DE99175C - - Google Patents

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DE99175C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Headphones And Earphones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Schalltrichter zur Aufnahme bezw. Wiedergabe der Schallwellen und mit Hörrohren versehene Kugeln für Phonographen. Bei den bisher gebräuchlichen Schalltrichtern und Hörkugeln, welche nur aus einer Wandung von Blech, Hartgummi, Holz, Pappe oder dergl. bestehen, tönen die Wandungen mit, weil die in die Trichter bezw. in die Kugeln gelangenden Schallwellen eine Vibration der Wandungen verursachen. Infolge dieser Vibration sind die vom Phonographen wiedergegebenen Schallwellen niemals rein, was die Wirkung des Phonographen stark beeinträchtigt.
Man hat bereits versucht, bei Sprechröhren den Einflufs äufserer Geräusche auf die sich in den Röhren fortpflanzenden Schallwellen durch Umhüllen mit Filz oder dergl. zu beseitigen. Dieses Mittel versagt aber, wenn es sich um die Fortschaffung der Vibrationen handelt, die bei Schalltrichtern und Hörkugeln von den die Wandungen unter einem Winkel treffenden Schallwellen verursacht werden.
Zur Beseitigung dieser die Wirkung des Phonographen beeinträchtigenden Vibrationen ist nach vorliegender Erfindung die Anordnung so getroffen, dafs die Schalltrichter bezw. die Hörkugeln zwei Wandungen erhalten und der Zwischenraum zwischen denselben mit Flüssigkeit oder -Luft, ausgefüllt wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Schalltrichter und eine Hörkugel dargestellt, welche nach vorliegender Erfindung ausgeführt sind. . · ■
Fig. ι zeigt einen Schalltrichter im Längsschnitt und Fig. 2 in der Vorderansicht.
Fig. 3 zeigt eine Hörkugel in der Ansicht und Fig. 4 im Schnitt.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Schalltrichter besteht aus der inneren, den eigentlichen Schalltrichter bildenden Wandung α und dem äufseren, in geeignetem Abstande davon befindlichen Mantel b. Beide Mäntel sind in passender Weise vollkommen dicht mit einander verbunden und endigen hinten in ein Rohr c, welches in üblicher Art mit dem Phonographen in Verbindung gebracht wird.
Der Trichter, der beim Gebrauch in der Schwebe hängen mufs, kann auch in beliebiger zweckentsprechender Weise durch Aufhängung oder dergl. unterstützt werden.
Zum Füllen mit Flüssigkeit oder Luft besitzt der äufsere Mantel b eine mittelst Schraube oder in sonst geeigneter Weise verschliefsbare Oeffnung d.
Der Zwischenraum zwischen den beiden Mänteln α und b wird mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, oder mit Luft gefüllt, welche gegebenenfalls auch unter Druck eingebracht werden können.
Durch die zwischen den Mänteln α und b befindliche Flüssigkeit oder Luft wird jedes Mittönen der Mäntel beim Aufnehmen oder Wiedergeben der Schallwellen vermindert oder gedämpft. Man erhält reinere und von Nebengeräuschen freiere Töne.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Hörkugel ist in ganz gleicher Weise gebildet.
Zwischen den beiden Kugelwandungen e undy befindet sich die Flüssigkeit bezw. Luft, welche durch eine Oeffnung g eingebracht werden. Durch die beiden Wandungen hindurch führen die Hörröhrchen, von denen an jedes ein Hörschlauch h angeschlossen ist.
Die Schallwellen treten durch einen an das Rohr k angeschlossenen Schlauch i in die Kugel ein und bleiben wegen der . schalldämpfenden Eigenschaft der Hörkugel von secundären Geräuschen ziemlich frei, so dafs man mittelst der zu den Ohren geführten Hörschläuche reine Schallwellen wahrnehmen wird.
Selbstverständlich können die Oeffnungen d und g auch an beliebigen anderen Stellen angebracht bezw. auch nach dem Füllen des Zwischenraumes verlöthet oder auf andere Weise geschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Schalltrichtern und Hörkugeln für Phonographen, bei denen die nicht parallel zur Wandung verlaufenden Schallwellen ein Vibriren und Mittönen der Wandungen selbst verursachen würden, die Anordnung eines inneren und eines äufseren Mantels,, zwischen denen sich Flüssigkeit oder Luft befindet, zu dem Zweck, durch Verminderung (Dämpfung) der Nebengeräusche reinere Schallwirkungen zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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