DEE0000073MA - Verfahren zur dübel- und nagellosen Befestigung von Bauelementen an Bauwerksflächen - Google Patents

Verfahren zur dübel- und nagellosen Befestigung von Bauelementen an Bauwerksflächen

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Publication number
DEE0000073MA
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DE
Germany
Prior art keywords
dowels
nails
fastening
construction elements
building
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Georg Dr. Schulz
Original Assignee
Erlenbach, Michael, Dr.,Frankfurt, Main-Höchst.
Sieglitz, Adolf, Dr., Frankfurt, Main-Höchst.
Publication date

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Description

Dr. Michael Erienbacti
Dr. Adolf Sieglitz
per Adresse:
FARBWERKE HOECHST
Frankfurt am Main-Höchst
24» Januar 1950 Dr.Bgo/Ba»
zur Patentanmeldung Fw, !
Verfahren zur dübel- und nagellosen Befestigung Ton Bauelementen an Ba-awerksflächen«,
Das Befestigen von Bauelementen wie Holz, Leichtbauplatten, keramischen Werkstücken und dergleichen auf Stein, Mörtel und dergleichen wird bisher im Baugewerbe durch Hageln, durch Nageln oder Schrauben auf Holzdübel und mittels Mörtel vorgenommen» Als Dübelmaterial wird in der Hauptsache Holz verwendete
Das Befestigen von Werkstücken durch lagein ist wohl die bequemste und auch billigste Arbeitsweise, setzt jedoch voraus, daß die zu verleimenden Gegenstände und 4er Untergrund für das Hageln geeignet sindo (lockerer Verputz, Gips, Schwemmsteine uswo) Als Nachteil dieses Verfahrens wird empfunden, daß die verwendeten ¥ägel leicht zur Rostbildung neigen» Sie müssen deshalb versenkt werden, wodurch ein -weiterer Arbeitsprozess, das Verkitten der Vertiefungen, erforderlich wird»
Beim Verdübelungsverfahren müssen Holzdübel in die Wand eingelassen werden. Das Einlassen ist in vielen fällen bei sehr hartem Untergrund schwierig und zeitraubend und dadurch sehr kostspielig. Als weiterer !achteil kommt noch hinzuf ä&3 das zu befestigende Werkstück auf den Dübel mittels Schrauben oder Hägel befestigt werden muß, wodurch
unerwünselite Yeränderungen -der Oberfläche hervorgerufen werdenο
Wandplatten aus keramischem Matrial lassen sich weder durch lageln, noch durch Befestigen auf Dübel anbringen* Sie können nur durch geeigneten Mörtel befestigt werden mid müssen zu diesem Zweck auf der Buekseite mit Rippen verseilen werden o
Es wurde nun gefunden, daß die dübellose Befestigung Ton Bauelementen wie Holzteilen, Bauplatten, insbesondere Leichtbauplatten, keramischem Material und dergleichen auf Stein, Mörtel und ähnlichen Baustoffen auf einfache und wirtschaftliche Weise durchgeführt werden kann, wenn man dafür klebend wirkende wässerige Dispersionen von Kunstharzen verwendet*
Voraussetzung für ein gutes Yereinigen artfremder Werkstücke 1st, daß deren zu vereinigende Flächen, voll= kommen plan sind, Ausserdem muß von Untergründen aus Mörtel uswe verlangt werdezi daß si© eine gute Eigenfestigkeit haben, doh* die Kohäsion der Einzelteile des Untergrundes muß grosser sein als die Adhäsion des Kunstharsfilmes an dem Material des Untergrandes*
Die Arbeitsweise bei der dübellosen Befestigung mit Euns"bharzdispersionen ist denkbar einfach, lan streicht die unverdünnte Dispersion auf die zu verleimende Fläche in gleiehmässiger Schicht auf und bringt die zu vereinigenden feile unter Druck, solange der Aufstrich noch feucht ist. Bei leichten und stark saugfähigen Gegenstandes genügt schon ein kurzes Andrücken mit der Band. Bei schweren Werkstücken ist ein Abspriessen erforderlieh»
Die Abbindung beansprucht einige Zeit, sie ist vollendet, wenn das Wasser aus der Eunstharzdispersion in das zu befestigende Werkstück beziehungsweise den Untergrund eingedrungen ist*
Als Jöinstharsdispersionen kommen wässerige dispersionen solcher Polymerisations- oder ILandsnsationskunst-Iharze in Betracht, die klebend wirken rand die nicht zu weich, sind« Als "besonders geeignet haben sieh wässerige Disperi©— nen ran Polyvinylacetat -erwiesen, wobei ein hoher Polymer!- s&tionsgiad zweckmäßig ist* Bis Disperslsnen können Hill— mittel* wie z.B* fein verteilte feat anorganische Stoffe, enthalten«
Als Anwendungsmögllehkeiten seien genannt ϊ in der Bauschreimerei das Anbringen von SDCkelleisten, Wand- und Beckenvertäfelungen "und τοη sogenannten Schaltern} in der Plattenverlegerei das Terkleiden τοη Wänden mit keramischen Platteno
Bee ispieles
1) Auf Sockelleisten wird eine wässerige Dispersion eines haehpolymeren ?inylaoetats aufgetragen** Sodann werden die Leisten mit einem gerinsen Druck* der durch Terspriessungen erreicht werden kann, an die Wand angedrückt«
2) Auf Kacheln wird eine Mischung τοη Sand mit einer wässerigen Polyadnylaoetat—Dispersion aufgetragen» Danach werden die Kacheln mit der Hand gegen die Wand gedrückt,

Claims (1)

  1. Pat entansprue'h
    Verfahren zur dübel- und nagellosen Befestigung von Bauelementen wie Holzteilen, Bauplatten, keramischem Material und derglo an Wänden und Decken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente an der Sückseite mit wässerigen, gegebenenfalls Füllstoffe wie Sand enthaltenden Kunstharzdispersionen bestrichen, an die Bauwerksfläche angelegt und dann angepreßt werden» solange 9 bis dae Wasser aus
    ■rs- - -, -, j "·θϊ1 -L-^j-. ^ Ieil der Dispersion sowohl in au befestigend^i als auch in die Bauwerksfläche eingedrungen ist.

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