DEA0000004MA - Großflächenleuchte, insbesondere für Gasbeleuchtung - Google Patents
Großflächenleuchte, insbesondere für GasbeleuchtungInfo
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Description
Pirma Aktiengesellschaft Vulkan, Itöln-Bhrenfeld, Lichtstr«,
Großflächenleuchteyiür Gasbeleuchtung
Die Beleuchtung gröseerer Plätze, insbesondere die von solchen Plätzen, die dem öffentlichen Verkehr im Stadtbild
dienen, und in gleicher Weise die Beleuchtung von grcsseren Strassenalleen und dergleichen wurde in letzter Zeit praktisch
ausschließlich auf elektrischem Wege vorgenommen, auch wenn die übrige Art der Beleuchtung, z.B. von normalen
Strassenzügen, mittels Leuchtgas betrieben wurde und die hierfür benötigten Großanlagen einmal vorhanden sind bezw»
auch wenn -das Gas vielerorts als Abfallerzeugnis bereits vorhanden und deshalb billiger als die Elektrizität ist»
Die Verdrängung der Gasleuchte durch die elektrische für die vorstehend geschilderten Zv/ecke trotz der in dan vorbeschriebenen
Pällen vorliegenden höheren Wirtschaftlichkeit des Gases ist darauf zurückzuführen, daß es bisher nicht möglich
war, nach den bekannten Konstruktionsgesichtspunkten an Masten unmittelbar befestigte Großflächenleuchten für Gas
auszubilden, die eine angenähert gleiche Lichtstärke und Strahlungskraft aufweisen, wie die elektrischen Leuchtene
Verstärkt wurde diese Verdrängung der Gasleuchte von der elek— trischen durch den Umstand, daß "bei den "bisher bekannten Gasleuchten
die Druckwellenfernzünder im Dach der Leuchte untergebracht wurden, da man andernorts keinen Platz für ihre
Unterbringung fand, insbesondere im Mast selbst deshalb nicht, weil ein Interesse daran besteht, diesen möglichst schlank
auszubilden, um einerseits sein Gewicht niedrig zu halten und damit die Kosten nicht unnötig zu erhöhen und um weiterhin
der Leuchte ein geschmackvolles Äussere su erteilen» Die unterbringung der Druckwellenfernzünder im Dach der Leuchte
brachte aber erhebliche Nachteile mit sich, so unter anderem den, daß damit diese Geräte im Bereiche grösster Hitze liegen
und dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Aus diesem Grunde ist eine erhöhte und naturgemäss verteuerte
Wartung, ein erhöhter Verschleiss und eine verringerte betriebssicherheit unvermeidbar. Ausserdem aber - und dieser
Gesichtspunkt ist keineswegs von untergeordneter Bedeutung ergibt eine derartige Konstruktion ein unschönes hohes Dach,
während die ästhetische Auffassung .der neueren Zeit bei der Ausbildung von Mastleuchten dahin geht, einem schlanken lotrecht
stehenden Mast eine leichte, niedrig gebaute, d„h« flache Und horizontalliegende Leuchte zuzuordnen. Dies ist
aber in vollkommenem Masse bisher nur bei elektrischen Leuchten möglich gewesens nicht indessen bei Gasleuehten«
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun auch dieses Gebiet der Großflächenbeleuchtung der Gasleuchte wieder erschlossen,
und zwar dadurch, daß ein neuartiges Konstruktionselement
ver7«endet wird, welches es erlaubt, die geschilderten Hach— teile und Einschränkungen zu Ungunst en der Großflächenleuchten
für Gas zu "beseitigen»
Gemäss der Erfindung soll nämlich zwischen dem Mast und der Leuchte ein Mastverlängerungsstück eingebaut werden, das
nicht mit zum Mast gehört, sondern aus einer leichten, im Innern geräumigen und von allen Seiten zugänglichen Konstruktion
bestehen soll, die ζ.3. aus Profileisen zusammengesetzt sein möge und den doppelten Zweck hat, einmal die Druckweller
fernzünder aufzunehmen und zum anderen das Dach mit den Plannkörpern und deren Kuppeln zu tragen.
Nunmehr sind grundsätzlich die Druckwellenkörper aus dem Bereiche der grössten Hitzeeinwirkung herausgenommen und in
den durch auftrieb herbeigeführten EL.ltluftstrom hineingelegi der bei ruhiger Luft am Mast hochsteigt. Hierdurch ist es
weiterhin möglich, das Dach, in dem keine weiteren Organe unterzubringen sind als lediglich die nach unten hängenden
Flammkörper mit ihren Kuppeln, in gleicher Weise flach zu halten, wie dies bei elektrischen Lampen der Fall ist, sodäß
also auch in dieser Einsicht nicht der geringrate Unterschied gegenüber, der elektrischen Beleuchtung vom ästhetischen Gesichtspunkt
aus besteht.
Des weiteren ist durch diese Konstruktion die Möglichkeit gegeben, die Zahl der Flammen in beliebiger Weise zu steigerr
aodaß selbst die grössten Lichtstärken, die für derartige Beleuchtungen nötig sind, erreicht werden körnen und daß
es ohne weiteres möglich ist, eine derartige leuchte mit 6o und mehr flammen auszustatten β Ein solcher Lichtträger kann
damit die Stärke von etwa vier "bis zehn einzelnen Masten mit gewöhnlichen Gasaufsatzgeleuchten ersetzen, soda£ also an
den Stellen, wo aus Gründen der Wirtschaftlichkeit für die Beleuchtung von grösseren Plätzen, wie Bahnhofsvorplätzen
und Strassenkreuzungen sowie von Prunkstrassen, an der Beleuchtung durch Gas festgehalten wurde, nunmehr vier Ms zehn
einzelne Maste durch einen einzigen Mast gemäss der Erfindung ersetzt werden können. Anderseits ist es möglich, an den
Stellen, an denen besondere Anlagen für eine elektrische Beleuchtung vorzusehen wären, nunmehr eine erfindungsgemäsae
Gasgroßflächenleuchte aufzustellen, ohne dadurch die Art der Beleuchtung unmoderner erscheinen zu lassen»
Ss empfiehlt sich, das Mastverlängerungsstück gemäss der Erfindung zum Schutz gegen äussere Einwirkungen von einem
gehäuse zu umgeben und dieses abnehmbar auszubilden, um das Innere des Verlängerungsstückes zugängig zu machen»
lach einer besonderen Ausführung 30II dieses Gehäuse des Mast Verlängerungsstückes au3 einem geschlossenen und nach unten
über den Mast schiebbaren Mantel bestehen. Hierbei empfiehlt es sich, die Versehiebbarkeit durch einen oder mehrere Anschläge
zu begrenzen und es ist möglich, eine einfache Verbindung in hochgezogener Lage zwischen Mantel und Mast bezwe
Bach untar Verwendung eines Bajonettverschlusses herzustellen β
Man h.'-t cuuf diese Weise eine geschlossene Mantelform, aurch die der Durchmesser des Mastes nur kurz unterhalb der leuchte
und nur unwesentlich vergrössert wird, sodaß also durch diese konstruktive Ausbildung gleichzeitig eine besonders formschöne
Gestaltung erreicht ist. Die Verwendung des Mastverlängerungsstückes und ihres Gehäuses bietet aber noch weitere
konstruktive Möglichkeiten, und zwar kfinn man gem äs s der Erfindung das geschlossene Mantelgehäuse als Breitstrahler
ausbilden und sich insbesondere nach oben zu tulpenartig erweitern lassen. Diese Massnahme ist sogar bis zu dem G-rade
möglich, daß unter Umständen die gesamte Unterseite des Daches von einem derartigen Reflektorgehäuse abgedeckt wird,
in dem lediglich die erforderlichen Durchtrittsöffnungen für die Flainmkörper und ihre Kuppeln freigelassen sind»
Die Leuchtkraft einer derartigen Anordnung ist besonders hoch, da die bisher verlorene Xichtenergie, die nach dem
Mittelpunkt der leuchte hin strahlt und zum grossen Teil vom Mast absorbiert wurde, nunmehr nutzbar gemacht wird,
und zwar in besonderem Masse dadurch, daß Aeile der Mastverlängerung zur Beflektion herangezogen werden, sodaß also
die nach den Seiten zu gelangenden Strahlen nicht nur durch eine Mattglasumrandung diffus verteilt v/erder, sondern daß
ausserdem noch das gegenüber dem Mast erbreiterte Eeflektorgehäune, soweit es unterhalb des eigentlichen lampen schirmes
zum Vorschein kommt, eine ausgesprochene Seitenctrahlung herbeiführt»
In diesem Sinne wird für die vorliegende Konstruktion eines z.B» tulpenartigen Seflektors an Mastleuchten ausdrücklich
Schutz über den Eahmen von G-asgroßf lächenleuchten hinaas ■beansprucht, da es ohne weiteres möglich ist, eine derartige
Konstruktion auch für elektrische Großflächenleuchten zu benutzen und unter Umständen in dem dort ebenfalls anwendbaren
Mastverlängerungsstück Schaltgeriite, Drosselspulen, Kondensatoren und dergleichen vorzusehen*
In der beigegebenen Zeichnung wird eine Leuchte gemäss der Erfindung in beispielhafter Ausführung wiedergegeben, und
zwar zeigt
1 eine Ansicht der Großflächenleuchte gemäss der Erfindung und
2 eine andere Ausführung einer derartigen leuchte im Längsschnitte
Ber East 5 ist in dem Beispiel gemäss Abbü€bt»g 1 als sechseckiger Betonmast ausgebildet» An seinem oberen Ende trägt ei
ein nach aussen nicht sichtbares, leichtes und geräumiges Mastverlängerungsstück aus Profileisen, auf dem ein flaches
Leuchtendach 6 befestigt ist, das seitlich mit einem achteckigen Mattglasrahmen 7 versehen ist, durch den eine Teilstrahlung
erzielt werden soll. Als weiterer Breitenstrahler ist an dieser Ausführung ein Reflektorgehäuse 8 zu sehens
das etwa um die Dachhöhe unter dem Lampenschirm herausragt und eine starke Breitenstrahlung vornimmtβ
Der Mast 9 gemäss Abb;!*i*»g 2 te steht aus einem körper, an dem das Iffastverlängerungsstiick 1o aus Profileisen
angeschraubt ist. Das flache, kuppeiförmige Dach 11 ist mit diesem Mastverlängerungsstück an seiner Oberkante verbundens
Y/ährend ein einheitlicher achteckiger Glasschirm 12 die in vier Kuppeln 13 zusammengefassten Flamrnkörper 14 umgibt. Das
Eeflektorgehäuse 15 ist, wie aus der Zaichnung deutlich hervorgeht, tulpenartig nach oben erweitert und erstreckt sich
bis zum Sende 16 des Daches. Bs lässt Durehtrittsöffnungen 17 für die Kuppeln 13 der Pl antikörper 14 frei. Die Befestigur
des Reflektorgehäuses geschieht über einen an seinem unteren Ende vorgesehenen Bajonettring 18, während die Begrenzung
der Längsversehieblichkeit des Gehäuses 15 über dem Mast 9 durch Ketten 19 begrenzt wird, die einerseits am Heflektorgehäuse,
anderseits am Dach befestigt sind.
Nach Absenken des Seflektorgehäuses ist das Innere des Mast— Verlängerungsstückes leicht zugängig und die in diesem untergebrachten
Druckwellenfernzünder 2o können jeweils einer Wartung oder Reparatur untersogen werden* Es ist gegebenenfalls
möglich, die Plammkörper mit dem Reflektorgehäuse fest zu verbinden und mit diesem zusammen abzusenken, wobei
naturgemäss die Verbindung zwisehen den Plammkörpern und den Druckwellenfernzündern durch biegsame Leitungen getätigt
werden muss. Ferner ist es möglich, die gea'-mte leuchte auch für elektrische Beleuchtung zu verwenden und in das
Hastveriängerung3st\ick die für diese Beleuchtungsart erforderlichen Geräte, wie z*Be Schaltgeräte, Kondensatoren,
Drosselspulen
Drosselspulen ues«w«, einzuordnen. Des weiteren ist ea möglich, mit anderem Brennstoff, wie 2.B* Azetylen odt©*· dergl@4#fa,a«,
zu arbeiten und die entsprechenden Vorrichtungen im Mastverlängerungsstück unterzubringen. Schließlich kann
man auch auf die Unterbringung irgendwelcher Gegenstände oder Geräte im Mastverlängerungsstlick vollständig verzichten
und auch dieses Stuck selbst fortlassen, dabei aber das Eeflektorgehäuse mit seiner aufgezeichneten Breitstrahler
wirkung als solches benutzen, wobei dies gegebenenfalls auch mit dem Mast fest verbunden sein kann.
1 yj.
Claims (1)
- -9-1* G-rossflMQiieiileachte» taebeeon-dere für des» g β is e a Bs aelebnet iiarcla eia ε ,B. aas Xrofiltoastria^tton bestehendes» gerSomlgee a&d allseitig aagingig®e Sastverlängereuagsstiiek (1O)9 tes ©m oberen Enäe de© Mastes (9)let and «la tlaebss kreisfSradLgesj YleleoM.ges iimliches Dach (11) trägt, dessen InaeetraoM wax Aafaetoerer BrastofelleaferOEilaäea? dient, flie τοώ1 frei gogäasgtg in ih» autergsltracfet sind* ©»wie eia das teetTwllager&sgeetask (10) (15).aaoh inspracfa 1» ia&orefa g « — kennseielaaet, fi&ss Äae i^eiiäase for übm Saat-(10) au© eimern geseläli?©s®ii©Ä vmu nmoh. über den Hemt (9) eöfeiebbarea Mantel. (15) teeteht, wobei die Terschiebtoerkeit Torteilhaft dtaroli eine oder meiarsre AasohlSge (19) begrenat wirä isua$ äi© biaäaag swistthen Mast (9) to,
(10) s&ä Seiiii^e (15) über geeignet© Mittel, z«B, einen3» &rossflä©healei3.emts n®,eh Inepraoä 2* äatorck g e -> ksaasseieliaet, iass i&e Senäms© als eis, siea iaebeeonäere nach obea &a ttal^enertig ©rweitern-äer and gtgebeaeafall© die lfeterseiie des Daohes CH) WMsftS3.leafl.er mit Xtarohtritttuffnoogeii fttr die Flaiam-&&bgebildet ist»4, &r®8j;fläohenXeaa&te für elefctrisclie oder andere
Energiequellen aaefa Ansprach 1-3» d&dnxch g β fe e a n~ zeiehaet, dass satspreohenäe snäere 0er&tet Orgsya Torrlolitiingen q«s.w, la dem Masirrerlänger&ßgsstück tuater» gebraclat siaä mi& des als Sreiietrsiil®r auBgefeiläete
EsflektorgeMase (15) auch ohne Terbindang mit dem Mast-sar Anwendung
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