DEC0000089MA - Wand für Öfen, Feuerungen und Dampfkessel - Google Patents
Wand für Öfen, Feuerungen und DampfkesselInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wand für Öfen, Feuerungen und Dampfkessel, bestehend aus einem inneren Wandteil aus feuerfesten Steinen und einer zwischen diesen und einer äußeren Verkleidung angebrachten Isolierschicht.
Die Wände für Öfen, Feuerungen und Dampfkessel bestehen meistens aus einem feuerfesten inneren Wandteil und einem äußeren Ziegelmauerwerkteil, wobei letzterer innerhalb einer Profileisenverankerung steht. Dabei ist der innere aus feuerfestem Mauerwerk bestehende Wandteil nicht im Verband mit dem äußeren Mauerwerk ausgeführt, aber durch sogenannte Haltesteine und Halteeisen mit dem äußeren Verankerungsgerüst verbunden. Letzteres soll Rissbildungen bei der Wärmeausdehnung der Wände verhindern. Es sind auch Einmauerungen bekannt, bei denen das äußere, den feuerfesten Innenwandteil verbleibende Mauerwerk mit Hohlräumen versehen wird, die dann anschließend mit wärmeisolierenden Stoffen ausgefüllt werden, um die isolierende Wirkung des Gesamtmauerwerks zu erhöhen.
Mit diesen bekannten Einmauerungen wird, insbesondere bei hochbeanspruchten Öfen, Feuerungen und Dampfkesseln, den Forderungen nach möglichst großer Lebensdauer des inneren
feuerfesten Wandteiles, hoher Isolierwirkung der Gesamteinmauerung und absoluter Luftdichte nur unvollkommen oder nicht genügend entsprochen. Das liegt im wesentlichen daran, dass das ohne Verband mit dem feuerfesten Innenmauerwerk in üblicher Weise vor ihm errichtete und meist aus Klinkern bestehende Außenmauerwerk selbst bei sorgfältiger Verankerung des Ganzen unter dem Einfluss der wechselnden Wärmeleistung nicht rissfest gehalten werden kann und dann auch der dichte aus Ton bestehende Mauerziegel nur ungenügende Isolierwirkung besitzt, die auch durch teilweises Einfügen von Isolierstoffen in dafür vorgesehene Hohlräume des Außenmauerwerks kaum verbessert wird.
Erfindungsgemäß soll nun der Hohlraum zwischen den inneren feuerfesten Mauerwerk und einer durch Rundeisen oder dgl. an der Ofenverankerung befestigten Bewehrung aus Drahtgeflecht oder Drahtgewebe durch geschütteten oder gestampften Natur- oder Kunstbims allein oder mit geeigneten Bindemitteln und sonstigen Isolierstoffen ausgefüllt und durch einen auf der Bewehrung aufgebrachten Überzug in Gestalt eines Putzes oder dgl. luftdicht abgeschlossen werden. Dadurch ergibt sich dann vor dem feuerfesten Innenmauerwerk, das in üblicher Weise über Haltesteine und Halteeisen mit dem Verankerungsgerüst verbunden ist, eine in sich geschlossene und fugenfreie Außenwand, die wegen ihrer Geschlossenheit nun auch zusammen mit dem Innenmauerwerk durch die Außenverankerung der Öfen oder dgl. bei wechselnder Wärmebeanspruchung sicher rissfrei gehalten werden kann. Dabei weist diese Wand durch die
überwiegende Verwendung von Bimskies besonders gute wärmeisolierende Eigenschaften auf.
Es sind zwar schon bereits Einmauerungen bekannt geworden, bei denen über einer äußeren Isolierschicht der feuerfesten Innenwand eine Blechummantelung vorgesehen ist.
Derartige Mauerwerke erfordern jedoch eine laufende Unterhaltung des Blechmantels, der in den Betrieben, für die diese Einmauerungen bestimmt sind, in besonders hohem Maße korrosionsgefährdet ist. Blechummantelungen sind außerdem wesentlich teurer in der herstellung als die erfindungsgemäßen Verkleidungen aus einer Putzschicht, die auf eine entsprechende Bewehrung aufgebracht werden. Sie haben weiterhin den Nachteil, dass sie zum Auftragen der Isolierschicht im allgemeinen zunächst noch Verschalungen benötigen, die beim Gegenstand der Erfindung durch die Verwendung einer durch Rundeisen gehaltenen Drahtgeflechtbewehrung überflüssig werden.
Auf der zeichnung ist die Wand nach der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt:
Das innere feuerfeste Mauerwerk e wird in üblicher Weise über Haltesteine f und Halteeisen g mit dem Profileisen a des Verankerungsgerüstes verbunden. Mit den Trägern dieses Verankerungsgerüstes verbindet man dann einen aus Rundeisen oder Winkeln h bestehenden Rahmen als Träger für ein Drahtgitter oder ein Drahtgeflecht b. Auf diese Weise entsteht zwischen der Drahtgitter- oder Drahtgeflechtbewehrung und dem feuerfesten Innenmauerwerk e ein Hohlraum d, der anschließend mit einem
wärmeisolierenden Stoff,beispielsweise mit geschüttetem oder gestampftem Natur- oder Kunstbims, diesem allein oder in Verbindung mit Bindemitteln wie auch sonstigen Isoliermitteln ausgefüllt wird. Zum luftdichten Abschluss des Gesamtmauerwerks dient eine Schutzschicht c aus Zementmörtel oder dgl., die auf der Bewehrung angebracht und hierdurch mit dem isolierenden Zwischenmauerwerk d verbunden wird.
Claims (1)
- Wand für Öfen, Feuerungen und Dampfkessel, bestehend aus einem inneren Wandteil aus feuerfesten Steinen und einer zwischen diesem und einer äußeren Verkleidung angebrachten Isolierschicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (d) zwischen der Innenwand (e) und einer durch Rundeisen (h) oder dgl. an der Ofenverankerung (a) befestigten Bewehrung (b) aus Drahtgeflecht oder Drahtgewebe mit geschüttetem oder gestampftem Natur- oder Kunstbims oder dgl. ausgefüllt und auf die Bewehrung (b) ein luftisolierender Putz aufgebracht ist.
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