DE98566C - - Google Patents
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- DE98566C DE98566C DENDAT98566D DE98566DA DE98566C DE 98566 C DE98566 C DE 98566C DE NDAT98566 D DENDAT98566 D DE NDAT98566D DE 98566D A DE98566D A DE 98566DA DE 98566 C DE98566 C DE 98566C
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- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F5/00—Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
- G04F5/02—Metronomes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung dient dem Zweck, Noten in der zum Vortrag nöthigen Schnelligkeit
und unter sieht- oder hörbaren Taktschlägen vor dem Vortragenden vorüberzuführen.
Wie die Fig. 1 und 2 ersehen lassen, läuft das Notenband A von der Abwickelwalze
b über eine Walze c, zwischen den Gummiwalzen c1 c2 hindurch und wickelt sich
auf die Walze X auf.
Die Walze c1 wird durch ein Uhrwerk gedreht
und sorgt so für die Bewegung des Notenbandes. Die Walze X wird von einer
durch den um die Walze c2 laufenden Riemen P bethätigten Reibungsrolle u mitgenommen.
Die Drehgeschwindigkeit des Cylinders c1 wird so bemessen, dafs das Notenband
in der zum Vortrage bestimmten Zeit weiterbewegt wird.
In dem Notenbande A sind nahe der einen Kante eine Reihe Löcher oder Ausschnitte ν
vorgesehen, in die bei der Vorwärtsbewegung des Notenbandes ein schwingender Stift D mit
seinem' einen Ende einfällt und hierbei mit seinem anderen Ende an eine Glockenschale v1
schlägt, oder durch ein aufgestecktes Fähnchen ^ oder dergl. dem Vortragenden ein sichtbares
Zeichen giebt. Die Zahl der Löcher ν richtet sich nach der Schnelligkeit des Taktes
des betreffenden Musikstückes. So hat z. B. ein Notenband, dessen Musikstück im e/8-Takt
geschrieben ist, eine gröfsere Anzahl Löcher als ein solches, dessen Musikstück im 3/4-Takt
geschrieben ist. Dem Vortragenden,wird also ein sieht- oder hörbares Taktzeichen gegeben,
so dafs er nicht gut ein willkürliches Aendern der vom Corhponisten vorgeschriebenen Notenwerthe
vornehmen kann.
Fig. 3 und 4 zeigen die Anschlagvorrichtung in gröfserem Mafsstabe.
Das Uhrwerk ist mit Ein- und Ausrückvorrichtung versehen. Durch Ein- und Ausrücken
der auf der Achse K sitzenden Zahnräder verschiedener Durchmesser in die auf der Achse
der Walze c1 sitzenden Zahnräder entsprechender Durchmesser kanri die Drehgeschwindigkeit der
Walze c1 verändert werden, so dafs Anfänger z.B. ein Musikstück langsam durchgehen können.
Sollen einige Takte langsamer gespielt werden, so kann auf der anderen Längskante des
Notenbandes ein entsprechender Ausschnitt F vorgesehen werden, durch den der Sperrhebel G
bethätigt wird, welcher seinerseits die Schnelligkeit des Uhrwerkes regelt.
Es kann auch die Uhrwerksgeschwindigkeit durch Zahnräderübersetzung erreicht werden
und wird dann ein gewöhnlicher Ankerregulator verwendet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Sicht- oder Hörbarmachen des Taktes eines durch ein Uhrwerk vor dem Vortragenden vorüberbewegten Musikstückes, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer Längskante des Notenbandes (A) Löcher oder Ausschnitte (v) angebracht sind, durch welche ein schwingender Hebel (D) derart beeinflufst wird, dafs er durch Anschlagen an eine Glockenschale oder dergl. ein hörbares oder durch die Bewegungen eines auf seiner Achse angeordneten Fähnchens (iQ ein sichtbares Taktzeichen giebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98566C true DE98566C (de) |
Family
ID=369524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98566D Active DE98566C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98566C (de) |
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- DE DENDAT98566D patent/DE98566C/de active Active
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