DEC0008739MA - - Google Patents

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DEC0008739MA
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rope
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snow chain
snow
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Januar 1954 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Schneeketten für Reifen, bei welchen die die Oberfläche des Reifens überspannenden Teile von biegsamen Seilstücken mit auf ihnen lose aufgereihten, dicht nebeneinandersitzenden Rollen gebildet werden.
Bei diesen Schneeketten müssen die Rollen mit verhältnismäßig großem Spiel auf den Seilstücken sitzen, um sich beim Fahren drehen zu können, obwohl die Seilstücke in einer Krümmung laufen. Die Rollen berühren die Seilstücke dabei auf der Außenseite des Seiles in der Rollenmitte, während auf der dem Reifen zugekehrten Seite der Seile eine Berührung derselben durch die Enden der Rollen stattfindet. Die Berührungspunkte sind dabei verhältnismäßig gering, so daß an diesen Stellen eine starke Beanspruchung des Seiles stattfindet, insbesondere dort, wo die Rollen am Ende mit ihren Kanten das Seil berühren. Infolgedessen werden die Litzen des Seiles an' den Berührungsstellen bald durchgescheuert, so daß sie brechen. Deshalb macht sich öfter eine Erneuerung der Seilstücke erforderlich.
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Zur Behebung dieser Mangel wird gemäß der Erfindung jedes Seil auf seiner gesamten Länge von
.. . einem sich durch . sämtliche Rollen hindurch erstreckenden schraubenartig, gewundenen .flachen Metallband umgeben, dessen Gänge sich in gewissem Abstand voneinander befinden. Dieses Metallband nimmt den von den Rollen ausgeübten Druck auf und schützt vollkommen das Seil. Ein Zerreißen des Seiles kann infolgedessen nicht mehr
ίο eintreten. Die Beanspruchung des Metallbandes ist wesentlich günstiger als die Beanspruchung einzelner Litzen des Seiles bei den bisherigen Ausführungen. Infolgedessen wird das Metallband durch die sich drehenden Rollen auch nicht so stark abgenutzt. Selbst -wenn das Metallband nach . längerer Zeit an einer Stelle durchgescheuert sein sollte und brechen würde," wird die Verwendbarkeit der Schneekette nicht beeinträchtigt, da das Seil selbst unversehrt ist und sich die Rollen auch nach dem Bruch noch auf den verhältnismäßig breiten Metaljbändern drehen.
Es sind Schneeketten mit den Reifen überspannenden Seilstücken bekannt, bei denen die Seilstücke miteinem Draht derart umwunden sind, daß bei geringer Steigung des umwundenen Drahtes Schlag anSchlag sitzt. Bei diesen Schneeketten sind aber keine Rollen vorhanden, die Umwicklung der Seilstücke kommt unmittelbar mit der Lauffläche in Berührung. Die Umwicklung wird infolgedessen verhältnismäßig stark beansprucht, so daß der umwickelte Draht bald reißt. Damit verliert die Umwicklung ihren Zusammenhalt und löst sich verhältnismäßig rasch von dem Seilstück. Deshalb müssen hier öfter Reparaturen vorgenommen werden.
Es ist ferner bekannt, bei Schneeketten, die aus die Reifen übergreifenden Bändern aus weichem Metall bestehen, die an ihren Enden an seitlich der Felge liegenden, zu einem Ring zusammengeschlossenen Seilen befestigt sind, diese Seile an den Klemmstellen der Bänder durch umgewickelten Draht zu verstärken. Hier wird die Umwicklung durch die Schelle am Ende der Bänder aber fest
- gegen das Seil gepreßt, eine Relativbewegung zwischen der Umwicklung und der Schelle findet nicht statt. Das Problem, das durch den Erfindungsgedanken gelöst werden soll, tritt mithin hier nicht auf.
Weitere Punkte der Erfindung beziehen sich auf Einzelheiten in der Gestaltung der einzelnen Teile der Schneekette.
In der Zeichnung ist eines der den Reifen quer überspannenden Teile der Schneekette in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt,
Fig. 3 das Ende des Teiles, teilweise geschnitten, und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3.
Die die Oberfläche der Reifen quer überspannenden Teile bestehen aus einem mehrlitzigen Seilstück 2, gegen dieses drehbar nebeneinander aufgereihten Rollen 8 sowie Endstücken 3 des Seiles, mit welchen dieses an dem Rad befestigt werden kann.
Für das Seilstück ist eine Schutzhülle vorgesehen. Diese besteht aus einer schraubenartig gewundenen flachen Feder oder einem schraubenartig gewundenen Band 1 von im wesentlichen rechtwinkligem Querschnitt und umgibt das mehrlitzige Stahlseil 2 auf seiner ganzen Länge. Die als Haken ausgebildeten Mittel 3 zum Befestigen der Stahlseile am Rad sind an dem Schaft 4 hohl ausgebildet. Sie nehmen in dieser Höhlung das Ende des Seiles 2 und des schraubenartigen Bandes auf. Das Seil 2 ist an dem Haken 3 durch ringförmige Einpressungen 5 des Hakens befestigt. Die Enden 6 des schraubenartig gewundenen Bandes 1 werden an dem Seil 2 und im Haken 3 durch Zusammenpressen des Teils 7 des Hakens gehalten.
Mit den Haken 3 können die Seile an zu beiden Seiten des Reifens anzubringende Ketten oder Kabeln befestigt werden.
Eine Anzahl von Rollen 8 ist drehbar auf die Hülle ι für das Seil 2 so aufgesteckt, daß sie aneinander angrenzen. Die am Ende sitzende Rolle 8' legt sich gegen die Kante 9 der hakenförmigen. Glieder 3 an. Die Rollen 8-8' nehmen nach den Enden etwas an Umfang zu. Dadurch werden go Kanten 10 zum Eingriff in die Schnee- oder Eisdecke gebildet.
Die Gänge des schraubenartig gewundenen Bandes 1 stehen in einem gewissen Abstand voneinander. Infolgedessen kann das schraubenartig gewundene Band mit dem Seil 2 gut in Längsrichtung gebogen werden. Es verhindert dabei aber die direkte Reibungsberührung der Rollen 8 mit den einzelnen Litzen des Seiles.2. Dadurch wird die Lebensdauer des Seiles 2 im Vergleich zu der- ioo jenigen eines ungeschützten Seiles ganz beträchtlich verlängert.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schneekette für Reifen, bei welcher die die Oberfläche des Reifens überspannenden Teile von biegsamen Seilstücken mit auf ihnen lose aufgereihten, dicht nebeneinandersitzenden Rollen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seil auf seiner gesamten Länge von einem sich durch sämtliche Rollen hindurch erstreckenden, schraubengangartig ge- H5 wundenen flachen Metallband (1) umgeben ist, dessen Gänge sich in Abstand voneinander befinden.
2. Schneekette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden jedes Seiles sitzenden, beispielsweise als Haken ausgebildeten Mittel zum Befestigen der Seile am · Reifen Anschläge (9) für die letzten der auf das Seil aufgereihten Rollen (8) darstellen.
3. Schneekette nach Anspruch 1 und 2, bei welcher das Seil in einer Bohrung der Haken
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befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung zur Aufnahme der Seilenden am Anfang eine Aufweitung (7) zur Aufnahme und zur Befestigung der Enden des schraubenartig um das Seil gewundenen Bandes besitzt.
4. Schneekette nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen nach den Enden hin am Durchmesser zunehmen und dadurch Kanten (10) zum Eingriff in das Eis oder den Schnee gebildet werden.
Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 267 544, 1 297 155, 1350484;
britische Patentschrift Nr. 24585/13; französische Patentschrift Nr. 357 750.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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