DEF0000512MA - Spannbetonträger - Google Patents

Spannbetonträger

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DEF0000512MA
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Germany
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reinforcement
prestressed concrete
concrete beams
straight
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English (en)
Inventor
Gotthard Dr.-Ing. Franz
Original Assignee
Franz, Gotthard, Dr.-Ing., Bad Vilbel
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Description

Die Anwendung vorgespannter Tragwerke aus Beton ergibt konstruktive und wirtschaftliche Vorteile, so dass sie sich in zunehmendem Masse einbürgern. Die Vorspannungen werden mittels der Bewehrung erzeugt, die entweder vor dem Betonieren
gegen feste Widerlager oder nach dem Betonieren gegen den erhärteten Beton künstlich angespannt wird. Im letzteren Falle muss die Bewehrung vor dem Haften am Beton gesichert werden.
Bei eingespannten oder Durchlauf-Trägern grösserer Abmessung wird es erforderlich, die Lage der Vorspannbewehrung den Verlauf der Biegungsmomente dadurch anzupassen, dass die Exzentrizität der Bewehrung den Momenten entsprechend wechselt, um Längszugspannungen im Beton zu vermeiden und ferner die erheblichen Schubspannungen an den Trägerenden infolge der Einführung der Vorspannkraft herabzusetzen. Es ist nun bekannt, dass diese Wirkung durch eine Krümmung der vorgespannten Bewehrung erreicht wird. Die Ablenkung der Spannkraft an den Umlenkstellen erfordert jedoch stets besondere Vorkehrungen, die meistens auch Reibungskräfte zur Folge haben, welche die Vorspannkraft herabsetzen. Insbesondere ist es auf diese Weise nicht möglich, über mehrere Felder durchlaufende Träger vorzuspannen, da dann die Reibungsverluste zu gross werden.
Man hat somit ein Interesse daran, eine geradlinig geführte Bewehrung zu verwenden. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, bei Platten mit Hilfe von starken Auflagerschrägen durch eine gerade Bewehrung Vorspannmomente mit verschiedenen Vorzeichen zu erzeugen. Das Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass die Wirkung der Vorspannkraft auf den überaus massigen Stützquerschnitt weitaus schwächer als im schlankeren Feldquerschnitt r hohen und langen Auflagerschrägen vielfach unerwünscht. Bei grösseren Spannweiten wird das Gewicht einer Massivplatte auch zu groß.
Gemäss der Erfindung wird nun eine wechselnde Ausbildung des Trägerquerschnitts angegeben, die ohne zusätzliche Massen eine Erzeugung beliebig wechselnder Vorspannungen im Beton durch eine geradlinig geführte Bewehrung gestattet. Die erforderlichen Exzentrizitäten werden nicht mehr durch ein Herumpendeln der Bewehrungsachse um die gerade Stabachse, sondern der Stabachse d um die gerade Bewehrungsachse c erreicht, indem z. B. ein T-Querschnitt, bestehend aus einem Steg a mit einer Druckplatte in wechselnder Lage vorgeschlagen wird (Abb. 1).
Dieser kann sowohl für Träger über einer Öffnung (Abb. 2), als auch über mehrere Öffnungen, wo er besondere Bedeutung besitzt, verwendet werden (Abb. 3). Wenn dem technisch oder ästhetisch nichts entgegensteht, kann die Wirkung selbstverständlich durch leichte Krümmung der Bewehrung oder durch stellenweise Erhöhung des Querschnitts verstärkt werden.

Claims (1)

  1. Spannbeton-Träger mit gerader oder leicht gekrümmter Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, dass z. B. durch unterschiedliche Höhenlagen, gegebenenfalls auch unterschiedliche Querschnittsfläche des Druckflansches eines T-Trägers , die Schwerachse des Trägers dem Verlauf der Momentenlinie entsprechend gegenüber der Bewehrungsachse verlagert ist.

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