DEC0005375MA - - Google Patents

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DEC0005375MA
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coupling
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. Februar 1952 Bekanntgeniacht am 9. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Flurfördergerät, bestehend aus miteinander starr kuppelbarem, einachsigem, mit Stützrollen versehenem Zuggerät und einem die Last aufnehmenden Anhänger mit einer annähernd unter der Mitte der Ladeplattform angeordneten Tragachse und Stirnrollen, die bei. waagerechter Lage den Boden nicht berühren. Es wird ein, Flurfördergerät angestrebt, das zum Transport von Gütern aller, Art dient und vornehmlich in, engen Räumen und auf kürzeren, Strecken, ,wie in Fabrikanlagen oder auf Bahnhöfen, eingesetzt werden kann. Die beste Aus-' nutzung des Zuggerätes erfolgt dann, wenn, es mit einer Mehrzahl von Anhängegeräten: zusammenwirkt, wobei einfachste Handhabung und, kürzeste Zeiten beim Kuppeln und Entkuppeln angestrebt werden.
Zur Erreichung dieser Ziele sind beim erfmdüngsgemäßen Flurfördergerät Einhängemittel des einein Fahrzeuges mit Sehrägführungeni, dies anderen Fahrzeuges in Eingriff bringbar, derart, daß während des Kuppeins ein Ankippen, beider Fahrzeuge in die waagerechte Lage erfolgt und für mindestens eines der Kupplungsglieder bewegliche Sperrmittel angeordnet sind, .
Beim erfindungsgemäßen .Gerät erfolgt das Kuppeln beider Fahrzeuge durch einfaches Anstoßen des Zuggerätes an den Anhänger. Hierbei
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kippen beide Fahrzeuge selbsttätig in die waagerechte Lage an. Die Stützen der ständigen Fahrzeuge heben sich dabei ebenfalls ab und die Sperrklinken, oder sonstigen Sperrteile der Kupplungsteile fallen ein. Eine manuelle Betätigung, die über das Lenken und Beschleunigen bzw. Abbremsen des Zuggerätes hinausgeht:, ist beim Zusammenkuppeln der Fahrzeuge im Normalfall nicht erforderlich, d. h. das Bedienungspersonal braucht
ίο seinen Posten an der Lenkstange des Zuggerätes nicht zu verlassen. Nur beim Abkuppeln des Anhängers ist eine geringfügige manuelle Betätigung notwendig. Vorteilhaft ist weiterhin, daß nach dem Abkuppeln der Anhängewagen ohne weiteres von, Hand verfahren werden, kann.
Das für das Kuppeln wesentliche Ankippen beider Fahrzeuge kann auf verschiedene Weise erreicht werden, z. B. durch Schrägführungen: an dem einen Fahrzeug, die mit hinitereinianderliegendein Rollen an dem anderen Fahrzeug zusammenwirken oder dadurch, daß die zunächst zusammenstoßenden Kupplungsglieder hochliegend; angeordnet sind und ihr Zusammenstoß ein Kippmoment um die Fahrzeugachse erzeugt. Die Kupplungsorgane führen allein durch die Rückwärtsbewegung des Zuggerätes ihre Aufgaben aus, und sie brauchen nicht durch zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Gewindespindeln oder hydraulische Einrichtungen, betätigt zu werdfen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Ernndungsgegeinstandes dargestellt. Es zeigen
Abb. ι und 2 Seitenansicht bzw. Draufsicht eines Zuggerätes mit angekuppeltem Anhänger,
Abb. 3 und 4 Seitenansicht und Draufsicht eines Zuggerätes mit angekuppeltem Anhänger mit anders gestalteten Kupplungsorganen!,
Abb'. 5. und! 6 Zuggerät und Anhänger im ungekuppeilten bzw. gekuppelten Zustand, bei denen der Kupplungsvorgang durch Rollenpaare und geneigte Führungen eingeleitet wird.
In den, Zeichnungen sind die ständig wiederkehrenden Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet.
Nach Abb. ι besteht das Flurfördergerät! aus dem Zuggerät 1 und: dem einachsigen Anhänger 2.
Das Zuggerät 1 kann beispielsweise elektrisch mittels Sammlerbatterie über ein oder zwei Lauf-. räder 3 angetrieben werden. Das Laufrad 3 ist: in
einer Lenksäule 4 gelagert, an deren oberem Ende die Deichsel 5 befestigt ist, mit Hilfe derer das Bedienungspersonal die Bewegungen des Flurfördergerätes steuert. Um das Umkippen des Zuggerätes zu vermeiden, sind in, seitlichen Auslegern 10 desselben. Stützrollen 9 angeordnet. Der An-. hänger 2 besteht; aus der Ladeplattform 6, den Laufradern7 sowie an den Stirnseiten angeordneten Lenkrollen 8, die bei waagerechter Lage dies Anhängers etwas Spiel gegenüber der Fahrbahn besitzen. Beim Kuppeln von Zuggerät 1 und Anhängern greifen zuerst die am Zuggerät befind-
■60 liehen Gabeln. 14 in am Anhänger angeordnete Ösen 11, wobei unter weiterer Rückwärtsbewegung des Zuggerätes und gleichzeitigem Abheben, der Lenkrollen 8 und ßtützrollen 9 von der Fahrbahn der Sperrhaken 12 in die starre Öse 13 einschnappt, so daß hierdurch die starre Verbindung zwischen beiden Teilen hergestellt ist. Der Sperrhaken. 12 und die, Ösen 13 sind vorzugsweise so· angeordnet, daß sie bei waagerechter Lage der Ladeplattform einschnappen. Das Lösen der Kupplung kann auf einfache; Weise in umgekehrter Weise mechanisch oder elektromagnetisch durch Betätigen eines Handhebels geschehen.
Abb. 3 und, 4 zeigen die gleiche Anordnung der Kupplungsorgaine, wobei diese jedoch anders aufgebaut sind. Hierbai treten an, Stelle der Gabeln Haken 15, deren Öffnung jeweils durch eine federnde Sperrvorrichtung 16 geschlossen gehalten wird. Sämtliche Sperrvorrichtungen 16 der Haken 15 sind: über ein Gestänge miteinandier verbunden und können durch den Handhebel 17 betätigt werden. Der Kupplungsvorgang findet in der gleichen Reihenfolge wie oben beschrieben statt. Die Anordnung solcher verschließbarer Haken ist dort vorteilhaft, wo das Flurfördergerät zeitweise über unebene Fahrbahnen fahren muß, so daß ein Außereingriffkommen der Haken und Ösen durch die auftretenden Erschütterungen vermieden, ist.
Die Abb'. 5 und 6 zeigen den. Kupplungsvorgang mit Hilfe zweier Rollenpaare und geneigter Führungen. An den Auslegerin 10 des Zuggerätes 1 sitzen je zwei Rollen 18, diei zur Einleitung des Kupplungsvorgainges beim Rückwärtsbewegen des Zuggerätes in die Führungen 19 am Anhänger 2 geschoben werden. Durch die geneigte Anordnung der Führungen 19 und Rollenpaare 18 wird! das Gegeneiinanderbewegen von Zuggerät und Anhänger begünstigt, womit gleichzeitig wieder das Abheben der Stützrollen und! Lenkrollen von der Fahrbahn verbunden ist. Die starre Verbindung zwischen Zuggerät und Anhänger wird wiederum bei Erreichen der waagerechten Lage der Ladeplattform durch Einhaken des Sperrhakens 12 in die starre Öse 13 sichergestellt. Der Sperrhaken, steht dauernd unter Federdruck und1 kann durch den Handhebel 20 betätigt werdfen, der das Lösen der Kupplung bewirkt.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Flurfördergerät, bestehend aus miteinander starr kuppelbarem, einachsigem, mit Stützrollen versehenem Zuggerät und einem die Last aufnehmenden Anhänger mit einer annähernd unter der Mitte der Ladeplattform angeordneten Tragachse und Stirnrollen, die bei waagerechter Lage den Boden nicht berühren, dadurch gekennzeichnet, daß Einhängemittel des einen Fahrzeuges mit Schrägführungen des anderen Fahrzeuges in Eingriff bringbar sind,, derart, daß während des Kuppeins ein Ankippen, beider Fahrzeuge in die waagerechte Lage erfolgt und für mindestens eines der Kupplungsglieder bewegliche Sperrmittel (12) angeordnet sind.
2. Flurfördergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Oberteil des Zuggerätes (1) waagerechte Gabeln (14) fest angeordnet
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sind, die mit am Anhänger (2) vorgesehenen Ösen (11) in, Eingriff bringbar sind, während unten am Rahmen des Zugwagens (1) ein in senkrechter Ebene schwenkbarer Sperrhaken (12) vorgesehen ist, der beim Kuppeln mit einer festen, öse (13) am Anhänger zusammenarbeitet und eine; ,starre Verbindung zwischen Zuggerät und. Anhänger herstellt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche^ Partentschriften Nr. 497 538, 829 859, 10 839901;
österreichische Patentschrift Nr. 106 764; französische Patentschriften, Nr. 746 850, 525 290, 631, 832020;
USA.-Pateratschrift Nr. 2 491 417; 15
schweizerische Patentschrift Nr. 261 894.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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