DEB0037052MA - - Google Patents

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DEB0037052MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. September 1955 Bekanntgemacht am 9. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Dickenmessungen an Stoffen oder Körpern verschiedener Art und Größe erfolgen vielfach in der Weise, daß das Meßstück den Strahlenweg zwischen einem Isotopenstrahler, also einem Generator für Röntgen-, Beta- oder Gammastrahlen, und einem diese Strahlen aufnehmenden Empfänger unterbricht und die dadurch bewirkte Strahlabsorption in einem an diesen Empfänger angeschlossenen Meßkreis festgestellt wird. Bei solchen Anordnungen treten störende Schwankungen am Anzeigeinstrument vielfach dann auf, wenn die Zahl der auf den Empfänger pro see auftreffenden Teilchen (Elektronen oder Quanten) gering, der Meßwert also· schwach ist, so daß sich unvermeidliche statistische Schwankungen in der Intensität des Strahlers bemerkbar machen.
Erfindungsgemäß können diese Schwankungen dadurch beliebig weit reduziert werden, daß der vom Isotopenempfänger aufgenommene Strahlungswert durch einen vorzugsweise konstanten Strah- lungswert vergrößert wird, für dessen Lieferung ein zusätzlicher Isotopenstrahler genügend hoher Stoßzahl oder ein vom vorhandenen Strahler stärker ausgesteuerter zusätzlicher Isotopenempfänger vorgesehen ist. — Soweit dabei ein zusätzlicher Empfänger benutzt wird, wird dieser möglichst
609 514/142

Claims (5)

B 37052IX 142b nahe denn Strahler angeordnet. Im einfachsten Falle ist der zusätzliche Empfänger dem Normalempfänger parallel geschaltet.. Das Prinzip der Erfindung sowie weitere Einzelheiten derselben sind in,der Zeichnung näher veranschaulicht, deren beide Figuren Ausführungsbeiepiele der neuen Meßanordnung zeigen. In Fig. ι ist mit ι ein Isotopenstrahler, also' eine Strahlungsquelle für Röntgen-, Beta- oder Gamma-ίο strahlen bezeichnet, dessen Strahlen durch ein Werkstück 2 hindurch auf einen Strahlungsempfänger 3 gerichtet werden. Die in dem Empfänger 3 aufgenommene Strahlung bildet .ein Maß für die Dicke des Meßstückes 2, beispielsweise eines Metallrohres. Der Empfänger 3 ist, über eine Gleichspannungsquelle 4, mit einem Anzeigeinstruments verbunden, dem zweckmäßig ein Widerstand 6- parallel liegt. Erfindungsgemäß ist nun ein zweiter Strahlungsempfänger 7 vorgesehen, der mit dem Empfänger 3 elektrisch parallel geschaltet, aber im übrigen möglichst nahe dem Strahler 1 angeordnet ist, so. daß ihm eine Strahlungsenergie aufgedrückt wird, die erheblich höher ist als die dem Empfänger 3 zugeführte. Auf diese Weise werden statistische Schwankungen, die der Empfänger 3 aufnimmt, insbesondere: bei niedrigen Meßwerten nicht mehr störend in Erscheinung treten. — Zur Ermöglichung einer Nullpunktanzeige durch das Instrument S ist parallel zu diesem eine Gleichstromquelle 8 vorgesehen, deren Spannung entgegengesetzt zu der der Batterie 4 gepolt ist. Die Spannung der Batterie 8 kann durch einen Widerstand 9 eingeregelt werden, so daß hierdurch beim Vorliegen einer bestimmten Dicke des oder der Meßstücke 2 eine Nullpunktanzeige im Instrument 5 erfolgt. Um die Nullpunktkonstanz nicht zu beeinträchtigen, empfiehlt es sich, die Anordnung der Fig. 1 durch Mittel, die in Fig. 2 beschrieben sind, zu ergänzen. Die Anordnung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß der zusätzliche Strahlungsempfänger 7 nicht einfach parallel zu dem Empfänger 3 angeordnet ist, sondern daß er unter Einschaltung einer Gleichstrombatterie 10 mit seinem einen Ende an den elektrischen Mittelpunkt des Anzeigeinstruments 5 oder dessen Parallehviderstandes 6 geführt ist, während sein anderes Ende an einen Umschalter 11 führt, der diesen Pol der dem Empfänger 7 entnommenen Spannung abwechselnd an das eine oder andere Ende des Instruments 5 bzw. des Parallelwiderstandee 6 anlegt. Es muß dann nur dafür gesorgt werden, daß die Arbeitsfrequehz de% Unterbrechers , groß ist gegenüber der Ansprechzeit des Instrumentes, so daß dieses Instrument auf die Unterbrecherfrequenz nicht anspricht. — Der Unterbrecher 11 kann in irgendeiner üblichen Form, z. B. als Kontaktunterbrecher, rotierender Unterbrecher, Tyratron od. dgl., ausgeführt sein. Seine Frequenz ist beispielsweise die Netzfrequenz (50 Hz). Die Kompensationseinrichtung für den Empfänger 3 kann im Bedarfsfalle auch durch einen weiteren Empfänger, der vom Strahler 1 durch eine Normalplatte hindurch bestrahlt' wird, ersetzt werden. F3ATl- NTANSl1H C1CI! Ii:
1. Anordnung zur Unterdrückung statistischer Schwankungen bei mit Isotopenstrahlern arbeitenden Dickenmessern, dadurch gekenn- ■ zeichnet, daß der vom Isotopenempfänger aufgenommene Strahlung«wert durch einen vorzugsweise konstanten Strahlungswert vergrößert ist, für dessen Lieferung ein zusätzlicher Isoitopenstrahler genügend hoher Stoßzahl oder ein vom vorhandenen Strahler stärker ausgesteuerter zusätzlicher Isotopenempfänger vorgesehen
• ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Empfänger in unmittelbarer Nähe des Strahlers angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Empfänger dem Normalempfänger parallel geschaltet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daiß im Stromkreis des zusätzlichen Empfängers eine besondere Stromquelle und ein Stromrichtungsumschalter vorgesehen sind, der die Züsatzspannung dem Anzeigeinstrument mit abwechselnder Polung zuführt.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Stromrichtungsumschaltung im Vergleich . zur Anzeigegeschwindigkeit des Instruments derart hoch (z. B. 50 Hz) ist, daß das Instrument dieser Umschaltung nicht folgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 514/142 5.56

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