entsprechend hohe Betriebskraft erforderlich machte In den bekannten langsam laufenden Kugelfarbmühlen» deren Trommeln etwa 55 Umdrehungen in der Minute macheng lagern Kugeln aneinander und übereinander machen durchschnittlich etwa 2ooo Umdrehungen pro Minute um ihre eigene Achse und besorgen die Zerreibung und Feinmahlung des Farbgemisches« Bs wird nach etwa 50estündigem Dauerbetrieb eine äußerst fein geriebene Farbe erzielt und dies ohne nennenwerten mechanischen Reibungsdruck sowie mit verhältnismäßig geringem maschinellen Kraftaufwande Der ganze Arbeitsgang
ist im Prinzip derselbe , wie d®r Handarbeitsgang bei der Berei* tung der feinen chinesischen und japanischen Lacke durch mensch» liehe Kraft mit Stößel und Mörser,,
Der Erfindungsgegenstand der nachstehend erläutert wird9 ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellte Es zeigtt
Figei Eine Kegelmühle für Lackfarben im Längsschnitt9 bei welcher die wesentlichen Element© dargestellt sind«,
Fig©2 Eine Seitenansicht der Kegelmühleθ In einem kegelig ausgebohrtem Gehäuse f sitzt eine gehärtete Stahlkegelwann® g fest9 wobei ein Stahlkegel h als Fußplatte dient© die so augebildet ist* daß noch ein offener Zuführungskanal zu den Kugelreifeen s für den zu verarbeittenden Farbstoff verbleibt β In die noch offen® StahUcegelwanne g werden mehrere Reihen von gehärteten Stahlkugeln s entlang der Innenwand, eingelegt« Hierauf wird das Rotationsaggregat eingesetzt bestehen^ aus dem gehärte» ten StaÜkegel oB dsr Schneckentriebwelle k mit Bronzeschnecke η und der elastischen Motorkupplung tf die einerseits mit dem Motor a und andererseits mit der Sehneckentriebwelle k fest verbunden ist» Di® fußplatte b für den Motor a ist als Deckel für das Gehäuse f ausgebildet zum Schutz gegen das lindringen von Staub und sonstigen FremkÖrpern» Gewinde loch © ist für den Aus lauf hahn 6λ bestimmte Am Stutzen r am Hubrohr i wird ein Regulierhahn rangesetzt«
In diesem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes läuft der Staökegel ο mit einer Umdrehungszahl von 2800/p^Minutee Die zwischen der festsitzendem StaMkegelwanne g und dem rotierendem StaMkegel c rollenden Einzelkugeln s machen im Mittel etwa 15 000 Umdrehungen / Min« um ihre eigene Achse» Beim rechnerischen Leistungsvergleich zwischen der bekannten langsam laufenden Kugelmühle und der neuen schneilaufenden Kegelmühle wird ein Tropfen Farbgemisch in der langsam laufenden
Kugelmühle in 5ö»stündigem Dauerbetriebe deiebis zur Erzeugung des Fertigproduktes etwa 3 Millionen mal gerieben» Sie Gesamte leistung richtet sich nach dem Fassungsvermögen der Trommel* Bei der Schnellauf enden Kegelmühle nach der Erfindung wird das fauch-Hubrohr i in den mit Farbgemiseh gefüllten Behälter getaucht und an diesem befestigt/, ξ bei Inbetriebsetzung des Ketationsaggregats wird das Farbgemisch mittels der Schnecke η entlang dem Tauch-Hubrohr i nach oben und damit durch die rollend reibenden Kugeln s bis zur restlosen Leerung des Behälters getriebene Yon dem durch die Kugelreihen s wanderndem Farbgemisch wird bei einem beispielsweise 1o«reihigem Kugelsatz ein Tropfen Farbgemisch in einem Zeitraum von 1o Minuten etwa 1e5 Millionen mal ge rieb en s somit bei zweimaligem Durchlauf 3 Millionen mal in 20 Minuten« Im Vergleich zum Erfindungsgegenstand braucht somit bei gleicher Qualität und Quantität des Feinmahlergebnisses die Kugelmühle gegenüber der sehne !laufenden Kegelmühle ein mehrfaches an Zeit« Die Zuführung des zu verarbeitenden Farbgemisches muß bei der Kugelmühle, wie bei allen gebräuchlichem Mahlwerken durch eine besondere Arbeitskraft bewerkstelligt werdeni dagegen erfolgt bei der neuen Kegelmühle die Zuführung des Farbgemisches zu den Mahlorganen selbsttätig mittels der Schnecke η bis zur restlosen Leerung des Farbgemischbehälters»
Ds sei hierbei besonders darauf hingewiesen,, daß der Staub der größte Feind der farbe iste Die Konstruktion der sehne!laufenden Kegelmühle gestattet ess alle Behälter vom Großrührer angefangen bis zum Abfüllbehälter mit staubdichten Deckeln auszurüsten^ sodaß der Betrieb auch nicht im mindesten gehemmt wirde Das ist ein wesent« licher und wichtiger Vorteil gegenüber den verschiedenen ζβΖβ ver= wendeten FarbmühleELs welche dem Staubzugang preisgegeben sinds weil ihre Konstruktion und Bedienung ein Abdecken nicht s oder nicht hinreichend zuläßt«
Die neu^Kege!mühle kann an einer Decken-Laufschiene mittels der öse u)«ur Vermeidung von Explosionsgefahr gekapselten Motors a eingehängt und so nach Verarbeitungen einem Behälter befind« liehen Farbgemisches hoohgezogen und in den nächsten gefüllten Behälter wieder getaucht und an ihm befestigt werden© Die Menge des entlang dem Hubrohr i zum Reibaggregat au fördern« den Farbgemisches kann mittels des Hahnes r (Fig*2) nach Erfordernis abgestuft werden«
Die Steigung der lajrnsportschnecke η ist so gewählt „ daß etwa 2 kg Eohgemisch pro Minute gefördert werden können* Die äußerst einfache und übersichtliche Bauart des Erfindungs*.
gegenstandes erlaubt eine verhältnismäßig rascheB gründliche Reinigung! somit 1st es mit wenig Zeitverlust möglich/unterschiedra liehe Farbgemiiche zu verarbeiten«
Für eine einwandfreie Führung der Schnecke η ist zweckmäßiger» weise eine passende Büchse ρ am Fußende des Tauch~Hubrohres i vorgesehen, das mit durchgehenden Lochkanälen m versehen ist© Da beim Erfindungsgegenstand wärme erzeugende Reibung im Gegen» satz zu den Walzenmühlen nicht auftritt 9 ist eine Wasserkühlung nicht erforderlich«

Claims (1)

  1. Schutzansprü&he «
    Anspruch 1 Kegelmühle für Lackfarben^ dadurch gekennzeichnete daß die Innenwand einer gehärteten, nach oben sich erwei» teraden Stahlkegelwanne (g) mit mehreren Reihen von Stahlkugeln (s) belegt ist, die andererseits mit der Außenfläche eines umlaufenden StanlJkegels (c) zu«
    , η
    sammenarbeite\e
    Anspruch 2 Kegelmühle nach Anspruch 1B dadurch gekennzeichnet® daß von unten her in die Kegelmühle ein Tauch-Hubrohr führt j in dem eine mit dem inneren Stahlkegel (c) d@r
    Anspruch $
    Anspruch
    Anspruch 5
    Anspruch 6
    Mühle fest verbundene;^ Schneckenwelle (k) umläuft die am Fußende mit einer in den Frisehgutzulauf
    ragenden Transportschnecke (n) versehen ist*
    Kegelmühle nach Ansprüchen 1 und 2„ dadurch gekenn*. zeichnete daß am Fußende des Taueh-Hubrohres (1) im Bärsich, der Schnecke eine gehärtete Führungs« büchse Cp) eingepaßt ist«
    Kegelmühle nach ,Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekenn= zeichnete daß in dem Mühlengehäuse (f) die als äußere Mahlbahn dienende Stahlkegelwanne (g) fest= sitzend angeordnete auf einem Stahlkegel (h) aufliegt der die untere Anlauffläche für die zwischen den Mahlkegeln umlaufenden Kuge!reihen bildet und so ausgearbeitet iste daß ein hinreichender Zuführungs» kanal aus dem Tauch-Hubrohr (i) zu den Kugelreihen (s) führt,
    Segelmühle, liach den Ansprüchen 1 bis 4B dadurch ge» kennzeichnet, daß der Antriebsmotor (a)der auf dem Gehäuse (f) staubdicht abschließenden Deckel (b)^^ im Inneren des Gehäuses (f) mit der Welle des um» laufenden Kegels (c) mittels einer elastischen Kup» plung (t) verbunden ist«
    Kegelmühle nach den Ansprüchen 1 bis 5β dadurch gea kennzeichnet , daß zum Regulieren, des Zuführens des Farbgemischs zum Mahl - und Reibaggregat$ am oberen
    Teil des Tauch«°Hubrohres (i) ein Hahn (r ) und
    für den Auslauf des Fertigproduktes am Auslaß des Hühlengehäuses (f) ebenfalls ein Hahn (e^) angeord* net

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