DE98122C - - Google Patents

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DE98122C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/50Stripping-rollers or like devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ' die möglichst vollkommene Ausscheidung der groben, unelastischen und harten Haare, wie Schielhaare, Stichelhaare u. s. w., aus feiner Fasermasse. Wie bekannt, kommen derartige grobe Haare in fast allen Wollen, besonders aber in dem sogen. Ziegenflaum, Kameelhaar, Alpacca u. s. w. vor. Ihre Entfernung ist, weil sie für die Verarbeitung zu verspinnender Fasermassen im höchsten Grade störend sich erweisen, äufserst erwünscht.
Die vorliegende Vorrichtung wird an der Krempel zwischen Volant und Kammwalze angeordnet. Wie bekannt, hebt der Volant die Fasern aus dem Belage des Tambours aus, damit sie von der Kammwalze leicht abgenommen werden können. Am Tambour kommt also nur die Strecke zwischen Volant und Kammwalze, wo die Fasermasse locker auf der Oberfläche liegt und das harte, grobe Haar also am leichtesten zu erfassen und zu beseitigen ist, vornehmlich in Betracht, um letzteres auszuscheiden.
Dazu dient ein messerartiges scharfes Lineal, welches an den Krempeltambour, je nachdem das zu reinigende Gut es verlangt, mittelst Schraube 2 entsprechend genau angestellt wird. Die feinen geschmeidigen Fasern der Masse verlieren durch den Schlag an die Messerkante ihre Richtung nicht, sondern gehen unter derselben weg und- in gewohnter Weise auf die Kammwalze über, dagegen halten die groben Haare den Schlag gegen das Messer nicht aus, sondern fallen auf die Messeroberflä'che und gelangen so auf den Tisch 3. Damit sich die abgeschlagenen groben Haare nicht in der Nähe des Messers 1 ansammeln, wird der Volant so gestellt, dafs er dieselben in Richtung auf den an den Tisch 3 anschliefsenden Behälter 4 fortbläst.
Um das Messer 1 stets rein von Masse zu erhalten, welche trotzdem an demselben sich ansetzen könnte, erhält das Messer, welches zu diesem Zwecke mehr als doppelt so breit, wie die Krempelbreite hergestellt wird, eine hin- und hergehende Bewegung in den Gleitlagern 5 und wird zu beiden Seiten der Krempel 'von dort angebrachten scheibenförmigen, in schneller Umdrehung erhaltenen Bürsten 6 fortgesetzt geputzt.
An Stelle eines festen linealartigen Messers, wie für das Ausführungsbeispiel Fig. 1, 2 und 3 angenommen ist, kann auch eine Messerwalze (Fig. 4) angewendet werden. Auch bei dieser werden die Messer 1 entsprechend dicht an den Tambour angestellt und findet das Abschlagen der groben Haare in der oben geschilderten Weise statt. Die Messerwalze macht in kurzen Zwischenräumen eine Vierteldrehung bezw. bei 2, 3, 5, 6 .... Messern eine halbe, eine Drittel-, eine Fünftel-, eine Sechsteldrehung .... und wirft durch diese die ausgeschiedenen groben Haare u. s. w. auf den Abführtisch 3, der hierbei die Form eines Lattentisches erhalten mag. Die Reinigung der Messer 1 besorgt z. B. eine Bürste 6.
Die Vorrichtung bietet somit die bisher nicht (oder nur sehr unvollkommen) erreichte Möglichkeit der Reinigung feiner Wollfasermassen von groben, harten Haaren, bei sehr geringem Verlust an guten Fasern, ohne schädliche Beanspruchung und Beschädigung derselben, und sichert somit den Erfolg einer guten Verarbeitung derartiger mit harten, groben Haaren behafteter Spinnstoffe.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Einrichtung an Krempeln zur Ausscheidung der nicht gekräuselten groben Haare (Stichelhaare) aus wolligen Faserstoffen, bei welcher ein intermittirend bewegtes Messer zwischen Volant' und Hackerwalze gegen das Gehäke des Tambours in erforderlichem Mafse angestellt wird. · ■ . '
    ' Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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