DED0012819MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Juli 1952 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußschelle zum Herstellen von Gerüsten und gewerblichen
Gestellen, insbesondere in Stahlkonstruktion, die aus einer einteiligen, elastisch verformbaren
Schelle besteht, welche längs einer Erzeugenden geöffnet und dort mit etwa radial abstehenden
Flügeln zur Aufnahme der Spannschrauben - versehen ist und die zum Anschluß anderer Gerüstbauteile
einen oder mehrere radial abstehende Flügel aufweist.
Bei bekannten Anschlußschellen dieser Art sind die radialen Anschlußlappen aus U-förmig abgebogenen
Teilen des Schellenkörpers gebildet, so daß die Festspannung der Schelle am Tragholim
von den anzuschließenden weiteren Gerüstbauteilen beeinflußt wird, sofern die U-förmigen Bügel nicht
ebenfalls durch Spannschrauben an einer elastischen Verformung gehindert werden. Die Anschlußbolzen
für die weiteren Gerüstteile haben also zugleich auch die Verspannung des Schellenkörpers
am Tragholm zu übernehmen. Werden, wie üblich, die einzelnen Teile des Gerüsts nacheinander angeschlossen,
so ergibt sich der weitere Nachteil, daß die bei Beginn der Arbeit anzustrebende einwandfreie
Befestigung des Schellenkörpers am Tragholm nicht möglich ist.
Durch die Erfindung wird nun eine Anschlußschelle vorgeschlagen, bei der eine Verteilung der
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beiden notwendigen Befestigungen auf verschiedene Teile erfolgt, so daß die Befestigungen sich gegenseitig
nicht beeinflussen können. Die Erfindung besteht daher darin, daß die Anschlußflügel aus
ausgeschnittenen Teilen des Schellenkörpers gebildet sind, die von ihm länge einer Erzeugenden
abgebogen sind. Diese Bauart ergibt den weiteren Vorteil einer einfachen Herstellung unter geringem
Werkstoffverlust.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. In der Zeichnung sind Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine perspektivische Darstellung einer Anschluß schelle nach der Erfindung,
Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform und
Fig. 3 eine andere Ausführungsform in Draufsicht,
zum Teil im Schnitt.
In Fig. ι bedeutet A den Schellenkörper, der
vorzugsweise aus Metallblech gebogen ist. Der Schellenkörper ist längs einer Mantellinie offen
und weist dort zwei radial abstehende Flügel 2 auf, die im vorliegenden Beispiel zwei Spannbolzen
4 aufnehmen. Die Spannbolzen 4 drücken den Schellenkörper unter elastischer Verformung
mit den zylindrisch geformten Teilen fest gegen einen Traghplm B. Auf diese Weise wird eine
feste Verbindung zwischen Schellenkörper und Tragholm geschaffen, die von den weiterhin anzuschließenden
Gerüstbauteilen nicht beeinflußt werden kann.
Die Anschlußflügel zur Verbindung des Schellenkörpers
A mit den Enden der Gerüststangen, die in Richtung auf den Tragholm B zusammenlaufen,
werden durch Einschneiden und Umbiegen eines Teils des Schellenkörpers gebildet. Das Einschneiden
geschieht längs dreier im wesentlichen senkrecht zueinander stehender seitlicher Kanten 6
eines Vierecks, worauf durch Umbiegen des eingeschnittenen Stückes um die Kante 8 ein Anschlußflügel
10 entsteht, der im wesentlichen in einer Mantellinie des Schellenkörpers A an diesem
sitzt. Der Anschlußflügel 10 weist ein Loch 12 auf, das eine Schraube zur Verbindung des Anschlußflügels
mit einem anderen Gerüstteil aufnimmt. Die durch das Einschneiden des Anschlußflügels 10
im Schellenkörper entstehende öffnung ist an beiden Seiten durch Stege 14 begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist jeder der Anschlußflügel 16 durch zwei zueinander parallele
Schnitte 18 erzeugt, die zur Achse das Schellenkörpers rechtwinklig verlaufen. Bei dieser
Bauart ergeben sich vier radial abstehende Flügel 20, die mit Löchern 22 für die Spannbolzen versehen
sind, von denen je zwei in einer Flucht liegen. ■
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem nach Fig. 1. Der
Schellenkörper A ist hier mit zwei Anschlußflügeln versehen, die im wesentlichen in zwei recht- 6o'
winklig zueinander stehenden Axialebenen zum Tragholm B liegen.
Die Einzelheiten bei der Ausführung der Erfindung können im Rahmen des Erfindungsgedankens
abgewandelt werden.
Claims (3)
1. Anschlußschelle zum Herstellen von Gerüsten
und gewerblichen Gestellen, insbesondere in Stahlbaukonstruktion, bestehend aus einer einteiligen, elastisch verformbaren Schelle,
die längs einer Erzeugenden geöffnet und dort mit etwa radial abstehenden Flügeln zur Aufnahme
der Spannschrauben versehen ist und die zum Anschluß anderer Gerüstbauteile einen
oder mehrere radial abstehende Flügel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflügel
(10 bzw. 16) aus ausgeschnittenen Teilen des Schellenkörpers gebildet sind, die von ihr längs
einer Erzeugenden abgebogen sind.
2. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußflügel (10) durch Schnitte längs dreier Kanten (6) eines Vierecks
und Umbiegen um die vierte, in Richtung einer Erzeugenden laufende Kante (8) des Vierecks
gebildet sind.
3. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die-Anschlußflügel (16) durch
zwei in senkrecht zur Schellenachse liegenden Ebenen geführte Schnitte (18) und Umbiegen
um eine in Richtung einer Erzeugenden lauf ende Kante gebildet sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 434 374.
Deutsche Patentschrift Nr. 434 374.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 696/51 2. 56
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