DEF0000251MA - Einrichtung aus Aluminium zum Reinigen von Geräten aus Edelmetallen bei Gegenwart alkalischer Lösungen. - Google Patents

Einrichtung aus Aluminium zum Reinigen von Geräten aus Edelmetallen bei Gegenwart alkalischer Lösungen.

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DEF0000251MA
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Germany
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aluminum
tubes
precious metals
cleaning devices
alkaline solutions
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Expired
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English (en)
Inventor
geb. Stiegler Anna Fanz
Original Assignee
Fanz, geb. Stiegler, Anna, München
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Description

Es ist bekannt, Geräte aus Edelmetallen, wie silbernes Eßbesteck, Geschirr usw. in der Weise zu reinigen, daß die Gegenstände z.B. in einen Behälter aus Aluminium oder auf einen Rost aus gleichen Werkstoff gelegt und dieser in ein mit einer alkalischen Lösung gefülltes Spülbecken eingesetzt wird. Der am Aluminium sich bildende Wasserstoff verteilt sich nach allen Richtungen, umspült beim Entweichen die mit einer Oxydationsschicht oder sonstwie verunreinigten Gegenstände und bewirkt dadurch deren Reinigung, so daß diese beim Herausnehmen aus dem Bad wieder blank sind.
Um die Entwicklung und Bewegung des Wasserstoffes zu verstärken, ist es bekannt, Mittel zur Vergrößerung der Angriffsflächen zu verwenden, welche entweder unmittelbar oder mittelbar mit den Einrichtungen verbunden sind. Im ersten Fall bestehen diese Mittel aus Alu-Drahtwicklungen, welche auf die massiven Alu-Stäbe des Behälters oder Rostes aufgebracht sind oder sie werden durch Alu-Platten gebildet, welche lose in einen Behälter eingelegt werden.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung aus Aluminium zum Reinigen von Geräten aus Edelmetallen unter Gegenwart alkalischer Lösungen, welche ebenfalls eine Oberflächen-Vergrößerung aufweist, sich aber von den bekannten Ausführungen dadurch unterscheidet, daß zusätz- liche Mittel, wie Drahtspiralen, Platten, usw. fortfallen. Daraus ergeben sich die Vorteile einer einfachen, billigen Herstellung, bequemen und gründlichen Reinigung und außerdem die Möglichkeit, die Oberflächen-Vergrößerung unter Beibehaltung der erwähnten Vorzüge innerhalb großer Grenzen zu verändern, also in erster Linie zu steigern. Ein besonderer Vorteil ist der, daß jeder Bestandteil der Einrichtung, gleichgültig ob diese aus einem Behälter oder einem Rost besteht, gleichzeitig ein Oberflächen-Vergrößerungselement bildet und die Einrichtung ohne Verwendung von Formstücken, Beschlägen usw. eine große Stabilität erhält.
Die Erfindung besteht darin, daß die Einrichtung ganz oder teilweise aus Aluminium-Rohren zusammengesetzt ist, wobei die Rohre untereinander und deren Hohlräume mit der alkalischen Lösung in Verbindung stehen.
Die Verwendung von Rohren gestattet, nicht nicht nur den Boden oder die Wände sondern auch die Rahmen der Einrichtung aus Rohren zu bilden und die sämtlichen Rohre zu einem kommunizierenden Rohrsystem zusammenzuschließen, dessen innere und äußere Rohrwandungen der Wasserstofferzeugung nutzbar gemacht werden, so daß diese im hohen Maß eintritt und die Reinigung außerordentlich verstärkt und beschleunigt. Die Rohre sind überdies rasch und bequem zu reinigen, ermöglichen eine vielseitige und gleichbleibend einfache und stabile Ausbildung der Einrichtung, gleichgültig, ob diese aus einem eckigen oder runden Behälter, einem Korb von konischer Form, einem einfachen Rost usw. besteht.
Auf der Zeichnung sind vier Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar in
Abb. 1 ein eckiger Behälter in Seitenansicht mit teilweisen Längsschnitt und in
Abb. 2 in Draufsicht mit teilweisen Querschnitt, in
Abb. 3 ein runder Behälter in Seitenansicht teilweise geschnitten und in
Abb. 4 in Draufsicht, in
Abb. 5 und 6 ein eckiger Rost in Drauf- und Seitenansicht und in
Abb. 7 ein runder Rost in Draufsicht.
Bei allen Beispielen sind die Alu-Boden- und Wandrohre mit a und die Rahmenrohre mit b bezeichnet, wobei die letzteren gegenüber den ersteren vorteilhaft einen größeren Rohrquerschnitt besitzen. Dieser ermöglicht, daß die kleinquerschnittigenRohre a einfach in die Rohre b gesteckt und dadurch gegen Lageveränderung gesichert werden können. Es genügt, einzelne Wandrohre mit dem oberen und unteren Rahmenrohr durch Querstifte zu verbinden und dadurch dem Behälter oder dem Rost die notwendige Stand-, Trag- und Verwindungsfestigkeit zu verleihen.
Sämtliche Rohre a wie auch die unteren Rahmenrohre b oder bei den Rosten die Umfassungsrohre b sind mit Öffnungen c, z.B. mit Löchern, versehen, so daß die alkalische Lösung in das Innere des ganzen Rohr-Systems strömt und wieder durch die Öffnungen c nach außen ungehindert fließen kann. Die Innen- und Außenwandungen der Rohre a, b dienen der Bildung naszierenden Wasserstoffes, welcher von allen Seiten die im Behälter liegenden Gegenstände umspült und diese schnell und gründlich reinigt.
Es ist bei Behältern nicht notwendig, diese vollständig aus Rohren a zusammenzusetzen, in den meisten Fällen genügt es, nur den Boden und die Rahmen aus Rohren herzustellen, dagegen die Wände aus Alu-Blech zu bilden. In Abb. 3 ist eine solche Ausbildung angedeutet, indem die rechte und linke Begrenzung eine Blechwand d im Schnitt zeigt. Diese kann sich auf den ganzen Umfang des Behälters oder nur auf einen Teil desselben erstrecken und ist zweckmäßig ebenfalls mit Durchbrechungen versehen.
Die Rohre a, b haben in den meisten Fällen einen kreisrunden Querschnitt, können aber auch einen ovalen oder einen länglichen, gegebenenfalls auch einen prismatischen besitzen.

Claims (2)

1. Mit Oberflächen-Vergrößerung ausgestattete Einrichtung aus Aluminium zum Reinigen von Geräten aus Edelmetallen bei Gegenwart alkalischer Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ganz oder teilweise aus Aluminium-Rohren besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre untereinander und deren Hohlräume mit der alkalischen Lösung in Verbindung stehen.

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