DE9825C - Luftheiz- und Kochapparat - Google Patents

Luftheiz- und Kochapparat

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DE9825C
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W. PICKHARDT in New-York. Vertreter.- WlRTH & CO. in Frankfurt a. M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H6/00Combined water and air heaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H2230/00Solid fuel fired boiler

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

1879.
Klasse 36.
WILHELM PICKHARDT in NEW-YORK. Luftheiz- und Kochapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1879 ab.
Der Luftheizapparat besteht aus einem Dampfkessel A, einer Luftheizkammer E, einer Sammelkammer G für die heifse Luft, welche aufserhalb der Heizkammer liegt, einer (oder mehreren) in der Luftkammer liegenden Schlangenröhre B, einer in diese Kammer mündenden Luftzuführröhre D, einer nahe dem Boden dieser Kammer in den oberen Theil der Sammelkammer führenden Luftabzugröhre F und einer Anzahl Vertheilungsröhren H, welche von dem unteren Theil der Sammelkammer G auslaufen, so dafs die frische Luft, welche durch die Zuflufsröhre D in die Heizkammer E kommt, durch die Berührung mit der Schlangenröhre B erhitzt und die aus der Heizkammer E entweichende heifse Luft in der Kammer G gesammelt wird, um von dort nach den zu erhitzenden Räumen geleitet zu werden. Um eine gute Circulation der Luft zu sichern, ist die Schlangenröhre B mit einem offenen Mantel C umgeben. Der aus der Schlangenröhre entweichende Dampf wird durch ein mit Wasser gefülltes Gefäfs K geleitet, um dieses Wasser zu erhitzen. Um die Luft in der Heizkammer E mit Feuchtigkeit zu schwängern, wird ein feiner Strahl feuchten Dampfes in die Heizkammer geleitet. Um die Luft auf den zum Braten, Kochen und Backen nöthigen Hitzegrad zu bringen, wird die Abflufsröhre F der Wirkung eines directen Feuers ausgesetzt. Die auf diese Weise stark erhitzte Luft kann, nachdem sie benutzt worden, unter den Rost des Dampfkessels A geleitet werden. Die Dampfröhre a ist abgezweigt, so dafs der Dampf entweder in feuchtem oder überhitztem Zustande angewendet werden kann.
Die Röhren H sind mit Absperrventilen versehen, um die Luftzufuhr zu reguliren.
Die überflüssige Hitze in der Sammelkammer G kann durch eine Röhre JI1 in den Schornstein abgeleitet werden.
Der Mantel C in der Kammer E kann auch wegfallen und die Schlangenröhre B ohne Umhüllung in diese Kammer gelegt werden.
Der aus der Schlangenröhre B entweichende Dampf kann entweder durch die Schlangenröhre / oder direct in das Wasser geleitet werden.
Um die Luft auf den zum Kochen, Braten und Backen nöthigen Grad zu erhitzen, läuft von dem Dampfraum des Kessels A eine zweite Dampfröhre a' aus, welche, nachdem sie den Feuerraum des Kessels passirt hat, in die Dampfröhre α einmündet, so dafs die Schlangenröhre B mit überhitztem Dampf gespeist und die Temperatur der Luft in der Kammer E entsprechend erhöht wird. Wenn überhitzter Dampf benutzt werden soll, so wird die Dampfröhre α durch das Ventil m abgesperrt und das Ventil der Röhre f ebenfalls geschlossen. Die Wirkung des Feuers L kann dadurch noch erhöht werden, dafs der in dem Ofen gelegene Theil der Röhre F erweitert wird, wie die Zeichnung zeigt.
Die zum Kochen, Braten und Backen dienenden Oefen O sind in der Zeichnung unterhalb der Sammelkammer G angebracht und die Vertheilungsröhren H sind mit Zweigröhren H* versehen, welche von oben in die Oefen O einmünden. Jeder dieser Oefen ist ferner mit einer Abflufsröhre P versehen, und alle diese Abflufsröhren münden in eine Röhre Q, welche die aus den Oefen entweichende heifse Luft unter den Rost des Dampfkessels leitet.
Das Ende dieser Röhre kann jedoch auch in den Abzugskanal oder Schornstein ausmünden.
Die Vertheilungsröhren H, sowie deren Zweigröhren H* und die Abflufsröhren P der verschiedenen Oefen sind mit Ventilen versehen, um die Luftströme zu reguliren bezw. abzuschliefsen. Ebenso ist die Röhre F mit Ventilen versehen, um die Zuführung der Luft in die Sammelkammer G zu reguliren.
Die Temperatur der Luft kann durch passend angebrachte Thermometer beobachtet werden.

Claims (1)

  1. Paten t-An spruch:
    Der oben beschriebene Heizapparat in seiner ganzen, durch die beiliegende Zeichnung erläuterten Zusammensetzung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9825D Luftheiz- und Kochapparat Active DE9825C (de)

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