DED0012972MA - - Google Patents

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DED0012972MA
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Description

D 12972 VIIIb/20 k
Stromschienen, die der Stromzuführung zu einem elektrisch betriebenen Fahrzeug, beispielsweise einem Laufkran, dienen, bestehen im allgemeinen aus einem T-förm,igen Profileisen, auf dessen Stegkopf eine Kupferauflage aufgewalzt ist, über die die Stromabgabe an den Stromabnehmer erfolgt. Um der aufgewalzten Kupferauflage den notwendigen Halt zu geben, ist der Stegkopf mit einer schwalbenschwanzartigen Verdickung versehen, um
ίο die die Kupferauflage herumgreift.
Da als Stromleiter im wesentlichen die T-Schiene dient, braucht für den Kupferbelag kein bestimmtes Mindestquerschnittsmaß eingehalten zu werden, sondern es kömmt lediglich darauf an, der Kupferauflage mit Rücksicht auf den durch den Stromabnehmer verursachten . Verschleiß λ in dem vom Stromabnehmer berührten Bereich eine bestimmte Dicke zu geben. Da diese Berührungen nur an der der Schiene abgekehrten Seite der Kupferauflage erfolgen, muß bei dieser Befestigungsart die Kupferauflage eine größere Breite erhalten, als für die Stromüberleitung erforderlich ist.
Ein weiterer Mangel dieser Stromschienenart besteht darin, daß die für die Befestigung der Kupferauflage erforderliche schwalbenschwanzartige Verbreiterung des Steges die Verwendung von Normalprofilen für die Schienen ausschließt, durch die der Herstellungspreis der Stromschiene wesentlich verbilligt werden könnte.
Den letztgenannten Mangel hat man bereits dadurch zu vermeiden gesucht, daß .man am Steg eines normalen T-Profils die Kupferauflage durch Nieten befestigte. Diese Befestigungsart bietet aber keine Gewähr dafür, daß die Kupferauflage außerhalb der Verbindungsstellen mit der Schiene in innige Berührung kommt, was aber notwendig ist, wenn die Schiene zur Stromdurchleitung mit herangezogen werden soll. Die Querschnittsfläche der Kupferauflage muß daher wesentlich größer bemessen werden, als es für eine aufgewalzte Kupferauflage erforderlich ist. Der Vorteil, der hier durch die Anwendung von Normalprofilen für die Schiene erzielt wird, geht also durch den höheren Kupferbedarf wieder verloren.
Auch hat man .schon vorgeschlagen, bei Verwetl·- dung normaler Profile durch abwechselnde seitliche Verformung des Stegkopfes der aufgewalzten Kupferschicht einen Halt zu geben. Durch das Aufwalzen des Kupfers wird hier zwar eine innige Berührung zwischen diesem und der Schiene erreicht, aber auch für diese Befestigungsart wird weit mehr Kupfer benötigt, als es für die Stromüberleitung zum Stromabnehmer erforderlich ist· Außerdem verursacht ; dife -Vorbehandlung der ! " Schienen zusätzliche Kosten.
Die Erfindung macht demgegenüber von der bei Fahrbahnschienen bekannten Befestigung der Kupferauflage durch Schweißen Gebrauch und kommt dabei zu einer Stromschiene, die unter Beibehaltung eines normalen T-Profils mit einer sehr geringen Kupfermenge1 auskommt. Sie bezieht sich auf eine eiserne Stromschiene mit einer Kupferauflage am Kopf des von ebenen Flächen begrenzten Schienensteges.
Nach der Erfindung erhält die Kupferauflage unter Beibehaltung der bei Stromschienen mit aufgewalizitem . Kuipferbel-ag üblichen Materiailstärke eine Bireite, die der Dicke des Schieniensteges nahezu entspricht, und wird mit der_ Schiene verschweißt. Vorzugsweise geschieht dies durch eine Auftragsschweißung.
Die Erfindung bietet also die Möglichkeit, der Kupferauflage eine nur so geringe Breite zu geben, wie es die Stromüberlei.tung auidein Stromabnehmer erfordert. Auf diese Weise läßt'sich etwa die Hälfte der bisher benötigten Kupfermenge einsparen, ohne dabei aber die Lebensdauer der Stromschiene herabzusetzen.
In der Zeichnung ist eine nach dem Vorschlag der Erfindung ausgebildete Stromschiene im Querschnitt dargestellt. Die punktierten Linien, welche die Querschnittsform der bisher üblichen Stromschiene andeuten, lassen die Vorteile der neuen Ausführungsart hinsichtlich der Kupfereinsparung und der Vereinfachung des Schienenprofils erkennen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Eiserne Stromschiene mit einer Kupferauflage am Kopf des von ebenen Flächen be- grenzten Schienensteges, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferauflage unter Beibehaltung der bei Stromschienen mit aufgewalztem Kupferbelag üblichen Materialstärke eine Breite erhält, die der Dicke des Schienensteges nahezu entspricht, und diese Kupfer auflage mit der Schiene verschweißt wird.
2. Eiserne Stromschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferauflage durch Auftragsschweißung erzeugt wird.

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